Lektion 2 Prävention Von Atemwegserkrankungen Am Beispiel Von COPD at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lektion 2 Prävention von Atemwegserkrankungen am Beispiel von COPD an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist die Epidemiologie der häufigsten Atemwegserkrankungen?


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TESTE DEIN WISSEN

Die COPD:

  • ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit
  • die Prävalenz der Erkrankung liegt, je nach Studie, zwischen 1,3 % und 13,2 % und nimmt mit dem Alter zu

die Differenzen bei den Angaben ergeben sich aus den in den Studien einbezogenen Populationen und verwendeten Krankheitsdefinitionen

Asthma:

  • ist eine häufige chronische Erkrankung
  • kommt in der deutschen Bevölkerung bei etwa 10 % der Kinder und 4–5 % der Erwachsenen vor


Lungenkrebs:

  • nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts wurden 2019 in Deutschland insgesamt rund 492.000 Krebserkrankungen diagnostiziert
  • etwa die Hälfte der bösartigen Tumoren betrafen....
    • Brustdrüse (68.900)
    • Prostata (58.800)
    • Dickdarm (58.300)
    • Lunge (57.500)
  • die International Agency for Research on Cancer hat die Zahl der Krebstoten weltweit für das Jahr 2018 auf rund 9,56 Millionen geschätzt
  • die Krebsneuerkrankungen im Jahr 2018 lagen bei rund 18 Millionen
  • mehr Männer (56 %) als Frauen verstarben an einer Krebserkrankung
  • geografisch entfiel mit einem Anteil von 26,9 Prozent an allen Krebstoten die Hauptlast auf China noch vor Europa mit einem Anteil von 21,4 Prozent (289.717)
  • der Lungenkrebs liegt dabei als Todesursache weltweit an erster Stelle
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Was bewirkt die Atmung und wie läuft sie ab?

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Die Atmung:

  • bewirkt einen Gasaustausch von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2), der sich in den Alveolen (Lungenbläschen) abspielt
  • Die Inspiration (Einatmung):
    • führt zu einer Ausdehnung der Lunge
      • dabei wird die Atemmuskulatur, die aus der Interkostalmuskulatur und dem Zwerchfell besteht, aktiviert und sauerstoffreiche Luft gelangt in die Lunge
  • Die Exspiration (Ausatmung):
    • hierbei zieht sich die Lunge zusammen, das Kohlendioxid wird dabei abgeatmet
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Was beträgt das ungefähre Atemzugvolumen eines gesunden Erwachsenen? Wie viele Atemzüge macht ein gesunder Erwachsener pro Minute und wie viel Luft atmet er dabei ungefähr ein?

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Pro Atemzug atmen wir ca. ½ Liter Luft ein (Atemzugvolumen). 


Bei ca. 15 Atemzügen pro Minute atmet der gesunde Erwachsene somit etwa 7,5 Liter Luft in dieser Zeit ein.

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Was sind das inspiratorische Reservevolumen und das exspiratorische Reservevolumen?

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Durch willentliche Steigerung des Atemzugvolumens kann der Mensch weitere zwei bis drei Liter pro Atemzug einatmen (inspiratorisches Reservevolumen), durch verstärktes Ausatmen kann zusätzlich etwa ein Liter ausgeatmet werden (exspiratorisches Reservevolumen).

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Was versteht man unter der Vitalkapazität?

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Vitalkapazität ist die maximale Menge, die pro Luftzug ein- und ausgeatmet werden kann. 


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Was versteht man unter dem Residualvolumen?

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Das Residualvolumen ist das Volumen an Luft, das auch nach maximaler Exspiration verbleibt.

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Wodurch kommt es in den Lungenbläschen (Alveolen) zum Gasaustausch von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) und was spielt hierbei eine wichtige Rolle?

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In den Lungenbläschen kommt es zum Gasaustausch durch Diffusion, d. h. der Austausch ergibt sich aus dem Konzentrationsgefälle zwischen Blut und Luft. 


Hierbei spielt der Partialdruck eine wichtige Rolle.

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Was wird mit dem Partialdruck eines Gases beschrieben?


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Mit dem Partialdruck eines Gases beschreibt man den Anteil, den ein Gas innerhalb eines Gasgemisches ausmacht.

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Wo wird die Atmung gesteuert?

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Gesteuert wird die Atmung im sogenannten Atemzentrum in der Medulla oblongata.

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Wann ist der Atemantrieb erhöht bzw. wann atmet man mehr?



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Der Atemantrieb ist erhöht, wenn der Sauerstoffpartialdruck im Blut sinkt und man atmet auch mehr, wenn der Partialdruck des Kohlendioxids zunimmt.


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Was passiert mit wachsendem Partialdruck von CO2 und wie und womit versucht der Organismus wieder einen Ausgleich herzustellen?

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Mit wachsendem Partialdruck von CO2 kommt es zu einem pH-Abfall im Blut, d. h. das Blut wird saurer. 


Folglich versucht der Organismus wieder einen Ausgleich herzustellen, indem der Körper Mechanismen aktiviert, um den pH-Wert wieder in den Normbereich zu bringen. 


Dies erfolgt über Hydrogencarbonat (HCO3-), das als Puffer im Blut vorliegt.

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Wieviel Prozent der Menschen in Europa sterben an einer Lungenkrankheit und welches sind die häufigsten Krankheiten, die zu Störungen der Atmung führen?

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Etwa 10 % der Menschen in Europa sterben an einer Lungenkrankheit. 


Zu den häufigen Krankheiten, die zu Störungen der Atmung führen, gehören...

  • die Pneumonie
  • der Lungenkrebs
  • das Asthma bronchiale
  • die COPD (chronic obstructive pulmonary disease)


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Q:

Wie ist die Epidemiologie der häufigsten Atemwegserkrankungen?


A:

Die COPD:

  • ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit
  • die Prävalenz der Erkrankung liegt, je nach Studie, zwischen 1,3 % und 13,2 % und nimmt mit dem Alter zu

die Differenzen bei den Angaben ergeben sich aus den in den Studien einbezogenen Populationen und verwendeten Krankheitsdefinitionen

Asthma:

  • ist eine häufige chronische Erkrankung
  • kommt in der deutschen Bevölkerung bei etwa 10 % der Kinder und 4–5 % der Erwachsenen vor


Lungenkrebs:

  • nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts wurden 2019 in Deutschland insgesamt rund 492.000 Krebserkrankungen diagnostiziert
  • etwa die Hälfte der bösartigen Tumoren betrafen....
    • Brustdrüse (68.900)
    • Prostata (58.800)
    • Dickdarm (58.300)
    • Lunge (57.500)
  • die International Agency for Research on Cancer hat die Zahl der Krebstoten weltweit für das Jahr 2018 auf rund 9,56 Millionen geschätzt
  • die Krebsneuerkrankungen im Jahr 2018 lagen bei rund 18 Millionen
  • mehr Männer (56 %) als Frauen verstarben an einer Krebserkrankung
  • geografisch entfiel mit einem Anteil von 26,9 Prozent an allen Krebstoten die Hauptlast auf China noch vor Europa mit einem Anteil von 21,4 Prozent (289.717)
  • der Lungenkrebs liegt dabei als Todesursache weltweit an erster Stelle
Q:

Was bewirkt die Atmung und wie läuft sie ab?

A:

Die Atmung:

  • bewirkt einen Gasaustausch von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2), der sich in den Alveolen (Lungenbläschen) abspielt
  • Die Inspiration (Einatmung):
    • führt zu einer Ausdehnung der Lunge
      • dabei wird die Atemmuskulatur, die aus der Interkostalmuskulatur und dem Zwerchfell besteht, aktiviert und sauerstoffreiche Luft gelangt in die Lunge
  • Die Exspiration (Ausatmung):
    • hierbei zieht sich die Lunge zusammen, das Kohlendioxid wird dabei abgeatmet
Q:

Was beträgt das ungefähre Atemzugvolumen eines gesunden Erwachsenen? Wie viele Atemzüge macht ein gesunder Erwachsener pro Minute und wie viel Luft atmet er dabei ungefähr ein?

A:

Pro Atemzug atmen wir ca. ½ Liter Luft ein (Atemzugvolumen). 


Bei ca. 15 Atemzügen pro Minute atmet der gesunde Erwachsene somit etwa 7,5 Liter Luft in dieser Zeit ein.

Q:

Was sind das inspiratorische Reservevolumen und das exspiratorische Reservevolumen?

A:

Durch willentliche Steigerung des Atemzugvolumens kann der Mensch weitere zwei bis drei Liter pro Atemzug einatmen (inspiratorisches Reservevolumen), durch verstärktes Ausatmen kann zusätzlich etwa ein Liter ausgeatmet werden (exspiratorisches Reservevolumen).

Q:

Was versteht man unter der Vitalkapazität?

A:

Vitalkapazität ist die maximale Menge, die pro Luftzug ein- und ausgeatmet werden kann. 


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Q:

Was versteht man unter dem Residualvolumen?

A:

Das Residualvolumen ist das Volumen an Luft, das auch nach maximaler Exspiration verbleibt.

Q:

Wodurch kommt es in den Lungenbläschen (Alveolen) zum Gasaustausch von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) und was spielt hierbei eine wichtige Rolle?

A:

In den Lungenbläschen kommt es zum Gasaustausch durch Diffusion, d. h. der Austausch ergibt sich aus dem Konzentrationsgefälle zwischen Blut und Luft. 


Hierbei spielt der Partialdruck eine wichtige Rolle.

Q:

Was wird mit dem Partialdruck eines Gases beschrieben?


A:

Mit dem Partialdruck eines Gases beschreibt man den Anteil, den ein Gas innerhalb eines Gasgemisches ausmacht.

Q:

Wo wird die Atmung gesteuert?

A:

Gesteuert wird die Atmung im sogenannten Atemzentrum in der Medulla oblongata.

Q:

Wann ist der Atemantrieb erhöht bzw. wann atmet man mehr?



A:

Der Atemantrieb ist erhöht, wenn der Sauerstoffpartialdruck im Blut sinkt und man atmet auch mehr, wenn der Partialdruck des Kohlendioxids zunimmt.


Q:

Was passiert mit wachsendem Partialdruck von CO2 und wie und womit versucht der Organismus wieder einen Ausgleich herzustellen?

A:

Mit wachsendem Partialdruck von CO2 kommt es zu einem pH-Abfall im Blut, d. h. das Blut wird saurer. 


Folglich versucht der Organismus wieder einen Ausgleich herzustellen, indem der Körper Mechanismen aktiviert, um den pH-Wert wieder in den Normbereich zu bringen. 


Dies erfolgt über Hydrogencarbonat (HCO3-), das als Puffer im Blut vorliegt.

Q:

Wieviel Prozent der Menschen in Europa sterben an einer Lungenkrankheit und welches sind die häufigsten Krankheiten, die zu Störungen der Atmung führen?

A:

Etwa 10 % der Menschen in Europa sterben an einer Lungenkrankheit. 


Zu den häufigen Krankheiten, die zu Störungen der Atmung führen, gehören...

  • die Pneumonie
  • der Lungenkrebs
  • das Asthma bronchiale
  • die COPD (chronic obstructive pulmonary disease)


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