Klinische Psychologie I at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Schlüsselmerkmale einer psychischen Störung
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TESTE DEIN WISSEN
Nicht eins alleine kann zufriedenstellende Definition liefern, zusammengenommen aber praktikabler Rahmen zur Darstellung psychisch abweichenden Verhaltens und Erlebens

1. persönliches Leid
- spielt bei Vielzahl von psychischen Störungen eine Rolle, zB Depression (durch Symptome kaum noch möglich, Alltag zu bewältigen)
- ABER nicht bei allen psychischen Störungen: antisoziale Persönlichkeitsstörung
- aber auch möglich ohne psychische Ursache (Geburt)

2. Beeinträchtigung in der Lebensführung
- kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein (soziale Phobie und Schwierigkeiten im Job, wenn zB viel Vorträge halten)
- können auch in persönlichen Beziehungen auftreten (bei Depression und Rückzug)

3. Verletzen sozialer Normen
- weit gefasster Bereich, trifft nich tauf alle psychischen Störungen zu
- zb ängstliche Person, sehr angepasst, aber trotzdem soziale Phobie
- Kriterium trifft zb zu bei impulsivem Verhalten bei ADHS, Zwangsritualen bei Zwangspatienten
—> unterschiedliche Gesellschaften, unterschiedliche soziale Normen

4. Dysfunktionales bzw. Unangemessenes Verhalten
- Verhalten was in gegebenen Situationen unangemessen bzw. Hinderlich ist
—> Bsp: Angst vor mündlicher Prüfung, Vermeidungsverhalten mit nicht Hingehen und Alkohol zur Entspannung
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TESTE DEIN WISSEN
Epidemiologie
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TESTE DEIN WISSEN
Wie sind Krankheiten in der Bevölkerung verteilt und welche Faktoren sind für die Gesundheit und Krankheit von Bedeutung, unter Berücksichtigung der Morbidität (Prävalenz und Inzidenz), Verletzungen, Beeinträchtigungen und der Mortalität.
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TESTE DEIN WISSEN
Morbidität
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TESTE DEIN WISSEN
Häufigkeit einer Erkrankung
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TESTE DEIN WISSEN
Mortalität
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TESTE DEIN WISSEN
Sterblichkeitsrate
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgaben, die die Epidemiologie und Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie abdecken
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TESTE DEIN WISSEN
Nach Wittchen und Jacobi (2011)
1. Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen
2. Verbesserung ihrer Definition (deskriptive Epidemiologie und Psychopathologie)
3. Bewertung des Versorgungssystems und des Versorgungsbedarfs
4. Untersuchung der Ursache (Ätiologie) und der Entwicklung (Genese) psychischer Störungen
5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesundheitsförderung und Rehabilitation

—> Entdeckung möglicher Ursachen und Risikofaktoren, aber NICHT das Verständnis für die zugrundeliegenden Wirkmechanismen
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TESTE DEIN WISSEN
Prävalenzrate
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TESTE DEIN WISSEN
Prozentsatz aller Krankheitsfälle in definierter Population
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Punktprävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
Prävalenzrate zu einem bestimmten Zeitpunkt
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TESTE DEIN WISSEN
12-Monats-Prävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
Bezieht sich auf den Zeitraum von 12 Monaten
—> läge diese Pävalenz bei 10%, so besagt es, dass innerhalb der 12 Monate 10% an der Störung litten
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TESTE DEIN WISSEN
Lebenszeitprävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
Bezieht sich auf den Zeitraum eines Lebens
—> Lebenszeitprävalenz von 10% sagt, dass 10% der Bevölkerung innerhalb ihres Lebens an der Störung erkranken
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
12-Monats-Inzidenz
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TESTE DEIN WISSEN
Innerhalb dieses Zeitraums Prozentsatz an Neuerkrankungen
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TESTE DEIN WISSEN
Biologisches Paradigma
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TESTE DEIN WISSEN
Psychische Störungen entstehen primär durch gestörte biologische Prozesse, zB aufgrund einer genetischen Veranlagung (Schizophrenie tatsächlich besonders hohe Erblichkeit).
Weiterer relevanter Ansatz ist die Biochemie des Nervensystems (Neurotransmitter)
—> Noradrenalin, Serotonin, Dopamin und GABA relevante Rolle bei psychischen Störungen (Bedeutung von Dopamin im Zusammenhang mit Schizophrenie)

Dieser Erklärungsansatz relevant für den Einsatz von Behandlungsmethoden (zB Medikamente)

Besonderheiten auf Stressachse und Immunsystem werden heute mit psychischen Störungen in Verbindung gebracht.
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TESTE DEIN WISSEN
Inhalt klinische Psychologie
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TESTE DEIN WISSEN
- beschäftigt sich mit psychischen Störungen, deren Häufigkeit, Ursachen, Aufrechterhaltung und Behandlung
- fortwährend Entwicklung, die primär auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht
- Bemühungen, Stigmatisierungen entgegenzuwirken
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Q:
Schlüsselmerkmale einer psychischen Störung
A:
Nicht eins alleine kann zufriedenstellende Definition liefern, zusammengenommen aber praktikabler Rahmen zur Darstellung psychisch abweichenden Verhaltens und Erlebens

1. persönliches Leid
- spielt bei Vielzahl von psychischen Störungen eine Rolle, zB Depression (durch Symptome kaum noch möglich, Alltag zu bewältigen)
- ABER nicht bei allen psychischen Störungen: antisoziale Persönlichkeitsstörung
- aber auch möglich ohne psychische Ursache (Geburt)

2. Beeinträchtigung in der Lebensführung
- kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein (soziale Phobie und Schwierigkeiten im Job, wenn zB viel Vorträge halten)
- können auch in persönlichen Beziehungen auftreten (bei Depression und Rückzug)

3. Verletzen sozialer Normen
- weit gefasster Bereich, trifft nich tauf alle psychischen Störungen zu
- zb ängstliche Person, sehr angepasst, aber trotzdem soziale Phobie
- Kriterium trifft zb zu bei impulsivem Verhalten bei ADHS, Zwangsritualen bei Zwangspatienten
—> unterschiedliche Gesellschaften, unterschiedliche soziale Normen

4. Dysfunktionales bzw. Unangemessenes Verhalten
- Verhalten was in gegebenen Situationen unangemessen bzw. Hinderlich ist
—> Bsp: Angst vor mündlicher Prüfung, Vermeidungsverhalten mit nicht Hingehen und Alkohol zur Entspannung
Q:
Epidemiologie
A:
Wie sind Krankheiten in der Bevölkerung verteilt und welche Faktoren sind für die Gesundheit und Krankheit von Bedeutung, unter Berücksichtigung der Morbidität (Prävalenz und Inzidenz), Verletzungen, Beeinträchtigungen und der Mortalität.
Q:
Morbidität
A:
Häufigkeit einer Erkrankung
Q:
Mortalität
A:
Sterblichkeitsrate
Q:
Aufgaben, die die Epidemiologie und Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie abdecken
A:
Nach Wittchen und Jacobi (2011)
1. Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen
2. Verbesserung ihrer Definition (deskriptive Epidemiologie und Psychopathologie)
3. Bewertung des Versorgungssystems und des Versorgungsbedarfs
4. Untersuchung der Ursache (Ätiologie) und der Entwicklung (Genese) psychischer Störungen
5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesundheitsförderung und Rehabilitation

—> Entdeckung möglicher Ursachen und Risikofaktoren, aber NICHT das Verständnis für die zugrundeliegenden Wirkmechanismen
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Q:
Prävalenzrate
A:
Prozentsatz aller Krankheitsfälle in definierter Population
Q:
Punktprävalenz
A:
Prävalenzrate zu einem bestimmten Zeitpunkt
Q:
12-Monats-Prävalenz
A:
Bezieht sich auf den Zeitraum von 12 Monaten
—> läge diese Pävalenz bei 10%, so besagt es, dass innerhalb der 12 Monate 10% an der Störung litten
Q:
Lebenszeitprävalenz
A:
Bezieht sich auf den Zeitraum eines Lebens
—> Lebenszeitprävalenz von 10% sagt, dass 10% der Bevölkerung innerhalb ihres Lebens an der Störung erkranken
Q:
12-Monats-Inzidenz
A:
Innerhalb dieses Zeitraums Prozentsatz an Neuerkrankungen
Q:
Biologisches Paradigma
A:
Psychische Störungen entstehen primär durch gestörte biologische Prozesse, zB aufgrund einer genetischen Veranlagung (Schizophrenie tatsächlich besonders hohe Erblichkeit).
Weiterer relevanter Ansatz ist die Biochemie des Nervensystems (Neurotransmitter)
—> Noradrenalin, Serotonin, Dopamin und GABA relevante Rolle bei psychischen Störungen (Bedeutung von Dopamin im Zusammenhang mit Schizophrenie)

Dieser Erklärungsansatz relevant für den Einsatz von Behandlungsmethoden (zB Medikamente)

Besonderheiten auf Stressachse und Immunsystem werden heute mit psychischen Störungen in Verbindung gebracht.
Q:
Inhalt klinische Psychologie
A:
- beschäftigt sich mit psychischen Störungen, deren Häufigkeit, Ursachen, Aufrechterhaltung und Behandlung
- fortwährend Entwicklung, die primär auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht
- Bemühungen, Stigmatisierungen entgegenzuwirken
Klinische Psychologie I

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