Pädiatrie at IB-Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Pädiatrie an der IB-Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Insulin?

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TESTE DEIN WISSEN

Insulin benötigt man zur Blutzuckerregulation, es sitzt in den B-Zellen der Langerinseln der Pankreas. Es fördert die Glucoseaufnahme in die Zelle, zudem stimuliert es den Aufbau von Glykogen und Fett und hemmt gleichzeitig deren Abbau

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kann Insulin beeinflusst werden?

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durch Muskelaktivität erhöht sich die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren, d.h. mehr Glucose wird in Zellen geschleust--> Blutzucker sinkt, weniger Insulin wird benötigt


bei ständiger Glukosezufuhr werden die Insulinrezeptoren gedämpft (Down-Regulation) = Insulinresistenz mit steigendem Blutzuckerspiegel


Glukagon ist Gegenspieler von Insulin bei Ausschüttung steigt Blutzuckerspiegel

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Was passiert bei Diabetes mellitus Typ I?

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TESTE DEIN WISSEN

zu viel Glucose ist im Blut aber nicht in den Zellen zur Energieverwertung 

Abbau von Eiweiß und Fett zur Energiegewinnung

Azidose entsteht und ein Anfall von Ketonkörpern = Ketoazidose!!!!

nicht verstoffwechselte Glucose wird im Urin ausgeschieden --> vermehrte Flüssigkeitsausscheidung, Exsikkose (Austrocknung), Elektrolytverschiebung 

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Welche Diabetes mellitus unterformen gibt es?

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Typ I: 

Autoimmunprozess mit Zerstörung der insulinbildenden Zellen in Pankreas; absoluter Insulinmangel


Typ II:

Insulinresistenz mit hohem Blutzuckerwert

hoher Insulinspiegel und nachfolgende Erschöpfung der insulinbildenden Zellen 

meist im Rahmen eines metabolischen Syndroms 

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Wie ist die Verbreitung von Diabetes in der Familie (Familiäre Disposition)?

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Geschwisterkind/Zwilling mit betroffen 5%

eineiige Zwillinge 30-50%

Vater 7%

Mutter 3%

beide Eltern 30%

Normalbevölkerung 0,2-0,4%

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Welche Symptome gibt es bei einer Diabetesneumanifestation?

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Polyurie (z.B. nassere/schwerere Windeln)

Polydipsie (ständiger Durst, große Trinkmenge)

Gewichtsverlust trotz Heißhunger und viel Nahrungsaufnahme

Exsikkose (kann auch bei Infekt Auftretten)

Müdigkeit, Leistungsknick

Abdominelle Schmerzen im unteren rechten Quadranten = Pseudoappenizitis

Kussmaulatmung, Azetongeruch (Keton in Atemluft)

Bewusstseinsstörungen, ketoazidotisches Koma

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Welche Werte werden bei Diabetes im Labor auffällig?

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Hyperglykämie

Glucosurie

Ketonurie

Metabolische Azidose

Leukozyten im Blutbild

​HbA1c

Antikörpernachweis

C-Peptide

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Was ist eine Hyperglykämie bei Diabetes?

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erhöhter Glucosewert im Blut (Blutzucker erhöht)

Blutzucker >200mg/dl; nüchtern mehrfach Blutzucker 120mg/dl (Norm)

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Was ist eine Glucosurie bei Diabetes?

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Zucker im Urin

hat nicht immer Krankheitswert, muss mit erhöhtem Blutzucker gekoppelt sein

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Was ist eine Ketonurie bei Diabetes?

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Ketonkörper entstehen bei gesteigerter Verbrennung von Fett zur Energiegewinnung, da Glucose nicht verwertet werden kann, das Keton findet sich dann im Urin wieder

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Was ist eine Metabolische Azidose?

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TESTE DEIN WISSEN

ein Stoffwechselbedingter verminderter HCO3- Konzentration im Blut was den pH-Wert unter 7,34 im Blut sinken lässt

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Allgemeinen Fakten zu Diabetes Mellitus kennen Sie?

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TESTE DEIN WISSEN

Erkrankungen an Typ I erfolgen meist im Kindesalter

zunehmende Erkrankung an Typ II im Kindesalter durch vermehrt adipöse Kinder

bei Absetzen einer Cortisontherapie kann ein cortisonindiziertes Diabetes entstehen 

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Q:

Was ist Insulin?

A:

Insulin benötigt man zur Blutzuckerregulation, es sitzt in den B-Zellen der Langerinseln der Pankreas. Es fördert die Glucoseaufnahme in die Zelle, zudem stimuliert es den Aufbau von Glykogen und Fett und hemmt gleichzeitig deren Abbau

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel

Q:

Wie kann Insulin beeinflusst werden?

A:

durch Muskelaktivität erhöht sich die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren, d.h. mehr Glucose wird in Zellen geschleust--> Blutzucker sinkt, weniger Insulin wird benötigt


bei ständiger Glukosezufuhr werden die Insulinrezeptoren gedämpft (Down-Regulation) = Insulinresistenz mit steigendem Blutzuckerspiegel


Glukagon ist Gegenspieler von Insulin bei Ausschüttung steigt Blutzuckerspiegel

Q:

Was passiert bei Diabetes mellitus Typ I?

A:

zu viel Glucose ist im Blut aber nicht in den Zellen zur Energieverwertung 

Abbau von Eiweiß und Fett zur Energiegewinnung

Azidose entsteht und ein Anfall von Ketonkörpern = Ketoazidose!!!!

nicht verstoffwechselte Glucose wird im Urin ausgeschieden --> vermehrte Flüssigkeitsausscheidung, Exsikkose (Austrocknung), Elektrolytverschiebung 

Q:

Welche Diabetes mellitus unterformen gibt es?

A:

Typ I: 

Autoimmunprozess mit Zerstörung der insulinbildenden Zellen in Pankreas; absoluter Insulinmangel


Typ II:

Insulinresistenz mit hohem Blutzuckerwert

hoher Insulinspiegel und nachfolgende Erschöpfung der insulinbildenden Zellen 

meist im Rahmen eines metabolischen Syndroms 

Q:

Wie ist die Verbreitung von Diabetes in der Familie (Familiäre Disposition)?

A:

Geschwisterkind/Zwilling mit betroffen 5%

eineiige Zwillinge 30-50%

Vater 7%

Mutter 3%

beide Eltern 30%

Normalbevölkerung 0,2-0,4%

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Q:

Welche Symptome gibt es bei einer Diabetesneumanifestation?

A:

Polyurie (z.B. nassere/schwerere Windeln)

Polydipsie (ständiger Durst, große Trinkmenge)

Gewichtsverlust trotz Heißhunger und viel Nahrungsaufnahme

Exsikkose (kann auch bei Infekt Auftretten)

Müdigkeit, Leistungsknick

Abdominelle Schmerzen im unteren rechten Quadranten = Pseudoappenizitis

Kussmaulatmung, Azetongeruch (Keton in Atemluft)

Bewusstseinsstörungen, ketoazidotisches Koma

Q:

Welche Werte werden bei Diabetes im Labor auffällig?

A:

Hyperglykämie

Glucosurie

Ketonurie

Metabolische Azidose

Leukozyten im Blutbild

​HbA1c

Antikörpernachweis

C-Peptide

Q:

Was ist eine Hyperglykämie bei Diabetes?

A:

erhöhter Glucosewert im Blut (Blutzucker erhöht)

Blutzucker >200mg/dl; nüchtern mehrfach Blutzucker 120mg/dl (Norm)

Q:

Was ist eine Glucosurie bei Diabetes?

A:

Zucker im Urin

hat nicht immer Krankheitswert, muss mit erhöhtem Blutzucker gekoppelt sein

Q:

Was ist eine Ketonurie bei Diabetes?

A:

Ketonkörper entstehen bei gesteigerter Verbrennung von Fett zur Energiegewinnung, da Glucose nicht verwertet werden kann, das Keton findet sich dann im Urin wieder

Q:

Was ist eine Metabolische Azidose?

A:

ein Stoffwechselbedingter verminderter HCO3- Konzentration im Blut was den pH-Wert unter 7,34 im Blut sinken lässt

Q:

Welche Allgemeinen Fakten zu Diabetes Mellitus kennen Sie?

A:

Erkrankungen an Typ I erfolgen meist im Kindesalter

zunehmende Erkrankung an Typ II im Kindesalter durch vermehrt adipöse Kinder

bei Absetzen einer Cortisontherapie kann ein cortisonindiziertes Diabetes entstehen 

Pädiatrie

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