Kapitel 2 - Konzept Der Nachhaltigkeit at IST-Hochschule Für Management | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
2.17.
Welche bisher noch nicht oder nur wenig von den Unternehmen genutzten Potenziale bergen UMS nach den vorliegenden Befragungsergebnissen?


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Vgl. Tab. 9 „Selbstverpflichtungsvereinbarungen auf EU-Ebene“: Dies gilt ins- QV besondere für die Kooperation entlang der Wertschöpfungskette sowie der Nutzung von Umweltschutzstrategien als Innovationsmotor.
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2.2.
Worin liegen die wesentlichen Unterschiede zwischen den „Grenzen des Wachs- tums“ von 1972 sowie den „neuen Grenzen des Wachstums“ von 1992?
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Die Grenzen des Wachstums von 1972 betrafen die Umwelt als „Inputfak- tor“ mit Blick auf die weltweit erschöpfbaren Ressourcen. Die neuen Grenzen fokussierten die limitierte Aufnahmekapazität des Globus und der Atmosphäre hinsichtlich der Schadstoffemissionen (Output).
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2.4.
Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen „hot, flat und crowded“.
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Flat“ beschreibt die Verflachung der Einkommensunterschiede in Teilen der Welt, insbesondere in den Schwellenländern, „crowded“ die strake Bevölke- rungszunahme dort und „hot“ die Klimaerwärmung, die durch die Kom- bination hoher Einkommens- und Konsumzuwächse mit einem ständigem Wachstum der Weltbevölkerung verstärkt wird.
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2.5.
Was sind Defensiv- und Offensivkosten des Umweltschutzes?
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Defensivkosten: Kosten unterlassenen Umweltschutzes, die Schäden müssen im Nachhinein defensiv kompensiert werden.

Offensivkosten
: Kosten für die Vermeidung von Umweltschäden vor ihrem Eintreten.


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2.19.
Suchen Sie Informationen zur „RANA PLAZA“-Katastrophe in Bangladesch in 2013. Welche der SA8000-Kriterien der Abbildung 22 wurden nicht eingehalten und welche Maßnahmen wurden im Nachgang von den Abnehmern in den Industrieländern eingeleitet?
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Vgl. z. B. http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/rana-plaza-jahrestag-hilfs- fonds.

Die betroffene Fabrik war in einem illegal errichteten Gebäude unter- gebracht, welches nicht einmal den relativ schwachen gesetzlichen Normen/ Vorschriften Bangladeschs entsprach. Damit waren alle Kriterien hinsichtlich sicherer Arbeitsplätze und angemessener Arbeitsbedingungen unbeachtet. Die Reaktionen der Abnehmerunternehmen (u. a. C&A, Mango, KiK) waren sehr zurückhaltend bis ablehnend, sich auf Kompensationszahlungen einzulassen.
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2.9.
Beurteilen Sie die Einführung einer Umweltsteuer auf den Energieverbrauch anhand der Managementregeln der Nachhaltigkeit. Beantworten Sie auch die Frage, ob sich in diesem Zusammenhang Ausnahmenregelungen für besonders energieintensive Unternehmen begründen lassen.


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Ökologische Managementregeln: Reduktion der Energieverbräuche ist Ziel der Steuer. Ökonomische Managementregeln: Preise sollen Knappheiten anzeigen und Anreize für Verhaltensänderungen geben. Wettbewerbliche Prozesse wer- den genutzt. Soziale Managementregeln: Hier ist Obacht zu geben, ob Bezie- her niedriger Einkommen überproportional benachteiligt werden. Ausnahme für energieintensive Unternehmen: Bei nationaler Ausgestaltung der Öko- steuer sind Wettbewerbsverzerrungen im globalen Kontext unvermeidbar, die Ausnahme ist deshalb verständlich. Allerdings ist die verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten nicht mehr gegeben und Endverbraucher werden dann überproportional belastet (Wirkungsverzerrungen).
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2.10.
Beschreiben Sie die drei Nachhaltigkeitsstrategien und erläutern Sie den soge- nannten „Rebound-Effekt“. Wie könnten diese drei Strategien in privaten Haus- halten umgesetzt werden und für wie wahrscheinlich halten Sie eine solche Umsetzung?
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Siehe die entsprechenden Ausführungen im Kapitelabschnitt 2.2.3.3 „Nach- haltigkeitsstrategien und Nachhaltigkeitsindikatoren“ Der Rebound-Effekt beschreibt die mögliche Überkompensation spezifischer Verbrauchsrückgän- ge aufgrund von Effizienzgewinnen (1-Liter-Pkw) durch einen Anstieg der Gesamtverbräuche aufgrund der Effizienzgewinne (häufigere Fahrten von einer größeren Anzahl von Pkw-Besitzern).
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2.14.
Erläutern Sie die Grundelemente eines betrieblichen Managementsystems ent- sprechend der ISO-Philosophie.
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TESTE DEIN WISSEN
Lehnen Sie sich an den Deming-Kreislauf von Prozessabläufen des Plan-Do- Check-Act an (vgl. Abb. 19).
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2.16.
Unterscheiden Sie „Rechtskonformität“ und „Rechtssicherheit“ im Zusammen- hang mit der Implementierung von UMS. Was bringt die Rechtssicherheit einem Unternehmen?


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TESTE DEIN WISSEN
Wird im Rahmen einer Prüfung „Rechtskonformität“ (Unternehmen hält sich an alle relevanten Gesetze) attestiert, besteht in der Folge „Rechtssicherheit“ für das Unternehmen und ein geringes Risiko, aus Unwissenheit Gesetzesverstöße zu begehen.
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2.18.
Erläutern Sie die Bereiche der Sozialstandards nach SA8000. Warum sind diese vor allem für Produktionsstandorte in Schwellen- und Entwicklungsländern relevant?


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Vgl. Abb. 12 „Aufbau der ISO 26000“: Es sind vor allem die niedrigen Sozial- QV standards in diesen Ländern, die die dortige Produktion gegenüber derjeni-
gen in den Industrieländern so kostengünstig gestaltet. Allerdings stellt sich manchmal auch die Frage, ob die in den Industrieländern gültigen Standards,
wenn es nicht um die unverzichtbaren Menschenrechte geht, immer so ohne Weiteres auf die Dritte Welt übertragen werden können.


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2.1.
Erläutern Sie, warum und inwieweit der Prozess der Globalisierung als Wei- terentwicklung der vorangegangenen Industrialisierung die Umweltprobleme weltweit verschärft hat.
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Mit der Globalisierung hatten die ökonomischen Aktivitäten Grenzen und Kontinente überschreitende überproportionale Umweltwirkungen. Dies auch deshalb, weil die Umweltstandards in vielen Entwicklungs- und Schwellenlän- dern bis heute noch deutlich unter denen der westlichen Länder liegen.
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2.12.
Beurteilen Sie die umweltpolitischen Instrumente „gesetzliche Auflagen“ bzw. „Vorgaben“ anhand der Kriterien der Ökonomieverträglichkeit. Warum ist es dennoch geboten, dass solche Gesetzesvorgaben auch im Umweltschutz umge- setzt werden?
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Gesetzliche Auflagen bzw. Vorgaben entsprechen keiner der Kriterien der Ökonomieverträglichkeit. Sie sind dann geboten, wenn kurzfristige und wir- kungssichere Umweltschutzeffekte zur Gefahrenabwehr aufgrund neuester wissenschaftlichen Erkenntnisse erreicht werden müssen.
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Q:
2.17.
Welche bisher noch nicht oder nur wenig von den Unternehmen genutzten Potenziale bergen UMS nach den vorliegenden Befragungsergebnissen?


A:
Vgl. Tab. 9 „Selbstverpflichtungsvereinbarungen auf EU-Ebene“: Dies gilt ins- QV besondere für die Kooperation entlang der Wertschöpfungskette sowie der Nutzung von Umweltschutzstrategien als Innovationsmotor.
Q:
2.2.
Worin liegen die wesentlichen Unterschiede zwischen den „Grenzen des Wachs- tums“ von 1972 sowie den „neuen Grenzen des Wachstums“ von 1992?
A:
Die Grenzen des Wachstums von 1972 betrafen die Umwelt als „Inputfak- tor“ mit Blick auf die weltweit erschöpfbaren Ressourcen. Die neuen Grenzen fokussierten die limitierte Aufnahmekapazität des Globus und der Atmosphäre hinsichtlich der Schadstoffemissionen (Output).
Q:
2.4.
Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen „hot, flat und crowded“.
A:
Flat“ beschreibt die Verflachung der Einkommensunterschiede in Teilen der Welt, insbesondere in den Schwellenländern, „crowded“ die strake Bevölke- rungszunahme dort und „hot“ die Klimaerwärmung, die durch die Kom- bination hoher Einkommens- und Konsumzuwächse mit einem ständigem Wachstum der Weltbevölkerung verstärkt wird.
Q:
2.5.
Was sind Defensiv- und Offensivkosten des Umweltschutzes?
A:
Defensivkosten: Kosten unterlassenen Umweltschutzes, die Schäden müssen im Nachhinein defensiv kompensiert werden.

Offensivkosten
: Kosten für die Vermeidung von Umweltschäden vor ihrem Eintreten.


Q:
2.19.
Suchen Sie Informationen zur „RANA PLAZA“-Katastrophe in Bangladesch in 2013. Welche der SA8000-Kriterien der Abbildung 22 wurden nicht eingehalten und welche Maßnahmen wurden im Nachgang von den Abnehmern in den Industrieländern eingeleitet?
A:
Vgl. z. B. http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/rana-plaza-jahrestag-hilfs- fonds.

Die betroffene Fabrik war in einem illegal errichteten Gebäude unter- gebracht, welches nicht einmal den relativ schwachen gesetzlichen Normen/ Vorschriften Bangladeschs entsprach. Damit waren alle Kriterien hinsichtlich sicherer Arbeitsplätze und angemessener Arbeitsbedingungen unbeachtet. Die Reaktionen der Abnehmerunternehmen (u. a. C&A, Mango, KiK) waren sehr zurückhaltend bis ablehnend, sich auf Kompensationszahlungen einzulassen.
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Q:
2.9.
Beurteilen Sie die Einführung einer Umweltsteuer auf den Energieverbrauch anhand der Managementregeln der Nachhaltigkeit. Beantworten Sie auch die Frage, ob sich in diesem Zusammenhang Ausnahmenregelungen für besonders energieintensive Unternehmen begründen lassen.


A:
Ökologische Managementregeln: Reduktion der Energieverbräuche ist Ziel der Steuer. Ökonomische Managementregeln: Preise sollen Knappheiten anzeigen und Anreize für Verhaltensänderungen geben. Wettbewerbliche Prozesse wer- den genutzt. Soziale Managementregeln: Hier ist Obacht zu geben, ob Bezie- her niedriger Einkommen überproportional benachteiligt werden. Ausnahme für energieintensive Unternehmen: Bei nationaler Ausgestaltung der Öko- steuer sind Wettbewerbsverzerrungen im globalen Kontext unvermeidbar, die Ausnahme ist deshalb verständlich. Allerdings ist die verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten nicht mehr gegeben und Endverbraucher werden dann überproportional belastet (Wirkungsverzerrungen).
Q:
2.10.
Beschreiben Sie die drei Nachhaltigkeitsstrategien und erläutern Sie den soge- nannten „Rebound-Effekt“. Wie könnten diese drei Strategien in privaten Haus- halten umgesetzt werden und für wie wahrscheinlich halten Sie eine solche Umsetzung?
A:
Siehe die entsprechenden Ausführungen im Kapitelabschnitt 2.2.3.3 „Nach- haltigkeitsstrategien und Nachhaltigkeitsindikatoren“ Der Rebound-Effekt beschreibt die mögliche Überkompensation spezifischer Verbrauchsrückgän- ge aufgrund von Effizienzgewinnen (1-Liter-Pkw) durch einen Anstieg der Gesamtverbräuche aufgrund der Effizienzgewinne (häufigere Fahrten von einer größeren Anzahl von Pkw-Besitzern).
Q:
2.14.
Erläutern Sie die Grundelemente eines betrieblichen Managementsystems ent- sprechend der ISO-Philosophie.
A:
Lehnen Sie sich an den Deming-Kreislauf von Prozessabläufen des Plan-Do- Check-Act an (vgl. Abb. 19).
Q:
2.16.
Unterscheiden Sie „Rechtskonformität“ und „Rechtssicherheit“ im Zusammen- hang mit der Implementierung von UMS. Was bringt die Rechtssicherheit einem Unternehmen?


A:
Wird im Rahmen einer Prüfung „Rechtskonformität“ (Unternehmen hält sich an alle relevanten Gesetze) attestiert, besteht in der Folge „Rechtssicherheit“ für das Unternehmen und ein geringes Risiko, aus Unwissenheit Gesetzesverstöße zu begehen.
Q:
2.18.
Erläutern Sie die Bereiche der Sozialstandards nach SA8000. Warum sind diese vor allem für Produktionsstandorte in Schwellen- und Entwicklungsländern relevant?


A:
Vgl. Abb. 12 „Aufbau der ISO 26000“: Es sind vor allem die niedrigen Sozial- QV standards in diesen Ländern, die die dortige Produktion gegenüber derjeni-
gen in den Industrieländern so kostengünstig gestaltet. Allerdings stellt sich manchmal auch die Frage, ob die in den Industrieländern gültigen Standards,
wenn es nicht um die unverzichtbaren Menschenrechte geht, immer so ohne Weiteres auf die Dritte Welt übertragen werden können.


Q:
2.1.
Erläutern Sie, warum und inwieweit der Prozess der Globalisierung als Wei- terentwicklung der vorangegangenen Industrialisierung die Umweltprobleme weltweit verschärft hat.
A:
Mit der Globalisierung hatten die ökonomischen Aktivitäten Grenzen und Kontinente überschreitende überproportionale Umweltwirkungen. Dies auch deshalb, weil die Umweltstandards in vielen Entwicklungs- und Schwellenlän- dern bis heute noch deutlich unter denen der westlichen Länder liegen.
Q:
2.12.
Beurteilen Sie die umweltpolitischen Instrumente „gesetzliche Auflagen“ bzw. „Vorgaben“ anhand der Kriterien der Ökonomieverträglichkeit. Warum ist es dennoch geboten, dass solche Gesetzesvorgaben auch im Umweltschutz umge- setzt werden?
A:
Gesetzliche Auflagen bzw. Vorgaben entsprechen keiner der Kriterien der Ökonomieverträglichkeit. Sie sind dann geboten, wenn kurzfristige und wir- kungssichere Umweltschutzeffekte zur Gefahrenabwehr aufgrund neuester wissenschaftlichen Erkenntnisse erreicht werden müssen.
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