Diagnostik at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Diagnostik an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Der diagnostische Prozess

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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Diagnostik über Jahre von eher allgemeiner und abstrakterer Fragestellungen zu konkreteren, „kleineren“ Fragestellungen entwickelt.  

  • Am Anfang des diagnostischen Handelns: Kontakt mit dem Auftraggeber (Diagnostik = Interaktionsprozess)
  • zunächst unspezifische Fragestellungen immer weiter zu konkretisieren und zu operationalisieren, um einen möglichst klaren, eindeutigen Auftrag zu bekommen (hypothesengeleiteten Vorgehen) evtl. einbeziehen bereits bestehende Gutachten oder Fremdanamnesen
  • Frage, welche Daten und Quellen zur Beantwortung der Fragestellung herangezogen werden sollten z. B. Wer befragt, Welche psychologischen Methoden verwendet?
  • relevanten Daten dann erhoben (kann zu Nacherhebungen oder Wiederholungen kommen weil bei Beobachtung evtl. neue Hypothesen/unvollständige Fragebögen)
  • diagnostische Urteilsbildung Ergebnisse integriert und interpretiert
  • Rückmeldung der Ergebnisse an den Auftraggeber (Bei Gutachten evtl. nicht bei Personalentscheidungen)
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TESTE DEIN WISSEN

Geschichte der psychologischen Diagnostik


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TESTE DEIN WISSEN

Wilhelm Wundt 1879 das erste psychologische Labor empirische, experimentell orientierte Psychologie mitbegründet

Erste Vorläufer von Testverfahren etwa 3000 Jahren in China als Prüfsystem zur Auswahl von Beamten

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Test abstrakt

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TESTE DEIN WISSEN

„In einem abstrakteren methodischen Sinn wird ein Test auch als eine standardisierte Verhaltensstichprobe definiert, die aus Antworten auf eine Mehrzahl von Items besteht. Aus den Antworten wird der Testwert der untersuchten Person aggregiert“

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TESTE DEIN WISSEN

Leistungstests Definition


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TESTE DEIN WISSEN

Testes die Merkmale zu einem objektiven Gütestandard in Beziehung setzen.

Bsp. Intelligenztests

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Test 

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TESTE DEIN WISSEN

Ziel des Testens als diagnostischem Verfahren ist eine relativ präzise Erfassung von Merkmalsausprägungen von Individuen.

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TESTE DEIN WISSEN

Testarten

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TESTE DEIN WISSEN

Häufig Unterschieden: Leistungs- und Persönlichkeitstests

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TESTE DEIN WISSEN

Klassifikation

Definition

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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung oder Einordnung von Phänomenen, die durch bestimmte gemeinsame Merkmale charakterisiert sind, in ein nach Klassen gegliedertes System.

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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Diagnostik nach Walter Hussy

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TESTE DEIN WISSEN

psychologische Diagnostik besteht aus Vorgehensweisen, die eine Feststellung von Eigenschaften einzelner Situationen sowie Personen zur Folge haben. Diese erfolgt systematisch und zielgerichtet mit wissenschaftlich fundierten psychologischen Methoden wie Anamnesen, Fragebögen, Testverfahren, Verhaltensbeobachtungen. Ziel der Diagnostik ist es, Erkenntnisse über Merkmalsträger (Patienten, Probanden) zu erlangen, welche für eine Entscheidung über eine nachfolgende Intervention wie Training, Therapie, Beratung etc. genutzt werden können.

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TESTE DEIN WISSEN

Arten psychologischer Diagnostik

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TESTE DEIN WISSEN

• Status- vs. Veränderungsdiagnostik

Status: Ist - Zustand  Bsp. Eignungsbeurteilung Leistungs- und Verhaltensdefiziten in beruflichen Tätigkeit

Veränderungsdiagnostik: Vergleich zweier Zustände  Bsp. durchgeführten Therapie wirklich einen Rückgang der depressiven Symptomatik bewirkt


• norm- vs. kriteriumsorientierte Diagnostik

norm: Individuelle Merkmalswerte mit einer Bezugsgruppe (Normgruppe) verglichen

kriteriumsorientierten: mit einem Kriterium z. B. Schulnoten, Studienabschluss


• dimensionale vs. klassifikatorische bzw. kategoriale Diagnostik

dimensionalen: Merkmalsausprägungen auf (mehr oder weniger) kontinuierlichen Dimensionen abgebildet

z. B. psychische Leistungstests -  Leistung einer Person auf verschiedenen Leistungsdimensionen festzustellen

klassifikatorische: Sachverhalte aufgrund gemeinsamer charakteristischer Merkmale in diskrete Gruppen einzuteilen (ICD, DSM) qualitative Unterschiede zwischen Personen = verschiedenen Klassen zugeordnet

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TESTE DEIN WISSEN

DSM-V 


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TESTE DEIN WISSEN

verschiedenen Achsen verzichtet jedoch wichtig, die Achsen als Grundlage verschiedener für die Praxis sehr relevanter diagnostischer Verfahren zu kennen 

Bsp. Strukturierten Klinischen Interview nach DSM

weitere Änderungen: Diagnosekonglomerat „Demenzen, Delirien und amnestische Störungen“ wird in der neuesten Auflage des DSM durch die Diagnosegruppe „neurokognitive Störungen“ ersetzt = breiter gefasst

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TESTE DEIN WISSEN

Historische Entwicklung Persönlichkeitstests


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TESTE DEIN WISSEN
  • Rorschachtest: Interpretation des Tintenkleckses etwas über die Persönlichkeit aussage
  • Thematischen Apperzeptions-Test
  • Personal Data Sheet
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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Diagnostik 


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TESTE DEIN WISSEN

Ist eine wissenschaftliche Disziplin

Die sich mit systematischen Sammeln und Aufbereiten von Informationen befasst. Sie untersucht dabei sowohl interindividuelle Unterschiede im Verhalten und Erleben als auch intraindividuelle Merkmale und Veränderungen. Häufig ist sie empirisch basiert und läuft standardisiert ab, es gibt jedoch auch halbstandardisierte und eher freiere Verfahren.

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Q:

Der diagnostische Prozess

A:

Psychologische Diagnostik über Jahre von eher allgemeiner und abstrakterer Fragestellungen zu konkreteren, „kleineren“ Fragestellungen entwickelt.  

  • Am Anfang des diagnostischen Handelns: Kontakt mit dem Auftraggeber (Diagnostik = Interaktionsprozess)
  • zunächst unspezifische Fragestellungen immer weiter zu konkretisieren und zu operationalisieren, um einen möglichst klaren, eindeutigen Auftrag zu bekommen (hypothesengeleiteten Vorgehen) evtl. einbeziehen bereits bestehende Gutachten oder Fremdanamnesen
  • Frage, welche Daten und Quellen zur Beantwortung der Fragestellung herangezogen werden sollten z. B. Wer befragt, Welche psychologischen Methoden verwendet?
  • relevanten Daten dann erhoben (kann zu Nacherhebungen oder Wiederholungen kommen weil bei Beobachtung evtl. neue Hypothesen/unvollständige Fragebögen)
  • diagnostische Urteilsbildung Ergebnisse integriert und interpretiert
  • Rückmeldung der Ergebnisse an den Auftraggeber (Bei Gutachten evtl. nicht bei Personalentscheidungen)
Q:

Geschichte der psychologischen Diagnostik


A:

Wilhelm Wundt 1879 das erste psychologische Labor empirische, experimentell orientierte Psychologie mitbegründet

Erste Vorläufer von Testverfahren etwa 3000 Jahren in China als Prüfsystem zur Auswahl von Beamten

Q:

Definition Test abstrakt

A:

„In einem abstrakteren methodischen Sinn wird ein Test auch als eine standardisierte Verhaltensstichprobe definiert, die aus Antworten auf eine Mehrzahl von Items besteht. Aus den Antworten wird der Testwert der untersuchten Person aggregiert“

Q:

Leistungstests Definition


A:

Testes die Merkmale zu einem objektiven Gütestandard in Beziehung setzen.

Bsp. Intelligenztests

Q:

Definition Test 

A:

Ziel des Testens als diagnostischem Verfahren ist eine relativ präzise Erfassung von Merkmalsausprägungen von Individuen.

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Q:

Testarten

A:

Häufig Unterschieden: Leistungs- und Persönlichkeitstests

Q:

Klassifikation

Definition

A:

Einteilung oder Einordnung von Phänomenen, die durch bestimmte gemeinsame Merkmale charakterisiert sind, in ein nach Klassen gegliedertes System.

Q:

Psychologische Diagnostik nach Walter Hussy

A:

psychologische Diagnostik besteht aus Vorgehensweisen, die eine Feststellung von Eigenschaften einzelner Situationen sowie Personen zur Folge haben. Diese erfolgt systematisch und zielgerichtet mit wissenschaftlich fundierten psychologischen Methoden wie Anamnesen, Fragebögen, Testverfahren, Verhaltensbeobachtungen. Ziel der Diagnostik ist es, Erkenntnisse über Merkmalsträger (Patienten, Probanden) zu erlangen, welche für eine Entscheidung über eine nachfolgende Intervention wie Training, Therapie, Beratung etc. genutzt werden können.

Q:

Arten psychologischer Diagnostik

A:

• Status- vs. Veränderungsdiagnostik

Status: Ist - Zustand  Bsp. Eignungsbeurteilung Leistungs- und Verhaltensdefiziten in beruflichen Tätigkeit

Veränderungsdiagnostik: Vergleich zweier Zustände  Bsp. durchgeführten Therapie wirklich einen Rückgang der depressiven Symptomatik bewirkt


• norm- vs. kriteriumsorientierte Diagnostik

norm: Individuelle Merkmalswerte mit einer Bezugsgruppe (Normgruppe) verglichen

kriteriumsorientierten: mit einem Kriterium z. B. Schulnoten, Studienabschluss


• dimensionale vs. klassifikatorische bzw. kategoriale Diagnostik

dimensionalen: Merkmalsausprägungen auf (mehr oder weniger) kontinuierlichen Dimensionen abgebildet

z. B. psychische Leistungstests -  Leistung einer Person auf verschiedenen Leistungsdimensionen festzustellen

klassifikatorische: Sachverhalte aufgrund gemeinsamer charakteristischer Merkmale in diskrete Gruppen einzuteilen (ICD, DSM) qualitative Unterschiede zwischen Personen = verschiedenen Klassen zugeordnet

Q:

DSM-V 


A:

verschiedenen Achsen verzichtet jedoch wichtig, die Achsen als Grundlage verschiedener für die Praxis sehr relevanter diagnostischer Verfahren zu kennen 

Bsp. Strukturierten Klinischen Interview nach DSM

weitere Änderungen: Diagnosekonglomerat „Demenzen, Delirien und amnestische Störungen“ wird in der neuesten Auflage des DSM durch die Diagnosegruppe „neurokognitive Störungen“ ersetzt = breiter gefasst

Q:

Historische Entwicklung Persönlichkeitstests


A:
  • Rorschachtest: Interpretation des Tintenkleckses etwas über die Persönlichkeit aussage
  • Thematischen Apperzeptions-Test
  • Personal Data Sheet
Q:

Psychologische Diagnostik 


A:

Ist eine wissenschaftliche Disziplin

Die sich mit systematischen Sammeln und Aufbereiten von Informationen befasst. Sie untersucht dabei sowohl interindividuelle Unterschiede im Verhalten und Erleben als auch intraindividuelle Merkmale und Veränderungen. Häufig ist sie empirisch basiert und läuft standardisiert ab, es gibt jedoch auch halbstandardisierte und eher freiere Verfahren.

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