Medizinsoziologie at IB Medizinische Akademie Ergotherapie/Logopädie/Physiotherapie | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

It looks like you are in the US?
We have a website for your region.

Take me there

Lernmaterialien für Medizinsoziologie an der IB Medizinische Akademie Ergotherapie/Logopädie/Physiotherapie

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Medizinsoziologie Kurs an der IB Medizinische Akademie Ergotherapie/Logopädie/Physiotherapie zu.

TESTE DEIN WISSEN
Annahmen innerhalb von subjektiven Krankheitskonzepten
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • krankmachende Faktoren
  • Bedeutung von Symptomen
  • Schwere der Erkrankung
  • Symptome und Folgen, die mit bestimmten Krankheitsnamen verbunden sind
  • Ursachen
  • Kontrollierbarkeit
  • Therapierbarkeit, Heilbarkeit
  • Therapieverlauf
  • Kurz- und Langzeitfolgen
  • Krankheitsverlauf
  • Sinnhaftigkeit
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Faktoren, die subjektives Krankheitskonzept beeinflussen
(nach Flick)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand
  • kultureller Background
  • Weltanschauung
  • Lebenserfahrung
  • soziale Faktoren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Faktoren, die subjektives Krankheitskonzept beeinflussen
(nach Becker)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sozialisation, autobiografische Erinnerungen, Lebensgeschichte
  • Persönlichkeit
  • Bewertungsschemata und Einstellungen
  • generelle Kausal- und Kontrollattribution
  • Selbstwirksamkeitserfahrungen
  • Kohärenzempfinden
  • Auseinandersetzung mit eigener oder beobachtenden Krankheitserfahrung
  • Infos aus Medien
  • herrschende Wissenstheorie
  • Magisches Denken = vorwissenschaftliches Denken, religiöse, animistische und vitalistische Konzepte > Schuld, Strafe
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Bedeutung subjektiver Krankheitskonzepte
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • helfen Menschen, sich mit sich auseinanderzusetzen
  • Emotionen zu verarbeiten
  • bieten Erklärungen und Rechtfertigungen
  • ermöglichen Vorhersagen
  • entwickeln und leiten menschliches Handeln
  • bieten Orientierung
  • stabilisieren Persönlichkeit 
  • optimieren Selbstbild
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Bedeutung für therapeutische Situation
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • beeinflussen Wahrnehmung von Symptomen und deren Deutung
  • Patient entscheidet selbst ob, wann und welche Behandlung er in Anspruch nimmt
  • Komplementär- vs. Schulmedizin
  • somatische vs. psychotherapeutische Behandlung
  • wirkt sich auf Beziehung zw. Arzt/Therapeut und Patient/Klient aus (Compliance)
  • Krankheitsbewältigung (Coping)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Fallbeispiel:
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Eltern des Kindes aus Türkei eingewandert, lebten dort in einer Region, in der das volksnahe Krankheitskonzept auf Magie und Glaube beruht > Magisches Denken = vorwissenschaftlich, animistisch, vitalistisch (esoterisch), Glaube = Islam, Schuld, Strafe Allahs
  • schleppende Migration, Erstgespräch mit Dolmetscher = sprachliche und kulturelle Barriere
  • Kind war auf Anraten der Schule das erste Mal beim Kinderarzt = kein Empfinden für / Verständnis von Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten

  • schwierig!
  • Glaube ist etwas sehr persönliches, stark mit Identität verbunden
  • bin nicht dazu da, das Weltbild auf den Kopf zu stellen, könnte auch zu Abwehrhaltung seitens der Eltern führen
  • muss mich sehr zurücknehmen, da mein Weltbild ein anderes ist
  • aufklären, aber nicht bekehren!
  • Möglichkeiten der Behandlungen aufzeigen
  • Krankheit kein Schicksal, Heilung möglich
  • auf U-Untersuchungen hinweisen
  • Selbstwirksamkeit stärken
  • Eigenverantwortung, Kontrollierbarkeit betonen
  • Hilfesystem erläutern
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist der Unterschied zwischen einem Kranken und einem Patienten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Patient = Person, die medizinisches System in Anspruch nimmt
  • Kranker = Person, die Symptome bei sich wahrnimmt ohne professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Schildern sie den Weg vom Kranken zum Patienten am Beispiel des Phasenverlaufs nach Suchmann
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Phase: Symptomwahrnehmung:
  • Missempfindungen werden als Symptome einer Krankheit gedeutet
  • ob und wie diese wahrgenommen werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: soziokulturelle Vorprägung, individuelle Toleranzschwelle, Art, Häufigkeit und Dauer der Symptome

2. Phase des Krankenverhaltens:
  • Rolle des Kranken wird eingenommen, aber noch nicht die des Patienten
  • Selbstbehandlung
  • ob und wann Person entscheidet professionelle Hilfe aufzusuchen, hängt von folgenden Faktoren ab: Beeinträchtigung durch, Art der, Reaktion von anderen auf Symptome, Kosten der Behandlung, Lebenslage, Ressourcen, Werte und Einstellungen

3. Phase: Kontakt mit dem medizinischen Versorgungssystem
  • professionelle Hilfe wird aufgesucht
  • Person hofft auf Lösung seines Problems
  • welche Fachrichtung bevorzugt wird, ist abhängig von seinen Überzeugungen und 
  • von der Qualität des Versorgungssystems

4. Phase: Übernahme der Rolle des Patienten:
  • Person kooperiert mit dem Hilfesystem 
  • Krankheitszustand erhält Legitimation
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Krankenkarriere?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • = Patientenkarriere
  • umschreibt die vielfältigen psychischen und sozialen Anpassungsreaktionen eines Erkrankten / Patienten
  • dynamischer Prozess
  • Innenperspektive der Person vs. Außenperspektive der sozialen Gruppierungen (Erwartungshaltung)
  • Kranksein hat nicht nur psychische und psychische Auswirkungen, sondern u. U. auch familiäre, soziale, finanzielle, berufliche, mobile Gefährdungen zur Folge
  • Karriere hängt ab von Dauer und Häufigkeit der Krankheitsepisoden, Wirksamkeit von Behandlung und Reha, sozialer Unterstützung, Copingstrategien
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Verlauf Patientenkarriere
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • beginnt mit Wahrnehmung der Symptome
  • gefolgt von Inanspruchnahme professioneller Hilfe
  • Gewissheit über die, Akzeptanz, Umgang mit der Erkrankung
  • besonders bei chronischen Erkrankungen,
  • keine Heilung,
  • Erkrankung progredient
  • keine Prognosen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition Krankenrolle
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gesamtheit der Verhaltenserwartungen
  • von Gesellschaft, sozialer Subgruppierungen und Organisationen (Versicherungen, Arbeitgeber, Familie, Arzt)
  • Arzt und Patient haben wechselseitige Beziehung
  • Arzt = Experte, hat Macht über Patient
  • Patient = Laie, von Arzt abhängig
  • aktiv/passiv, abhängig/unabhängig, kompetent/inkompetent
  • Intra- und Interrollenkonflikte möglich
  • Intra: passiv bei Diagnose und Therapie
  • Inter: von Familie abhängig, als Patient soll er Unabhängigkeit unter Beweis stellen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter subjektiven Krankheitskonzepten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • = Laienperspektive
  • auch subjektive KrankheitsTHEORIE
  • (laut Faller:) Vorstellungen von Patienten über das Wesen, die Entstehung und die Behandlung ihrer Erkrankung
  • (laut Linden:) Summe aller Meinungen, Deutungen, Erklärungen und Vorhersagen bzgl. Störungen des Gesundheitszustandes eines Menschen
  • Rekonstruktion einer erfahrenen Wirklichkeit
  • selbst, wenn Erklärungen widerlegt werden, hält Patient an Anschauungen fest
Lösung ausblenden
  • 9072 Karteikarten
  • 182 Studierende
  • 0 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Medizinsoziologie Kurs an der IB Medizinische Akademie Ergotherapie/Logopädie/Physiotherapie - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Annahmen innerhalb von subjektiven Krankheitskonzepten
A:
  • krankmachende Faktoren
  • Bedeutung von Symptomen
  • Schwere der Erkrankung
  • Symptome und Folgen, die mit bestimmten Krankheitsnamen verbunden sind
  • Ursachen
  • Kontrollierbarkeit
  • Therapierbarkeit, Heilbarkeit
  • Therapieverlauf
  • Kurz- und Langzeitfolgen
  • Krankheitsverlauf
  • Sinnhaftigkeit
Q:
Faktoren, die subjektives Krankheitskonzept beeinflussen
(nach Flick)
A:
  • Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand
  • kultureller Background
  • Weltanschauung
  • Lebenserfahrung
  • soziale Faktoren 
Q:
Faktoren, die subjektives Krankheitskonzept beeinflussen
(nach Becker)
A:
  • Sozialisation, autobiografische Erinnerungen, Lebensgeschichte
  • Persönlichkeit
  • Bewertungsschemata und Einstellungen
  • generelle Kausal- und Kontrollattribution
  • Selbstwirksamkeitserfahrungen
  • Kohärenzempfinden
  • Auseinandersetzung mit eigener oder beobachtenden Krankheitserfahrung
  • Infos aus Medien
  • herrschende Wissenstheorie
  • Magisches Denken = vorwissenschaftliches Denken, religiöse, animistische und vitalistische Konzepte > Schuld, Strafe
Q:
Bedeutung subjektiver Krankheitskonzepte
A:
  • helfen Menschen, sich mit sich auseinanderzusetzen
  • Emotionen zu verarbeiten
  • bieten Erklärungen und Rechtfertigungen
  • ermöglichen Vorhersagen
  • entwickeln und leiten menschliches Handeln
  • bieten Orientierung
  • stabilisieren Persönlichkeit 
  • optimieren Selbstbild
Q:
Bedeutung für therapeutische Situation
A:
  • beeinflussen Wahrnehmung von Symptomen und deren Deutung
  • Patient entscheidet selbst ob, wann und welche Behandlung er in Anspruch nimmt
  • Komplementär- vs. Schulmedizin
  • somatische vs. psychotherapeutische Behandlung
  • wirkt sich auf Beziehung zw. Arzt/Therapeut und Patient/Klient aus (Compliance)
  • Krankheitsbewältigung (Coping)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Fallbeispiel:
A:
  • Eltern des Kindes aus Türkei eingewandert, lebten dort in einer Region, in der das volksnahe Krankheitskonzept auf Magie und Glaube beruht > Magisches Denken = vorwissenschaftlich, animistisch, vitalistisch (esoterisch), Glaube = Islam, Schuld, Strafe Allahs
  • schleppende Migration, Erstgespräch mit Dolmetscher = sprachliche und kulturelle Barriere
  • Kind war auf Anraten der Schule das erste Mal beim Kinderarzt = kein Empfinden für / Verständnis von Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten

  • schwierig!
  • Glaube ist etwas sehr persönliches, stark mit Identität verbunden
  • bin nicht dazu da, das Weltbild auf den Kopf zu stellen, könnte auch zu Abwehrhaltung seitens der Eltern führen
  • muss mich sehr zurücknehmen, da mein Weltbild ein anderes ist
  • aufklären, aber nicht bekehren!
  • Möglichkeiten der Behandlungen aufzeigen
  • Krankheit kein Schicksal, Heilung möglich
  • auf U-Untersuchungen hinweisen
  • Selbstwirksamkeit stärken
  • Eigenverantwortung, Kontrollierbarkeit betonen
  • Hilfesystem erläutern
Q:
Was ist der Unterschied zwischen einem Kranken und einem Patienten?
A:
  • Patient = Person, die medizinisches System in Anspruch nimmt
  • Kranker = Person, die Symptome bei sich wahrnimmt ohne professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
Q:
Schildern sie den Weg vom Kranken zum Patienten am Beispiel des Phasenverlaufs nach Suchmann
A:
1. Phase: Symptomwahrnehmung:
  • Missempfindungen werden als Symptome einer Krankheit gedeutet
  • ob und wie diese wahrgenommen werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: soziokulturelle Vorprägung, individuelle Toleranzschwelle, Art, Häufigkeit und Dauer der Symptome

2. Phase des Krankenverhaltens:
  • Rolle des Kranken wird eingenommen, aber noch nicht die des Patienten
  • Selbstbehandlung
  • ob und wann Person entscheidet professionelle Hilfe aufzusuchen, hängt von folgenden Faktoren ab: Beeinträchtigung durch, Art der, Reaktion von anderen auf Symptome, Kosten der Behandlung, Lebenslage, Ressourcen, Werte und Einstellungen

3. Phase: Kontakt mit dem medizinischen Versorgungssystem
  • professionelle Hilfe wird aufgesucht
  • Person hofft auf Lösung seines Problems
  • welche Fachrichtung bevorzugt wird, ist abhängig von seinen Überzeugungen und 
  • von der Qualität des Versorgungssystems

4. Phase: Übernahme der Rolle des Patienten:
  • Person kooperiert mit dem Hilfesystem 
  • Krankheitszustand erhält Legitimation
Q:
Was versteht man unter Krankenkarriere?
A:
  • = Patientenkarriere
  • umschreibt die vielfältigen psychischen und sozialen Anpassungsreaktionen eines Erkrankten / Patienten
  • dynamischer Prozess
  • Innenperspektive der Person vs. Außenperspektive der sozialen Gruppierungen (Erwartungshaltung)
  • Kranksein hat nicht nur psychische und psychische Auswirkungen, sondern u. U. auch familiäre, soziale, finanzielle, berufliche, mobile Gefährdungen zur Folge
  • Karriere hängt ab von Dauer und Häufigkeit der Krankheitsepisoden, Wirksamkeit von Behandlung und Reha, sozialer Unterstützung, Copingstrategien
Q:
Verlauf Patientenkarriere
A:
  • beginnt mit Wahrnehmung der Symptome
  • gefolgt von Inanspruchnahme professioneller Hilfe
  • Gewissheit über die, Akzeptanz, Umgang mit der Erkrankung
  • besonders bei chronischen Erkrankungen,
  • keine Heilung,
  • Erkrankung progredient
  • keine Prognosen
Q:
Definition Krankenrolle
A:
  • Gesamtheit der Verhaltenserwartungen
  • von Gesellschaft, sozialer Subgruppierungen und Organisationen (Versicherungen, Arbeitgeber, Familie, Arzt)
  • Arzt und Patient haben wechselseitige Beziehung
  • Arzt = Experte, hat Macht über Patient
  • Patient = Laie, von Arzt abhängig
  • aktiv/passiv, abhängig/unabhängig, kompetent/inkompetent
  • Intra- und Interrollenkonflikte möglich
  • Intra: passiv bei Diagnose und Therapie
  • Inter: von Familie abhängig, als Patient soll er Unabhängigkeit unter Beweis stellen
Q:
Was versteht man unter subjektiven Krankheitskonzepten?
A:
  • = Laienperspektive
  • auch subjektive KrankheitsTHEORIE
  • (laut Faller:) Vorstellungen von Patienten über das Wesen, die Entstehung und die Behandlung ihrer Erkrankung
  • (laut Linden:) Summe aller Meinungen, Deutungen, Erklärungen und Vorhersagen bzgl. Störungen des Gesundheitszustandes eines Menschen
  • Rekonstruktion einer erfahrenen Wirklichkeit
  • selbst, wenn Erklärungen widerlegt werden, hält Patient an Anschauungen fest
Medizinsoziologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Medizinsoziologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Soziologie

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Zum Kurs
Medizinsoziologie 3/18

HSD Hochschule Döpfer

Zum Kurs
Medizinische Psychologie & Soziologie

Justus-Liebig-Universität Gießen

Zum Kurs
Soziologie

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW)

Zum Kurs
Soziologie/Psychologie

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW)

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Medizinsoziologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Medizinsoziologie