Ernährungsassoziierte Erkrankungen at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Ernährungsassoziierte Erkrankungen an der IU Internationale Hochschule

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genetische Ursachen: MC4-Rezeptor-Defizienz (Adipositas)

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  • häufigste genetisch bedingte Formen der Adipositas
  • MC4-Rezeptor Bindungsort für anorexigen wirksame α-MSH
  • Betroffenen Kinder entwickeln im 1. Lebensjahr ausgeprägte Hyperphagie u. Adipositas, gleichzeitig wird Hyperinsulinämie beobachtet 
  • Prävalenz monogenen Adipositasformen auf 1-5% in Gruppe von extrem Adipösen geschätzt
  • Häufigste Variante heterozygote Veränderungen des MC4-Rezeptors 
  • Zu berücksichtigen, viele Normalgewichtige heterozygote Merkmalträger einer MC4-Rezeptor-Defizienz sind, da in Abhängigkeit von Mutation ein variabler Funktionsverlust des Rezeptors auftritt, sodass bspw. ein partieller Defekt nur bei entsprechenden Umweltfaktoren zur Manifestation einer Adipositas beiträgt 
  • MC4-Rezeptor-Defizienz ist eine Prädisposition für Entwicklung einer Adipositas
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Ätiologie Adipositas

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  • Übergewicht ergibt sich aus falschen Ernährungsverhalten mit positiver Energiebilanz 
  • Körperliche Inaktivität u. seltene genetische Ursachen der Adipositas
  • In seltenen Fällen als unerwünschte Arzneimittelwirkung bei Medikamenteneinnahme (Antidiabetika, Psychopharmaka)
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Epidemiologie Übergewicht Erwachsenenalter

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  • Prävalenz der Adipositas nimmt weltweit kontinuierlich zu, von WHO Einstufung als Pandemie
  • Weltweit ca. 650 mio. Erwachsene betroffen, 1,9 Milliarden Menschen als übergewichtig eingestuft 
  • Deutschland 46,7% Frauen u. 61,6% Männer BMI über 25 kg/m2, wobei 18,1% als adipös eingestuft werden 
  • Volkswirtschaftliche Kosten der Adipositas auf 23 Mrd. € geschätzt
  • Direkten Behandlungskosten der Adipositas u. Komorbiditäten sowie indirekte Kosten, bspw. vorzeitige Arbeitsunfähigkeit entstehen 
  • Adipositas als Risikofaktor 1. Ordnung für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 u. bestimmte Tumorerkrankungen, wie Kolon-, Ovarial- u. Prostatakarzinome à daran sterben jährlich ca. 2,8 mio. Menschen 
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Gastrointestinaltrakt (Adipositas)

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  • Im Gastrointestinaltrakt gehäuft zu Komplikationen der Leberfunktion, Pankreasfunktion u. Ösophagusfunktion 
  • Typische gastrointestinale Komorbiditäten sind Entwicklung einer Fettleber, Cholezystolithiasis (Gallensteine), Refluxösophagitis u. Pankreatitis 
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Definition Übergewicht u. Adipositas bei Kindern u. Jugendlichen

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  • BMI auch bei Kindern ein geeignetes Maß zur Abschätzung Gesamtkörper-Fettmasse
  • Wegen physiologischer Änderungen des Körperfettanteils werden bei Kindern u. Jugendlichen alters- u. geschlechtsspezifische Prozentkurven (Perzentilkurven) berücksichtigt, um individuellen BMI zu bewerten
  • BMI-Perzentile auf Basis repräsentativer Stichproben mit standardisierten Methoden für Körpergröße u. Körpergewicht erstellt 
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Epidemiologie Adipositas im Kindesalter

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  • Prävalenz in Deutschland: Übergewicht 15,4%, Adipositas 5,9% 
  • Keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Prävalenz für Übergewicht u. Adipositas zwischen Mädchen u. Jungen --> steigt im zunehmendem Alter
  • Signifikant häufiger Kinder aus Familien mit niedrigem sozialökonomischen Status übergewichtig o. adipös
  • Zu beobachten, Anzahl extrem adipöser Jugendlicher stark ansteigt 
  • Krankheitswert der Adipositas im Kindesalter ergibt aus akuten funktionellen u. psychosozialen Einschränkungen 
  • Prognostisch steigt bei Übergewichtigen Kindern Risiko für Komorbiditäten (z.B. für Typ-2-Diabetes mellitus) u. zusätzlich Morbiditäts- u. Mortalitätsrisiko im Erwachsenenalter
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Pathologie Adipositas

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Vermehrung von Depotfett u. ggf. ektope Verfettung von Leber, Pankreas u. Muskulatur 


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metabolisches Syndrom (Syndrom X, Insulinresistenzsyndrom)

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  • Ist ein kardiovaskulärer Risikocluster, aus stammbetonten Adipositas, einer Hyperlipoproteinnämie, einer Hypertonie (Bluthochdruck) u. gestörten Glucosetoleranz bzw. Diabetes mellitus Typ 2 besteht 
  • Übergewicht o. Adipositas wichtigste Komponenten metabolischen Syndroms, das kardiovaskuläre Risiko deutlich erhöht 
  • Erweiterte Kriterien: Insulinresistenz u. Mikroalbuminurie 
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Kriterien metabolisches Syndrom

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  1. Zentrale (stammbetonte) Adipositas mit erhöhtem Taillenumfang nach ethnisch-spezifischen Grenzwerten 
  2. Triglyceride >150 mg/dl
  3. Erniedrigtes HDL-Cholesterin: Frauen <50 mg/dl; Männer <40 mg/dl
  4. Hypertonie: systolisch >130 mmHg; diastolisch >85 mmHg
  5. Nüchternblutzucker >100 mg/dl o. manifester Diabetes mellitus Typ 2 
  6. metabolisches Syndrom liegt vor, wenn mind. 3/5 der genannten Kriterien zutreffend sind
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abdominale Adipositas

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Taillenumfang >88 cm Frauen u. >102 cm Männern, im Zusammenhang mit Folgeerkrankungen besonders ungünstig einzustufen, eng mit kardiovaskulären Risikofaktoren u. Komplikationen korreliert

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Diabetes mellitus (Adipositas)

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  • Adipositas wesentlicher Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2 u. in ca. 80% ursächlich an Pathogenese beteiligt 
  • Ungünstig insbesondere viszerale Fettgewebe, bei Adipösen meist nachweisbare Insulinresistenz mitbestimmt 
  • Hyperlipoproteinnämien mit Adipositas assoziiert 
  • Triglycerid-Serumkonzentrationen erhöht u. HDL-Cholesterinwerte erniedrigt 
  • Viszerale Fettgewebe bildet proinflammatorische (entzündungsfördernd) Mediatoren, die chronische Entzündungen verursachen u. Insulinresistenz durch Hemmung Insulin-Signaltransduktion mitverursachen 
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Bewegungsapparat (Adipositas)

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  • Bewegungsapparat stark beansprucht, sodass Gelenkbeschwerden, besonders Hüfte u. Knie, auftreten, mit potenzieller Entwicklung von Arthrose 
  • Adipositas ist mit erhöhten Inzident für maligne Neoplasien assoziiert, gilt für Leukämie, Karzinome der Gallenblase, Mamma-, Ovarial-, Pankreas-, Prostata-, Kolon-, Ösophagus-, Endometrium- u. Nierenzellenkarzinome
  • An Entstehung aller Krebskrankheiten Adipositas einen Anteil von 16%

 

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Q:

genetische Ursachen: MC4-Rezeptor-Defizienz (Adipositas)

A:
  • häufigste genetisch bedingte Formen der Adipositas
  • MC4-Rezeptor Bindungsort für anorexigen wirksame α-MSH
  • Betroffenen Kinder entwickeln im 1. Lebensjahr ausgeprägte Hyperphagie u. Adipositas, gleichzeitig wird Hyperinsulinämie beobachtet 
  • Prävalenz monogenen Adipositasformen auf 1-5% in Gruppe von extrem Adipösen geschätzt
  • Häufigste Variante heterozygote Veränderungen des MC4-Rezeptors 
  • Zu berücksichtigen, viele Normalgewichtige heterozygote Merkmalträger einer MC4-Rezeptor-Defizienz sind, da in Abhängigkeit von Mutation ein variabler Funktionsverlust des Rezeptors auftritt, sodass bspw. ein partieller Defekt nur bei entsprechenden Umweltfaktoren zur Manifestation einer Adipositas beiträgt 
  • MC4-Rezeptor-Defizienz ist eine Prädisposition für Entwicklung einer Adipositas
Q:

Ätiologie Adipositas

A:
  • Übergewicht ergibt sich aus falschen Ernährungsverhalten mit positiver Energiebilanz 
  • Körperliche Inaktivität u. seltene genetische Ursachen der Adipositas
  • In seltenen Fällen als unerwünschte Arzneimittelwirkung bei Medikamenteneinnahme (Antidiabetika, Psychopharmaka)
Q:

Epidemiologie Übergewicht Erwachsenenalter

A:
  • Prävalenz der Adipositas nimmt weltweit kontinuierlich zu, von WHO Einstufung als Pandemie
  • Weltweit ca. 650 mio. Erwachsene betroffen, 1,9 Milliarden Menschen als übergewichtig eingestuft 
  • Deutschland 46,7% Frauen u. 61,6% Männer BMI über 25 kg/m2, wobei 18,1% als adipös eingestuft werden 
  • Volkswirtschaftliche Kosten der Adipositas auf 23 Mrd. € geschätzt
  • Direkten Behandlungskosten der Adipositas u. Komorbiditäten sowie indirekte Kosten, bspw. vorzeitige Arbeitsunfähigkeit entstehen 
  • Adipositas als Risikofaktor 1. Ordnung für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 u. bestimmte Tumorerkrankungen, wie Kolon-, Ovarial- u. Prostatakarzinome à daran sterben jährlich ca. 2,8 mio. Menschen 
Q:

Gastrointestinaltrakt (Adipositas)

A:
  • Im Gastrointestinaltrakt gehäuft zu Komplikationen der Leberfunktion, Pankreasfunktion u. Ösophagusfunktion 
  • Typische gastrointestinale Komorbiditäten sind Entwicklung einer Fettleber, Cholezystolithiasis (Gallensteine), Refluxösophagitis u. Pankreatitis 
Q:

Definition Übergewicht u. Adipositas bei Kindern u. Jugendlichen

A:
  • BMI auch bei Kindern ein geeignetes Maß zur Abschätzung Gesamtkörper-Fettmasse
  • Wegen physiologischer Änderungen des Körperfettanteils werden bei Kindern u. Jugendlichen alters- u. geschlechtsspezifische Prozentkurven (Perzentilkurven) berücksichtigt, um individuellen BMI zu bewerten
  • BMI-Perzentile auf Basis repräsentativer Stichproben mit standardisierten Methoden für Körpergröße u. Körpergewicht erstellt 
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Q:

Epidemiologie Adipositas im Kindesalter

A:
  • Prävalenz in Deutschland: Übergewicht 15,4%, Adipositas 5,9% 
  • Keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Prävalenz für Übergewicht u. Adipositas zwischen Mädchen u. Jungen --> steigt im zunehmendem Alter
  • Signifikant häufiger Kinder aus Familien mit niedrigem sozialökonomischen Status übergewichtig o. adipös
  • Zu beobachten, Anzahl extrem adipöser Jugendlicher stark ansteigt 
  • Krankheitswert der Adipositas im Kindesalter ergibt aus akuten funktionellen u. psychosozialen Einschränkungen 
  • Prognostisch steigt bei Übergewichtigen Kindern Risiko für Komorbiditäten (z.B. für Typ-2-Diabetes mellitus) u. zusätzlich Morbiditäts- u. Mortalitätsrisiko im Erwachsenenalter
Q:

Pathologie Adipositas

A:

Vermehrung von Depotfett u. ggf. ektope Verfettung von Leber, Pankreas u. Muskulatur 


Q:

metabolisches Syndrom (Syndrom X, Insulinresistenzsyndrom)

A:
  • Ist ein kardiovaskulärer Risikocluster, aus stammbetonten Adipositas, einer Hyperlipoproteinnämie, einer Hypertonie (Bluthochdruck) u. gestörten Glucosetoleranz bzw. Diabetes mellitus Typ 2 besteht 
  • Übergewicht o. Adipositas wichtigste Komponenten metabolischen Syndroms, das kardiovaskuläre Risiko deutlich erhöht 
  • Erweiterte Kriterien: Insulinresistenz u. Mikroalbuminurie 
Q:

Kriterien metabolisches Syndrom

A:
  1. Zentrale (stammbetonte) Adipositas mit erhöhtem Taillenumfang nach ethnisch-spezifischen Grenzwerten 
  2. Triglyceride >150 mg/dl
  3. Erniedrigtes HDL-Cholesterin: Frauen <50 mg/dl; Männer <40 mg/dl
  4. Hypertonie: systolisch >130 mmHg; diastolisch >85 mmHg
  5. Nüchternblutzucker >100 mg/dl o. manifester Diabetes mellitus Typ 2 
  6. metabolisches Syndrom liegt vor, wenn mind. 3/5 der genannten Kriterien zutreffend sind
Q:

abdominale Adipositas

A:

Taillenumfang >88 cm Frauen u. >102 cm Männern, im Zusammenhang mit Folgeerkrankungen besonders ungünstig einzustufen, eng mit kardiovaskulären Risikofaktoren u. Komplikationen korreliert

Q:

Diabetes mellitus (Adipositas)

A:
  • Adipositas wesentlicher Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2 u. in ca. 80% ursächlich an Pathogenese beteiligt 
  • Ungünstig insbesondere viszerale Fettgewebe, bei Adipösen meist nachweisbare Insulinresistenz mitbestimmt 
  • Hyperlipoproteinnämien mit Adipositas assoziiert 
  • Triglycerid-Serumkonzentrationen erhöht u. HDL-Cholesterinwerte erniedrigt 
  • Viszerale Fettgewebe bildet proinflammatorische (entzündungsfördernd) Mediatoren, die chronische Entzündungen verursachen u. Insulinresistenz durch Hemmung Insulin-Signaltransduktion mitverursachen 
Q:

Bewegungsapparat (Adipositas)

A:
  • Bewegungsapparat stark beansprucht, sodass Gelenkbeschwerden, besonders Hüfte u. Knie, auftreten, mit potenzieller Entwicklung von Arthrose 
  • Adipositas ist mit erhöhten Inzident für maligne Neoplasien assoziiert, gilt für Leukämie, Karzinome der Gallenblase, Mamma-, Ovarial-, Pankreas-, Prostata-, Kolon-, Ösophagus-, Endometrium- u. Nierenzellenkarzinome
  • An Entstehung aller Krebskrankheiten Adipositas einen Anteil von 16%

 

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