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TESTE DEIN WISSEN

Das Bewusstsein - unterschiedliche Bewusstseinsformen


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TESTE DEIN WISSEN
  • Nicht bewusste Prozesse: z.B. Blutdruck, innere Organe
  • Vorbewusste Erinnerungen: werden uns erst bewusst, wenn sie getriggert werden (z.B. Nachfrage)
  • Nicht beachtete Informationen: Bewusstsein filtert die Vielzahl an Informationen, die wir täglich erhalten, nur das wenigste wird gespeichert
  • Unbewusste: größter Teil unserer Entscheidungen werden unbewusst gesteuert (wird uns erst bewusst, wenn wir nicht mehr wissen, WARUM wir eine Entscheidung getroffen haben)-> S. Freud, Verdrängung von traumatischen Erlebnissen, aber damit verbundene Gefühle bestimmen noch unser Verhalten
  • Bewusst: Bewusstsein ist schwer zu definieren, es schließt u.a. ein: wach sein, Reize aufnehmen und verarbeiten, denken, Entscheidungen treffen und koordiniert handeln, sich seiner eigenen Person bewusst sein (Quelle: Wikipedia „Bewusstsein“)
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TESTE DEIN WISSEN

 Intelligenz Definition

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TESTE DEIN WISSEN

lat= intellegere: einsehen, verstehen, begreifen), unterschiedliche Sichtweisen in Literatur  Allgemein: „Fähigkeit, sich neuen Situationen, die nicht allein aufgrund bisheriger Erfahrungen gemeistert werden können, anzupassen und diese zu bewältigen.“ (Bsp: Ausbildung-Meister) 

Laut Piaget: Intelligenz =„die höchste Form der geistigen Anpassung an die Umwelt“.  

Nicht direkt  beobachtbar, kann lediglich erschlossen aus Verhalten des Menschen werden

Stellvertretende Unterscheidung zwischen zwei Definitionen: 

1 Fähigkeit des Individuums, anschaulich oder abstrakt in sprachlichen, numerischen oder raumzeitlichen Beziehungen zu denken (-> Messwerte der Intelligenztests)


2 Groffmann: Ensemble von Fähigkeiten, dass den innerhalb einer Kultur Erfolgreichen gemeinsam ist -> Kulturabhängigkeit der Intelligenz- Hofstätter- Bsp: Regenwald-Gabe-Unterscheidung Kräuter  Intelligenzstrukturmodelle -Intelligenz- eine oder mehrere Fähigkeiten? Messbarkeit?  


IQ: 85-115 normal, unter 85 unterdurchschnittlich, über 115 überdurchschnittlich, ab 130 hochintelligent

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TESTE DEIN WISSEN

Forschungsmethoden der Psychologie


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TESTE DEIN WISSEN

Beobachtung: Verhalten wird nur beschrieben, nicht bewertet, in natürl. Umgebung

Befragung: komplexes Forschungsinstrument, soll repräsentativ und objektiv sein, Fragestellung kann aber Einfluss auf Antwort haben, ebenso die Zusammensetzung der Befragten

Experiment: wichtig Untersuchungsgruppe und Kontrollgruppe, um einen Vergleich ziehen zu können; Vorsicht vor Gefahr der Manipulation! Teilnehmer werden daher nach dem Zufallsprinzip ausgewählt

 

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TESTE DEIN WISSEN

Manifestationsebenen des Verhaltens: 


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TESTE DEIN WISSEN

Motorische Ebene: offenes, direkt beobachtbares Verhalten einer Person  

Kognitiv-emotionale Ebene: Prozesse im Inneren eines Menschen; verdecktes, nur über Sprache zugängliches Verhalten (Gedanken, Emotionen) 

Physiologische Ebene: Körperreaktionen/ körperliche Vorgänge-oft messbar (Herzschlag, Zittern) ->gegenseitige Wechselwirkung   

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen durch Assoziation 


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TESTE DEIN WISSEN
  • ein bestimmtes Verhalten wird mit einem Kontext verknüpft (Beispiele: Playlist, Ort) 

  • gelernte Assoziationen werden oft unbewusst ausgelöst (z.B. ähnliche Gesichter, Gerüche etc.) und prägen unsere Gewohnheiten 

  • hierzu gehört: klassische und operante Konditionierung 

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TESTE DEIN WISSEN

Inneres Verhalten 


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TESTE DEIN WISSEN

Ausgangslage: Grundlage des menschlichen Verhaltens ist Genetik, aber auch Formung durch Umwelteinflüsse und Sozialisation 

Umwelt vs Gene: Gene sind wie Tasten eines Klaviers, sind uns mitgegeben, Pianist=Umwelt entscheidet, welche Tasten gespielt werden -> Summe des Zusammenspiels entscheidet über Ausmaß und Richtung des Verhaltens 

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TESTE DEIN WISSEN

Klassifikation von Verhalten


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TESTE DEIN WISSEN

Respondentes Verhalten: automatische Reaktion auf einen bestimmten Reiz, ausgelöst durch vorausgehende Umweltereignisse
Operantes Verhalten: wird von seinen Konsequenzen geformt, Nicht-/Auftreten liegt v.a. dran, welche Konsequenzen Verhalten bisher in ähnlichen Situationen zur Folge hatte, Auftreten mit bestimmter Wahrscheinlichkeit, aber nicht zwangsweise- willentlich „steuerbar“ z.B. „ wenn ich mich so verhalte, dann erhalte ich eine Belohnung“ 

 Unterscheidung nach Skinner:
Regelgeleitetes Verhalten: Auftreten, weil Person bestimmten Regeln folgt
Kontingenzgeformtes Verhalten: von seinen unmittelbaren Konsequenzen geformt/gesteuert  


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TESTE DEIN WISSEN

8 psychosoziale Entwicklungsstufen nach Erikson 


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TESTE DEIN WISSEN

1. Stufe: 0-1 Jahr: Urvertrauen vs Misstrauen „Ich bin, was man mir gibt“ Angemessene Befriedigung von Bedürfnissen - Urvertrauen 

2.Stufe: 1-3 Jahre: Autonomie vs Selbstzweifel „Ich bin, was ich will“ Lernen, Willen durchzusetzen +Dinge selbstständig zu erledigen oder Zweifel an Fähigkeiten 

3.Stufe: 3-6 Jahre: Initiative vs. Schuldgefühl „Ich bin, was ich mir vorstellen kann zu werden“  Lernen, von Dingen aus eigener Initiative, Pläne durchführen oder Schuldgefühle aufgrund Unabhängigkeitsbestrebungen 

4.Stufe: 6 – 12 Jahre (vor Pubertät): Kompetenz vs. Minderwertigkeit „Ich bin, was ich lerne“ Erlebt Lust an Erfüllung seiner Aufgabe oder Minderwertigkeitsgefühle

5.Stufe:  13. – 20 Jahre: Identität vs. Rollendiffusion „Ich bin was ich bin“ 

Erweitern des Selbstbilds durch Erproben und Integrieren verschiedener Rollen oder Verwirrung, weiß nicht, wer er ist 

6.Stufe: 20 – 40 Jahre: Intimität vs. Isolation „Wir sind, was wir lieben“ Eingehen von engen Beziehungen, Fähigkeit: Liebe und Intimität oder einsam und isoliert 

7.Stufe:  40-60 Jahre: Generativität vs. Stagnation „Ich bin, was ich bereit bin zu geben“ Mensch will Beitrag zur Welt leisten: Familiengründung, Arbeit oder Gefühl der Sinn- Zwecklosigkeit 

8.Stufe: Ab 60 Jahre: Ich-Integrität vs. Verzweiflung „Ich bin, was ich mir angeeignet habe“ Nachdenken des älteren Menschen über sein Leben mit Befriedigung oder Gescheitertseins


Jede Stufe beinhaltet besondere psychosoziale Krise/Aufgabe, die bewältigt werden muss, ansonsten  kommt es zu bleibenden Persönlichkeitsstörungen  

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungsverlauf der Bindung 


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Geburt bis 3. Monat: „Phase der eingeschränkten Diskrimination der Bindungsperson“  

Säuglinge unterscheidet nicht zwischen Mutter und anderen Personen bezüglich Ausdruck bindungsrelevanten Verhaltens  

3. Monat bis 6. Monat: „Phase der diskriminierenden sozialen Responsivität“  das Baby differenziert zwischen vertrauten und fremden Personen, Entstehen der Bindung  

7. Monat bis 9. Monat: „Phase der mentalen Repräsentanz der Bindungspersonen“  aus einer allgemeinen Bindung an Erwachsene entsteht die Bindung zu primären Bezugspersonen aktives und zielorientiertes Suchen der Bindungspersonen „ Fremdeln“ 

9. Monat bis 33. Monat: „Phase der zielkorrigierten Partnerschaft“  Rückgang der Trennungsangst, Einfühlung in die Bindungspersonen wird möglich.

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TESTE DEIN WISSEN

Kindergarten und Krippe: 


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TESTE DEIN WISSEN

Frühere Befürchtung: Fremdbetreuung schade Bindung zwischen Eltern und Kind, unbegründet  

Betreuer werden von Kindern schnell als Bezugsperson angenommen (Vgl. Großeltern) Beachte: Kitagruppe nicht zu groß, brauchen konstante Betreuer, viel Ansprache 

Vorteile einer Krippe: Beibringen von Normen und Regeln, Aufbau von Kontakt zu anderen Kindern, Entwickeln sozialer Kompetenzen z.B. Hilfsbereitschaft, Förderung der Entwicklung durch vielseitige Erfahrungen durch Gleichaltrige 

Angebot an Spielmaterial, Bewegungsmöglichkeiten größer 

Nachteile der Krippe: Individuelle und intensive Beziehung nicht immer zu gewährleisten 

Vorteile Kindergarten: Selbstständigkeit durch zweitweise Trennung Eltern 

Kennen lernen eines strukturierten Tagesablaufs mit Morgenkreis etc.. 

Nachteile Kindergarten: Zu große Gruppenstärke, individuelles Eingehen auf Kind nicht gewährleistet ->besser Tagesmutter Monatliche Kosten durch Einkommensschwache nicht zahlbar ->unter bestimmten Voraussetzungen Möglichkeit der Kostenübernahme 

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TESTE DEIN WISSEN

Angeborenes vs Erworbenes Verhalten 


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TESTE DEIN WISSEN

Angeborenes Verhalten 

-festgelegt in Genen, oft überlebenswichtig 

-ab Geburt, Leben lang vorhanden  

z.B. Reflexe: -beliebig oft wiederholbar, nicht unterdrückt, unwillkürlich z.B. Greifreflex 

Instinktverhalten: -Verhaltensweisen: laufen unter gleichen Bedingungen immer gleich ab -Zusammengesetzt aus mehreren angeborenen Handlungen -im Prinzip Ablauf durch genetisch vorgegebene Weise, aber mögl. Bereicherung durch erlerntes Verhalten -ausgelöst durch Reiz, jedoch Bereitschaft des M. Verhalten auszuführen z.B. „Wunsch nach Kindern-Sexualität“ 

Erworbenes Verhalten 

-erlernte Verhaltensweisen im Laufe des Lebens, ausgebildet durch Erfahrungen und Gesellschaft Voraussetzung: Motivation, Speichern und Abrufen von Infos z.B. heiße Herdplatte  

Lernen durch Gewöhnung: -Festigen von Verhaltensweisen durch Wiederholung, bedingte Reaktionen 

Lernen durch Versuch und Irrtum

Lernen durch Nachahmung 

Lernen durch Prägung  Bsp: Sprache, komplexe Bewegungen wie klettern, logisches Denken  

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Verhalten vs Handeln

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TESTE DEIN WISSEN

 

Verhalten

Kann passiv sein – Sit. erdulden

Reaktion auf best. Situation oder Handeln anderer

Überdauernde Eigenschaft einer Person 

Grundlage für jedes Handeln

Nicht mit einem subjektiv gemeinten Sinn verbunden

(Gähnen, Wimpernschlag, reflexartige Reaktion auf eigenen Namen)

Handeln

Jedes Handeln beinhaltet ein Verhalten

Aktiv, motiviert, geplant, willkürlich gesteuert

Gemäß ethischen Vorstellungen, Idealen, Bedürfnissen, Interessen

Ziel: Zustand/Umgebung verändern

 

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Q:

Das Bewusstsein - unterschiedliche Bewusstseinsformen


A:
  • Nicht bewusste Prozesse: z.B. Blutdruck, innere Organe
  • Vorbewusste Erinnerungen: werden uns erst bewusst, wenn sie getriggert werden (z.B. Nachfrage)
  • Nicht beachtete Informationen: Bewusstsein filtert die Vielzahl an Informationen, die wir täglich erhalten, nur das wenigste wird gespeichert
  • Unbewusste: größter Teil unserer Entscheidungen werden unbewusst gesteuert (wird uns erst bewusst, wenn wir nicht mehr wissen, WARUM wir eine Entscheidung getroffen haben)-> S. Freud, Verdrängung von traumatischen Erlebnissen, aber damit verbundene Gefühle bestimmen noch unser Verhalten
  • Bewusst: Bewusstsein ist schwer zu definieren, es schließt u.a. ein: wach sein, Reize aufnehmen und verarbeiten, denken, Entscheidungen treffen und koordiniert handeln, sich seiner eigenen Person bewusst sein (Quelle: Wikipedia „Bewusstsein“)
Q:

 Intelligenz Definition

A:

lat= intellegere: einsehen, verstehen, begreifen), unterschiedliche Sichtweisen in Literatur  Allgemein: „Fähigkeit, sich neuen Situationen, die nicht allein aufgrund bisheriger Erfahrungen gemeistert werden können, anzupassen und diese zu bewältigen.“ (Bsp: Ausbildung-Meister) 

Laut Piaget: Intelligenz =„die höchste Form der geistigen Anpassung an die Umwelt“.  

Nicht direkt  beobachtbar, kann lediglich erschlossen aus Verhalten des Menschen werden

Stellvertretende Unterscheidung zwischen zwei Definitionen: 

1 Fähigkeit des Individuums, anschaulich oder abstrakt in sprachlichen, numerischen oder raumzeitlichen Beziehungen zu denken (-> Messwerte der Intelligenztests)


2 Groffmann: Ensemble von Fähigkeiten, dass den innerhalb einer Kultur Erfolgreichen gemeinsam ist -> Kulturabhängigkeit der Intelligenz- Hofstätter- Bsp: Regenwald-Gabe-Unterscheidung Kräuter  Intelligenzstrukturmodelle -Intelligenz- eine oder mehrere Fähigkeiten? Messbarkeit?  


IQ: 85-115 normal, unter 85 unterdurchschnittlich, über 115 überdurchschnittlich, ab 130 hochintelligent

Q:

Forschungsmethoden der Psychologie


A:

Beobachtung: Verhalten wird nur beschrieben, nicht bewertet, in natürl. Umgebung

Befragung: komplexes Forschungsinstrument, soll repräsentativ und objektiv sein, Fragestellung kann aber Einfluss auf Antwort haben, ebenso die Zusammensetzung der Befragten

Experiment: wichtig Untersuchungsgruppe und Kontrollgruppe, um einen Vergleich ziehen zu können; Vorsicht vor Gefahr der Manipulation! Teilnehmer werden daher nach dem Zufallsprinzip ausgewählt

 

Q:

Manifestationsebenen des Verhaltens: 


A:

Motorische Ebene: offenes, direkt beobachtbares Verhalten einer Person  

Kognitiv-emotionale Ebene: Prozesse im Inneren eines Menschen; verdecktes, nur über Sprache zugängliches Verhalten (Gedanken, Emotionen) 

Physiologische Ebene: Körperreaktionen/ körperliche Vorgänge-oft messbar (Herzschlag, Zittern) ->gegenseitige Wechselwirkung   

Q:

Lernen durch Assoziation 


A:
  • ein bestimmtes Verhalten wird mit einem Kontext verknüpft (Beispiele: Playlist, Ort) 

  • gelernte Assoziationen werden oft unbewusst ausgelöst (z.B. ähnliche Gesichter, Gerüche etc.) und prägen unsere Gewohnheiten 

  • hierzu gehört: klassische und operante Konditionierung 

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Q:

Inneres Verhalten 


A:

Ausgangslage: Grundlage des menschlichen Verhaltens ist Genetik, aber auch Formung durch Umwelteinflüsse und Sozialisation 

Umwelt vs Gene: Gene sind wie Tasten eines Klaviers, sind uns mitgegeben, Pianist=Umwelt entscheidet, welche Tasten gespielt werden -> Summe des Zusammenspiels entscheidet über Ausmaß und Richtung des Verhaltens 

Q:

Klassifikation von Verhalten


A:

Respondentes Verhalten: automatische Reaktion auf einen bestimmten Reiz, ausgelöst durch vorausgehende Umweltereignisse
Operantes Verhalten: wird von seinen Konsequenzen geformt, Nicht-/Auftreten liegt v.a. dran, welche Konsequenzen Verhalten bisher in ähnlichen Situationen zur Folge hatte, Auftreten mit bestimmter Wahrscheinlichkeit, aber nicht zwangsweise- willentlich „steuerbar“ z.B. „ wenn ich mich so verhalte, dann erhalte ich eine Belohnung“ 

 Unterscheidung nach Skinner:
Regelgeleitetes Verhalten: Auftreten, weil Person bestimmten Regeln folgt
Kontingenzgeformtes Verhalten: von seinen unmittelbaren Konsequenzen geformt/gesteuert  


Q:

8 psychosoziale Entwicklungsstufen nach Erikson 


A:

1. Stufe: 0-1 Jahr: Urvertrauen vs Misstrauen „Ich bin, was man mir gibt“ Angemessene Befriedigung von Bedürfnissen - Urvertrauen 

2.Stufe: 1-3 Jahre: Autonomie vs Selbstzweifel „Ich bin, was ich will“ Lernen, Willen durchzusetzen +Dinge selbstständig zu erledigen oder Zweifel an Fähigkeiten 

3.Stufe: 3-6 Jahre: Initiative vs. Schuldgefühl „Ich bin, was ich mir vorstellen kann zu werden“  Lernen, von Dingen aus eigener Initiative, Pläne durchführen oder Schuldgefühle aufgrund Unabhängigkeitsbestrebungen 

4.Stufe: 6 – 12 Jahre (vor Pubertät): Kompetenz vs. Minderwertigkeit „Ich bin, was ich lerne“ Erlebt Lust an Erfüllung seiner Aufgabe oder Minderwertigkeitsgefühle

5.Stufe:  13. – 20 Jahre: Identität vs. Rollendiffusion „Ich bin was ich bin“ 

Erweitern des Selbstbilds durch Erproben und Integrieren verschiedener Rollen oder Verwirrung, weiß nicht, wer er ist 

6.Stufe: 20 – 40 Jahre: Intimität vs. Isolation „Wir sind, was wir lieben“ Eingehen von engen Beziehungen, Fähigkeit: Liebe und Intimität oder einsam und isoliert 

7.Stufe:  40-60 Jahre: Generativität vs. Stagnation „Ich bin, was ich bereit bin zu geben“ Mensch will Beitrag zur Welt leisten: Familiengründung, Arbeit oder Gefühl der Sinn- Zwecklosigkeit 

8.Stufe: Ab 60 Jahre: Ich-Integrität vs. Verzweiflung „Ich bin, was ich mir angeeignet habe“ Nachdenken des älteren Menschen über sein Leben mit Befriedigung oder Gescheitertseins


Jede Stufe beinhaltet besondere psychosoziale Krise/Aufgabe, die bewältigt werden muss, ansonsten  kommt es zu bleibenden Persönlichkeitsstörungen  

Q:

Entwicklungsverlauf der Bindung 


A:

Geburt bis 3. Monat: „Phase der eingeschränkten Diskrimination der Bindungsperson“  

Säuglinge unterscheidet nicht zwischen Mutter und anderen Personen bezüglich Ausdruck bindungsrelevanten Verhaltens  

3. Monat bis 6. Monat: „Phase der diskriminierenden sozialen Responsivität“  das Baby differenziert zwischen vertrauten und fremden Personen, Entstehen der Bindung  

7. Monat bis 9. Monat: „Phase der mentalen Repräsentanz der Bindungspersonen“  aus einer allgemeinen Bindung an Erwachsene entsteht die Bindung zu primären Bezugspersonen aktives und zielorientiertes Suchen der Bindungspersonen „ Fremdeln“ 

9. Monat bis 33. Monat: „Phase der zielkorrigierten Partnerschaft“  Rückgang der Trennungsangst, Einfühlung in die Bindungspersonen wird möglich.

Q:

Kindergarten und Krippe: 


A:

Frühere Befürchtung: Fremdbetreuung schade Bindung zwischen Eltern und Kind, unbegründet  

Betreuer werden von Kindern schnell als Bezugsperson angenommen (Vgl. Großeltern) Beachte: Kitagruppe nicht zu groß, brauchen konstante Betreuer, viel Ansprache 

Vorteile einer Krippe: Beibringen von Normen und Regeln, Aufbau von Kontakt zu anderen Kindern, Entwickeln sozialer Kompetenzen z.B. Hilfsbereitschaft, Förderung der Entwicklung durch vielseitige Erfahrungen durch Gleichaltrige 

Angebot an Spielmaterial, Bewegungsmöglichkeiten größer 

Nachteile der Krippe: Individuelle und intensive Beziehung nicht immer zu gewährleisten 

Vorteile Kindergarten: Selbstständigkeit durch zweitweise Trennung Eltern 

Kennen lernen eines strukturierten Tagesablaufs mit Morgenkreis etc.. 

Nachteile Kindergarten: Zu große Gruppenstärke, individuelles Eingehen auf Kind nicht gewährleistet ->besser Tagesmutter Monatliche Kosten durch Einkommensschwache nicht zahlbar ->unter bestimmten Voraussetzungen Möglichkeit der Kostenübernahme 

Q:

Angeborenes vs Erworbenes Verhalten 


A:

Angeborenes Verhalten 

-festgelegt in Genen, oft überlebenswichtig 

-ab Geburt, Leben lang vorhanden  

z.B. Reflexe: -beliebig oft wiederholbar, nicht unterdrückt, unwillkürlich z.B. Greifreflex 

Instinktverhalten: -Verhaltensweisen: laufen unter gleichen Bedingungen immer gleich ab -Zusammengesetzt aus mehreren angeborenen Handlungen -im Prinzip Ablauf durch genetisch vorgegebene Weise, aber mögl. Bereicherung durch erlerntes Verhalten -ausgelöst durch Reiz, jedoch Bereitschaft des M. Verhalten auszuführen z.B. „Wunsch nach Kindern-Sexualität“ 

Erworbenes Verhalten 

-erlernte Verhaltensweisen im Laufe des Lebens, ausgebildet durch Erfahrungen und Gesellschaft Voraussetzung: Motivation, Speichern und Abrufen von Infos z.B. heiße Herdplatte  

Lernen durch Gewöhnung: -Festigen von Verhaltensweisen durch Wiederholung, bedingte Reaktionen 

Lernen durch Versuch und Irrtum

Lernen durch Nachahmung 

Lernen durch Prägung  Bsp: Sprache, komplexe Bewegungen wie klettern, logisches Denken  

Q:

Verhalten vs Handeln

A:

 

Verhalten

Kann passiv sein – Sit. erdulden

Reaktion auf best. Situation oder Handeln anderer

Überdauernde Eigenschaft einer Person 

Grundlage für jedes Handeln

Nicht mit einem subjektiv gemeinten Sinn verbunden

(Gähnen, Wimpernschlag, reflexartige Reaktion auf eigenen Namen)

Handeln

Jedes Handeln beinhaltet ein Verhalten

Aktiv, motiviert, geplant, willkürlich gesteuert

Gemäß ethischen Vorstellungen, Idealen, Bedürfnissen, Interessen

Ziel: Zustand/Umgebung verändern

 

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