Modul 6 at Humboldt-Universität zu Berlin

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Def. Allgemeines Adaptionssyndrom

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historisches Krankheitskonzept/Behandlung 

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Allgemein/Def. Pest 
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Historisches Krankheitsmodell/Behandlung Pest

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Allgemein Def. Syphillis

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Historisches Krankheitsmodell/Behandlung Syphillis

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Allgemeine und Def. Lepra
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Allgemein Def. Bakteriologie (hist.)

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Methodik zur Erregerdarstellung Kochs

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Behandlungskonzept und Krankheitskonzept durch Bakteriologie

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Aufgabe Kassenärztliche Vereinigung
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Allgemein def. Zellularpathologie

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Modul 6

Def. Allgemeines Adaptionssyndrom

1. biologisches Konzept von Hans Seyle, der Stress als unspezifische Antwort des Körpers auf belastende Anforderungen verstand

Modul 6

historisches Krankheitskonzept/Behandlung 
1. dem damaligen Weltbild entsprach es, dass die Erkrankung als eine Strafe Gottes
angesehen wurde
2. bei der Besehung/Lepraschau durch Ärzte (aber auch einfach nur gebildete Personen) wurden
potentielle Erkrankte diagnostiziert
3. dazu wurden Beschaffenheit und Empfindlichkeit von
Haut & Haar untersucht, Träume erfragt sowie humoralpathologische Diagnostik
betrieben (Puls & Urinschau, Aderlass)
4. nach positivem Urteil wurden die Erkrankten als lebende Tote („tamquam mortuus“)
behandelt, d.h. sie wurden aus der Gemeinschaft rechtskräftig ausgestoßen, Ehe sowie Hab & Gut wurden aufgelöst und es gab eine Totenmesse
5. von da an mussten sie sich
mit einer „Klapper“ für nicht erkrankte aus der Entfernung zu erkennen geben
6. im Gegensatz zur Antike gab es im Mittelalter vor den Stadttoren Auffanglager/
Sondersiechenhäuser/Leprosorien, die den Verstoßenen als Lebensraum nicht aber als Behandlungsstätte dienten

Modul 6

Allgemein/Def. Pest 
1. Hochgradig ansteckende bakterielle (yersinia pestis) Infektionskrankheit
2.  die über Flohbisse und Tröpfcheninfektion übertragen wurde 
3. v.a.zwischen dem 14. und 18.Jahrhungert rasant zu Epidemien mit unzähligen Todesopfern verbreitete
4. Die als "Schwarzer Tod" bezeichnete europäische Pandemie forderte geschätzt 25 Mio Todesopfer, etwa 1/3 der damaligen Bevölkerung

Modul 6

Historisches Krankheitsmodell/Behandlung Pest
1. nicht mehr Gottesbestrafung sondern krankmachende Ausdünstungen nach Naturkatastrophen
(Miasmentheorie, wonach faule, verunreinigte Luft die Krankheit
mit sich bringt)
2. faule Pestdünste verderben die Körpersäfte
3. aus diesen Vorstellungen ergeben sich auch die Maßnahmen
gegen die Ansteckung
4. Ärzte waren durch Mäntel und
Schnabelmaske anderen gegenüber als Kontakt-habende Personen gekennzeichnet
5. im Schnabel befanden sich Kräuter, die ähnlich wie Feuer auf
Straßenkreuzungen die Luft reinigen sollten
6. die Errichtung von Pesthäusern zur Quarantäne der
Erkrankten begann, wobei die Epidemien teils so schnell und schwer verliefen, dass
geordnete Verfahren nicht möglich waren
7. Flucht angeraten
8. Magister: a. Verhaltensregeln diätetischer Art
b. Vermeidung körperlicher
Anstrengung
c. Verzicht auf das Bad
d. Wahl des richtigen Wohnorts und Flucht vor

Modul 6

Allgemein Def. Syphillis
1. durch schraubenförmiges Bakterium Treponema pallidum verursachte
Infektionskrankheit
2. die durch Schleimhautkontakt und Geschlechtsverkehr sowie Blutkontakt übertragen wird
3. anfangs treten Schleimhautgeschwüre & Hautveränderungen (Exanthem, Haarausfall, Papeln) auf, in späteren Stadien kommt es
teilweise zu chronischen Organschädigungen sowie der Zerstörung des ZNS

Modul 6

Historisches Krankheitsmodell/Behandlung Syphillis
1. Erklärungsmodell: Contagien (übertragbare Ansteckungsstoffe), sowie durch direkten Kontakt („venerische Erkrankung“)
2. therapeutische & präventive Strategien, Einsperren der Erkrankten in sog. "Franzosenhäuser"
3. z.T. noch humoralpathologisch geprägte Therapieantätze mit Quecksilberschmier- & Schwitzkuren mit erheblichen Nebenwirkungen aber auch Erfolgen
3. Präventionsmaßnahmen: Kontrolle der Verkehrswege, also der vermuteten Übertragungswege, außerdem Schließung von Badestuben und Zwangsbehandlung Prostituierter

Modul 6

Allgemeine und Def. Lepra
1. Bakterielle (Myobacterium leprae) Infektionskrankheit 
2.
a. typische Hautläsionen 
b. (v.a. Befall von Makrophagen & Schwann’schen Zellen) mit granulomatösen Entzündungen
(knotenartige Gewebsneubildungen, Vernarbung)
c. atrophischen Lähmungen der
Extremitätensptizen
d. Verlust von Phalangen (Finger- & Zehenknochen) 
3. Eine der ältesten bekannten Erkrankungen, v.a. in der Antike, sowie dem Hoch-& Spätmittelalter weit verbreite

Modul 6

Allgemein Def. Bakteriologie (hist.)
1. mit der von Robert Koch entstehenden Bakteriologie kam es zu einem
Paradigmenwechsel, da er Antworten auf viele humoral- oder zellularpathologisch nicht zu beantwortende Fragen gab & seine Ergebnisse reproduzieren konnte
2. die Bakteriologie beschäftigt sich mit der Entdeckung, Charakterisierung und
Identifizierung verschiedener Bakterien und liefert dadurch wesentliche Erkenntnisse für
Prophylaxe, Therapie- und Behandlungsmethoden
3. die von Virchow postulierte Sozialmedizin war demnach weniger wichtig als angenommen, da die Krankheitsursache eher monokausal war

Modul 6

Methodik zur Erregerdarstellung Kochs
(1) anatomische Untersuchung der erkrankten Organe
(2) Isolation & Züchtung der Krankheitskeime in Reinkultur im Labor
(3) Neuerzeugung der gleichen Krankheit nach Übertragung der gezüchteten Reinkultur
auf gesunde Organismen (Tierexperiment)

Modul 6

Behandlungskonzept und Krankheitskonzept durch Bakteriologie
1. infolgedessen war es möglich
a. Präventionsmaßnahmen zu empfehlen
(Krankheitsmerkblätter)
b. Kausaltherapien anzuwenden (Bekämpfung des Keims)
2. es kam außerdem
zu einer Redefinition von Krankheiten, da diese nur noch gesichert vorlagen, wenn der Erreger im Patienten nachgewiesen werden konnte
-> z.Z. des Durchbruchs der Bakteriologie um 1880 war die Wirksamkeit der Therapie jedoch noch nicht absehbar
3. es kommt nur zum Krankheitsausbruch, wenn notwendige Bedingung (Keim) &
hinreichende Bedingungen (schlechte soziale/hygienische Umstände etc. zur Ausbreitung des Keims) vorliegen

Modul 6

Aufgabe Kassenärztliche Vereinigung
1. damit nicht jeder niedergelassene Arzt mit jeder der momentan ca. 130 gesetzlichen
Krankenkassen Vertragsverhandlungen bezüglich der Abrechnungsmodalitäten führen
muss, wird die Position der Ärzte durch die Kassenärztliche Vereinigung vertreten, die
mit den gesetzlichen Krankenkassen der GKV verhandelt (Kollektivvertragsystem)

Modul 6

Allgemein def. Zellularpathologie
1. um 1850
2. Vorstellung, das Krankheiten
aufgrund von Störungen der Körperzellen bzw. deren Funktion entstehen
3. sie löste die
lange postulierte Humoralpathologie
4. Rudolf Virchow
5. Virchow erkannte, auch soziale &
hygienische Gegebenheiten entscheiden für die Verbreitung von Krankheiten sind
6. es etablierte sich daher die Sozialmedizin, die mit Hilfe der Politik die Wohn- & sanitären
Verhältnisse sowie den Bildungsstand und die Ernährung der Bürger zu verbessern

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