Medienwirtschaft I at Hochschule RheinMain | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Medienwirtschaft I an der Hochschule RheinMain

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TESTE DEIN WISSEN

Was zählt zu den elementaren Produktionsfaktoren? (4)

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Zu den Elementarfaktoren zählen der gesamte sachliche Input des Betriebs und die objektbezogenen (ausführenden) Arbeitsleistungen: 

- Betriebsmittel sind alle im Betrieb verwendeten Anlagen und Gegenstände, die nicht Bestandteil des Outputs werden, hierzu gehören z.B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen sowie Werkzeuge. 

- Betriebsstoffe gehen im betrieblichen Transformationsprozess „unter“, werden aber nicht Bestandteil des Outputs. Dies sind vor allem Energiestoffe bzw. sonstige Stoffe (z.B. Schmiermittel), die für die Funktionsfähigkeit der Betriebsmittel notwendig sind, oder Verbrauchsmaterial („Büroartikel“), das Mitarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit benötigen. 

- Werkstoffe sind alle Roh-, Halb- und Fertigfabrikate (Bauteile; Komponenten), die durch Be- und Verarbeitung im Produktionsprozess zum Bestandteil des Erzeugnisses werden. Man spricht von Zuliefererteilen, wenn diese Werkstoffe von anderen Betrieben bezogen werden. 

- Objektbezogene Arbeitsleistungen: Sie befassen sich mit der unmittelbaren Durchführung der betrieblichen Vorgänge. Hierzu zählen auch Betriebsdienste, die den Produktionsprozess unterstützen.

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„Dispositive Arbeitsleistungen sind auf nahezu allen Ebenen der betriebswirtschaftlichen Hierarchie anzutreffen!“ Erläutern Sie diese Aussage (5)

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Die Leitung und Lenkung der betrieblichen Vorgänge erschöpft sich nicht im Treffen von Entscheidungen, sondern umfasst weitere, die Entscheidung vorbereitende bzw. ihnen folgende Aufgaben: 

- Planung: Sie umfasst die Festlegung der Ziele, die erreicht werden sollen, Analyse des Istzustands (Problemanalyse), Ermittlung der Handlungsalternativen und Bewertung der Alternativen. Diese Informationen sind notwendig, um Entscheidungen treffen zu können. Bei originären Entscheidungen ist die „Planungsgrundlage“ zumeist schwierig; Die Planung für derivative Entscheidungen muss sich an den originären Entscheidungen orientieren. 

- Organisation: Realisierung der getroffenen Entscheidungen durch die Veranlassung der entsprechenden betrieblichen (Ablauf-) schritte. Die Realisierung erfordert vor allem Führung der betreffenden (ausführenden) Mitarbeiter. 

- Die Kontrolle: Überprüfung, ob die getroffenen (operativen) Entscheidungen und deren Realisierung zum gewünschten Entscheidungsziel geführt haben, bzw. wo Ursachen für eine Zielverfehlung liegen. Diese Aufgabenstellung wurde zum „Controlling“ erweitert. 

- Dokumentation: Das Betriebsgeschehen bedarf nicht zuletzt aufgrund rechtlicher Vorgaben einer Dokumentation (z.B. Rechnungswesen), um eine informationsbezogene Grundlage für Planung, Entscheidung und Kontrolle zu schaffen. 

- Mitarbeiterführung: Manager sind meist Vorgesetzte von anderen Mitarbeitern im Betrieb, an die sie Entscheidungen delegieren, die ihnen bei der Planung, Kontrolle und Dokumentation „zuarbeiten“, bzw. die die getroffenen Entscheidungen ausführen. Dies erfordert die Führung der betreffenden Mitarbeiter: Hierunter sind sowohl die Aufgabensetzungen für die Mitarbeiter, die Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern als auch deren Motivation zu verstehen. 


Neben dem Treffen der operativen Entscheidungen, die der Realisierung (Organisation) der getroffenen strategischen Entscheidungen dienen, bilden Planung, Kontrolle und Dokumentation die typischen Aufgabenbereiche des „Middle-Managements“.

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Charakterisieren Sie die Transaktionsbeziehungen: Welche Ausformungen nehmen Sie auf verschiedenen Märkten an? (3)

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Transaktionen sind ökonomische Austauschbeziehungen (Transaktionen), die auf Märkten stattfinden. Charakteristik einer Transaktionsbeziehung ist, dass ein Akteur eine Leistung einem anderen Akteur anbietet und hierfür eine monetäre Gegenleistung (Preis) von ihm erhalten will. Je nach Art der angebotenen Leistung lassen sich verschiedene Märkte und damit auch Arten von Transaktionsbeziehungen unterscheiden: Auf dem Gütermarkt offerieren Betriebe Konsum-, Investitionsgüter oder Dienstleistungen, die sie gegen einen Preis privaten Haushalten (Konsumenten) für ihre Konsumzwecke oder anderen Betrieben für deren Produktionsprozesse überlassen. Auf dem Arbeitsmarkt bieten private Haushalte (Arbeitnehmer) gegen Lohn ihre Arbeitskraft an; diesen „Faktor Arbeit“ benötigen wiederrum Betriebe, d.h. die Arbeitgeber zur Durchführung ihrer Produktionsprozesse. Auf dem Kapitalmarkt stellen Akteure (Investoren; Kapitalgeber) anderen Haushalten und Betrieben (Kapitalnehmer) „Geld“ (Kapital) zur Verfügung, wobei sie als Preis hierfür Zinsen, sowie bei befristeter Überlassung des Kapitals dessen Rückzahlung erhalten wollen.

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„Die Finanzierungsaufgabe eines Betriebes besteht darin, dass beim Absatz verdiente Geld für die Beschaffung bereit zu stellen.“ Nehmen Sie Stellung!

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Die Finanzierungsaufgabe eines Betriebs steht zwischen Absatz und Beschaffung. Sie beinhaltet aber mehr als die Bereitstellung der Absatzerlöse für die Beschaffungsaufgaben. Da die für die Beschaffung notwendigen Ausgaben in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt und in der gleichen Höhe anfallen wie Einnahmen aus dem Verkauf der Erzeugnisse zufließen, müssen die Geldmittel „gemanagt“ werden. Die Finanzierungsaufgabe sorgt dafür, dass das Unternehmen über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um den laufenden betrieblichen Transformationsprozess zu bestreiten, Investitionen zu tätigen oder Investoren zustehende Zahlungen (z.B. Zinszahlungen an Kreditgeber; Rückzahlung von Krediten) unter Wahrung der Zahlungsfähigkeit leisten zu können, was eine entsprechende Liquiditätsplanung erfordert. Müssen dem Unternehmen für die anstehenden, zu leistenden Zahlungen finanzielle Mittel durch Aufnahme von Fremd- oder Eigenkapital am Kapitalmarkt bzw. bei Investoren zugeführt werden, ist das benötigte Kapital zu möglichst niedrigen Kapitalkosten (Finanzierungskosten) zu beschaffen. Ferner sind überschüssige Geldmittel, die bspw. aus Verkaufserlösen stammen und nicht für anstehende Auszahlungen benötigt werden, am Kapitalmarkt anzulegen, um Zinsen zu erwirtschaften.

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Durch welche Merkmale zeichnen sich Unternehmen gegenüber Betrieben aus? (+3)

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Der Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Sachgüter und Dienstleistungen erstellt und an Nachfrager abgesetzt werden. Dies konstruiert den betrieblichen Transformationsprozess. Wenngleich umgangssprachlich „Betrieb“ und „Unternehmen“ („Unternehmung“) synonym verstanden werden, existiert eine Differenzierung zwischen beiden Begriffen: Unternehmen (Unternehmungen) sind marktwirtschaftlich orientierte Betriebe, da sie dem Autonomieprinzip, dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip und dem Prinzip des Privateigentums folgen: 

- Autonomieprinzip: Der Eigentümer des Unternehmens ist in seinen betrieblichen Entscheidungen (z.B. Preise, Produkte, Wahl des Mitarbeiters oder der Kapitalgeber) weitgehend frei und keiner staatlichen Lenkungsbehörde unterworfen. Einschränkungen des Handlungsspielraums bestehen allerdings durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. 

- Erwerbswirtschaftliches Prinzip: Das unternehmerische Bestreben ist, durch die Produktion und den Absatz (Vermarktung) von Gütern Gewinne zu erzielen oder sogar den Gewinn zu maximieren. 

- Privateigentum: Die Verfügungsrechte an den Produktionsmitteln und am Gewinn stehen den Eigentümern zu und gehören nicht einem „Volksvermögen“: Eigentümer sind diejenigen Personen, die dem Unternehmen Kapital ohne zeitliche Befristung (Eigenkapital) überlassen; der Gewinn, den das Unternehmen erzielt, stellt den „Zins“ auf ihr eingesetztes Kapital dar. Ebenso wie der Eigentümer den Gewinn aus seiner unternehmerischen Tätigkeit „einstreicht“, muss er aber auch einen etwaigen Verlust tragen; dies ist sein unternehmerisches Risiko. Eine etwas anders fokussierte Begriffsinterpretation des Privateigentums beinhaltet, dass keine staatlichen Institutionen, d.h. „die öffentliche Hand“ Eigentümer des Betriebs ist.

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Charakterisieren Sie den Begriff des Wirtschaftens (Erfahrungsobjekt der BWL) (+2)

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Das Erfordernis des Wirtschaftens resultiert aus dem Tatbestand der Knappheit von Ressourcen: Dies bedeutet, dass einem Akteur nur begrenzte Mittel (Ressourcen) zur Erreichung seiner Ziele zur Verfügung stehen. Der Tatbestand der Knappheit findet sich praktisch in allen Lebensbereichen und damit auch bei ökonomischen Sachverhalten. Beispiele hierfür sind: Das begrenzte Einkommen des Nachfragers verhindert, dass er die Summe seiner Konsumwünsche erfüllen kann. Ein Unternehmer hat nicht das „Geld“ (Kapital), all seine Investitionsprojekte zu finanzieren. Charakteristik des Wirtschaftens ist hierbei das Treffen von Entscheidungen, um: 

- Eine optimale (bestmögliche) Zielerfüllung unter Beachtung der begrenzten Mittel zu erreichen bzw. 

- Den Bestand an verfügbaren Mitteln zu vergrößern 

Vereinfacht gesagt, beinhaltet „Wirtschaften“, das Umgehen mit dem Knappheitsproblem.

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Welches Erkenntnisziel hat die BWL als wissenschaftliche Disziplin? (3)

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Die Betriebswirtschaftslehre will Erkenntnisse über wirtschaftliches Handeln, d.h. ökonomische Entscheidungen und Prozesse in Betrieben gewinnen. Dabei verfolgt sie drei Erkenntnisziele: 

- Beschreibungsziel: Betriebswirtschaftliche Sachverhalte erhalten eine Terminologie, die Vielfalt betriebswirtschaftlicher Sachverhalte wird durch Klassifizierung und Typenbildung systematisiert. 

- Erklärungsziel: Ziel ist die Gewinnung von „gesetzesartigen“ Aussagen (wenn-dann- bzw. Ursache- Wirkungsbeziehungen) über betriebliche Sachverhalte. Die Probleme betriebswirtschaftlicher Theoriebildung liegen allerdings darin, dass – anders als bspw. In der Physik – „Naturgesetze“ fehlen und sich aufgrund der Vielfalt betriebswirtschaftlicher Phänomene Theorien nur für spezifische Sachverhalte bilden lassen (Partialerklärungen). 

- Gestaltungsziel: Gegenstand ist die Formulierung von Handlungsempfehlungen im Hinblick auf vorgegebene Ziele: Dies betrifft vor allem die Optimierung der betrieblichen Prozesse und Entscheidungsprobleme, was auch als entscheidungsorientierter Ansatz der Betriebswirtschaftslehre bekannt ist.

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Welche Betriebe gibt es neben Unternehmen? (2)

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Neben Unternehmen gibt es gemeinnützige und öffentliche Betriebe: gemeinnützige Betriebe (Non-Profit- Organisationen) verfolgen aufgrund externer Auflagen oder ihrer Satzung keine Gewinnerzielung, sondern streben lediglich eine langfristige Kostendeckung an: Der erzielte Umsatz aus dem Verkauf der Leistungen deckt die Betriebskosten ab. Bei öffentlichen Betrieben ist wesentlicher Eigentümer die öffentliche Hand, wobei diese Betriebe zumeist auch nach dem Kostendeckungsprinzip, oder sogar dem Zuschussprinzip agieren. Im letzten Fall muss die öffentliche Hand einen Zuschuss aus ihrem Haushalt zur Abdeckung der „Betriebskosten“ leisten, dass der Betrieb selbst über den Verkauf seiner Leistungen keinen hierfür ausreichenden Umsatz erzielt.

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Charakterisieren Sie die Transaktionskostentheorie (3)

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Transaktionskosten entstehen in allen „Phasen“ einer Transaktion: 

- Anbahnung (ex-ante Transaktionskosten): Kosten bei der Partnersuche, Kommunikationskosten, Kosten für Informationssuche; Signalling-Kosten; mit Letzterem erfasst man Kosten, dem Transaktionspartner den eigenen Leistungswillen und die Leistungsfähigkeit zu verdeutlichen. 

- Durchführung: Vereinbarungs- bzw. Verhandlungskosten; Absicherungskosten (Risikoübernahme in Transaktionen); Kosten für die Vertragsdurchsetzung; Beendigungskosten (Kosten für die vorzeitige Beendigung einer Transaktionsbeziehung). 

- Kontrolle und Anpassung (ex-post Transaktionskosten): Kosten für Überwachung der Leistung des Transaktionspartners (Agency Costs; Monitoring Costs); Verhandlungskosten bei Vertragsänderungen; Kosten für die Änderung der Leistungen des Transaktionspartners. Transaktionskosten können nicht nur monetären Charakter haben. Die Folge von Transaktionskosten ist, dass sie aus Sicht des Nachfragers als „Kostenbestandteile“ zusätzlich zum zu zahlenden Preis für ein Produkt hinzukommen bzw. aus Sicht des Anbieters die Produktionskosten erhöhen. Transaktionskosten verringern damit den „Einigungsbereich“ zwischen beiden Transaktionspartnern. Die Zielsetzung ist es deshalb, intelligente Transaktionsdesigns zu schaffen, um Transaktionskosten zu reduzieren.

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Nehmen Sie Stellung zu der Aussage: Das betriebswirtschaftliche Geschehen kann mit der Kurzformel Geld-> Ware-> mehr Geld beschrieben werden

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Das betriebliche Geschehen besteht darin, den Input eines Betriebes in Output zu verwandeln. Der Input, bestehend aus Werkstoffen, Betriebsmitteln und Arbeitsleistungen, wird transformiert zu einem bestimmten Output. Dabei kann es sich sowohl um Güter (Waren) als auch um Dienstleistungen handeln, wobei die Besonderheit der Dienstleistungen darin besteht, dass sie bei ihrer Herstellung keine Werkstoffe benötigen. Der Input des Betriebs kostet Geld (Arbeitslöhne, Einkauf von Rohmaterialien etc.), für den Output bekommt man Geld. Ziel des Betriebs ist es, durch die geeignete Kombination der Inputfaktoren einen Output zu erbringen, für welchen mehr Geld erzielt werden kann, als ursprünglich für den Input aufgewendet wurde. Das betriebliche Geschehen ist also auf die Erwirtschaftung von Überschuss ausgerichtet (erwerbswirtschaftliches Prinzip).

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Was sind dispositive Arbeitsleistungen? (+2)

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Dispositive Arbeitsleistungen sind Tätigkeiten in einem Betrieb, die sich mit der Leitung und Lenkung der betrieblichen Vorgänge beschäftigen und im Vorbereiten und Treffen von Entscheidungen bestehen (Führungsentscheidungen): 


- Originäre Führungsentscheidungen sind die „strategischen Entscheidungen“ in einem Betrieb: Sie fordern Weitblick und das „Fingerspitzengefühl“ eines „dynamischen Unternehmers“. Aufgrund ihres Charakters sind originäre Entscheidungen nicht delegierbar und im Vorhinein auch nicht bewertbar; letztendlich zeigen Gewinn bzw. Verlust auf dem Markt ob die Entscheidung gut oder schlecht war. 

- Derivative Führungsentscheidungen leiten sich aus den originären Führungsentscheidungen ab und betreffen vor allem deren Umsetzung: Bei diesen operativen Entscheidungen tritt die Unternehmensführung Entscheidungskompetenz an die Spezialisten ab (Delegation). 


Dispositive Arbeitsleistungen werden auch als „Management“ bezeichnet, wobei originäre Entscheidungen das Top- Management (Geschäftsführung), operative Entscheidungen das „Middle-Management“, häufig repräsentiert durch die leitenden Angestellten, treffen.

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Auf welche Weise lassen sich Handlungsempfehlungen zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme gewinnen? (4)

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Handlungsempfehlungen lassen sich zum einen durch Beobachtung und Erfahrung, durch Anwendung von betriebswirtschaftlichen Theorien oder durch explizite Problemlösung mit Hilfe mathematischer Optimierungsmodelle oder Simulationsrechnungen gewinnen. Dieser „mathematische Ansatz“ setzt aber voraus, dass sich das Entscheidungsproblem ausreichend gut (formal) darstellen lässt, was bei vielen, vor allem strategischen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen nicht der Fall ist.

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Q:

Was zählt zu den elementaren Produktionsfaktoren? (4)

A:

Zu den Elementarfaktoren zählen der gesamte sachliche Input des Betriebs und die objektbezogenen (ausführenden) Arbeitsleistungen: 

- Betriebsmittel sind alle im Betrieb verwendeten Anlagen und Gegenstände, die nicht Bestandteil des Outputs werden, hierzu gehören z.B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen sowie Werkzeuge. 

- Betriebsstoffe gehen im betrieblichen Transformationsprozess „unter“, werden aber nicht Bestandteil des Outputs. Dies sind vor allem Energiestoffe bzw. sonstige Stoffe (z.B. Schmiermittel), die für die Funktionsfähigkeit der Betriebsmittel notwendig sind, oder Verbrauchsmaterial („Büroartikel“), das Mitarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit benötigen. 

- Werkstoffe sind alle Roh-, Halb- und Fertigfabrikate (Bauteile; Komponenten), die durch Be- und Verarbeitung im Produktionsprozess zum Bestandteil des Erzeugnisses werden. Man spricht von Zuliefererteilen, wenn diese Werkstoffe von anderen Betrieben bezogen werden. 

- Objektbezogene Arbeitsleistungen: Sie befassen sich mit der unmittelbaren Durchführung der betrieblichen Vorgänge. Hierzu zählen auch Betriebsdienste, die den Produktionsprozess unterstützen.

Q:

„Dispositive Arbeitsleistungen sind auf nahezu allen Ebenen der betriebswirtschaftlichen Hierarchie anzutreffen!“ Erläutern Sie diese Aussage (5)

A:

Die Leitung und Lenkung der betrieblichen Vorgänge erschöpft sich nicht im Treffen von Entscheidungen, sondern umfasst weitere, die Entscheidung vorbereitende bzw. ihnen folgende Aufgaben: 

- Planung: Sie umfasst die Festlegung der Ziele, die erreicht werden sollen, Analyse des Istzustands (Problemanalyse), Ermittlung der Handlungsalternativen und Bewertung der Alternativen. Diese Informationen sind notwendig, um Entscheidungen treffen zu können. Bei originären Entscheidungen ist die „Planungsgrundlage“ zumeist schwierig; Die Planung für derivative Entscheidungen muss sich an den originären Entscheidungen orientieren. 

- Organisation: Realisierung der getroffenen Entscheidungen durch die Veranlassung der entsprechenden betrieblichen (Ablauf-) schritte. Die Realisierung erfordert vor allem Führung der betreffenden (ausführenden) Mitarbeiter. 

- Die Kontrolle: Überprüfung, ob die getroffenen (operativen) Entscheidungen und deren Realisierung zum gewünschten Entscheidungsziel geführt haben, bzw. wo Ursachen für eine Zielverfehlung liegen. Diese Aufgabenstellung wurde zum „Controlling“ erweitert. 

- Dokumentation: Das Betriebsgeschehen bedarf nicht zuletzt aufgrund rechtlicher Vorgaben einer Dokumentation (z.B. Rechnungswesen), um eine informationsbezogene Grundlage für Planung, Entscheidung und Kontrolle zu schaffen. 

- Mitarbeiterführung: Manager sind meist Vorgesetzte von anderen Mitarbeitern im Betrieb, an die sie Entscheidungen delegieren, die ihnen bei der Planung, Kontrolle und Dokumentation „zuarbeiten“, bzw. die die getroffenen Entscheidungen ausführen. Dies erfordert die Führung der betreffenden Mitarbeiter: Hierunter sind sowohl die Aufgabensetzungen für die Mitarbeiter, die Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern als auch deren Motivation zu verstehen. 


Neben dem Treffen der operativen Entscheidungen, die der Realisierung (Organisation) der getroffenen strategischen Entscheidungen dienen, bilden Planung, Kontrolle und Dokumentation die typischen Aufgabenbereiche des „Middle-Managements“.

Q:

Charakterisieren Sie die Transaktionsbeziehungen: Welche Ausformungen nehmen Sie auf verschiedenen Märkten an? (3)

A:

Transaktionen sind ökonomische Austauschbeziehungen (Transaktionen), die auf Märkten stattfinden. Charakteristik einer Transaktionsbeziehung ist, dass ein Akteur eine Leistung einem anderen Akteur anbietet und hierfür eine monetäre Gegenleistung (Preis) von ihm erhalten will. Je nach Art der angebotenen Leistung lassen sich verschiedene Märkte und damit auch Arten von Transaktionsbeziehungen unterscheiden: Auf dem Gütermarkt offerieren Betriebe Konsum-, Investitionsgüter oder Dienstleistungen, die sie gegen einen Preis privaten Haushalten (Konsumenten) für ihre Konsumzwecke oder anderen Betrieben für deren Produktionsprozesse überlassen. Auf dem Arbeitsmarkt bieten private Haushalte (Arbeitnehmer) gegen Lohn ihre Arbeitskraft an; diesen „Faktor Arbeit“ benötigen wiederrum Betriebe, d.h. die Arbeitgeber zur Durchführung ihrer Produktionsprozesse. Auf dem Kapitalmarkt stellen Akteure (Investoren; Kapitalgeber) anderen Haushalten und Betrieben (Kapitalnehmer) „Geld“ (Kapital) zur Verfügung, wobei sie als Preis hierfür Zinsen, sowie bei befristeter Überlassung des Kapitals dessen Rückzahlung erhalten wollen.

Q:

„Die Finanzierungsaufgabe eines Betriebes besteht darin, dass beim Absatz verdiente Geld für die Beschaffung bereit zu stellen.“ Nehmen Sie Stellung!

A:

Die Finanzierungsaufgabe eines Betriebs steht zwischen Absatz und Beschaffung. Sie beinhaltet aber mehr als die Bereitstellung der Absatzerlöse für die Beschaffungsaufgaben. Da die für die Beschaffung notwendigen Ausgaben in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt und in der gleichen Höhe anfallen wie Einnahmen aus dem Verkauf der Erzeugnisse zufließen, müssen die Geldmittel „gemanagt“ werden. Die Finanzierungsaufgabe sorgt dafür, dass das Unternehmen über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um den laufenden betrieblichen Transformationsprozess zu bestreiten, Investitionen zu tätigen oder Investoren zustehende Zahlungen (z.B. Zinszahlungen an Kreditgeber; Rückzahlung von Krediten) unter Wahrung der Zahlungsfähigkeit leisten zu können, was eine entsprechende Liquiditätsplanung erfordert. Müssen dem Unternehmen für die anstehenden, zu leistenden Zahlungen finanzielle Mittel durch Aufnahme von Fremd- oder Eigenkapital am Kapitalmarkt bzw. bei Investoren zugeführt werden, ist das benötigte Kapital zu möglichst niedrigen Kapitalkosten (Finanzierungskosten) zu beschaffen. Ferner sind überschüssige Geldmittel, die bspw. aus Verkaufserlösen stammen und nicht für anstehende Auszahlungen benötigt werden, am Kapitalmarkt anzulegen, um Zinsen zu erwirtschaften.

Q:

Durch welche Merkmale zeichnen sich Unternehmen gegenüber Betrieben aus? (+3)

A:

Der Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Sachgüter und Dienstleistungen erstellt und an Nachfrager abgesetzt werden. Dies konstruiert den betrieblichen Transformationsprozess. Wenngleich umgangssprachlich „Betrieb“ und „Unternehmen“ („Unternehmung“) synonym verstanden werden, existiert eine Differenzierung zwischen beiden Begriffen: Unternehmen (Unternehmungen) sind marktwirtschaftlich orientierte Betriebe, da sie dem Autonomieprinzip, dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip und dem Prinzip des Privateigentums folgen: 

- Autonomieprinzip: Der Eigentümer des Unternehmens ist in seinen betrieblichen Entscheidungen (z.B. Preise, Produkte, Wahl des Mitarbeiters oder der Kapitalgeber) weitgehend frei und keiner staatlichen Lenkungsbehörde unterworfen. Einschränkungen des Handlungsspielraums bestehen allerdings durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. 

- Erwerbswirtschaftliches Prinzip: Das unternehmerische Bestreben ist, durch die Produktion und den Absatz (Vermarktung) von Gütern Gewinne zu erzielen oder sogar den Gewinn zu maximieren. 

- Privateigentum: Die Verfügungsrechte an den Produktionsmitteln und am Gewinn stehen den Eigentümern zu und gehören nicht einem „Volksvermögen“: Eigentümer sind diejenigen Personen, die dem Unternehmen Kapital ohne zeitliche Befristung (Eigenkapital) überlassen; der Gewinn, den das Unternehmen erzielt, stellt den „Zins“ auf ihr eingesetztes Kapital dar. Ebenso wie der Eigentümer den Gewinn aus seiner unternehmerischen Tätigkeit „einstreicht“, muss er aber auch einen etwaigen Verlust tragen; dies ist sein unternehmerisches Risiko. Eine etwas anders fokussierte Begriffsinterpretation des Privateigentums beinhaltet, dass keine staatlichen Institutionen, d.h. „die öffentliche Hand“ Eigentümer des Betriebs ist.

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Q:

Charakterisieren Sie den Begriff des Wirtschaftens (Erfahrungsobjekt der BWL) (+2)

A:

Das Erfordernis des Wirtschaftens resultiert aus dem Tatbestand der Knappheit von Ressourcen: Dies bedeutet, dass einem Akteur nur begrenzte Mittel (Ressourcen) zur Erreichung seiner Ziele zur Verfügung stehen. Der Tatbestand der Knappheit findet sich praktisch in allen Lebensbereichen und damit auch bei ökonomischen Sachverhalten. Beispiele hierfür sind: Das begrenzte Einkommen des Nachfragers verhindert, dass er die Summe seiner Konsumwünsche erfüllen kann. Ein Unternehmer hat nicht das „Geld“ (Kapital), all seine Investitionsprojekte zu finanzieren. Charakteristik des Wirtschaftens ist hierbei das Treffen von Entscheidungen, um: 

- Eine optimale (bestmögliche) Zielerfüllung unter Beachtung der begrenzten Mittel zu erreichen bzw. 

- Den Bestand an verfügbaren Mitteln zu vergrößern 

Vereinfacht gesagt, beinhaltet „Wirtschaften“, das Umgehen mit dem Knappheitsproblem.

Q:

Welches Erkenntnisziel hat die BWL als wissenschaftliche Disziplin? (3)

A:

Die Betriebswirtschaftslehre will Erkenntnisse über wirtschaftliches Handeln, d.h. ökonomische Entscheidungen und Prozesse in Betrieben gewinnen. Dabei verfolgt sie drei Erkenntnisziele: 

- Beschreibungsziel: Betriebswirtschaftliche Sachverhalte erhalten eine Terminologie, die Vielfalt betriebswirtschaftlicher Sachverhalte wird durch Klassifizierung und Typenbildung systematisiert. 

- Erklärungsziel: Ziel ist die Gewinnung von „gesetzesartigen“ Aussagen (wenn-dann- bzw. Ursache- Wirkungsbeziehungen) über betriebliche Sachverhalte. Die Probleme betriebswirtschaftlicher Theoriebildung liegen allerdings darin, dass – anders als bspw. In der Physik – „Naturgesetze“ fehlen und sich aufgrund der Vielfalt betriebswirtschaftlicher Phänomene Theorien nur für spezifische Sachverhalte bilden lassen (Partialerklärungen). 

- Gestaltungsziel: Gegenstand ist die Formulierung von Handlungsempfehlungen im Hinblick auf vorgegebene Ziele: Dies betrifft vor allem die Optimierung der betrieblichen Prozesse und Entscheidungsprobleme, was auch als entscheidungsorientierter Ansatz der Betriebswirtschaftslehre bekannt ist.

Q:

Welche Betriebe gibt es neben Unternehmen? (2)

A:

Neben Unternehmen gibt es gemeinnützige und öffentliche Betriebe: gemeinnützige Betriebe (Non-Profit- Organisationen) verfolgen aufgrund externer Auflagen oder ihrer Satzung keine Gewinnerzielung, sondern streben lediglich eine langfristige Kostendeckung an: Der erzielte Umsatz aus dem Verkauf der Leistungen deckt die Betriebskosten ab. Bei öffentlichen Betrieben ist wesentlicher Eigentümer die öffentliche Hand, wobei diese Betriebe zumeist auch nach dem Kostendeckungsprinzip, oder sogar dem Zuschussprinzip agieren. Im letzten Fall muss die öffentliche Hand einen Zuschuss aus ihrem Haushalt zur Abdeckung der „Betriebskosten“ leisten, dass der Betrieb selbst über den Verkauf seiner Leistungen keinen hierfür ausreichenden Umsatz erzielt.

Q:

Charakterisieren Sie die Transaktionskostentheorie (3)

A:

Transaktionskosten entstehen in allen „Phasen“ einer Transaktion: 

- Anbahnung (ex-ante Transaktionskosten): Kosten bei der Partnersuche, Kommunikationskosten, Kosten für Informationssuche; Signalling-Kosten; mit Letzterem erfasst man Kosten, dem Transaktionspartner den eigenen Leistungswillen und die Leistungsfähigkeit zu verdeutlichen. 

- Durchführung: Vereinbarungs- bzw. Verhandlungskosten; Absicherungskosten (Risikoübernahme in Transaktionen); Kosten für die Vertragsdurchsetzung; Beendigungskosten (Kosten für die vorzeitige Beendigung einer Transaktionsbeziehung). 

- Kontrolle und Anpassung (ex-post Transaktionskosten): Kosten für Überwachung der Leistung des Transaktionspartners (Agency Costs; Monitoring Costs); Verhandlungskosten bei Vertragsänderungen; Kosten für die Änderung der Leistungen des Transaktionspartners. Transaktionskosten können nicht nur monetären Charakter haben. Die Folge von Transaktionskosten ist, dass sie aus Sicht des Nachfragers als „Kostenbestandteile“ zusätzlich zum zu zahlenden Preis für ein Produkt hinzukommen bzw. aus Sicht des Anbieters die Produktionskosten erhöhen. Transaktionskosten verringern damit den „Einigungsbereich“ zwischen beiden Transaktionspartnern. Die Zielsetzung ist es deshalb, intelligente Transaktionsdesigns zu schaffen, um Transaktionskosten zu reduzieren.

Q:

Nehmen Sie Stellung zu der Aussage: Das betriebswirtschaftliche Geschehen kann mit der Kurzformel Geld-> Ware-> mehr Geld beschrieben werden

A:

Das betriebliche Geschehen besteht darin, den Input eines Betriebes in Output zu verwandeln. Der Input, bestehend aus Werkstoffen, Betriebsmitteln und Arbeitsleistungen, wird transformiert zu einem bestimmten Output. Dabei kann es sich sowohl um Güter (Waren) als auch um Dienstleistungen handeln, wobei die Besonderheit der Dienstleistungen darin besteht, dass sie bei ihrer Herstellung keine Werkstoffe benötigen. Der Input des Betriebs kostet Geld (Arbeitslöhne, Einkauf von Rohmaterialien etc.), für den Output bekommt man Geld. Ziel des Betriebs ist es, durch die geeignete Kombination der Inputfaktoren einen Output zu erbringen, für welchen mehr Geld erzielt werden kann, als ursprünglich für den Input aufgewendet wurde. Das betriebliche Geschehen ist also auf die Erwirtschaftung von Überschuss ausgerichtet (erwerbswirtschaftliches Prinzip).

Q:

Was sind dispositive Arbeitsleistungen? (+2)

A:

Dispositive Arbeitsleistungen sind Tätigkeiten in einem Betrieb, die sich mit der Leitung und Lenkung der betrieblichen Vorgänge beschäftigen und im Vorbereiten und Treffen von Entscheidungen bestehen (Führungsentscheidungen): 


- Originäre Führungsentscheidungen sind die „strategischen Entscheidungen“ in einem Betrieb: Sie fordern Weitblick und das „Fingerspitzengefühl“ eines „dynamischen Unternehmers“. Aufgrund ihres Charakters sind originäre Entscheidungen nicht delegierbar und im Vorhinein auch nicht bewertbar; letztendlich zeigen Gewinn bzw. Verlust auf dem Markt ob die Entscheidung gut oder schlecht war. 

- Derivative Führungsentscheidungen leiten sich aus den originären Führungsentscheidungen ab und betreffen vor allem deren Umsetzung: Bei diesen operativen Entscheidungen tritt die Unternehmensführung Entscheidungskompetenz an die Spezialisten ab (Delegation). 


Dispositive Arbeitsleistungen werden auch als „Management“ bezeichnet, wobei originäre Entscheidungen das Top- Management (Geschäftsführung), operative Entscheidungen das „Middle-Management“, häufig repräsentiert durch die leitenden Angestellten, treffen.

Q:

Auf welche Weise lassen sich Handlungsempfehlungen zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme gewinnen? (4)

A:

Handlungsempfehlungen lassen sich zum einen durch Beobachtung und Erfahrung, durch Anwendung von betriebswirtschaftlichen Theorien oder durch explizite Problemlösung mit Hilfe mathematischer Optimierungsmodelle oder Simulationsrechnungen gewinnen. Dieser „mathematische Ansatz“ setzt aber voraus, dass sich das Entscheidungsproblem ausreichend gut (formal) darstellen lässt, was bei vielen, vor allem strategischen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen nicht der Fall ist.

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