Kosten- & Leistungsrechnung at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Kosten- & Leistungsrechnung an der IU Internationale Hochschule

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Was sind die Rechnungszwecke der KLR?
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  • Dokumentation des Periodenerfolgs und der Stück-Erfolge
  • Planung und Kontrolle des Periodenerfolgs und der Stückerfolge
  • Steuerung und Koordination des Wertschöpfungsprozesses
  • Kalkulation und Bewertung von Entscheidungsalternativen
  • Informationsbereitstellung für externe Zwecke 
  • Kalkulation der Stückkosten

Ein Unternehmen muss stets seine Kosten im Blick behalten und sich bemühen, produktiv und effizient zu arbeiten.
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Wie grenzt man Ausgaben, Auszahlungen und Aufwendungen voneinander ab?
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Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit aus der Vorperiode per Banküberweisung ->
Auszahlung aber keine Ausgabe

Rohstoffkauf auf Ziel -> Ausgabe aber keine Auszahlung

Kauf von Rohstoffen, die gelagert und erst in der nächsten Periode verbraucht werden -> Ausgabe aber kein Aufwand

Abschreibung einer Maschine -> Aufwand aber keine Ausgabe
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Wie werden Einzahlung, Einnahme, Ertrag und Erlös voneinander abgegrenzt?
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Kunde bezahlt eine Rechnung aus der Vorperiode -> Einzahlung aber keine Einnahme

Kunde kauft ein Produkt auf Ziel -> Einnahme aber keine Einzahlung

Verkauf eines LKW zum Buchwert -> Einnahme aber kein Ertrag

Herstellung von Produkten, die zunächst gelagert werden -> Ertrag aber keine Einnahme

Erlös -> Ertrag, welcher im Rahmen des Wertschöpfungsprozesses einer Periode entsteht (Zweckertrag = Grunderlöse)
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Was unterscheidet den pagatorischen vom wertmäßigen Kostenbegriff?
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pagatorische Kosten: hierbei werden nur die tatsächlichen Auszahlungen bei der Beschaffung von Gütermengen berücksichtigt

wertmäßige Kosten: hierbei werden Wertansätze berücksichtigt, die von der Auszahlungshöhe abweichen, z. B. durch inkludieren von Opportunitätskosten oder Verwendung des aktuellen Wiederbeschaffungswertes (bewerteter Verbrauch an Einsatzgütern bei der betrieblichen Leistungserstellung) 
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Was sind pagatorische Preise und was Verrechnungspreise?
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  • pagatorische Preise: berücksichtigen nur auszahlungs-/ausgabenwirksame Rechengrößen, entweder den Anschaffungspreis oder den Wiederbeschaffungspreis
  • Verrechnungspreise: Auszahlungen bzw. Ausgaben in gleicher Höhe werden nicht vorausgesetzt -> Festpreis (schaltet Preisschwankungen aus), Grenzpreis (setzt sich aus den Kosten der zuletzt erzeugten Einheit zusammen), Schätzpreis (auf Basis der vermuteten Kosten), Durchschnittspreis (auf Basis von diversen Anschaffungskosten in der Vergangenheit), Lenkungspreis (zur Verhaltenssteuerung)

Verwendung bei der Bewertung des Güterverbrauchs!

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Was ist das Betriebsergebnis und wie berechnet man es?
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Erlöse - Kosten = Betriebsergebnis

  • kalkulatorisches Ergebnis vor Steuern
  • Teil des Unternehmenserfolgs
  • zeigt die Effizienz des Wertschöpfungsprozesses
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Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Gemeinkosten?
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Einzelkosten: Kosten, die aufgrund eines messbaren Zusammenhangs direkt einer Kostenträgereinheit zugerechnet werden können

Gemeinkosten: Kosten, die für eine Menge an Kostenträgern entstehen und somit keiner Kostenträgereinheit einzeln zugerechnet werden können -> sie werden über einen Gemeinkostenschlüssel den Kostenträgern zugeordnet
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Was für Kostenarten unterscheidet man?
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Grundkosten: Materialkosten, Personalkosten, Dienstleistungs- & sonstige Grundkosten -> werden aus der GuV bewertungsgleich und periodenidentisch übernommen (aufwandsgleiche Kosten)

Kalkulatorische Kosten: kalkulatorische Abschreibungen, Zinsen, Wagnisse, Miete, Unternehmerlohn -> werden nur für die Kostenrechnung in Form von Anders- oder Zusatzkosten verwendet (aufwandsverschiedene und aufwandslose Kosten)
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Welche Materialarten gibt es?
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Rohstoffe: wesentliche Bestandteile eines Produktes -> Stahl, Holz etc. (Einzelkosten)

Hilfsstoffe: erfüllen eine ergänzende Funktion -> Nägel, Klebstoff etc. (Gemeinkosten)

Betriebsstoffe: Voraussetzungen für den Betrieb des Produktionsprozesses -> Strom, Wasser, Werkzeuge etc. (Gemeinkosten)

bezogene Fertigteile: von Lieferanten bezogene Teile, die unverändert in das Produkt eingebaut werden -> Batterie, Autoradio, Reifen etc. (Einzelkosten)

Handelswaren: werden ohne weitere Bearbeitung den Kunden angeboten -> Verbandskasten, Navigationsgerät etc. (eigenständige Leistung)
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Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Materialverbrauchsrechnungen und wodurch entstehen sie?
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Differenz zwischen Inventur- und Skontrationsmethode -> außerplanmäßiger Materialverbrauch durch z. B. Schwund, Diebstahl oder Verderb

Differenz zwischen Skontrations- und retrograder Methode -> Einkaufsteile wurden beschädigt, zerstört, unbrauchbar gemacht oder aus dem Lager genommen und noch nicht verbaut
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Was sind Materialverlustkosten und welche Arten unterscheidet man?
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Materialverlustkosten entstehen, wenn die Materialressourcen nicht komplett ausgenutzt werden und die Reste nicht wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden können

nicht wertschöpfungswirksamer Stoffeinsatz: der Stoffumsatzgrad beschreibt, welcher Prozentsatz der eingesetzten Stoffe im Hauptprodukt verwertet werden -> Effizienzkriterium der Stoffverwendung

Entsorgungskosten: beziehen sich auf den gesamten Entsorgungsprozess

nicht wertschöpfungswirksame Fertigungsleistungen: Kosten für Fertigungsleistungen, die aufgrund von Mängeln nicht veräußert werden können
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Welche Probleme ergeben sich beim Verbrauch von Gütern?
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1. Bewertungsproblem: einerseits wird den Verbrauchsmengen an Einsatzgütern ein beschaffungsmarktorientierter Preis zugeordnet (Kosten), andererseits wird den hergestellten Ausbringungsgütern ein absatzmarktorientierter Preis zugeordnet (Erlös) -> nur so kann der Wertschöpfungsprozess durchgängig abgebildet werden
2. Zuordnungsproblem: Erlöse und Kosten werden sowohl sachlich verursachungsgerecht auf die Produkte zugeordnet als auch zeitlich auf die Perioden, in denen sie entstanden sind
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Q:
Was sind die Rechnungszwecke der KLR?
A:
  • Dokumentation des Periodenerfolgs und der Stück-Erfolge
  • Planung und Kontrolle des Periodenerfolgs und der Stückerfolge
  • Steuerung und Koordination des Wertschöpfungsprozesses
  • Kalkulation und Bewertung von Entscheidungsalternativen
  • Informationsbereitstellung für externe Zwecke 
  • Kalkulation der Stückkosten

Ein Unternehmen muss stets seine Kosten im Blick behalten und sich bemühen, produktiv und effizient zu arbeiten.
Q:
Wie grenzt man Ausgaben, Auszahlungen und Aufwendungen voneinander ab?
A:
Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit aus der Vorperiode per Banküberweisung ->
Auszahlung aber keine Ausgabe

Rohstoffkauf auf Ziel -> Ausgabe aber keine Auszahlung

Kauf von Rohstoffen, die gelagert und erst in der nächsten Periode verbraucht werden -> Ausgabe aber kein Aufwand

Abschreibung einer Maschine -> Aufwand aber keine Ausgabe
Q:
Wie werden Einzahlung, Einnahme, Ertrag und Erlös voneinander abgegrenzt?
A:
Kunde bezahlt eine Rechnung aus der Vorperiode -> Einzahlung aber keine Einnahme

Kunde kauft ein Produkt auf Ziel -> Einnahme aber keine Einzahlung

Verkauf eines LKW zum Buchwert -> Einnahme aber kein Ertrag

Herstellung von Produkten, die zunächst gelagert werden -> Ertrag aber keine Einnahme

Erlös -> Ertrag, welcher im Rahmen des Wertschöpfungsprozesses einer Periode entsteht (Zweckertrag = Grunderlöse)
Q:
Was unterscheidet den pagatorischen vom wertmäßigen Kostenbegriff?
A:
pagatorische Kosten: hierbei werden nur die tatsächlichen Auszahlungen bei der Beschaffung von Gütermengen berücksichtigt

wertmäßige Kosten: hierbei werden Wertansätze berücksichtigt, die von der Auszahlungshöhe abweichen, z. B. durch inkludieren von Opportunitätskosten oder Verwendung des aktuellen Wiederbeschaffungswertes (bewerteter Verbrauch an Einsatzgütern bei der betrieblichen Leistungserstellung) 
Q:
Was sind pagatorische Preise und was Verrechnungspreise?
A:
  • pagatorische Preise: berücksichtigen nur auszahlungs-/ausgabenwirksame Rechengrößen, entweder den Anschaffungspreis oder den Wiederbeschaffungspreis
  • Verrechnungspreise: Auszahlungen bzw. Ausgaben in gleicher Höhe werden nicht vorausgesetzt -> Festpreis (schaltet Preisschwankungen aus), Grenzpreis (setzt sich aus den Kosten der zuletzt erzeugten Einheit zusammen), Schätzpreis (auf Basis der vermuteten Kosten), Durchschnittspreis (auf Basis von diversen Anschaffungskosten in der Vergangenheit), Lenkungspreis (zur Verhaltenssteuerung)

Verwendung bei der Bewertung des Güterverbrauchs!

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Q:
Was ist das Betriebsergebnis und wie berechnet man es?
A:
Erlöse - Kosten = Betriebsergebnis

  • kalkulatorisches Ergebnis vor Steuern
  • Teil des Unternehmenserfolgs
  • zeigt die Effizienz des Wertschöpfungsprozesses
Q:
Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Gemeinkosten?
A:
Einzelkosten: Kosten, die aufgrund eines messbaren Zusammenhangs direkt einer Kostenträgereinheit zugerechnet werden können

Gemeinkosten: Kosten, die für eine Menge an Kostenträgern entstehen und somit keiner Kostenträgereinheit einzeln zugerechnet werden können -> sie werden über einen Gemeinkostenschlüssel den Kostenträgern zugeordnet
Q:
Was für Kostenarten unterscheidet man?
A:
Grundkosten: Materialkosten, Personalkosten, Dienstleistungs- & sonstige Grundkosten -> werden aus der GuV bewertungsgleich und periodenidentisch übernommen (aufwandsgleiche Kosten)

Kalkulatorische Kosten: kalkulatorische Abschreibungen, Zinsen, Wagnisse, Miete, Unternehmerlohn -> werden nur für die Kostenrechnung in Form von Anders- oder Zusatzkosten verwendet (aufwandsverschiedene und aufwandslose Kosten)
Q:
Welche Materialarten gibt es?
A:
Rohstoffe: wesentliche Bestandteile eines Produktes -> Stahl, Holz etc. (Einzelkosten)

Hilfsstoffe: erfüllen eine ergänzende Funktion -> Nägel, Klebstoff etc. (Gemeinkosten)

Betriebsstoffe: Voraussetzungen für den Betrieb des Produktionsprozesses -> Strom, Wasser, Werkzeuge etc. (Gemeinkosten)

bezogene Fertigteile: von Lieferanten bezogene Teile, die unverändert in das Produkt eingebaut werden -> Batterie, Autoradio, Reifen etc. (Einzelkosten)

Handelswaren: werden ohne weitere Bearbeitung den Kunden angeboten -> Verbandskasten, Navigationsgerät etc. (eigenständige Leistung)
Q:
Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Materialverbrauchsrechnungen und wodurch entstehen sie?
A:
Differenz zwischen Inventur- und Skontrationsmethode -> außerplanmäßiger Materialverbrauch durch z. B. Schwund, Diebstahl oder Verderb

Differenz zwischen Skontrations- und retrograder Methode -> Einkaufsteile wurden beschädigt, zerstört, unbrauchbar gemacht oder aus dem Lager genommen und noch nicht verbaut
Q:
Was sind Materialverlustkosten und welche Arten unterscheidet man?
A:
Materialverlustkosten entstehen, wenn die Materialressourcen nicht komplett ausgenutzt werden und die Reste nicht wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden können

nicht wertschöpfungswirksamer Stoffeinsatz: der Stoffumsatzgrad beschreibt, welcher Prozentsatz der eingesetzten Stoffe im Hauptprodukt verwertet werden -> Effizienzkriterium der Stoffverwendung

Entsorgungskosten: beziehen sich auf den gesamten Entsorgungsprozess

nicht wertschöpfungswirksame Fertigungsleistungen: Kosten für Fertigungsleistungen, die aufgrund von Mängeln nicht veräußert werden können
Q:
Welche Probleme ergeben sich beim Verbrauch von Gütern?
A:
1. Bewertungsproblem: einerseits wird den Verbrauchsmengen an Einsatzgütern ein beschaffungsmarktorientierter Preis zugeordnet (Kosten), andererseits wird den hergestellten Ausbringungsgütern ein absatzmarktorientierter Preis zugeordnet (Erlös) -> nur so kann der Wertschöpfungsprozess durchgängig abgebildet werden
2. Zuordnungsproblem: Erlöse und Kosten werden sowohl sachlich verursachungsgerecht auf die Produkte zugeordnet als auch zeitlich auf die Perioden, in denen sie entstanden sind
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