Kosten- & Leistungsrechnung at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kosten- & Leistungsrechnung an der IU Internationale Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kosten- & Leistungsrechnung Kurs an der IU Internationale Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN
Welches Problem ergibt sich beim Anbauverfahren?
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TESTE DEIN WISSEN
Erhebliche Ungenauigkeit, wenn die Leistungen für Hilfskostenstellen einen signifikanten Anteil an der Gesamtleistung ausmachen oder/und wenn Hilfskostenstellen bei Leistungserstellung und Leistungsempfang eng miteinander verflochten sind
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist das Betriebsergebnis und wie berechnet man es?
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TESTE DEIN WISSEN
Erlöse - Kosten = Betriebsergebnis

  • kalkulatorisches Ergebnis vor Steuern
  • Teil des Unternehmenserfolgs
  • zeigt die Effizienz des Wertschöpfungsprozesses
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Wozu ist das Gesamtkostenverfahren gut?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ermittlung des Betriebsergebnisses auf Vollkostenbasis
  • die in einer Periode angefallenen Kosten werden den erzielten Erlösen gegenübergestellt

Umsatz
+ Bestandmehrung unfertige/fertige Erzeugnisse
- Bestandsminderung unfertige/fertige Erzeugnisse
+ aktivierte Eigenleistungen
= Gesamterlös
- Gesamtkosten
= Betriebsergebnis

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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Vor- & Nachkalkulation?
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Vorkalkulation: mithilfe von Plankosten wird ein Zuschlagsatz für die Gemeinkosten einkalkuliert -> Gemeinkosten auf Normalkostenbasis (z. B. 1€ Materialeinzelkosten + 0,40€ Materialgemeinkosten)

Nachkalkulation: nach einem Abrechnungszeitraum werden die Ist-Kosten mit den Plankosten verglichen -> es kann zu einer Kostenüberdeckung oder -überdeckung kommen (z. B. 0,42€ Materialgemeinkosten auf 1€ Materialeinzelkosten)

Gründe: geringere Beschäftigung und damit höhere fixe Stückkosten / geringere Produktivität / höhere Preise der Produktionsfaktoren / höherer Verbrauch an Produktionsfaktoren (Hilfs-/Betriebsstoffe) -> oder alles umgekehrt bei einer Kostenüberdeckung
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TESTE DEIN WISSEN
Wie grenzt man Ausgaben, Auszahlungen und Aufwendungen voneinander ab?
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TESTE DEIN WISSEN
Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit aus der Vorperiode per Banküberweisung ->
Auszahlung aber keine Ausgabe

Rohstoffkauf auf Ziel -> Ausgabe aber keine Auszahlung

Kauf von Rohstoffen, die gelagert und erst in der nächsten Periode verbraucht werden -> Ausgabe aber kein Aufwand

Abschreibung einer Maschine -> Aufwand aber keine Ausgabe
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Welche Probleme ergeben sich beim Verbrauch von Gütern?
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1. Bewertungsproblem: einerseits wird den Verbrauchsmengen an Einsatzgütern ein beschaffungsmarktorientierter Preis zugeordnet (Kosten), andererseits wird den hergestellten Ausbringungsgütern ein absatzmarktorientierter Preis zugeordnet (Erlös) -> nur so kann der Wertschöpfungsprozess durchgängig abgebildet werden
2. Zuordnungsproblem: Erlöse und Kosten werden sowohl sachlich verursachungsgerecht auf die Produkte zugeordnet als auch zeitlich auf die Perioden, in denen sie entstanden sind
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TESTE DEIN WISSEN
Was unterscheidet den pagatorischen vom wertmäßigen Kostenbegriff?
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pagatorische Kosten: hierbei werden nur die tatsächlichen Auszahlungen bei der Beschaffung von Gütermengen berücksichtigt

wertmäßige Kosten: hierbei werden Wertansätze berücksichtigt, die von der Auszahlungshöhe abweichen, z. B. durch inkludieren von Opportunitätskosten oder Verwendung des aktuellen Wiederbeschaffungswertes (bewerteter Verbrauch an Einsatzgütern bei der betrieblichen Leistungserstellung) 
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Was für Kostenarten unterscheidet man?
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Grundkosten: Materialkosten, Personalkosten, Dienstleistungs- & sonstige Grundkosten -> werden aus der GuV bewertungsgleich und periodenidentisch übernommen (aufwandsgleiche Kosten)

Kalkulatorische Kosten: kalkulatorische Abschreibungen, Zinsen, Wagnisse, Miete, Unternehmerlohn -> werden nur für die Kostenrechnung in Form von Anders- oder Zusatzkosten verwendet (aufwandsverschiedene und aufwandslose Kosten)
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Welche Materialarten gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
Rohstoffe: wesentliche Bestandteile eines Produktes -> Stahl, Holz etc. (Einzelkosten)

Hilfsstoffe: erfüllen eine ergänzende Funktion -> Nägel, Klebstoff etc. (Gemeinkosten)

Betriebsstoffe: Voraussetzungen für den Betrieb des Produktionsprozesses -> Strom, Wasser, Werkzeuge etc. (Gemeinkosten)

bezogene Fertigteile: von Lieferanten bezogene Teile, die unverändert in das Produkt eingebaut werden -> Batterie, Autoradio, Reifen etc. (Einzelkosten)

Handelswaren: werden ohne weitere Bearbeitung den Kunden angeboten -> Verbandskasten, Navigationsgerät etc. (eigenständige Leistung)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Materialverbrauchsrechnungen und wodurch entstehen sie?
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TESTE DEIN WISSEN
Differenz zwischen Inventur- und Skontrationsmethode -> außerplanmäßiger Materialverbrauch durch z. B. Schwund, Diebstahl oder Verderb

Differenz zwischen Skontrations- und retrograder Methode -> Einkaufsteile wurden beschädigt, zerstört, unbrauchbar gemacht oder aus dem Lager genommen und noch nicht verbaut
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Was sind Materialverlustkosten und welche Arten unterscheidet man?
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Materialverlustkosten entstehen, wenn die Materialressourcen nicht komplett ausgenutzt werden und die Reste nicht wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden können

nicht wertschöpfungswirksamer Stoffeinsatz: der Stoffumsatzgrad beschreibt, welcher Prozentsatz der eingesetzten Stoffe im Hauptprodukt verwertet werden -> Effizienzkriterium der Stoffverwendung

Entsorgungskosten: beziehen sich auf den gesamten Entsorgungsprozess

nicht wertschöpfungswirksame Fertigungsleistungen: Kosten für Fertigungsleistungen, die aufgrund von Mängeln nicht veräußert werden können
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Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Gemeinkosten?
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Einzelkosten: Kosten, die aufgrund eines messbaren Zusammenhangs direkt einer Kostenträgereinheit zugerechnet werden können

Gemeinkosten: Kosten, die für eine Menge an Kostenträgern entstehen und somit keiner Kostenträgereinheit einzeln zugerechnet werden können -> sie werden über einen Gemeinkostenschlüssel den Kostenträgern zugeordnet
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kosten- & Leistungsrechnung Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welches Problem ergibt sich beim Anbauverfahren?
A:
Erhebliche Ungenauigkeit, wenn die Leistungen für Hilfskostenstellen einen signifikanten Anteil an der Gesamtleistung ausmachen oder/und wenn Hilfskostenstellen bei Leistungserstellung und Leistungsempfang eng miteinander verflochten sind
Q:
Was ist das Betriebsergebnis und wie berechnet man es?
A:
Erlöse - Kosten = Betriebsergebnis

  • kalkulatorisches Ergebnis vor Steuern
  • Teil des Unternehmenserfolgs
  • zeigt die Effizienz des Wertschöpfungsprozesses
Q:
Wozu ist das Gesamtkostenverfahren gut?
A:
  • Ermittlung des Betriebsergebnisses auf Vollkostenbasis
  • die in einer Periode angefallenen Kosten werden den erzielten Erlösen gegenübergestellt

Umsatz
+ Bestandmehrung unfertige/fertige Erzeugnisse
- Bestandsminderung unfertige/fertige Erzeugnisse
+ aktivierte Eigenleistungen
= Gesamterlös
- Gesamtkosten
= Betriebsergebnis

Q:
Was versteht man unter Vor- & Nachkalkulation?
A:
Vorkalkulation: mithilfe von Plankosten wird ein Zuschlagsatz für die Gemeinkosten einkalkuliert -> Gemeinkosten auf Normalkostenbasis (z. B. 1€ Materialeinzelkosten + 0,40€ Materialgemeinkosten)

Nachkalkulation: nach einem Abrechnungszeitraum werden die Ist-Kosten mit den Plankosten verglichen -> es kann zu einer Kostenüberdeckung oder -überdeckung kommen (z. B. 0,42€ Materialgemeinkosten auf 1€ Materialeinzelkosten)

Gründe: geringere Beschäftigung und damit höhere fixe Stückkosten / geringere Produktivität / höhere Preise der Produktionsfaktoren / höherer Verbrauch an Produktionsfaktoren (Hilfs-/Betriebsstoffe) -> oder alles umgekehrt bei einer Kostenüberdeckung
Q:
Wie grenzt man Ausgaben, Auszahlungen und Aufwendungen voneinander ab?
A:
Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit aus der Vorperiode per Banküberweisung ->
Auszahlung aber keine Ausgabe

Rohstoffkauf auf Ziel -> Ausgabe aber keine Auszahlung

Kauf von Rohstoffen, die gelagert und erst in der nächsten Periode verbraucht werden -> Ausgabe aber kein Aufwand

Abschreibung einer Maschine -> Aufwand aber keine Ausgabe
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Q:
Welche Probleme ergeben sich beim Verbrauch von Gütern?
A:
1. Bewertungsproblem: einerseits wird den Verbrauchsmengen an Einsatzgütern ein beschaffungsmarktorientierter Preis zugeordnet (Kosten), andererseits wird den hergestellten Ausbringungsgütern ein absatzmarktorientierter Preis zugeordnet (Erlös) -> nur so kann der Wertschöpfungsprozess durchgängig abgebildet werden
2. Zuordnungsproblem: Erlöse und Kosten werden sowohl sachlich verursachungsgerecht auf die Produkte zugeordnet als auch zeitlich auf die Perioden, in denen sie entstanden sind
Q:
Was unterscheidet den pagatorischen vom wertmäßigen Kostenbegriff?
A:
pagatorische Kosten: hierbei werden nur die tatsächlichen Auszahlungen bei der Beschaffung von Gütermengen berücksichtigt

wertmäßige Kosten: hierbei werden Wertansätze berücksichtigt, die von der Auszahlungshöhe abweichen, z. B. durch inkludieren von Opportunitätskosten oder Verwendung des aktuellen Wiederbeschaffungswertes (bewerteter Verbrauch an Einsatzgütern bei der betrieblichen Leistungserstellung) 
Q:
Was für Kostenarten unterscheidet man?
A:
Grundkosten: Materialkosten, Personalkosten, Dienstleistungs- & sonstige Grundkosten -> werden aus der GuV bewertungsgleich und periodenidentisch übernommen (aufwandsgleiche Kosten)

Kalkulatorische Kosten: kalkulatorische Abschreibungen, Zinsen, Wagnisse, Miete, Unternehmerlohn -> werden nur für die Kostenrechnung in Form von Anders- oder Zusatzkosten verwendet (aufwandsverschiedene und aufwandslose Kosten)
Q:
Welche Materialarten gibt es?
A:
Rohstoffe: wesentliche Bestandteile eines Produktes -> Stahl, Holz etc. (Einzelkosten)

Hilfsstoffe: erfüllen eine ergänzende Funktion -> Nägel, Klebstoff etc. (Gemeinkosten)

Betriebsstoffe: Voraussetzungen für den Betrieb des Produktionsprozesses -> Strom, Wasser, Werkzeuge etc. (Gemeinkosten)

bezogene Fertigteile: von Lieferanten bezogene Teile, die unverändert in das Produkt eingebaut werden -> Batterie, Autoradio, Reifen etc. (Einzelkosten)

Handelswaren: werden ohne weitere Bearbeitung den Kunden angeboten -> Verbandskasten, Navigationsgerät etc. (eigenständige Leistung)
Q:
Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Materialverbrauchsrechnungen und wodurch entstehen sie?
A:
Differenz zwischen Inventur- und Skontrationsmethode -> außerplanmäßiger Materialverbrauch durch z. B. Schwund, Diebstahl oder Verderb

Differenz zwischen Skontrations- und retrograder Methode -> Einkaufsteile wurden beschädigt, zerstört, unbrauchbar gemacht oder aus dem Lager genommen und noch nicht verbaut
Q:
Was sind Materialverlustkosten und welche Arten unterscheidet man?
A:
Materialverlustkosten entstehen, wenn die Materialressourcen nicht komplett ausgenutzt werden und die Reste nicht wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden können

nicht wertschöpfungswirksamer Stoffeinsatz: der Stoffumsatzgrad beschreibt, welcher Prozentsatz der eingesetzten Stoffe im Hauptprodukt verwertet werden -> Effizienzkriterium der Stoffverwendung

Entsorgungskosten: beziehen sich auf den gesamten Entsorgungsprozess

nicht wertschöpfungswirksame Fertigungsleistungen: Kosten für Fertigungsleistungen, die aufgrund von Mängeln nicht veräußert werden können
Q:
Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Gemeinkosten?
A:
Einzelkosten: Kosten, die aufgrund eines messbaren Zusammenhangs direkt einer Kostenträgereinheit zugerechnet werden können

Gemeinkosten: Kosten, die für eine Menge an Kostenträgern entstehen und somit keiner Kostenträgereinheit einzeln zugerechnet werden können -> sie werden über einen Gemeinkostenschlüssel den Kostenträgern zugeordnet
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