Physiologie I at Humboldt-Universität Zu Berlin | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Ketonkörper als Energieträger 

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1. Nur die Leber ist als einziges Organ in der Lage Ketonkörper zu produzieren. Sie kann sie allerdings nicht selbst verwerten.

2. Sie werden an das Blut abgegeben und tragen zur Erhöhung der metabolisierbaren Substratkonzentration im Blut bei.

3. Im extrahepatischen Gewebe, werden sie in beträchtlichem Umfang zur Energiegewinnung oxidiert. V.a. im Herzen, Skelettmuskel und besonders im Gehirn ist die Umstellung des Stoffwechsels auf Ketonkörper von besonderer Bedeutung. Dadurch kann das Gehirn seinen Bedarf an Glucose von täglich ca. 140 g auf 40 – 50 g reduzieren.

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Unterscheide die Rezeptorklassen der Volumenrezeptoren

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1. Unterscheidung in A- und B-Rezeptoren nach der zeitlichen Lage der Maxima ihrer stark phasischen Entladungsmuster:

2- A-Rezeptoren (Vorhofsystole): Erregung der A-Rezeptoren während der Vorhofsystole führt über Sympathikusaktivierung zu einer Steigerung der Herzfrequenz

3. B-Rezeptoren (Vohofdiastole): hohes Blutvolumen --> Füllungsvolumen der Vorhöfe erhöht --> passive Dehnung -->  Aktivierung von B-Rezeptoren --> Hemmung des Sympathikus und Aktivierung des Parasympathikus

4. Dehnungsrezeptoren der Ventrikel: während der isovolumetrischen Kontraktion erregt, hemmender Einfluss auf Herzfrequenz

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Wirkung Atriales naturerisches Peptid

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1.  Wird in den Hervorhöfen gebildet und bei Dehnung der Vorhöfe durch vermehrtes Blutvolumen freigesetzt

2. Hemmt die Natriumresorption in der Niere, sorgt für gesteigerte Nierendurchblutung und verstärkte glomeruläre Filtration --> Senkung des Blutvolumens

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Allgemein Mittel- und Langfristige Kreislaufregulation

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1. Neben den oben beschriebenen nervalen Regulationsmechanismen sind an der langfristigen Regulation zusätzlich Hormone, intrarenale Mechanismen sowie Wachstumsprozesse von Gefäßsystem und Herzen beteiligt

2. Mittelfristig (Stunden bis Tage) ist v.a. das RAAS von Bedeutung. Für die langfristige Regulation (Tage bis Jahre) v.a. die funktionellen Beziehungen zwischen Blutdruckregulation und Salz-Wasser-Haushalts.

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Was dominiert bei der Kurzfristigen Kreislaufregulation

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Bei der kurzfristigen Regulation dominiert die neurogene Regulation über Kreislaufreflexe

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Beschreibe das Renin-Angiotension-Aldosteron-System

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1. Renin wird freigesetzt, wenn renaler Perfusionsdruck unter 70 mmHg sinkt

2. Spaltet von Angiotensinogen (aus der Leber) das Angiotensin I ab

3. Umwandlung von Angiotensin I in AT II durch ACE (Angiotensin converting Enzyme, aus der Lunge)

4. Wirkungen über zwei AT-Rezeptoren (AT1 und AT2):

a. Nebennierenrinde: Aldosteron-Freisetzung --> erhöhte Natrium- und Wasserrückresorption

b. Gefäße: Vasokonstriktion

c. Zentral: vermehrtes Durstgefühl und Salzhunger

d. Hypophyse: ADH-Freisetzung

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Wirkung der Katecholamine auf Kreilaufregulation

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1. Aktivierung des Sympathikus bewirkt Blutdruckanstieg

2. Dabei wird vorwiegend Noradrenalin aus den Varikositäten in der Gefäßwand ausgeschüttet

3. Aktiviert α1-Adrenorezeptoren in den Gefäßmuskelzellen

--> Ca2+-Freisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum

--> verstärkte Vasokonstriktion, die zusammen mit der sympathikusinduzierten Zunahme des Herzzeitvolumens einen Blutdruckanstieg bewirkt

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Allgemein Regulation der Organperfusion

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1. Regulationsfaktoren haben in den verschiedenen Organen durch den unterschiedlichen Rezeptorbesatz unterschiedlichen Stellenwert und auch Wirkung. Dadurch wird nahezu jedes Organ anders reguliert.

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Welche Regulationsmöglichkeiten gibt es (Organperfusion)

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1. über den Gefäßtonus

2. durch das vegetative Nervensystem

3. myogene Autoregulation (auch Bayliss-Effekt)

4. über Metabolite

5. über Hormone (speziell RAAS + Henry-Gauer-Reflex)

6. über endotheliale Wirkstoffe (besonders NO)

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Beschreibe die Regulationsmögklichkeit der Organperfusion über den Gefäßonus

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1. Gefäßwände besitzen einen Ruhetonus

a. eine Abnahme des Tonus bewirkt eine Vasodilatation

b. eine Zunahme des Tonus bewirkt eine Vasokonstriktion

2. der Ruhetonus hat zwei Komponente: basalen und neurogenen Tonus

a. basale Tonus: wird hervorgerufen durch Schrittmacherzellen in glatter Gefäßmuskulatur, diese vermitteln regional unterschiedliche Grundspannung

b. neurogene Tonus: ist zurückzuführen auf Impulse vom sympathischen Nervensystem (Noradrenalin -> Vasokonstriktion, s. vegetatives Nervensystem)

c. Stichwort Neuromodulation: Angiotensin II fördert und NO hemmt Noradrenalin

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Auswikrung Para- und Sympathikus auf Organperfusion

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1. Folgen Sympathikusaktivierung:

a. große Durchblutungssteigerung in Haut und Muskulatur

b. geringe Durchblutungssteigerung in Niere und GI-Trakt

c. kaum Beeinflussung auf Lungendurchblutung

2.  generell werden die Gefäßwände sympathisch innerviert (über α1-Rezeptoren -> Vasokonstriktion)

3. CAVE: über Parasympathikus Vasodilatation an Geschlechtsorganen

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Beschreibe die Funktion der Volumenrezeptoren

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1. Reagieren auf Drucksteigerung im venösen System und beeinflussen synergistisch mit den Pressorezeptoren das vegetative Nervensystem

2. Gleichzeitig wichtige Rolle bei der Volumenregulation und damit Beteiligung an langfristiger Regulation

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Q:

Ketonkörper als Energieträger 

A:

1. Nur die Leber ist als einziges Organ in der Lage Ketonkörper zu produzieren. Sie kann sie allerdings nicht selbst verwerten.

2. Sie werden an das Blut abgegeben und tragen zur Erhöhung der metabolisierbaren Substratkonzentration im Blut bei.

3. Im extrahepatischen Gewebe, werden sie in beträchtlichem Umfang zur Energiegewinnung oxidiert. V.a. im Herzen, Skelettmuskel und besonders im Gehirn ist die Umstellung des Stoffwechsels auf Ketonkörper von besonderer Bedeutung. Dadurch kann das Gehirn seinen Bedarf an Glucose von täglich ca. 140 g auf 40 – 50 g reduzieren.

Q:

Unterscheide die Rezeptorklassen der Volumenrezeptoren

A:

1. Unterscheidung in A- und B-Rezeptoren nach der zeitlichen Lage der Maxima ihrer stark phasischen Entladungsmuster:

2- A-Rezeptoren (Vorhofsystole): Erregung der A-Rezeptoren während der Vorhofsystole führt über Sympathikusaktivierung zu einer Steigerung der Herzfrequenz

3. B-Rezeptoren (Vohofdiastole): hohes Blutvolumen --> Füllungsvolumen der Vorhöfe erhöht --> passive Dehnung -->  Aktivierung von B-Rezeptoren --> Hemmung des Sympathikus und Aktivierung des Parasympathikus

4. Dehnungsrezeptoren der Ventrikel: während der isovolumetrischen Kontraktion erregt, hemmender Einfluss auf Herzfrequenz

Q:

Wirkung Atriales naturerisches Peptid

A:

1.  Wird in den Hervorhöfen gebildet und bei Dehnung der Vorhöfe durch vermehrtes Blutvolumen freigesetzt

2. Hemmt die Natriumresorption in der Niere, sorgt für gesteigerte Nierendurchblutung und verstärkte glomeruläre Filtration --> Senkung des Blutvolumens

Q:

Allgemein Mittel- und Langfristige Kreislaufregulation

A:

1. Neben den oben beschriebenen nervalen Regulationsmechanismen sind an der langfristigen Regulation zusätzlich Hormone, intrarenale Mechanismen sowie Wachstumsprozesse von Gefäßsystem und Herzen beteiligt

2. Mittelfristig (Stunden bis Tage) ist v.a. das RAAS von Bedeutung. Für die langfristige Regulation (Tage bis Jahre) v.a. die funktionellen Beziehungen zwischen Blutdruckregulation und Salz-Wasser-Haushalts.

Q:

Was dominiert bei der Kurzfristigen Kreislaufregulation

A:

Bei der kurzfristigen Regulation dominiert die neurogene Regulation über Kreislaufreflexe

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Q:

Beschreibe das Renin-Angiotension-Aldosteron-System

A:

1. Renin wird freigesetzt, wenn renaler Perfusionsdruck unter 70 mmHg sinkt

2. Spaltet von Angiotensinogen (aus der Leber) das Angiotensin I ab

3. Umwandlung von Angiotensin I in AT II durch ACE (Angiotensin converting Enzyme, aus der Lunge)

4. Wirkungen über zwei AT-Rezeptoren (AT1 und AT2):

a. Nebennierenrinde: Aldosteron-Freisetzung --> erhöhte Natrium- und Wasserrückresorption

b. Gefäße: Vasokonstriktion

c. Zentral: vermehrtes Durstgefühl und Salzhunger

d. Hypophyse: ADH-Freisetzung

Q:

Wirkung der Katecholamine auf Kreilaufregulation

A:

1. Aktivierung des Sympathikus bewirkt Blutdruckanstieg

2. Dabei wird vorwiegend Noradrenalin aus den Varikositäten in der Gefäßwand ausgeschüttet

3. Aktiviert α1-Adrenorezeptoren in den Gefäßmuskelzellen

--> Ca2+-Freisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum

--> verstärkte Vasokonstriktion, die zusammen mit der sympathikusinduzierten Zunahme des Herzzeitvolumens einen Blutdruckanstieg bewirkt

Q:

Allgemein Regulation der Organperfusion

A:

1. Regulationsfaktoren haben in den verschiedenen Organen durch den unterschiedlichen Rezeptorbesatz unterschiedlichen Stellenwert und auch Wirkung. Dadurch wird nahezu jedes Organ anders reguliert.

Q:

Welche Regulationsmöglichkeiten gibt es (Organperfusion)

A:

1. über den Gefäßtonus

2. durch das vegetative Nervensystem

3. myogene Autoregulation (auch Bayliss-Effekt)

4. über Metabolite

5. über Hormone (speziell RAAS + Henry-Gauer-Reflex)

6. über endotheliale Wirkstoffe (besonders NO)

Q:

Beschreibe die Regulationsmögklichkeit der Organperfusion über den Gefäßonus

A:

1. Gefäßwände besitzen einen Ruhetonus

a. eine Abnahme des Tonus bewirkt eine Vasodilatation

b. eine Zunahme des Tonus bewirkt eine Vasokonstriktion

2. der Ruhetonus hat zwei Komponente: basalen und neurogenen Tonus

a. basale Tonus: wird hervorgerufen durch Schrittmacherzellen in glatter Gefäßmuskulatur, diese vermitteln regional unterschiedliche Grundspannung

b. neurogene Tonus: ist zurückzuführen auf Impulse vom sympathischen Nervensystem (Noradrenalin -> Vasokonstriktion, s. vegetatives Nervensystem)

c. Stichwort Neuromodulation: Angiotensin II fördert und NO hemmt Noradrenalin

Q:

Auswikrung Para- und Sympathikus auf Organperfusion

A:

1. Folgen Sympathikusaktivierung:

a. große Durchblutungssteigerung in Haut und Muskulatur

b. geringe Durchblutungssteigerung in Niere und GI-Trakt

c. kaum Beeinflussung auf Lungendurchblutung

2.  generell werden die Gefäßwände sympathisch innerviert (über α1-Rezeptoren -> Vasokonstriktion)

3. CAVE: über Parasympathikus Vasodilatation an Geschlechtsorganen

Q:

Beschreibe die Funktion der Volumenrezeptoren

A:

1. Reagieren auf Drucksteigerung im venösen System und beeinflussen synergistisch mit den Pressorezeptoren das vegetative Nervensystem

2. Gleichzeitig wichtige Rolle bei der Volumenregulation und damit Beteiligung an langfristiger Regulation

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