AKF Soziologie at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für AKF Soziologie an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Wie spitzt Popitz den Begriff der Norm zu?

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  • Heinrich Popitz verknappt die Handlungstheorie auf Normen und ihre Sanktionen
  • Er formulierte hinsichtlich der Verhaltensnormen und Verhaltenserwartungen die berühmte Formel „Jede Gesellschaft lebt auf  Kredit“ à bedeutet, dass man bei Handlungen den anderen einen Vertrauensvorschuss darauf gibt, dass die Verhaltenserwartungen auch eingehalten werden.
  • Würde man nicht auf die Einhaltung von Vertrauenserwartungen vertrauen, wäre soziales Leben nicht möglich.

àPopitz spitzt dies auf die Merkmale „Verhaltensregelmäßigkeiten“ und „Sanktionen“ zu.

  • Zuspitzung erfolgt aus dem Grund der empirischen Beobachtbarkeit
  • Sanktionen nennt Popitz „die Reaktionen, die mit der Intention der Erkennbarkeit für den Betroffenen als negative (strafende) Reaktion auf ein bestimmtes Verhalten vollzogen werden“
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Umfrage eine Million Befragten zu 100 Befragten. Die kleine Stichprobe hatte Recht, kann das sein?

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Ja, das kann sein. Wahrscheinlich wurde eine Quotenstichprobe gemacht, bei der die Befragten bewusst ausgewählt wurden. à so kann ein Querschnitt der Gesellschaft dargestellt werden

Die große Stichprobe wurde vielleicht aufs Geratewohl konzipiert à dadurch kann es zu Verzerrungen kommen, z.B. weil manche Gruppen nicht berücksichtigt werden (z.B. sehr alte Menschen, Bewohner ländlicher Regionen)

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Diskutiere, warum viele kulturelle Errungenschaften den Individualisierungsprozess begleitet haben.

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  • Prozess der Individualisierung begann Ende des Mittelalters und dauert bis heute an.
  • Meilensteine der Individualisierung sind eine Reihe von Innovationen: 
    1. Buchdruck (Gutenberg): Macht den Autor identifizierbar
    2. Selbstportrait (Dürer): Individuelle Züge des Individuums
    3. Autobiografie: Reflexion der individuellen Lebensgeschichte (Tagebuch ab dem 16. Jhd.)
  • Reformation (Luther): hebt Individuum aus Gemeinschaft der Christen hervor
  • Im Zuge der Aufklärung:
    1. Frage nach individueller Freiheit
    2. Forderung von Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung
    3. Rousseau: „Der Menschwird frei geboren und überall liegt er in Ketten“
    4. Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“
    5. Absage an kirchliche und feudalistische Bevormundung
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These, dass eine politische Revolution nach dem Untergang des Proletariats folgt und diskutieren

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Marx nahm an, dass die eklatante Verelendung des Proletariats zu einer politischen Revolution führen würde, was nicht der Fall gewesen ist.

Diese These stellte Karl Marx auf. Er irrte sich aber. Es ist nicht eingetreten.

Aber die Geschichte ist eine Geschichte von Arbeits- und Klassenkämpfen.

Er unterscheidet 2 Klassen. Die eine zeichnet sich durch Eigentum an den Produktionsmitteln aus (Kapital), die anderen müssen vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben (Arbeit). Zwischen beiden besteht ein Konfliktpotenzial

Die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Bismarck’sche Sozialgesetze -> heutige Sozialpolitik (Kündigungsschutz, Arbeitssicherheit, Sozialversicherung)

  • Gründung erster Gewerkschaften
  • Totale Verelendung blieb aus
  • Trotzdem hat es in der Vergangenheit dramatische Gesellschaftsumbrüche gegeben
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Sozialisationsinstanzen

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  • Familie: In der Familie erlernt das Kind die ersten grundlegenden Schritte als eigenständiger Mensch
  • Gleichaltrigen („Peer group“): Die ersten Erfahrungen auf Augenhöhe sammeln Kinder mit Gleichaltrigen
  • Massenmedien: Das Aufwachsen eines Kindes wird von Massenmedien begleitet: Fersehen, Bücher, Zeitschriften, Musik usw. Es ist allerdings schwer, verlässliche Aussagen über die Wirkungen zu machen. Z.B. gilt die „Sesamstraße“ für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen als sehr lehrreich.
  • Schule: Die Rolle der Schule ist wesentlich für den Prozess der Sozialisation. (Disziplinierung aufgrund gesellschaftlicher Anforderungen)
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Was ist nach Bourdieu Umwandlung von ökonomischem in kulturelles Kapital?

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Pierre Bourdieu entwickelte den Kapitalbegriff weiter -> vom reinen Warenaustausch hin zu kulturellen und sozialem Kapital ->beide Kapitalformen sind nur bedingt in anderes Kapital konvertierbar, können aber auch verkörperlicht sein oder in Form von Büchern, Lexika, Maschinen oder Instrumenten vorkommen oder in institutionalisierter Form, wie z.B. in einem Schulzeugnis.

Bourdieu entwickelte den Begriff kulturelles Kapital, um die unterschiedlichen Erfolgschancen von Schulkindern zu erklären. à Wer kulturelles Kapital ansammelt, bildet sich.

Die Akkumulation von kulturellem Kapital setzt Zeit- und Lernaufwand voraus
-> das ist dann am einfachsten, wenn man keinen ökonomischen Zwängen
 unterliegt, was wiederum stark von der ökonomischen Lage der Herkunftsfamilie abhängt.

Soziales Kapital: Summe aller sozialen Beziehungen, die für das weitere Leben dienlich sein können (Geschäftskontakte, Freundschaften...)

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Alle Bewohner eines Stadtteils werden als "Unterschicht" bezeichnet. Diskutiere diesen Ansatz vor dem Hintergrund konzeptioneller Ungleichheit

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Die Unterschicht kann als die Bevölkerungsgruppe beschrieben werden, die am wenigsten über Geld, Güter, Bildung und Sozialprestige verfügt. Außerdem ist sie häufig ohne Arbeit.

  • Ungleichheit bedeutet eine Differenzierung der Gesellschaft in Gruppen unterschiedlicher Teilhabe
  • Schon immer gab es in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung ausgegrenzte Menschen (die am Rande der Gesellschaft stehen mussten).
  • Der Armutsbericht macht die soziale Ungleichverteilung offensichtlich& gleichzeitig
  • umstritten.
  • Es bedarf fundiertem soziologischem Grundwissen, ansonsten ist eine Pauschalisierung des Begriffs Stadtteil-Untersicht unpassend.
  • Problemeatisch ist in diesem Zusammenhang, dass es in der Gesellschaft keinen Konsens über die Messinstrumente der Armut gibt (z.B. der Begriff relative Armut)
  • Soziale Konflikte durch sozialen Wandel
  • Absolute Armut: weniger als 3 Mahlzeiten
  • Relative Armut: keine Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • Merkmale der Unterschicht: hohe Arbeitslosigkeit, geringere Bildungschancen, wenig Geld, kleine Wohnungen
  • Stigmatisierung (sozialschwach) physische und psychische Krankheiten (Depression, Selbstaufgabe)
  • Jobverlust – Krankheit, Krankheit- Jobverlust
  • Verlierer der Industrialisierung, Digitalisierung (Computer ersetzen Arbeitskraft)
  • Armutsschere
  • Risiko, durch das Netz des Wohlfahrtstaates zu fallen, ist höher
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Warum hat die Soziologie in Deutschland einen eher schlechten Status?

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Die Soziologie hat mit einem angeschlagenen Image zu kämpfen, nachdem die hohen Erwartungen, die man in den 1960er und 70er Jahren in sie gesetzt hatte, enttäuscht wurden. Möglicherweise waren diese Erwartungen auch unrealistisch. Ein gängiger Kritikpunkt ist vor allem, dass die wesentlichen Arbeiten von anderen Disziplinen, vor allem der Psychologie, übernommen werden. Im internationalen Vergleich hat die Soziologie in Deutschland einen schwachen Status (genauso wie Philosophie oder Geschichtswissenschaften.

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Welche wissenschaftlichen Grundlagen gibt es und wer waren die Vertreter/Gründer?

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  • Positivismus: Auguste Comte, Herbert Spencer
  • Kritischer Rationalismus: Karl Popper
  • Konstruktivismus: Niklas Luhmann
  • Kritische Theorie: Walter Benjamin, Theodor Adorno, Max Horkheimer
  • Phänomenologie: Edmund Husserl
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Soziologische Definition Lebenslauf

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Er bezeichnet die zeitlich geregelte Folge von Phasen, die unser gesellschaftliches Subjekt durchläuft und die mit eigenen Erwartungen, Handlungsmuster und zum Teil sozialen Orten verbunden sind.

Formalsoziologisch gesprochen auch: die zeitliche Aufeinanderfolge von sozial relevanten Lebensereignisse und- Stationen als eine eigenständige Strukturdimension des Sozialen.

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Marx beschreibt 2 Lager, immer noch aktuell?

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Der Wandel der Gesellschaft ist von ständigen Klassenkämpfen gekennzeichnet. Auch die moderne Gesellschaft ist nicht frei von Klassenkämpfen, im Gegenteil, die Klassenunterschiede haben sich verstärkt und in 2 große unvereinbare Lager aufgeteilt:

  • Bourgeoisie (besitzende Klasse)
  • Proletariat (Arbeiterklasse)
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Mit welchen 4 Merkmalen kann das soziale Netzwerk beschrieben werden?

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Wir haben eine Vielzahl sozialer Beziehungen, enge Bezugspersonen, Freunde, Bekannte.

Die Soziologie bezeichnet Netzwerk als Beziehungsgewebe in einer Gruppe von Leuten, die durch Kommunikation und andere Austauschprozesse direkt oder indirekt miteinander verbunden ist.

  • Gute Vernetzung trägt zu individuellen Wohlbefinden und Gesundheit bei
  • Eine Vielzahl an "weak ties" - also viele schwache Verbindungen— versprechen optimale Chancen auf dem Arbeitsmarkt 
  • Gesellschaftliche Isolation erhöht das Risiko von Depressionen 
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Q:

Wie spitzt Popitz den Begriff der Norm zu?

A:
  • Heinrich Popitz verknappt die Handlungstheorie auf Normen und ihre Sanktionen
  • Er formulierte hinsichtlich der Verhaltensnormen und Verhaltenserwartungen die berühmte Formel „Jede Gesellschaft lebt auf  Kredit“ à bedeutet, dass man bei Handlungen den anderen einen Vertrauensvorschuss darauf gibt, dass die Verhaltenserwartungen auch eingehalten werden.
  • Würde man nicht auf die Einhaltung von Vertrauenserwartungen vertrauen, wäre soziales Leben nicht möglich.

àPopitz spitzt dies auf die Merkmale „Verhaltensregelmäßigkeiten“ und „Sanktionen“ zu.

  • Zuspitzung erfolgt aus dem Grund der empirischen Beobachtbarkeit
  • Sanktionen nennt Popitz „die Reaktionen, die mit der Intention der Erkennbarkeit für den Betroffenen als negative (strafende) Reaktion auf ein bestimmtes Verhalten vollzogen werden“
Q:

Umfrage eine Million Befragten zu 100 Befragten. Die kleine Stichprobe hatte Recht, kann das sein?

A:

Ja, das kann sein. Wahrscheinlich wurde eine Quotenstichprobe gemacht, bei der die Befragten bewusst ausgewählt wurden. à so kann ein Querschnitt der Gesellschaft dargestellt werden

Die große Stichprobe wurde vielleicht aufs Geratewohl konzipiert à dadurch kann es zu Verzerrungen kommen, z.B. weil manche Gruppen nicht berücksichtigt werden (z.B. sehr alte Menschen, Bewohner ländlicher Regionen)

Q:

Diskutiere, warum viele kulturelle Errungenschaften den Individualisierungsprozess begleitet haben.

A:
  • Prozess der Individualisierung begann Ende des Mittelalters und dauert bis heute an.
  • Meilensteine der Individualisierung sind eine Reihe von Innovationen: 
    1. Buchdruck (Gutenberg): Macht den Autor identifizierbar
    2. Selbstportrait (Dürer): Individuelle Züge des Individuums
    3. Autobiografie: Reflexion der individuellen Lebensgeschichte (Tagebuch ab dem 16. Jhd.)
  • Reformation (Luther): hebt Individuum aus Gemeinschaft der Christen hervor
  • Im Zuge der Aufklärung:
    1. Frage nach individueller Freiheit
    2. Forderung von Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung
    3. Rousseau: „Der Menschwird frei geboren und überall liegt er in Ketten“
    4. Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“
    5. Absage an kirchliche und feudalistische Bevormundung
Q:

These, dass eine politische Revolution nach dem Untergang des Proletariats folgt und diskutieren

A:

Marx nahm an, dass die eklatante Verelendung des Proletariats zu einer politischen Revolution führen würde, was nicht der Fall gewesen ist.

Diese These stellte Karl Marx auf. Er irrte sich aber. Es ist nicht eingetreten.

Aber die Geschichte ist eine Geschichte von Arbeits- und Klassenkämpfen.

Er unterscheidet 2 Klassen. Die eine zeichnet sich durch Eigentum an den Produktionsmitteln aus (Kapital), die anderen müssen vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben (Arbeit). Zwischen beiden besteht ein Konfliktpotenzial

Die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Bismarck’sche Sozialgesetze -> heutige Sozialpolitik (Kündigungsschutz, Arbeitssicherheit, Sozialversicherung)

  • Gründung erster Gewerkschaften
  • Totale Verelendung blieb aus
  • Trotzdem hat es in der Vergangenheit dramatische Gesellschaftsumbrüche gegeben
Q:

Sozialisationsinstanzen

A:
  • Familie: In der Familie erlernt das Kind die ersten grundlegenden Schritte als eigenständiger Mensch
  • Gleichaltrigen („Peer group“): Die ersten Erfahrungen auf Augenhöhe sammeln Kinder mit Gleichaltrigen
  • Massenmedien: Das Aufwachsen eines Kindes wird von Massenmedien begleitet: Fersehen, Bücher, Zeitschriften, Musik usw. Es ist allerdings schwer, verlässliche Aussagen über die Wirkungen zu machen. Z.B. gilt die „Sesamstraße“ für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen als sehr lehrreich.
  • Schule: Die Rolle der Schule ist wesentlich für den Prozess der Sozialisation. (Disziplinierung aufgrund gesellschaftlicher Anforderungen)
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Q:

Was ist nach Bourdieu Umwandlung von ökonomischem in kulturelles Kapital?

A:

Pierre Bourdieu entwickelte den Kapitalbegriff weiter -> vom reinen Warenaustausch hin zu kulturellen und sozialem Kapital ->beide Kapitalformen sind nur bedingt in anderes Kapital konvertierbar, können aber auch verkörperlicht sein oder in Form von Büchern, Lexika, Maschinen oder Instrumenten vorkommen oder in institutionalisierter Form, wie z.B. in einem Schulzeugnis.

Bourdieu entwickelte den Begriff kulturelles Kapital, um die unterschiedlichen Erfolgschancen von Schulkindern zu erklären. à Wer kulturelles Kapital ansammelt, bildet sich.

Die Akkumulation von kulturellem Kapital setzt Zeit- und Lernaufwand voraus
-> das ist dann am einfachsten, wenn man keinen ökonomischen Zwängen
 unterliegt, was wiederum stark von der ökonomischen Lage der Herkunftsfamilie abhängt.

Soziales Kapital: Summe aller sozialen Beziehungen, die für das weitere Leben dienlich sein können (Geschäftskontakte, Freundschaften...)

Q:

Alle Bewohner eines Stadtteils werden als "Unterschicht" bezeichnet. Diskutiere diesen Ansatz vor dem Hintergrund konzeptioneller Ungleichheit

A:

Die Unterschicht kann als die Bevölkerungsgruppe beschrieben werden, die am wenigsten über Geld, Güter, Bildung und Sozialprestige verfügt. Außerdem ist sie häufig ohne Arbeit.

  • Ungleichheit bedeutet eine Differenzierung der Gesellschaft in Gruppen unterschiedlicher Teilhabe
  • Schon immer gab es in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung ausgegrenzte Menschen (die am Rande der Gesellschaft stehen mussten).
  • Der Armutsbericht macht die soziale Ungleichverteilung offensichtlich& gleichzeitig
  • umstritten.
  • Es bedarf fundiertem soziologischem Grundwissen, ansonsten ist eine Pauschalisierung des Begriffs Stadtteil-Untersicht unpassend.
  • Problemeatisch ist in diesem Zusammenhang, dass es in der Gesellschaft keinen Konsens über die Messinstrumente der Armut gibt (z.B. der Begriff relative Armut)
  • Soziale Konflikte durch sozialen Wandel
  • Absolute Armut: weniger als 3 Mahlzeiten
  • Relative Armut: keine Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • Merkmale der Unterschicht: hohe Arbeitslosigkeit, geringere Bildungschancen, wenig Geld, kleine Wohnungen
  • Stigmatisierung (sozialschwach) physische und psychische Krankheiten (Depression, Selbstaufgabe)
  • Jobverlust – Krankheit, Krankheit- Jobverlust
  • Verlierer der Industrialisierung, Digitalisierung (Computer ersetzen Arbeitskraft)
  • Armutsschere
  • Risiko, durch das Netz des Wohlfahrtstaates zu fallen, ist höher
Q:

Warum hat die Soziologie in Deutschland einen eher schlechten Status?

A:

Die Soziologie hat mit einem angeschlagenen Image zu kämpfen, nachdem die hohen Erwartungen, die man in den 1960er und 70er Jahren in sie gesetzt hatte, enttäuscht wurden. Möglicherweise waren diese Erwartungen auch unrealistisch. Ein gängiger Kritikpunkt ist vor allem, dass die wesentlichen Arbeiten von anderen Disziplinen, vor allem der Psychologie, übernommen werden. Im internationalen Vergleich hat die Soziologie in Deutschland einen schwachen Status (genauso wie Philosophie oder Geschichtswissenschaften.

Q:

Welche wissenschaftlichen Grundlagen gibt es und wer waren die Vertreter/Gründer?

A:
  • Positivismus: Auguste Comte, Herbert Spencer
  • Kritischer Rationalismus: Karl Popper
  • Konstruktivismus: Niklas Luhmann
  • Kritische Theorie: Walter Benjamin, Theodor Adorno, Max Horkheimer
  • Phänomenologie: Edmund Husserl
Q:

Soziologische Definition Lebenslauf

A:

Er bezeichnet die zeitlich geregelte Folge von Phasen, die unser gesellschaftliches Subjekt durchläuft und die mit eigenen Erwartungen, Handlungsmuster und zum Teil sozialen Orten verbunden sind.

Formalsoziologisch gesprochen auch: die zeitliche Aufeinanderfolge von sozial relevanten Lebensereignisse und- Stationen als eine eigenständige Strukturdimension des Sozialen.

Q:

Marx beschreibt 2 Lager, immer noch aktuell?

A:

Der Wandel der Gesellschaft ist von ständigen Klassenkämpfen gekennzeichnet. Auch die moderne Gesellschaft ist nicht frei von Klassenkämpfen, im Gegenteil, die Klassenunterschiede haben sich verstärkt und in 2 große unvereinbare Lager aufgeteilt:

  • Bourgeoisie (besitzende Klasse)
  • Proletariat (Arbeiterklasse)
Q:

Mit welchen 4 Merkmalen kann das soziale Netzwerk beschrieben werden?

A:

Wir haben eine Vielzahl sozialer Beziehungen, enge Bezugspersonen, Freunde, Bekannte.

Die Soziologie bezeichnet Netzwerk als Beziehungsgewebe in einer Gruppe von Leuten, die durch Kommunikation und andere Austauschprozesse direkt oder indirekt miteinander verbunden ist.

  • Gute Vernetzung trägt zu individuellen Wohlbefinden und Gesundheit bei
  • Eine Vielzahl an "weak ties" - also viele schwache Verbindungen— versprechen optimale Chancen auf dem Arbeitsmarkt 
  • Gesellschaftliche Isolation erhöht das Risiko von Depressionen 
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