M2-NHP-2. Semester at Insel Gruppe | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für M2-NHP-2. Semester an der Insel Gruppe

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TESTE DEIN WISSEN

1. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

 ... den Begriff „Psycho-Physiognomik“ erklären.

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TESTE DEIN WISSEN

Die Psycho-Physiognomik (oder Ausdruckspsychologie) befasst sich mit der Wechselwirkung von Körper und Psyche! Sie geht davon aus, dass sich das innere Erleben eines Menschen (die Psyche, Stimmungen, Gefühle, aber auch Probleme Schwierigkeiten, Ängste, usw.) auf verschiedenste Arten ausdrücken und äussern können, sei es in der Körpersprache, in Gedanken, im Verhalten, in Träumen, in der Sprache, im Zeichnen, usw. Doch auch Rückwirkend können die genannten Elemente ihrerseits, das innere Erleben eines Menschen erheblich beeinflussen. 


Psycho-Physiognomik ist eine allgemeine Bezeichnung für alle Äusserungen eines Menschen die als Ausdruck seelischer Zustände, Vorgänge und Persönlichkeits-Tendenzen verstanden werden.


Die Psycho-Physiognomik ist eine Körper-, Gesichts- und Seelensprache. Sie erklärt, wie sich das Innere eines Menschen in seinem Äusseren offenbart. Die jeweiligen Anlagen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen zeigen sich in den Körper-, Kopf- und Gesichtsformen, in den Strahlungen und Spannungen der Haut und in den verschiedenen Ausdruckarten der Körpersprache (Mimik, Gestik, Verhaltensweise, Stimme, etc.), sowie im Ausdruck der Handschrift (Graphologie) und in sonstigen Erscheinungen, Leistungen und Äusserungen die vom Menschen ausgehen (Art der Gedanken, Gefühle, Handlungen, Reaktionen, Träume, etc.)

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TESTE DEIN WISSEN

2. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

… beschreiben was ein Naturell ist.

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TESTE DEIN WISSEN

Unter Naturell ist die Grundpersönlichkeit, der Grundtyp, die Grundcharakterrichtung oder die Grundlebensrichtung zu verstehen. Es zeigt das Grundsätzliche Verhalten gegenüber Lebenszielen, Problemen, Auffassungen und Erwartungen. Es ist das Grundsätzliche Fühlen, Denken und Handeln. 



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6. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

… mind. 3 ethnische Grundsätze im Umgang mit der Psycho-Physiognomik aufzählen.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nur von Personen erstellt werden, die dazu befähigt sind.
    1. Befähigung setzt voraus, dass theoretische Instrumentenkenntnisse und praktische Anwendungserfahrungen nicht nur einmal erworben, sondern beherrscht und laufend weiterentwickelt werden.
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nur dann erstellt werden, wenn die zu analysierende Person auch wirklich das „OK“ gegeben hat, also damit einverstanden ist.
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nicht an dritten erstellt werden.
  • Eine persönlichkeitstypologische Feststellung stellt keine abgeschlossene Einschätzung dar. Vielmehr handelt es sich um eine strukturierte Selbstbeschreibung, die als Grundlage für die weitere Arbeit an der Persönlichkeit dienen kann (in Form von Selbstreflexion, Training oder Coaching).
  • Es gibt keine richtigen oder falschen, keine guten oder schlechten Profile, sondern allenfalls Profile mit hoher oder geringer Passung zwischen Person und Situation / Aufgabe / Funktion / Rolle. Grundsätzlich kann jede(r) alles - es ist nur eine Frage des Energieaufwandes. Grundlagen der Psycho-Physiognomik © Olaf Esseiva 7
  • Alle persönlichkeitstypologischen Eigenschaften sind an sich Neutral. Erst der Kontext (Situation, Umwelt, Milieu) in der eine Person sich bewegt / lebt, lässt die psychologischen Eigenschaften als günstig oder ungünstig erweisen.
  • Persönlichkeitstypologische Auswertungen haben keinen Ewigkeitswert. Jeder Mensch kann sich weiterentwickeln und damit das Denk-, Fühl- und Verhaltensrepertoire, über das er verfügt, erweitern oder in anderer Weise verändern. Anders ausgedrückt: Nicht ist ewiges Sein, alles ist ein Werden.
  • Nicht Urteilen, sondern Feststellen.
  • Die Ausdruckspsychologie dient in erster Linie der Selbsterkenntnis, dann erst folgt die Menschenkenntnis (das Erkennen der anderen)
  • Wertschätzung gegenüber allen Wesen (Jedes Individuum ist Einzigartig).
  • Ganzheitliche Betrachtung (vernetztes und systemisches Denken). Alle Ausdrucksorgane müssen miteinander vernetzt werden. Man kann und darf nicht einzelne Ausdruckszonen für sich deuten, ohne das Ganze (die anderen Ausdruckszonen) mit einzubeziehen.
  • Die Ausdruckspsychologie soll nur dort angewendet werden, wo wir diese beherrschen und deren Folgen wir abschätzen und verantworten können (nach bestem Wissen, Können und Gewissen).
  • Gemachte Analysen werden Verschwiegen (Berufsgeheimnis) und es werden keine Versprechungen betrieben, sondern wir bleiben lediglich im vernünftigen Rahmen des eigenen Tätigkeitsgebietes.
  • Eine zu analysierende Person ist nie von der Konsultation bei einem Arzt ab- oder fernzuhalten.
  • Der Anwendung der Ausdruckspsychologie zeichnet sich Idealerweise durch folgende Merkmale aus:
    1. Anregen und Unterstützen von Selbstverantwortlichem Handeln und Denken und somit Aufbau der Selbstheilungskraft.
    2. Individuelle Beratung jedes Menschen unter Berücksichtigung seiner Konstitution, Disposition, gegenwärtigen persönlichen und beruflichen Situation, seiner Wünsche und Ziele und sozialen und kulturellen Umgebung.
    3. Förderung der gesunden Lebensweise, auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene im Sinne einer Prävention.
  • Unbedingt zu vermeiden sind: Urteile, Vorurteile, Schubladisierung, Aufdrängen der Ausdruckspsychologie, Ratschläge geben, Überheblich sein, mit der AP prahlen, negative Deutung, Betrachtung nur einzelner Organe/Ausdruckszonen unter Ausschluss des Ganzen, Analysen nur ab Foto, Vertrauensmissbrauch, Missbrauch der Schweigepflicht, Klassifizieren, Diagnostizieren, etc.
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TESTE DEIN WISSEN

4. Kennen einiger Merkmale um den Grad der vorherrschenden Gesundheit beim Menschen bestimmen zu können

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TESTE DEIN WISSEN

Die individuelle Gesundheit Eigentlich gibt es nur die geistige Gesundheit. Ob wir uns von einem Zustand (Krankheit) beeinflussen, einschränken lassen entscheidet unsere geistige Verfassung 


--> Messlatte des Gesundheitszustandes eines Einzelnen ist das Mass seiner persönlichen Freiheit. 


--> Gesundheit ist also kein Zustand, sondern eine dynamische Fähigkeit.


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7. Krankheitsverläufe kennen

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TESTE DEIN WISSEN

Häufig verwendete Begriffe, die den zeitlichen Verlauf beschreiben: 

  • akut = plötzlicher Beginn (z. B. grippaler Infekt) 
  • subakut = allmählicher Beginn (z. B. Hepatitis B) 
  • chronisch = längerer Verlauf (z. B. Multiple Sklerose) 
  • chronisch rezidivierende = immer wieder auftretend (z. B. "chronische" Bronchitis) 
  • foudroyant (oder: fulminant) = "blitzartig" einsetzend und verlaufend (z. B. Apoplexie)
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8. Beurteilungsschemen erläutern (Reckeweg, Hering, Ottawa - Charta)

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Reckeweg:

Der Krankheitsbegriff nach Reckeweg Alle jene Vorgänge, die wir als Krankheiten bezeichnen, sind der Ausdruck der biologisch-zweckmässigen Abwehrmassnahmen gegen exogene und endogene Homotoxine (Exkretions-, Reaktions-, Depositionsphasen) oder sie stellen den biologisch-zweckmässigen Versuch des Organismus dar, erlittene Homotoxinschäden (Imprägnations-, Degenerations- und Neoplasmaphasen) zu kompensieren (Regulationen), um das Leben so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Das, was wir Krankheit nennen, ist nur eine Abstraktion. 


Der Gesundheitsbegriff nach Reckeweg: 

Freiheit von Giften und Giftschädigungen. 


Hering'sche Regel 

Die Richtung eines Heilungsverlaufes wurden von Constantin Hering zum ersten Mal beschrieben und werden nach ihm Hering'sche Regeln genannt. Sie zeigen an, ob der Behandlungs- und Heilungsprozess einen günstigen oder ungünstigen Verlauf nimmt, d.h. verläuft der Prozess: 

von jetzt zu früher 

von innen nach aussen 

von oben nach unten 

ist er günstig zu bewerten. Prognostisch ungünstig ist, wenn die Symptome in der umgekehrter Reihenfolge verlaufen, wenn zum Beispiel der Prozess von aussen nach innen geht: Hautprobleme verschwinden, dafür erscheinen aber asthmatische Beschwerden. Hier muss die Therapie neu überdacht werden. 


OTTAWA-CHARTA ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG 

Wurde in Ottawa für die "Gesundheit für alle" verabschiedet. 

Gesundheitsförderung:

Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. 

Voraussetzungen für die Gesundheit:

Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. 

Interessen vertreten:

Ein guter Gesundheitszustand ist eine wesentliche Bedingung für soziale, ökonomische und persönliche Entwicklung und entscheidender Bestandteil der Lebensqualität. Umgekejrt kann es schaden.

Befähigen und ermöglichen 

ndheitsförderung ist auf Chancengleichheit auf dem Gebiet der Gesundheit gerichtet. Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr grösstmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. 

Vermitteln und vernetzen 

Alle Menschen sind darin beteiligt und sollten daran arbeiten.

Aktives, gesundheitsförderndes Handeln erfordert: 

Eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln 

Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen 

Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen 

Persönliche Kompetenzen entwickeln 

Die Gesundheitsdienste neuorientieren 

Auf dem Weg in die Zukunft 

Gemeinsame Verpflichtung zur Gesundheitsförderung 



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6. Krankheitsursachen kennen

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Krankheitsursachen:

  • Erbkrankheiten (durch Vererbung verursacht) 
  • Infektionskrankheiten (durch Infektionen verursacht) 
  • Kinderkrankheiten 
  • Unfälle und Verletzungen (durch Ausseneinwirkung verursacht) 
  • Vergiftungen, Verätzungen, Verbrennungen und andere durch chemische oder physikalische Noxen verursachte Schädigungen 
  • degenerative Erkrankungen (durch Abnutzung von Organen oder Zellen verursacht) 
  • Autoimmunkrankheiten (das Immunsystem bekämpft gesunde Zellen) 
  • Tumorkrankheiten (Zellen entarten und wachsen unkontrolliert) iatrogene Erkrankungen (durch Behandlung verursacht) 
  • psychische Erkrankungen 
  • soziale Krankheiten (Probleme) 
  • Zivilisationskrankheiten (falsche Ernährung, Bewegungsmangel u.a.) 
  • Mangelkrankheiten 
  • Wohlstandskrankheiten
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10. Die Salutogenese nach A. Antonovsky kennen

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Salutogenese nach A. Antonovsky

Antonovsky schuf (im Gegensatz zum Pathogenesekonzept der traditionellen Medizin) das Konzept der ‚Salutogenese’ – der Entstehung von Gesundheit.



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11. Das Kohärenzgefühl mit den 3 Komponenten (nach A. Antonovsky) erläutern

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„Wie entsteht Gesundheit?“ 

Die Hauptthese von Antonovsky ist, dass das Kohärenzgefühl als Kern der Frage „Wie entsteht Gesundheit?“ gesehen werden muss. 


„Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmass man ein durchdringendes, dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äusseren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“ 


Das Kohärenzgefühl hat drei Komponenten: 

  1. Verstehbarkeit ist das Ausmass, in dem eine Person interne und externe Stimuli als kognitiv sinnhaft wahrnimmt, als geordnete, konsistente, strukturierte und klare Information. 
  2. Handhabbarkeit ist der pragmatische Teil (US: „I can ;-)) Eine gehörige Portion von Handhabbarkeit bewirkt, dass sich Menschen nicht in die Opferrolle drängen lassen oder ungerecht behandelt fühlen. Etc. 
  3. Bedeutsamkeit repräsentiert das Ausmass, in dem eine Person das Leben als sinnvoll und sinnhaft erlebt (motivationaler Aspekt). Antoine de Saint-Exupéry: „….fühlen, dass man mit seinem eigenen Stein mitwirkt am Bau der Welt“. Wenn es keine Lebensbereiche gibt, die einer Person wichtig sind und in denen sie wichtig ist, ist die Wahrscheinlichkeit für ein hohes Kohärenzgefühl gering. 


Damit Menschen ein gutes Kohärenzgefühl ausbilden können, müssen sie im Lebens(fluss) immer wieder erfahren, dass ihnen genug GRRs zur Verfügung stehen. Hierzu nennt Antonowsky v.a. die Erfahrung der 

  1. Konsistenz (Erfahrungen, Abläufe, die sich gleichen; Verstehbarkeit der Erfahrungen). 
  2. Partizipation (Gefühl, man kann Einfluss auf Welt um sich) 
  3. Belastungsbalance (Menschen dürfen weder chronisch über- noch chronisch unterlastet sein).
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12. Ottawa Charta grobe Inhalte kennen

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OTTAWA-CHARTA ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG 

Wurde in Ottawa für die "Gesundheit für alle" verabschiedet. 

Gesundheitsförderung:

Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. 

Voraussetzungen für die Gesundheit:

Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. 

Interessen vertreten:

Ein guter Gesundheitszustand ist eine wesentliche Bedingung für soziale, ökonomische und persönliche Entwicklung und entscheidender Bestandteil der Lebensqualität. Umgekejrt kann es schaden.

Befähigen und ermöglichen 

ndheitsförderung ist auf Chancengleichheit auf dem Gebiet der Gesundheit gerichtet. Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr grösstmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. 

Vermitteln und vernetzen 

Alle Menschen sind darin beteiligt und sollten daran arbeiten.

Aktives, gesundheitsförderndes Handeln erfordert: 

Eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln 

Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen 

Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen 

Persönliche Kompetenzen entwickeln 

Die Gesundheitsdienste neuorientieren 

Auf dem Weg in die Zukunft 

Gemeinsame Verpflichtung zur Gesundheitsförderung 


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TESTE DEIN WISSEN
  1. erläutert die Definitionen: Sensibilität, Irritabilität, Reizfähigkeit, Konsensus, Antagonismus, Sthenie, Asthenie
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TESTE DEIN WISSEN

Sensibilität: Empfindungs- und Reizleitungsphänomen


Irritabilität: Reizantwort


Reizfähigkeit: Die Reizfähigkeit ist die Fähigkeit, Reize aufzunehmen (perzipieren), weiterzuleiten (propagieren) und zu beantworten (reflektieren). 


Konsensus: Übereinstimmung


Antagonismus: Gegenspieler


Sthenie: „sthenischen Krankheiten“, welche auf einer Reizüberflutung basierten


Asthenie: „asthenischen Krankheiten“, die durch einen Reizmangel auftreten und in der Folge eine Zunahme der Erregbarkeit (direkte Schwäche) nach sich ziehen.

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9. Sich in den Begriffen, Salutogenese; Naturheilverfahren, Erfahrungsheilkunde und Ganzheitsmedizin auskennen

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Salutogenese:

Die Salutogenese bedeutet so viel wie „Gesundheitsentstehung“ oder „Ursprung von Gesundheit“ und wurde von dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923–1994) in den 1970er Jahren als Gegenbegriff zur Pathogenese entwickelt. Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit kein Zustand, sondern muss als Prozess verstanden werden. 


Naturheilverfahren 

Naturheilverfahren sind medizinische Heilmethoden, die der Vorbeugung, Heilung oder Linderung von Krankheiten dienen. Sie sprechen die selbstregulativen Kräfte des Organismus an und sind – zumindest teilweise – „natürlichen Ursprungs“. 


Erfahrungsheilkunde 

Soweit die Wirksamkeit der naturheilkundlichen Verfahren nicht mit den heute gültigen wissenschaftlichen Methoden bewiesen wurde, werden diese als erfahrungsheilkundliche Verfahren bezeichnet. 


Ganzheitsmedizin 

Unter Ganzheitsmedizin versteht man eine Medizin, die den Patienten nicht nur in isolierten Organ oder Geistesfunktionen sieht, sondern im Kontext seines körperlichen, geistigen und seelischen Befindens sowie seiner psychosozialen Umwelt. Krankheit ist bei dieser Betrachtungsweise nicht allein ein pathophysiologischer Defekt, sondern unter Umständen ein für den Lebensweg des Patienten notwendiges Geschehen mit Symbol- und Signalcharakter. In der Konsequenz geht es in der ganzheitlichen Medizin nicht allein um die Beseitigung organischer oder psychischer Defekte, sondern um die Ursachenfindung und das Verständnis für diese Symbolbotschaften





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Q:

1. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

 ... den Begriff „Psycho-Physiognomik“ erklären.

A:

Die Psycho-Physiognomik (oder Ausdruckspsychologie) befasst sich mit der Wechselwirkung von Körper und Psyche! Sie geht davon aus, dass sich das innere Erleben eines Menschen (die Psyche, Stimmungen, Gefühle, aber auch Probleme Schwierigkeiten, Ängste, usw.) auf verschiedenste Arten ausdrücken und äussern können, sei es in der Körpersprache, in Gedanken, im Verhalten, in Träumen, in der Sprache, im Zeichnen, usw. Doch auch Rückwirkend können die genannten Elemente ihrerseits, das innere Erleben eines Menschen erheblich beeinflussen. 


Psycho-Physiognomik ist eine allgemeine Bezeichnung für alle Äusserungen eines Menschen die als Ausdruck seelischer Zustände, Vorgänge und Persönlichkeits-Tendenzen verstanden werden.


Die Psycho-Physiognomik ist eine Körper-, Gesichts- und Seelensprache. Sie erklärt, wie sich das Innere eines Menschen in seinem Äusseren offenbart. Die jeweiligen Anlagen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen zeigen sich in den Körper-, Kopf- und Gesichtsformen, in den Strahlungen und Spannungen der Haut und in den verschiedenen Ausdruckarten der Körpersprache (Mimik, Gestik, Verhaltensweise, Stimme, etc.), sowie im Ausdruck der Handschrift (Graphologie) und in sonstigen Erscheinungen, Leistungen und Äusserungen die vom Menschen ausgehen (Art der Gedanken, Gefühle, Handlungen, Reaktionen, Träume, etc.)

Q:

2. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

… beschreiben was ein Naturell ist.

A:

Unter Naturell ist die Grundpersönlichkeit, der Grundtyp, die Grundcharakterrichtung oder die Grundlebensrichtung zu verstehen. Es zeigt das Grundsätzliche Verhalten gegenüber Lebenszielen, Problemen, Auffassungen und Erwartungen. Es ist das Grundsätzliche Fühlen, Denken und Handeln. 



Q:

6. Grundlagen der Psycho-Physiognomik

… mind. 3 ethnische Grundsätze im Umgang mit der Psycho-Physiognomik aufzählen.

A:
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nur von Personen erstellt werden, die dazu befähigt sind.
    1. Befähigung setzt voraus, dass theoretische Instrumentenkenntnisse und praktische Anwendungserfahrungen nicht nur einmal erworben, sondern beherrscht und laufend weiterentwickelt werden.
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nur dann erstellt werden, wenn die zu analysierende Person auch wirklich das „OK“ gegeben hat, also damit einverstanden ist.
  • Persönlichkeitstypologische Feststellungen dürfen nicht an dritten erstellt werden.
  • Eine persönlichkeitstypologische Feststellung stellt keine abgeschlossene Einschätzung dar. Vielmehr handelt es sich um eine strukturierte Selbstbeschreibung, die als Grundlage für die weitere Arbeit an der Persönlichkeit dienen kann (in Form von Selbstreflexion, Training oder Coaching).
  • Es gibt keine richtigen oder falschen, keine guten oder schlechten Profile, sondern allenfalls Profile mit hoher oder geringer Passung zwischen Person und Situation / Aufgabe / Funktion / Rolle. Grundsätzlich kann jede(r) alles - es ist nur eine Frage des Energieaufwandes. Grundlagen der Psycho-Physiognomik © Olaf Esseiva 7
  • Alle persönlichkeitstypologischen Eigenschaften sind an sich Neutral. Erst der Kontext (Situation, Umwelt, Milieu) in der eine Person sich bewegt / lebt, lässt die psychologischen Eigenschaften als günstig oder ungünstig erweisen.
  • Persönlichkeitstypologische Auswertungen haben keinen Ewigkeitswert. Jeder Mensch kann sich weiterentwickeln und damit das Denk-, Fühl- und Verhaltensrepertoire, über das er verfügt, erweitern oder in anderer Weise verändern. Anders ausgedrückt: Nicht ist ewiges Sein, alles ist ein Werden.
  • Nicht Urteilen, sondern Feststellen.
  • Die Ausdruckspsychologie dient in erster Linie der Selbsterkenntnis, dann erst folgt die Menschenkenntnis (das Erkennen der anderen)
  • Wertschätzung gegenüber allen Wesen (Jedes Individuum ist Einzigartig).
  • Ganzheitliche Betrachtung (vernetztes und systemisches Denken). Alle Ausdrucksorgane müssen miteinander vernetzt werden. Man kann und darf nicht einzelne Ausdruckszonen für sich deuten, ohne das Ganze (die anderen Ausdruckszonen) mit einzubeziehen.
  • Die Ausdruckspsychologie soll nur dort angewendet werden, wo wir diese beherrschen und deren Folgen wir abschätzen und verantworten können (nach bestem Wissen, Können und Gewissen).
  • Gemachte Analysen werden Verschwiegen (Berufsgeheimnis) und es werden keine Versprechungen betrieben, sondern wir bleiben lediglich im vernünftigen Rahmen des eigenen Tätigkeitsgebietes.
  • Eine zu analysierende Person ist nie von der Konsultation bei einem Arzt ab- oder fernzuhalten.
  • Der Anwendung der Ausdruckspsychologie zeichnet sich Idealerweise durch folgende Merkmale aus:
    1. Anregen und Unterstützen von Selbstverantwortlichem Handeln und Denken und somit Aufbau der Selbstheilungskraft.
    2. Individuelle Beratung jedes Menschen unter Berücksichtigung seiner Konstitution, Disposition, gegenwärtigen persönlichen und beruflichen Situation, seiner Wünsche und Ziele und sozialen und kulturellen Umgebung.
    3. Förderung der gesunden Lebensweise, auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene im Sinne einer Prävention.
  • Unbedingt zu vermeiden sind: Urteile, Vorurteile, Schubladisierung, Aufdrängen der Ausdruckspsychologie, Ratschläge geben, Überheblich sein, mit der AP prahlen, negative Deutung, Betrachtung nur einzelner Organe/Ausdruckszonen unter Ausschluss des Ganzen, Analysen nur ab Foto, Vertrauensmissbrauch, Missbrauch der Schweigepflicht, Klassifizieren, Diagnostizieren, etc.
Q:

4. Kennen einiger Merkmale um den Grad der vorherrschenden Gesundheit beim Menschen bestimmen zu können

A:

Die individuelle Gesundheit Eigentlich gibt es nur die geistige Gesundheit. Ob wir uns von einem Zustand (Krankheit) beeinflussen, einschränken lassen entscheidet unsere geistige Verfassung 


--> Messlatte des Gesundheitszustandes eines Einzelnen ist das Mass seiner persönlichen Freiheit. 


--> Gesundheit ist also kein Zustand, sondern eine dynamische Fähigkeit.


Q:

7. Krankheitsverläufe kennen

A:

Häufig verwendete Begriffe, die den zeitlichen Verlauf beschreiben: 

  • akut = plötzlicher Beginn (z. B. grippaler Infekt) 
  • subakut = allmählicher Beginn (z. B. Hepatitis B) 
  • chronisch = längerer Verlauf (z. B. Multiple Sklerose) 
  • chronisch rezidivierende = immer wieder auftretend (z. B. "chronische" Bronchitis) 
  • foudroyant (oder: fulminant) = "blitzartig" einsetzend und verlaufend (z. B. Apoplexie)
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Q:

8. Beurteilungsschemen erläutern (Reckeweg, Hering, Ottawa - Charta)

A:

Reckeweg:

Der Krankheitsbegriff nach Reckeweg Alle jene Vorgänge, die wir als Krankheiten bezeichnen, sind der Ausdruck der biologisch-zweckmässigen Abwehrmassnahmen gegen exogene und endogene Homotoxine (Exkretions-, Reaktions-, Depositionsphasen) oder sie stellen den biologisch-zweckmässigen Versuch des Organismus dar, erlittene Homotoxinschäden (Imprägnations-, Degenerations- und Neoplasmaphasen) zu kompensieren (Regulationen), um das Leben so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Das, was wir Krankheit nennen, ist nur eine Abstraktion. 


Der Gesundheitsbegriff nach Reckeweg: 

Freiheit von Giften und Giftschädigungen. 


Hering'sche Regel 

Die Richtung eines Heilungsverlaufes wurden von Constantin Hering zum ersten Mal beschrieben und werden nach ihm Hering'sche Regeln genannt. Sie zeigen an, ob der Behandlungs- und Heilungsprozess einen günstigen oder ungünstigen Verlauf nimmt, d.h. verläuft der Prozess: 

von jetzt zu früher 

von innen nach aussen 

von oben nach unten 

ist er günstig zu bewerten. Prognostisch ungünstig ist, wenn die Symptome in der umgekehrter Reihenfolge verlaufen, wenn zum Beispiel der Prozess von aussen nach innen geht: Hautprobleme verschwinden, dafür erscheinen aber asthmatische Beschwerden. Hier muss die Therapie neu überdacht werden. 


OTTAWA-CHARTA ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG 

Wurde in Ottawa für die "Gesundheit für alle" verabschiedet. 

Gesundheitsförderung:

Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. 

Voraussetzungen für die Gesundheit:

Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. 

Interessen vertreten:

Ein guter Gesundheitszustand ist eine wesentliche Bedingung für soziale, ökonomische und persönliche Entwicklung und entscheidender Bestandteil der Lebensqualität. Umgekejrt kann es schaden.

Befähigen und ermöglichen 

ndheitsförderung ist auf Chancengleichheit auf dem Gebiet der Gesundheit gerichtet. Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr grösstmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. 

Vermitteln und vernetzen 

Alle Menschen sind darin beteiligt und sollten daran arbeiten.

Aktives, gesundheitsförderndes Handeln erfordert: 

Eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln 

Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen 

Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen 

Persönliche Kompetenzen entwickeln 

Die Gesundheitsdienste neuorientieren 

Auf dem Weg in die Zukunft 

Gemeinsame Verpflichtung zur Gesundheitsförderung 



Q:

6. Krankheitsursachen kennen

A:

Krankheitsursachen:

  • Erbkrankheiten (durch Vererbung verursacht) 
  • Infektionskrankheiten (durch Infektionen verursacht) 
  • Kinderkrankheiten 
  • Unfälle und Verletzungen (durch Ausseneinwirkung verursacht) 
  • Vergiftungen, Verätzungen, Verbrennungen und andere durch chemische oder physikalische Noxen verursachte Schädigungen 
  • degenerative Erkrankungen (durch Abnutzung von Organen oder Zellen verursacht) 
  • Autoimmunkrankheiten (das Immunsystem bekämpft gesunde Zellen) 
  • Tumorkrankheiten (Zellen entarten und wachsen unkontrolliert) iatrogene Erkrankungen (durch Behandlung verursacht) 
  • psychische Erkrankungen 
  • soziale Krankheiten (Probleme) 
  • Zivilisationskrankheiten (falsche Ernährung, Bewegungsmangel u.a.) 
  • Mangelkrankheiten 
  • Wohlstandskrankheiten
Q:

10. Die Salutogenese nach A. Antonovsky kennen

A:

Salutogenese nach A. Antonovsky

Antonovsky schuf (im Gegensatz zum Pathogenesekonzept der traditionellen Medizin) das Konzept der ‚Salutogenese’ – der Entstehung von Gesundheit.



Q:

11. Das Kohärenzgefühl mit den 3 Komponenten (nach A. Antonovsky) erläutern

A:

„Wie entsteht Gesundheit?“ 

Die Hauptthese von Antonovsky ist, dass das Kohärenzgefühl als Kern der Frage „Wie entsteht Gesundheit?“ gesehen werden muss. 


„Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmass man ein durchdringendes, dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äusseren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“ 


Das Kohärenzgefühl hat drei Komponenten: 

  1. Verstehbarkeit ist das Ausmass, in dem eine Person interne und externe Stimuli als kognitiv sinnhaft wahrnimmt, als geordnete, konsistente, strukturierte und klare Information. 
  2. Handhabbarkeit ist der pragmatische Teil (US: „I can ;-)) Eine gehörige Portion von Handhabbarkeit bewirkt, dass sich Menschen nicht in die Opferrolle drängen lassen oder ungerecht behandelt fühlen. Etc. 
  3. Bedeutsamkeit repräsentiert das Ausmass, in dem eine Person das Leben als sinnvoll und sinnhaft erlebt (motivationaler Aspekt). Antoine de Saint-Exupéry: „….fühlen, dass man mit seinem eigenen Stein mitwirkt am Bau der Welt“. Wenn es keine Lebensbereiche gibt, die einer Person wichtig sind und in denen sie wichtig ist, ist die Wahrscheinlichkeit für ein hohes Kohärenzgefühl gering. 


Damit Menschen ein gutes Kohärenzgefühl ausbilden können, müssen sie im Lebens(fluss) immer wieder erfahren, dass ihnen genug GRRs zur Verfügung stehen. Hierzu nennt Antonowsky v.a. die Erfahrung der 

  1. Konsistenz (Erfahrungen, Abläufe, die sich gleichen; Verstehbarkeit der Erfahrungen). 
  2. Partizipation (Gefühl, man kann Einfluss auf Welt um sich) 
  3. Belastungsbalance (Menschen dürfen weder chronisch über- noch chronisch unterlastet sein).
Q:

12. Ottawa Charta grobe Inhalte kennen

A:

OTTAWA-CHARTA ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG 

Wurde in Ottawa für die "Gesundheit für alle" verabschiedet. 

Gesundheitsförderung:

Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. 

Voraussetzungen für die Gesundheit:

Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. 

Interessen vertreten:

Ein guter Gesundheitszustand ist eine wesentliche Bedingung für soziale, ökonomische und persönliche Entwicklung und entscheidender Bestandteil der Lebensqualität. Umgekejrt kann es schaden.

Befähigen und ermöglichen 

ndheitsförderung ist auf Chancengleichheit auf dem Gebiet der Gesundheit gerichtet. Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr grösstmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. 

Vermitteln und vernetzen 

Alle Menschen sind darin beteiligt und sollten daran arbeiten.

Aktives, gesundheitsförderndes Handeln erfordert: 

Eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln 

Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen 

Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen 

Persönliche Kompetenzen entwickeln 

Die Gesundheitsdienste neuorientieren 

Auf dem Weg in die Zukunft 

Gemeinsame Verpflichtung zur Gesundheitsförderung 


Q:
  1. erläutert die Definitionen: Sensibilität, Irritabilität, Reizfähigkeit, Konsensus, Antagonismus, Sthenie, Asthenie
A:

Sensibilität: Empfindungs- und Reizleitungsphänomen


Irritabilität: Reizantwort


Reizfähigkeit: Die Reizfähigkeit ist die Fähigkeit, Reize aufzunehmen (perzipieren), weiterzuleiten (propagieren) und zu beantworten (reflektieren). 


Konsensus: Übereinstimmung


Antagonismus: Gegenspieler


Sthenie: „sthenischen Krankheiten“, welche auf einer Reizüberflutung basierten


Asthenie: „asthenischen Krankheiten“, die durch einen Reizmangel auftreten und in der Folge eine Zunahme der Erregbarkeit (direkte Schwäche) nach sich ziehen.

Q:

9. Sich in den Begriffen, Salutogenese; Naturheilverfahren, Erfahrungsheilkunde und Ganzheitsmedizin auskennen

A:

Salutogenese:

Die Salutogenese bedeutet so viel wie „Gesundheitsentstehung“ oder „Ursprung von Gesundheit“ und wurde von dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923–1994) in den 1970er Jahren als Gegenbegriff zur Pathogenese entwickelt. Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit kein Zustand, sondern muss als Prozess verstanden werden. 


Naturheilverfahren 

Naturheilverfahren sind medizinische Heilmethoden, die der Vorbeugung, Heilung oder Linderung von Krankheiten dienen. Sie sprechen die selbstregulativen Kräfte des Organismus an und sind – zumindest teilweise – „natürlichen Ursprungs“. 


Erfahrungsheilkunde 

Soweit die Wirksamkeit der naturheilkundlichen Verfahren nicht mit den heute gültigen wissenschaftlichen Methoden bewiesen wurde, werden diese als erfahrungsheilkundliche Verfahren bezeichnet. 


Ganzheitsmedizin 

Unter Ganzheitsmedizin versteht man eine Medizin, die den Patienten nicht nur in isolierten Organ oder Geistesfunktionen sieht, sondern im Kontext seines körperlichen, geistigen und seelischen Befindens sowie seiner psychosozialen Umwelt. Krankheit ist bei dieser Betrachtungsweise nicht allein ein pathophysiologischer Defekt, sondern unter Umständen ein für den Lebensweg des Patienten notwendiges Geschehen mit Symbol- und Signalcharakter. In der Konsequenz geht es in der ganzheitlichen Medizin nicht allein um die Beseitigung organischer oder psychischer Defekte, sondern um die Ursachenfindung und das Verständnis für diese Symbolbotschaften





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