Klinische Psychologie at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der IU Internationale Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Klinische Psychologie Kurs an der IU Internationale Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN
Bei welchen psychischen Störungen liegt ein erhöhtes Risiko der Suizidversuche vor?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
-affektive Störungen
-Borderline
-Schizophrenie
-Störungen der Impulskontrolle
-Substanzmissbrauch
-PTBS
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was wird nach Witzchen und Jacobi im Bereich der Epidemiologie abgedeckt (Klinische)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Feststellung psychischer Störungen
2. Verbesserung ihrer Definitionen
3. Bewertung des Versorgungssystem und des Versorgungsbedarf
4. Untersuchung der Ätiologie und der Genese psychischer Störungen
5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesunmdheitsförderung und Rehabilitation
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wozu dienen solche Klassifikationen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Vereinfacht die Kommunikation zwischen verschiedenen Fachgruppen, wenn es um die Behandlung eines psychisch erkrankten Pat. Geht.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was bezeichnet man als Preparedness?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Als physiologische Lernbereitschaft, d.h. Gefährliche Reize lösen evolutionsbedingt Angst aus.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das Lerntheoretische Paradigma?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Behaviorismus spielt eine Rolle
-  Fokus ist das beobachtbare Verhalten, dass das menschliche Bewusstsein, als eine Black Box betrachtet.

- zentrale Formen des Lernen sind Klassische Konditionierung, Operante und das Modelllernen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welche Kriterien werden mit Suizid assoziiert?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Alter über 45 Jahre
-männl. Geschlecht
-Ende einer Partnerschaft
-bestehende Arbeitslosigkeit
-Alleinlebende Person
-Isolation und Kontakthemmung
-Suizidankündigung
-frühere Suizide
-Suizide in der Familie

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wie zeichnet sich das Verhalten bei einer sozialen Angststörung aus?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- vor einer sozialen Situation denken die Betroffenen schon darüber nach , was alles schlimmes passieren kann (Erwartungsangst)
- sie grübeln über ihr vermeintliches Fehlverhalten
- die selektive Wahrnehmung führt zur nachträglichen Abwertung der eigenen Person
=Ein Teufelskreis entsteht- Situationen werden dadurch gemieden

- Personen verbergen ihre Angstsymptome, durch Alkohol, Tragen von Kleidung die Schweißflecken kaschiert
- Dieses Sicherheitsverhalten führt kurzfristig zur Erleichterung- Hält die Angst jedoch aufrecht
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind Symptome der sozialen Angststörung?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Personen befürchten sich vor anderen lächerlich zu machen
( sie meinen sie könnten sich auffällig, peinlich , unangemessen oder ängstlich verhalten)

- sie glauben andere könnten sie zurückweisen, wenn sie sich zeigen wie sie sind 
- im Zentrum des Störungsbild steht die Angst vor negativer Bewertung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Symptome einer Panikstörung?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Hauptsymptom sind Panikattacken
(Erleben intensiver Angst, die ohne Vorwarnung auftritt, erreicht ihren Höhepunkt nach zehn min.)

1. Palpitationen(Herzunruhe, Herzpochen, Herzklopfen)
2. Schwitzen
3. Zittern oder Beben
4. Gefühl von Kurzatmigkeit oder Atemnot
5. Erstickungsgefühle 
6. Schmerzen oder Beklemmungsgefühl in der Brust
7. Übelkeit oder Magen-Darmbeschwerden
8. Schwindelgefühle, Unsicherheit, Benommenheit, Gefühl von Ohnmacht
9. Hitzegefühle oder Kältegefühle
10. Paräthesien (Taubheit, Kribbeln)
11. Derealisation( Gefühl von Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (sich von der eigenen Person löstgelöst fühlen)
12. Angst die Kontrolle zu verlieren
13. Angst zu sterben
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was muss vorliegen um die Diagnose zu vergeben einer Panikstörung?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Panikattacken müssen immer wieder kehren

= zu dem obigen Punkt muss mind. Für einen Monat entweder:
1. Vermeidungsverhalten gezeigt werden oder 
2. Erwartungsangst vorliegen, wieder eine Panikattacke zu bekommen oder die möglichen Konsequenzen,  wie verrückt zu werden

= Lebenszeitprävalenz liegt bei ca. 5%
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe die psychologischen Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. KOGNITIVES ERKLÄRUNGSMODELL VON AARON T-BECK
- Entstehung bereits in der frühen Kindheit
(v.a. In der Interaktion mit den primären Bezugspersonen, Grundüberzeugungen des Selbst und Umwelt)
- kognitive Schemata beeinflussen unsere Umwelt z.B. eine Person mit negativen Selbstbild , hat Angst abgelehnt zu werden. Schemata in der Kindheit wäre wahrscheinlich ich bin nicht liebenswert. Bekommt dieser Mensch nun eine Absage, wird dieser verletzter reagieren, als eine Person die von sich überzeugt ist.
- diese verinnerlichten Schemata führen nun dazu dass, die Situation mit dem Schema kongruent sind und sich weiter verfestigen.
-es kommt zu katastrophisierenden Denken, positive Erfahrungen werden nicht gewürdigt- Verzerrungen der Gedanken
=Teufelskreis

2.SHUTTLE BOX VON SELIGMAN “MODELL DER ERLERNTEN HILFLOSIGKEIT”
(zwei identische Boxen, die über einen Durchgang verbunden sind)
- Depressionen sind auf negative Ereignisse, internal, globale und stabile Ursachen zurückzuführen
-eine negative Erwartungshaltung entsteht, bezüglich der eigenen Kontrolle-Handlungsfähigkeit-ungünstiger Attributionsstil (Anstatt zu sagen der Mathetest war schwierig, denkt man ,man wäre zu dumm)
- dadurch werden depressive Kognitionsmuster begünstigt
-die Theorie wurde erweitert von Abramson, Alloy und Metalsky, um das Erleben von Hoffnungslosigkeit (bedeutsamer Auslöser einer depressiven Episode)

3. VERSTÄRKER-VERLUSTTHEORIE VON  LEWINSOHN
-die psychologische Ursache von Depressionen wird das geringe Auftreten von positiver Verstärkung durch soziale Interaktion gesehen
- Gründe können sein z.B. geringe Erreichbarkeit von Verstärkern (Arbeitslosigkeit,Scheidung), aber auch das Verhalten der Betroffenen selbst
-anfangs erhalten depressive noch Unterstützung aus ihrem Umfeld, aber auf Dauer treiben sie andere von sich weg
-negative Spirale entsteht
-weiterer Verlust von positiven Verstärkern

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe die Zahlen und Risikofaktoren von Suizid?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
-laut WHO sterben jährlich 800.000 Menschen an Suizid, davon 10.000 in Deutschland
-Männer begehen dreimal häufiger als Frauen, jedoch Suizidversuche häufiger von Frauen (15-30Jahre)
-bei jungen Frauen häufig ein Hilferuf
-Männer nutzen eher harte Methoden (Erschießen, Erhängen, Sturz)
-Frauen eher weiche (Medikamente, Gas)
-traditionelle Geschlechterrollen und die damit verbundenen Anforderungen führen bei jungen Männern zu einer erhöhten Suizidrate
Lösung ausblenden
  • 1455247 Karteikarten
  • 23660 Studierende
  • 557 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Klinische Psychologie Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Bei welchen psychischen Störungen liegt ein erhöhtes Risiko der Suizidversuche vor?
A:
-affektive Störungen
-Borderline
-Schizophrenie
-Störungen der Impulskontrolle
-Substanzmissbrauch
-PTBS
Q:
Was wird nach Witzchen und Jacobi im Bereich der Epidemiologie abgedeckt (Klinische)?
A:
1. Feststellung psychischer Störungen
2. Verbesserung ihrer Definitionen
3. Bewertung des Versorgungssystem und des Versorgungsbedarf
4. Untersuchung der Ätiologie und der Genese psychischer Störungen
5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesunmdheitsförderung und Rehabilitation
Q:
Wozu dienen solche Klassifikationen?
A:
Vereinfacht die Kommunikation zwischen verschiedenen Fachgruppen, wenn es um die Behandlung eines psychisch erkrankten Pat. Geht.
Q:
Was bezeichnet man als Preparedness?
A:
Als physiologische Lernbereitschaft, d.h. Gefährliche Reize lösen evolutionsbedingt Angst aus.
Q:
Beschreibe das Lerntheoretische Paradigma?
A:
- Behaviorismus spielt eine Rolle
-  Fokus ist das beobachtbare Verhalten, dass das menschliche Bewusstsein, als eine Black Box betrachtet.

- zentrale Formen des Lernen sind Klassische Konditionierung, Operante und das Modelllernen
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Welche Kriterien werden mit Suizid assoziiert?
A:
- Alter über 45 Jahre
-männl. Geschlecht
-Ende einer Partnerschaft
-bestehende Arbeitslosigkeit
-Alleinlebende Person
-Isolation und Kontakthemmung
-Suizidankündigung
-frühere Suizide
-Suizide in der Familie

Q:
Wie zeichnet sich das Verhalten bei einer sozialen Angststörung aus?
A:
- vor einer sozialen Situation denken die Betroffenen schon darüber nach , was alles schlimmes passieren kann (Erwartungsangst)
- sie grübeln über ihr vermeintliches Fehlverhalten
- die selektive Wahrnehmung führt zur nachträglichen Abwertung der eigenen Person
=Ein Teufelskreis entsteht- Situationen werden dadurch gemieden

- Personen verbergen ihre Angstsymptome, durch Alkohol, Tragen von Kleidung die Schweißflecken kaschiert
- Dieses Sicherheitsverhalten führt kurzfristig zur Erleichterung- Hält die Angst jedoch aufrecht
Q:
Was sind Symptome der sozialen Angststörung?
A:
- Personen befürchten sich vor anderen lächerlich zu machen
( sie meinen sie könnten sich auffällig, peinlich , unangemessen oder ängstlich verhalten)

- sie glauben andere könnten sie zurückweisen, wenn sie sich zeigen wie sie sind 
- im Zentrum des Störungsbild steht die Angst vor negativer Bewertung 
Q:
Was sind die Symptome einer Panikstörung?
A:
- Hauptsymptom sind Panikattacken
(Erleben intensiver Angst, die ohne Vorwarnung auftritt, erreicht ihren Höhepunkt nach zehn min.)

1. Palpitationen(Herzunruhe, Herzpochen, Herzklopfen)
2. Schwitzen
3. Zittern oder Beben
4. Gefühl von Kurzatmigkeit oder Atemnot
5. Erstickungsgefühle 
6. Schmerzen oder Beklemmungsgefühl in der Brust
7. Übelkeit oder Magen-Darmbeschwerden
8. Schwindelgefühle, Unsicherheit, Benommenheit, Gefühl von Ohnmacht
9. Hitzegefühle oder Kältegefühle
10. Paräthesien (Taubheit, Kribbeln)
11. Derealisation( Gefühl von Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (sich von der eigenen Person löstgelöst fühlen)
12. Angst die Kontrolle zu verlieren
13. Angst zu sterben
Q:
Was muss vorliegen um die Diagnose zu vergeben einer Panikstörung?
A:
- Panikattacken müssen immer wieder kehren

= zu dem obigen Punkt muss mind. Für einen Monat entweder:
1. Vermeidungsverhalten gezeigt werden oder 
2. Erwartungsangst vorliegen, wieder eine Panikattacke zu bekommen oder die möglichen Konsequenzen,  wie verrückt zu werden

= Lebenszeitprävalenz liegt bei ca. 5%
Q:
Beschreibe die psychologischen Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression?
A:
1. KOGNITIVES ERKLÄRUNGSMODELL VON AARON T-BECK
- Entstehung bereits in der frühen Kindheit
(v.a. In der Interaktion mit den primären Bezugspersonen, Grundüberzeugungen des Selbst und Umwelt)
- kognitive Schemata beeinflussen unsere Umwelt z.B. eine Person mit negativen Selbstbild , hat Angst abgelehnt zu werden. Schemata in der Kindheit wäre wahrscheinlich ich bin nicht liebenswert. Bekommt dieser Mensch nun eine Absage, wird dieser verletzter reagieren, als eine Person die von sich überzeugt ist.
- diese verinnerlichten Schemata führen nun dazu dass, die Situation mit dem Schema kongruent sind und sich weiter verfestigen.
-es kommt zu katastrophisierenden Denken, positive Erfahrungen werden nicht gewürdigt- Verzerrungen der Gedanken
=Teufelskreis

2.SHUTTLE BOX VON SELIGMAN “MODELL DER ERLERNTEN HILFLOSIGKEIT”
(zwei identische Boxen, die über einen Durchgang verbunden sind)
- Depressionen sind auf negative Ereignisse, internal, globale und stabile Ursachen zurückzuführen
-eine negative Erwartungshaltung entsteht, bezüglich der eigenen Kontrolle-Handlungsfähigkeit-ungünstiger Attributionsstil (Anstatt zu sagen der Mathetest war schwierig, denkt man ,man wäre zu dumm)
- dadurch werden depressive Kognitionsmuster begünstigt
-die Theorie wurde erweitert von Abramson, Alloy und Metalsky, um das Erleben von Hoffnungslosigkeit (bedeutsamer Auslöser einer depressiven Episode)

3. VERSTÄRKER-VERLUSTTHEORIE VON  LEWINSOHN
-die psychologische Ursache von Depressionen wird das geringe Auftreten von positiver Verstärkung durch soziale Interaktion gesehen
- Gründe können sein z.B. geringe Erreichbarkeit von Verstärkern (Arbeitslosigkeit,Scheidung), aber auch das Verhalten der Betroffenen selbst
-anfangs erhalten depressive noch Unterstützung aus ihrem Umfeld, aber auf Dauer treiben sie andere von sich weg
-negative Spirale entsteht
-weiterer Verlust von positiven Verstärkern

Q:
Beschreibe die Zahlen und Risikofaktoren von Suizid?
A:
-laut WHO sterben jährlich 800.000 Menschen an Suizid, davon 10.000 in Deutschland
-Männer begehen dreimal häufiger als Frauen, jedoch Suizidversuche häufiger von Frauen (15-30Jahre)
-bei jungen Frauen häufig ein Hilferuf
-Männer nutzen eher harte Methoden (Erschießen, Erhängen, Sturz)
-Frauen eher weiche (Medikamente, Gas)
-traditionelle Geschlechterrollen und die damit verbundenen Anforderungen führen bei jungen Männern zu einer erhöhten Suizidrate
Klinische Psychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Klinische Psychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

klinische Psychologie

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs
Klinische Psychologie I

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs
klinische Psychologie II

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs
Klinische Psychologie

Berufsakademie Lüneburg

Zum Kurs
KLINISCHE PSYCHOLOGIE II

Hochschule Hannover

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Klinische Psychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Klinische Psychologie