Einführung In Das Gesundheitsmanagement at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Einführung in das Gesundheitsmanagement an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Definition vom Gesundheitswesen /-system ? 

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keine genaue Definition: Gesamtheit des organisierten gesellschaftlichen Handelns als Antwort auf das Auftreten von Krankheit und Behinderung und zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren

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In welche ärztlichen Bereiche ist das Gesundheitswesen gegliedert?

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Ambulante ärztliche Versorgung, Stationäre Versorgung, Integrierte Versorgung

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Was sind Medizinische Versorgungszentren MVZ?

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Zusammenschlüsse von Gesundheitsdienstleister unter ärztlicher Leitung die auf infolge des GKV-Modernisierungsgesetztes wurden ermöglicht

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Welche weiteren Handlungsfelder neben den ärztlichen gibt es im Gesundheitswesen?

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Nichtärztliche Gesundheitsdienstleistungen, Nichtärztlich supervidierte (= überwachte) Pflege, Warenzentrierte Gesundheitsbereiche, Sonstige sektorenübergreifende Gesundheitsbereiche

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Welche Bereiche sind den 2 Gesundheitsmärkten zugeordnet? 

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1. Gesundheitsmarkt (Kernbereich): 

  • Kernbereich, umfasst die "klassische" Gesundheitsversorgung
  • gesetzliche (GKV), private (PKV) Kranken- und Pflegeversicherung, den Staat (Beihilfe für Beamte und Pensionäre; Zuschüsse zur GKV), sonstige Sozialversicherungsträger (z. B. Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherungsträger) sowie Arbeitgeber (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall)


2. Gesundheitsmarkt: 

  • alle privat finanzierten Produkte und Dienstleistungen rund um die Gesundheit 
  • umstritten was dazu gehört, aufgrund fehlender verbindlichen Definition 
  • Einvernehmen herrscht dahingehend, dass der zweite Gesundheitsmarkt freiverkäufliche Arzneimittel, individuelle Gesundheitsleistungen (sogenannte IGEL-Leistungen), Schönheitsoperationen, Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus sowie – zum Teil – die Bereiche Sport/Freizeit, Ernährung und Wohnen umfasst.
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Welche 4 Marktfunktionen gibt es? 

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Versorgungsfunktion, Koordinationsfunktion, Preisbildungsfunktion, Verteilungsfunktion

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Was ist der Leitspruch von sozialer Marktwirtschaft? 

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So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig

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Welche Funktionen haben die staatlichen Eingriffe in der sozialen Marktwirtschaft?

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Ordnungsfunktion:

  • Staat schafft Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln
  • Ordnung des Marktes durch: Bestimmung von Entscheidungsträgern, Entscheidungsbefugnisse, Siegelung der marktwirtschaftlichen Grundstruktur, insbesondere des Wettbewerbs. z.B. Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern 

Steuerungsfunktion: 

  • Staat hat nicht nur Wächter- und Ordnerfunktion, sondern greift aktiv gestaltend in den Markt ein
  • Ziel: „Förderung der Wohlfahrt der Menschen“
  • Steuert Gesamtwirtschaft, Teilbereiche der Wirtschaft, wie Gesundheitswirtschaft, die Struktur- und Beschäftigungspolitik etc.

Schutzfunktion: 

  • es besteht kein „Gleichgewicht der Kräfte“, sondern eine deutliche Dominanz der Leistungserbringer bzw. Anbieter 
  • Vermeidung von Benachteiligung sozial schwächerer Marktteilnehmer, durch Regelungen vom Staat, z.B. zur gesundheitlichen Versorgung von Menschen, die sich die Gesundheitsversorgung aus eigenen Mitteln nicht leisten können.

Ausgleichsfunktion:

  • vorsorgende staatliche Maßnahmen können auch zu sozial ungerechten und sozial unerwünschten Ergebnissen führen -> müssen ausgeglichen werden, z.B. durch einkommensabhängige jährliche Höchstbeträge für Zuzahlungen (Belastungsgrenzen)
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Was sind Gründe dafür, dass die Gesundheitsausgaben steigen? 

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  • gesellschaftliche Veränderungen 
  • Veränderungen im Gesundheitsverhalten der Bevölkerung 
  • Veränderungen Krankheitsbilder 
  • Veränderungen in der Einstellung zur Arbeit und im Arbeitsverhalten 
  • veränderte Strukturen
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Warum sind spezialisierte Gesundheitsmanager in Zukunft nötig? 

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Nicht nur wegen steigender Beschäftigtenzahlen und Ausgaben, sondern insbesondere auch aufgrund der zunehmenden Wettbewerbsorientierung in weiten Bereichen des Gesundheitswesens verbunden mit der gleichzeitigen Verknappung von Ressourcen (Fachkräftemangel) und nach wie vor bestehenden Allokationsproblemen ist gutes Gesundheitsmanagement künftig unabdingbar und erfordert entsprechend qualifizierte und spezialisierte Manager.

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Was ist der Unterschied von Gesundheitswesen zu Gesundheitswirtschaft?

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Der Begriff Gesundheitswirtschaft wird oft als Synonym für das Gesundheitswesen, also das System verwendet. Er ist ein Sammelbegriff für alle Wirtschaftszweige, die sich in irgendeiner Weise mit Gesundheit befassen und setzt sich folglich aus einer Vielzahl von Akteuren zusammen.

Richtigerweise beinhaltet der Begriff der Gesundheitswirtschaft jedoch eher eine neue Sichtweise auf das traditionelle Gesundheitswesen unter Berücksichtigung desselben als krisensicherer Arbeitgeber und erheblicher Wirtschaftsfaktor und nicht mehr nur als von Kostendämpfungs- und Beitragsstabilitätsfragen beherrschter Bereich der Sozialpolitik.

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Wer sind die Nachfrager an einem Markt?

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Sind alle Wirtschaftssubjekte, die bei Gleichartigkeit zusammengefasst zu Wirtschaftssektoren 

  • Private Haushalte: fragen in der Regel Konsumgüter zum Privatverbrauch an, das können Produkte und Dienstleistungen sein
  • Unternehmen: tätigen Bruttoinvestionten, sie fragen vorrangig Investition- und Produktionsgüter nach
  • Staat (Öffentliche Haushalte): fragt ebenfalls Konsumgüter nach (Staatsverbrauch)
  • Ausland: fragt Exportgüter nach
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in das Gesundheitsmanagement Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist die Definition vom Gesundheitswesen /-system ? 

A:

keine genaue Definition: Gesamtheit des organisierten gesellschaftlichen Handelns als Antwort auf das Auftreten von Krankheit und Behinderung und zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren

Q:

In welche ärztlichen Bereiche ist das Gesundheitswesen gegliedert?

A:

Ambulante ärztliche Versorgung, Stationäre Versorgung, Integrierte Versorgung

Q:

Was sind Medizinische Versorgungszentren MVZ?

A:

Zusammenschlüsse von Gesundheitsdienstleister unter ärztlicher Leitung die auf infolge des GKV-Modernisierungsgesetztes wurden ermöglicht

Q:

Welche weiteren Handlungsfelder neben den ärztlichen gibt es im Gesundheitswesen?

A:

Nichtärztliche Gesundheitsdienstleistungen, Nichtärztlich supervidierte (= überwachte) Pflege, Warenzentrierte Gesundheitsbereiche, Sonstige sektorenübergreifende Gesundheitsbereiche

Q:

Welche Bereiche sind den 2 Gesundheitsmärkten zugeordnet? 

A:

1. Gesundheitsmarkt (Kernbereich): 

  • Kernbereich, umfasst die "klassische" Gesundheitsversorgung
  • gesetzliche (GKV), private (PKV) Kranken- und Pflegeversicherung, den Staat (Beihilfe für Beamte und Pensionäre; Zuschüsse zur GKV), sonstige Sozialversicherungsträger (z. B. Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherungsträger) sowie Arbeitgeber (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall)


2. Gesundheitsmarkt: 

  • alle privat finanzierten Produkte und Dienstleistungen rund um die Gesundheit 
  • umstritten was dazu gehört, aufgrund fehlender verbindlichen Definition 
  • Einvernehmen herrscht dahingehend, dass der zweite Gesundheitsmarkt freiverkäufliche Arzneimittel, individuelle Gesundheitsleistungen (sogenannte IGEL-Leistungen), Schönheitsoperationen, Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus sowie – zum Teil – die Bereiche Sport/Freizeit, Ernährung und Wohnen umfasst.
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Q:

Welche 4 Marktfunktionen gibt es? 

A:

Versorgungsfunktion, Koordinationsfunktion, Preisbildungsfunktion, Verteilungsfunktion

Q:

Was ist der Leitspruch von sozialer Marktwirtschaft? 

A:

So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig

Q:

Welche Funktionen haben die staatlichen Eingriffe in der sozialen Marktwirtschaft?

A:

Ordnungsfunktion:

  • Staat schafft Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln
  • Ordnung des Marktes durch: Bestimmung von Entscheidungsträgern, Entscheidungsbefugnisse, Siegelung der marktwirtschaftlichen Grundstruktur, insbesondere des Wettbewerbs. z.B. Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern 

Steuerungsfunktion: 

  • Staat hat nicht nur Wächter- und Ordnerfunktion, sondern greift aktiv gestaltend in den Markt ein
  • Ziel: „Förderung der Wohlfahrt der Menschen“
  • Steuert Gesamtwirtschaft, Teilbereiche der Wirtschaft, wie Gesundheitswirtschaft, die Struktur- und Beschäftigungspolitik etc.

Schutzfunktion: 

  • es besteht kein „Gleichgewicht der Kräfte“, sondern eine deutliche Dominanz der Leistungserbringer bzw. Anbieter 
  • Vermeidung von Benachteiligung sozial schwächerer Marktteilnehmer, durch Regelungen vom Staat, z.B. zur gesundheitlichen Versorgung von Menschen, die sich die Gesundheitsversorgung aus eigenen Mitteln nicht leisten können.

Ausgleichsfunktion:

  • vorsorgende staatliche Maßnahmen können auch zu sozial ungerechten und sozial unerwünschten Ergebnissen führen -> müssen ausgeglichen werden, z.B. durch einkommensabhängige jährliche Höchstbeträge für Zuzahlungen (Belastungsgrenzen)
Q:

Was sind Gründe dafür, dass die Gesundheitsausgaben steigen? 

A:
  • gesellschaftliche Veränderungen 
  • Veränderungen im Gesundheitsverhalten der Bevölkerung 
  • Veränderungen Krankheitsbilder 
  • Veränderungen in der Einstellung zur Arbeit und im Arbeitsverhalten 
  • veränderte Strukturen
Q:

Warum sind spezialisierte Gesundheitsmanager in Zukunft nötig? 

A:

Nicht nur wegen steigender Beschäftigtenzahlen und Ausgaben, sondern insbesondere auch aufgrund der zunehmenden Wettbewerbsorientierung in weiten Bereichen des Gesundheitswesens verbunden mit der gleichzeitigen Verknappung von Ressourcen (Fachkräftemangel) und nach wie vor bestehenden Allokationsproblemen ist gutes Gesundheitsmanagement künftig unabdingbar und erfordert entsprechend qualifizierte und spezialisierte Manager.

Q:

Was ist der Unterschied von Gesundheitswesen zu Gesundheitswirtschaft?

A:

Der Begriff Gesundheitswirtschaft wird oft als Synonym für das Gesundheitswesen, also das System verwendet. Er ist ein Sammelbegriff für alle Wirtschaftszweige, die sich in irgendeiner Weise mit Gesundheit befassen und setzt sich folglich aus einer Vielzahl von Akteuren zusammen.

Richtigerweise beinhaltet der Begriff der Gesundheitswirtschaft jedoch eher eine neue Sichtweise auf das traditionelle Gesundheitswesen unter Berücksichtigung desselben als krisensicherer Arbeitgeber und erheblicher Wirtschaftsfaktor und nicht mehr nur als von Kostendämpfungs- und Beitragsstabilitätsfragen beherrschter Bereich der Sozialpolitik.

Q:

Wer sind die Nachfrager an einem Markt?

A:

Sind alle Wirtschaftssubjekte, die bei Gleichartigkeit zusammengefasst zu Wirtschaftssektoren 

  • Private Haushalte: fragen in der Regel Konsumgüter zum Privatverbrauch an, das können Produkte und Dienstleistungen sein
  • Unternehmen: tätigen Bruttoinvestionten, sie fragen vorrangig Investition- und Produktionsgüter nach
  • Staat (Öffentliche Haushalte): fragt ebenfalls Konsumgüter nach (Staatsverbrauch)
  • Ausland: fragt Exportgüter nach
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