Emotion at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Emotion an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN
Was besagt die Emotionsregulation nach Gross?
Nenne die 2 Strategien und Gründe für Emotionsregulation.
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TESTE DEIN WISSEN
Frühe Regulation (Antezedenz fokussierte Strategie) : emotionale Tendenz noch nicht vollständig erfolgt; so können wir im Vorfeld entscheiden ob eine Situation für uns angenehmer wird oder wir uns ablenken, was zu einer höheren positiven Tendenz führt.

Reaktionsfokussierte Strategie: unterdrückt emotionale Reaktionstendenzen zu späterem Zeitpunkt; das vermindert allerdings positive Emotionen und negative Emotionen werden nur geringfügig reduziert; Belastet das Herzkreislaufsystem.

Gründe für Emotionsregulation sind zum einen prosoziale Motive (andere nicht zu verletzen), eigene negative Affektion zu vermeiden, Verhalten anderer zu beeinflussen (indem wir weinen) und einen guten Eindruck zu hinterlassen (Impression Management) 

Emotionsregulation verläuft sowohl bewusst als auch unbewusst und ist grundsätzlich weder negativ noch positiv.
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe die semantische Netwerktheorie nach Bower
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TESTE DEIN WISSEN
Jede Emotion entspricht einem Netzwerkknoten im Gehirn, der Ausdrucksverhalten, Erinnerungen an Begebenheiten und eine persönliche Bewertung dessen beinhaltet.
Der Abruf dieser Informationen gelingt einfacher wenn die Situation ähnlich ist.
Bei widersprüchlichen Emotionen wird eine unterdrückt (bei Ärger wird Freude unterdrückt)
Und bei zwei ähnlichen können diese vermischt werden (Freude und Akzeptanz führt zu Liebe)
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TESTE DEIN WISSEN
Transaktionelle Stressmodell nach Lazarus
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TESTE DEIN WISSEN
Reaktion auf Stressfaktoren fällt individuell aus, je nachdem ob eine Person die Stressoren der Umwelt als positiv, stressbezogen oder irrelevant betrachtet.
Als nächstes führt sie eine Analyse der zur Verfügung stehenden Ressourcen bzw. Eine Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten durch.
Als nächstes kommen Stressbewältigungsstrategien sog. Coping-Strategien zum Einsatz. Diese sind entweder problemorientiert (Situation selbst ändern,z.B. mit Kompetenzerweiterung oder einer aktiven Auseinandersetzung) oder emotionsorientiert (Bezug zur Situation verändern, z.B. Entspannung/Ablenkung). 
Danach folgt die Phase der Neubewertung der Situation. Ist die Situation so schlimm wie erwartet, könnte ich sie lösen oder muss ich meine Strategie ändern um sie zu verbessern?
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TESTE DEIN WISSEN
Unterschiede zwischen Top-Down und Bottom-Up Prozessen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Top-Down: Wahrnehmungsprozesse die von früheren Erfahrungen beeinflusst werden und die wir individuell interpretieren

Bottom-Up: sensorische Informationen aus der Umwelt werden an höhere Gehirnzentren geleitet um dort verarbeitet und klassifiziert zu werden
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TESTE DEIN WISSEN
Erklären Sie das limbische System und seine Funktion
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TESTE DEIN WISSEN
Sowohl an emotionalen als auch an Gedächtnis- und Lernprozessen beteiligt
Hat vermittelnde Funktion zwischen emotionalen Zuständen, Gedächtnisprozessen und motivierenden Verhalten
Dient der Regulation physiologischer Funktionen (z.B. Blutdruck und Körpertemperatur).
Ist grundlegend für das emotionale Ausdrucks- und Sozialverhalten, sowie für die Steuerung und Verarbeitung von Emotionen.
Es besitzt ein Belohnungssystem mit Botenstoffen
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Hippocampus
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TESTE DEIN WISSEN
Verarbeitet und speichert explizite Fakten und Ereignisse.
Schädigungen führen dazu dass man sich nicht mehr explizit an etwas erinnern kann, nur die damit verbundenen Gefühle bleiben noch etwas länger erhalten.
Ort der Zwischenspeicherung.
Größte Struktur des limbischen Systems.
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TESTE DEIN WISSEN
Amygdala
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TESTE DEIN WISSEN
Dient der Emotionskontrolle.
Bildet emotionale Gedächtnisinhalte aus.
Konditioniert Furcht (nach einer Amygdalaläsion nicht mehr möglich)
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Hypothalamus
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TESTE DEIN WISSEN
Reguliert physiologische Dinge (Körpertemperatur, sexuelle Erregung, Bedürfnis nach Nachrung)
Erhält das innere Gleichgewicht (Homöostase) aufrecht.
Reguliert endokrine System (Drüsen, die Hormone abgeben)
Hat Rolle bei körperlicher Stressreaktion
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Präfrontale Kortex
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TESTE DEIN WISSEN
Links - bei positiven und freudigen Emotionen aktiv
Rechts - bei negativen Emotionen aktiv
-> nennt sich Lateralisierung

Setzt Emotionen in Handlungspläne um.
Dient dazu Konsequenzen emotionaler Handlungen vorherzusehen
Bei Schädigung kommt es zu rücksichtslosem und unzuverlässigen Verhalten
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Vegetative Nervensystem
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TESTE DEIN WISSEN
Versorgt innere Organe, Gefäße und Drüsen.
Reguliert innere Balance der Homöostase
Beinhaltet Darmnerbensystem, sowie sympathische und parasympathische Anteile.

Sympathikus: körperlich aktivierend (überraschende/aversive Emotionen)
Parasympathikus: Regeneration des Körpers (angenehme Emotionen)
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Endokrine System
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TESTE DEIN WISSEN
Stellt Hormone als Botenstoffe in der Hypophyse her.
Hormone beeinflussen Emotionen,  Sorgen für Aufrechterhaltung alltäglicher Funktionen und der Ausprägung der Geschlechtsorgane.
Hypothalamus ist Schnittstelle von endokrinem System und zentralen Nervensystem
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Wie wird die Erscheinung bezeichnet dass ein psychischer Vorgang einen anderen hemmt?
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Interferenz
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Q:
Was besagt die Emotionsregulation nach Gross?
Nenne die 2 Strategien und Gründe für Emotionsregulation.
A:
Frühe Regulation (Antezedenz fokussierte Strategie) : emotionale Tendenz noch nicht vollständig erfolgt; so können wir im Vorfeld entscheiden ob eine Situation für uns angenehmer wird oder wir uns ablenken, was zu einer höheren positiven Tendenz führt.

Reaktionsfokussierte Strategie: unterdrückt emotionale Reaktionstendenzen zu späterem Zeitpunkt; das vermindert allerdings positive Emotionen und negative Emotionen werden nur geringfügig reduziert; Belastet das Herzkreislaufsystem.

Gründe für Emotionsregulation sind zum einen prosoziale Motive (andere nicht zu verletzen), eigene negative Affektion zu vermeiden, Verhalten anderer zu beeinflussen (indem wir weinen) und einen guten Eindruck zu hinterlassen (Impression Management) 

Emotionsregulation verläuft sowohl bewusst als auch unbewusst und ist grundsätzlich weder negativ noch positiv.
Q:
Beschreibe die semantische Netwerktheorie nach Bower
A:
Jede Emotion entspricht einem Netzwerkknoten im Gehirn, der Ausdrucksverhalten, Erinnerungen an Begebenheiten und eine persönliche Bewertung dessen beinhaltet.
Der Abruf dieser Informationen gelingt einfacher wenn die Situation ähnlich ist.
Bei widersprüchlichen Emotionen wird eine unterdrückt (bei Ärger wird Freude unterdrückt)
Und bei zwei ähnlichen können diese vermischt werden (Freude und Akzeptanz führt zu Liebe)
Q:
Transaktionelle Stressmodell nach Lazarus
A:
Reaktion auf Stressfaktoren fällt individuell aus, je nachdem ob eine Person die Stressoren der Umwelt als positiv, stressbezogen oder irrelevant betrachtet.
Als nächstes führt sie eine Analyse der zur Verfügung stehenden Ressourcen bzw. Eine Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten durch.
Als nächstes kommen Stressbewältigungsstrategien sog. Coping-Strategien zum Einsatz. Diese sind entweder problemorientiert (Situation selbst ändern,z.B. mit Kompetenzerweiterung oder einer aktiven Auseinandersetzung) oder emotionsorientiert (Bezug zur Situation verändern, z.B. Entspannung/Ablenkung). 
Danach folgt die Phase der Neubewertung der Situation. Ist die Situation so schlimm wie erwartet, könnte ich sie lösen oder muss ich meine Strategie ändern um sie zu verbessern?
Q:
Unterschiede zwischen Top-Down und Bottom-Up Prozessen
A:

Top-Down: Wahrnehmungsprozesse die von früheren Erfahrungen beeinflusst werden und die wir individuell interpretieren

Bottom-Up: sensorische Informationen aus der Umwelt werden an höhere Gehirnzentren geleitet um dort verarbeitet und klassifiziert zu werden
Q:
Erklären Sie das limbische System und seine Funktion
A:
Sowohl an emotionalen als auch an Gedächtnis- und Lernprozessen beteiligt
Hat vermittelnde Funktion zwischen emotionalen Zuständen, Gedächtnisprozessen und motivierenden Verhalten
Dient der Regulation physiologischer Funktionen (z.B. Blutdruck und Körpertemperatur).
Ist grundlegend für das emotionale Ausdrucks- und Sozialverhalten, sowie für die Steuerung und Verarbeitung von Emotionen.
Es besitzt ein Belohnungssystem mit Botenstoffen
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Q:
Hippocampus
A:
Verarbeitet und speichert explizite Fakten und Ereignisse.
Schädigungen führen dazu dass man sich nicht mehr explizit an etwas erinnern kann, nur die damit verbundenen Gefühle bleiben noch etwas länger erhalten.
Ort der Zwischenspeicherung.
Größte Struktur des limbischen Systems.
Q:
Amygdala
A:
Dient der Emotionskontrolle.
Bildet emotionale Gedächtnisinhalte aus.
Konditioniert Furcht (nach einer Amygdalaläsion nicht mehr möglich)
Q:
Hypothalamus
A:
Reguliert physiologische Dinge (Körpertemperatur, sexuelle Erregung, Bedürfnis nach Nachrung)
Erhält das innere Gleichgewicht (Homöostase) aufrecht.
Reguliert endokrine System (Drüsen, die Hormone abgeben)
Hat Rolle bei körperlicher Stressreaktion
Q:
Präfrontale Kortex
A:
Links - bei positiven und freudigen Emotionen aktiv
Rechts - bei negativen Emotionen aktiv
-> nennt sich Lateralisierung

Setzt Emotionen in Handlungspläne um.
Dient dazu Konsequenzen emotionaler Handlungen vorherzusehen
Bei Schädigung kommt es zu rücksichtslosem und unzuverlässigen Verhalten
Q:
Vegetative Nervensystem
A:
Versorgt innere Organe, Gefäße und Drüsen.
Reguliert innere Balance der Homöostase
Beinhaltet Darmnerbensystem, sowie sympathische und parasympathische Anteile.

Sympathikus: körperlich aktivierend (überraschende/aversive Emotionen)
Parasympathikus: Regeneration des Körpers (angenehme Emotionen)
Q:
Endokrine System
A:
Stellt Hormone als Botenstoffe in der Hypophyse her.
Hormone beeinflussen Emotionen,  Sorgen für Aufrechterhaltung alltäglicher Funktionen und der Ausprägung der Geschlechtsorgane.
Hypothalamus ist Schnittstelle von endokrinem System und zentralen Nervensystem
Q:
Wie wird die Erscheinung bezeichnet dass ein psychischer Vorgang einen anderen hemmt?
A:
Interferenz
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