Lektion 1 (I) at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lektion 1 (I) an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN
Was umfasst das Rechnungswesen?
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TESTE DEIN WISSEN
- Im betrieblichen Rechnungswesen geht es um alle Verfahren, die dazu dienen, die betrieblichen Prozesse zahlenmäßig zu erfassen
- Anders gesagt geht es um die Gewinnung und Aufbereitung von Daten
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Aufgabe der Buchführung?
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TESTE DEIN WISSEN
- stellt einen Teilbereich des Rechnungswesens dar
- hat die spezielle Aufgabe, Geschäftsvorfälle zu erfassen und diese erfassten Zahlenwerte aufzubereiten
- schafft somit die Grundlage für die weitergehende Auswertung einzelner Teilbereiche des Rechnungswesens
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Was versteht man unter Managementinformationssystemen?
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- Hierunter versteht man das System, durch welches das Management mit Informationen versorgt wird
- Managementinformationssysteme geben Auskunft über die Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens
- Um sachgerechte Entscheidung zu treffen, sind diese Informationen zwingend notwendig
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Welche Funktionen umfasst das Rechnungswesen?
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- Dokumentationsfunktion
  • systematische Erfassung und Dokumentation aller finanz- und leistungswirtschaftlicher Sachverhalte
  • ermöglicht die Einschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens
  • Informationen werden bereitgestellt, auf deren Grundlage die korrekte Höhe von Zahlungen wie Gewinnausschüttungen, erfolgsabhängige Vergütungen oder Steuern ermittelt wird (= Zahlungsbemessungsfunktion).
- Planungsfunktion
  • um betriebswirtschaftlich fundiert Entscheidungen treffen zu können, braucht es eine sachgerechte Planung, für welche man aussagekräftige Zahlen benötigt
  • Das Rechnungswesen ist die Grundlage dieser Planung, da es alle Informationen hierfür liefert
- Kontrollfunktion: 
  • mit Hilfe der Zahlen aus dem Rechnungswesen kann überprüft werden, ob die gesteckten Ziele auch tatsächlich erreicht wurden
  • Aufgrund der Daten wird ein Soll-Ist- Vergleich durchgeführt, welcher dann zu Verbesserungsmaßnahmen führt
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Welche Gruppen sind am Rechnungswesen eines Unternehmens interessiert?
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TESTE DEIN WISSEN
- Interne Adressaten: 
  • diverse im Unternehmen angesiedelte Gremien oder Stellen, die Daten aus dem Rechnungswesen benötigen, um ihre Funktionen ausüben zu können. Z.B. Eigentümer, Geschäftsführer, Vorstand, Gesellschafter, Aufsichtsrat, Beirat, aber auch Bereichs- und Abteilungsleiter
- Externe Adressaten: 
  • diverse außerhalb vom Unternehmen angesiedelte Adressaten, wie das Finanzamt, externe Kapitalgeber, (potentielle) Investoren, Fremdkapitalgeber/Banken
- Stakeholder: 
  • Bezugsgruppen eines Unternehmens, die von diesem beeinflusst werden können oder dieses beeinflussen können, also auch Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer, Konkurrenzunternehmen
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TESTE DEIN WISSEN
In welche Teilbereiche wird das Rechnungswesen differenziert?

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TESTE DEIN WISSEN
- Internes Rechnungswesen: 
  • Liefert Informationen, um innerhalb eines Unternehmens die besten Entscheidungen treffen zu können
  • Planung, Steuerung, Kontrolle im Vordergrund
  • Nicht gesetzlich normiert, aber muss zweckmäßig gestaltet sein, um zielorientierte Steuerung des Unternehmens zu unterstützen
- Teilbereiche (internes Rechnungswesen):
  • Kosten und Leistungsrechnung
  • Investitions- und Finanzierungsrechnung
  • Planungsrechnung (Absatz-, Produktionsplanung etc.)
  • Betriebsstatistiken
- Externes Rechnungswesen: 
  • liefert Informationen an externe Adressaten
  • Je nach Adressat spezielle Schwerpunkte (Finanzamt - steuerliche Gesichtspunkte, Aktionäre und Banken – eher handelsrechtliche Aspekte)
  • Gesetzlich normiert, hierdurch Objektivität der dokumentierten Zahlen und einheitliches Sicherheitsniveau sichergestellt und man kann einzelne Unternehmen untereinander vergleichen
- Buchhaltung: 
  • gesetzlich normiert
  • liefert systematische Erfassung von Geschäftsvorfällen, die Ausgangsgrundlage für internes und externes Rechnungswesen darstellt
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Was versteht man unter der handelsrechtlichen Buchhaltungspflicht?
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- Ergibt sich aus §238 HGB Abs. 1. 
- Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Buch zu führen und seine Handelsgeschäfte nach den GoB ersichtlich zu machen 
- Buchhaltungspflicht ist somit an die Kaufmannseigenschaft angeknüpft
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Wer ist ein Kaufmann?

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- § 1 Abs. 1 HGB: Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt
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Was ist ein Handelsgewerbe?

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- § 1 Abs. 2 HGB: Jeder Gewerbebetrieb, der einen nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigt
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Was sind Kleingewerbetreibende?

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- Kein Kaufmann im Sinne des § 1 HGB. Liegt vor, wenn kein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich ist
- Kleingewerbetreibende können durch freiwillige Eintragung ins Handelsgewerbe die Kaufmannseigenschaft erwerben und sind somit buchführungspflichtig
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Welche Kaufmann-Arten werden unterschieden?

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- Istkaufmann: 
  • § 1 HGB, Kaufmann kraft Gewerbebetrieb, erfordert kaufmännisch eingerichteten Gewerbebetrieb
- Kannkaufmann
  • §§ 2 und 3 HGB, Kaufmann kraft Eintragung, Kleingewerbe oder Forst- und Landwirtschaft
- Formkaufmann
  • § 6 HGB, Kaufmann kraft Rechtsform, Kapitalgesellschaften (AG, SE, KGaA, GmbH, UG) oder Genossenschaften
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Wann ist man von der Buchführungspflicht befreit?

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- § 241a HGB: Wenn man an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht mehr als EUR 600.000 Umsatzerlöse und EUR 60.000 Jahresüberschuss aufweisen kann
- In diesem Fall muss kein Jahresabschluss aufgestellt werden, es reicht eine Einnahmen-Überschuss- Rechnung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Lektion 1 (I) Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was umfasst das Rechnungswesen?
A:
- Im betrieblichen Rechnungswesen geht es um alle Verfahren, die dazu dienen, die betrieblichen Prozesse zahlenmäßig zu erfassen
- Anders gesagt geht es um die Gewinnung und Aufbereitung von Daten
Q:
Was ist die Aufgabe der Buchführung?
A:
- stellt einen Teilbereich des Rechnungswesens dar
- hat die spezielle Aufgabe, Geschäftsvorfälle zu erfassen und diese erfassten Zahlenwerte aufzubereiten
- schafft somit die Grundlage für die weitergehende Auswertung einzelner Teilbereiche des Rechnungswesens
Q:
Was versteht man unter Managementinformationssystemen?
A:
- Hierunter versteht man das System, durch welches das Management mit Informationen versorgt wird
- Managementinformationssysteme geben Auskunft über die Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens
- Um sachgerechte Entscheidung zu treffen, sind diese Informationen zwingend notwendig
Q:
Welche Funktionen umfasst das Rechnungswesen?
A:
- Dokumentationsfunktion
  • systematische Erfassung und Dokumentation aller finanz- und leistungswirtschaftlicher Sachverhalte
  • ermöglicht die Einschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens
  • Informationen werden bereitgestellt, auf deren Grundlage die korrekte Höhe von Zahlungen wie Gewinnausschüttungen, erfolgsabhängige Vergütungen oder Steuern ermittelt wird (= Zahlungsbemessungsfunktion).
- Planungsfunktion
  • um betriebswirtschaftlich fundiert Entscheidungen treffen zu können, braucht es eine sachgerechte Planung, für welche man aussagekräftige Zahlen benötigt
  • Das Rechnungswesen ist die Grundlage dieser Planung, da es alle Informationen hierfür liefert
- Kontrollfunktion: 
  • mit Hilfe der Zahlen aus dem Rechnungswesen kann überprüft werden, ob die gesteckten Ziele auch tatsächlich erreicht wurden
  • Aufgrund der Daten wird ein Soll-Ist- Vergleich durchgeführt, welcher dann zu Verbesserungsmaßnahmen führt
Q:
Welche Gruppen sind am Rechnungswesen eines Unternehmens interessiert?
A:
- Interne Adressaten: 
  • diverse im Unternehmen angesiedelte Gremien oder Stellen, die Daten aus dem Rechnungswesen benötigen, um ihre Funktionen ausüben zu können. Z.B. Eigentümer, Geschäftsführer, Vorstand, Gesellschafter, Aufsichtsrat, Beirat, aber auch Bereichs- und Abteilungsleiter
- Externe Adressaten: 
  • diverse außerhalb vom Unternehmen angesiedelte Adressaten, wie das Finanzamt, externe Kapitalgeber, (potentielle) Investoren, Fremdkapitalgeber/Banken
- Stakeholder: 
  • Bezugsgruppen eines Unternehmens, die von diesem beeinflusst werden können oder dieses beeinflussen können, also auch Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer, Konkurrenzunternehmen
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Q:
In welche Teilbereiche wird das Rechnungswesen differenziert?

A:
- Internes Rechnungswesen: 
  • Liefert Informationen, um innerhalb eines Unternehmens die besten Entscheidungen treffen zu können
  • Planung, Steuerung, Kontrolle im Vordergrund
  • Nicht gesetzlich normiert, aber muss zweckmäßig gestaltet sein, um zielorientierte Steuerung des Unternehmens zu unterstützen
- Teilbereiche (internes Rechnungswesen):
  • Kosten und Leistungsrechnung
  • Investitions- und Finanzierungsrechnung
  • Planungsrechnung (Absatz-, Produktionsplanung etc.)
  • Betriebsstatistiken
- Externes Rechnungswesen: 
  • liefert Informationen an externe Adressaten
  • Je nach Adressat spezielle Schwerpunkte (Finanzamt - steuerliche Gesichtspunkte, Aktionäre und Banken – eher handelsrechtliche Aspekte)
  • Gesetzlich normiert, hierdurch Objektivität der dokumentierten Zahlen und einheitliches Sicherheitsniveau sichergestellt und man kann einzelne Unternehmen untereinander vergleichen
- Buchhaltung: 
  • gesetzlich normiert
  • liefert systematische Erfassung von Geschäftsvorfällen, die Ausgangsgrundlage für internes und externes Rechnungswesen darstellt
Q:
Was versteht man unter der handelsrechtlichen Buchhaltungspflicht?
A:
- Ergibt sich aus §238 HGB Abs. 1. 
- Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Buch zu führen und seine Handelsgeschäfte nach den GoB ersichtlich zu machen 
- Buchhaltungspflicht ist somit an die Kaufmannseigenschaft angeknüpft
Q:
Wer ist ein Kaufmann?

A:
- § 1 Abs. 1 HGB: Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt
Q:
Was ist ein Handelsgewerbe?

A:
- § 1 Abs. 2 HGB: Jeder Gewerbebetrieb, der einen nach Art und Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigt
Q:
Was sind Kleingewerbetreibende?

A:
- Kein Kaufmann im Sinne des § 1 HGB. Liegt vor, wenn kein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich ist
- Kleingewerbetreibende können durch freiwillige Eintragung ins Handelsgewerbe die Kaufmannseigenschaft erwerben und sind somit buchführungspflichtig
Q:
Welche Kaufmann-Arten werden unterschieden?

A:
- Istkaufmann: 
  • § 1 HGB, Kaufmann kraft Gewerbebetrieb, erfordert kaufmännisch eingerichteten Gewerbebetrieb
- Kannkaufmann
  • §§ 2 und 3 HGB, Kaufmann kraft Eintragung, Kleingewerbe oder Forst- und Landwirtschaft
- Formkaufmann
  • § 6 HGB, Kaufmann kraft Rechtsform, Kapitalgesellschaften (AG, SE, KGaA, GmbH, UG) oder Genossenschaften
Q:
Wann ist man von der Buchführungspflicht befreit?

A:
- § 241a HGB: Wenn man an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht mehr als EUR 600.000 Umsatzerlöse und EUR 60.000 Jahresüberschuss aufweisen kann
- In diesem Fall muss kein Jahresabschluss aufgestellt werden, es reicht eine Einnahmen-Überschuss- Rechnung
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