Tiergesundheit at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Tiergesundheit an der Hochschule Osnabrück

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Möglichkeiten gibt es zu Impfen?

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TESTE DEIN WISSEN

Sprayverfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Immunsystem 

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TESTE DEIN WISSEN

Am besten in den Folien angucken, sonst mach ich 700 Fragen amk

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TESTE DEIN WISSEN


Worauf achte ich bei der Tierkontrolle?
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TESTE DEIN WISSEN

I Herdenverhalten

  • Besatzdichte, Verteilung der Tiere in der Fläche

  • Befiederung, Entwicklungszustand und Uniformität der Herde

  • Agilität, Bereitschaft zur Futteraufnahme

  • Anteil klinisch kranker Tiere

  • Kotbeschaffenheit, Verschmutzungsgrad der Tiere

  • Lautäußerungen! (ggfs. provozieren)

  • Legeleistung  quantitativ und qualitativ


II Umweltbedingungen

  • Allg. hygienische Verhältnisse

  • Beleuchtungsintensität und Lichtfarbe, Verteilung der Lichtquellen,

    Ausleuchtung

  • Schattenbildung im Bereich von Futter- und Tränkestellen

  • Stallklima: Temp, Luftfeuchte, Staub, Schadgaskonz.

  • Zustand Fütterung- und Tränkeeinrichtungen: Sauberkeit, Füllzustand

  • Funktionstüchtigkeit aller techn. Einrichtungen

  • Beschaffenheit der Einstreu


III Einzeltieruntersuchung

Auffällige Tiere, krankheitsverdächtige oder klinisch auffällige Tiere werden untersucht (Lichtverhältnisse beachten):

  • Ernährungszustand

  • Befiederung, Haut- und Kopfanhänge, Ständer (Mauser, Ektoparasiten)

  • Sinnesorgane, Nasenöffnungen, Schnabelhöhle, Kehlkopf

  • Kropf, Abdomen, Kloake

  • Bewegungsapparat

  • Beurteilung der Legetätigkeit



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TESTE DEIN WISSEN


Merkmale Abviere Influenza 
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TESTE DEIN WISSEN

Fam.: Orthomyxoviridae Gatt.: Influenzavirus A Behüllt
Anzeigepflicht / Meldepflicht

Pathogenität ist abhängig von der Spaltbarkeit des HA
• HA (5/7) sind mit basischen Aminosäuren besser spaltbar
• 
LPAI: low pathogenic avian influenza”: wenig basische Aminosäuren, gering pathogen (H1 – H16)
• HPAI: highly pathogenic avian influenza”: viele basische Aminosäuren; hoch pathogen, (H5 und H7)„klassische Geflügelpest“ !

• • •

  • Virusvermehrung in sämtlichen Organen 
  • Nicht-eitrige Meninog-Enzephalitis und Myokarditis 
  • Nekrotisierende Pankreatitis
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TESTE DEIN WISSEN

Klinik bei GUmboro 


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TESTE DEIN WISSEN
  • Symptome vor allem bei Küken im Alter von 3-5 Wochen. Schwere der Erkrankung hängt von der Virulenz des Feldstammes ab

  • Unruhe, Tiere liegen fest, Verluste bis 30%, Veränderungen der Bursa hat Auswirkungen auf die spätere Immunabwehr

  • Impfung: 4 Lw. mit Lebendimpfstoff

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale Geflügelpocken 

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TESTE DEIN WISSEN
  •   Meldepflicht

  •   Avipoxviren mit zahlreichen, spez. Unterstämmen

  •   Wassergeflügel weniger empfänglich

  •   Problem nimmt mit alternativen Haltungsformen zu

  •   Übertragung über Luft und Insekten (Rote Vogelmilbe)

  •   Viruseintritt über kleine Hautschnitte -> in der Tiefe Pockenbildung -> 1. Virämiephase: Ausbreitung im Körperkreislauf
    -> 2. Virämiephase: starke Vermehrung in Organen

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TESTE DEIN WISSEN

Was gibt es für AntibiotikaWirkspektren?


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TESTE DEIN WISSEN

• Breitspektrum-Antibiotika

  • –  Antibiotikum ist wirksam gegen diverse Gruppen von Bakterien

  • –  z.B. Tetrazyklin

  • –  Für die kalkulierte Initialtherapie (Blindtherapie) bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen (z.B. Carbapeneme)

    • Schmalspektrum-Antibiotika

  • –  Antibiotika nur wirksam gegen wenige Keime

  • –  z.B. Ethanbutol - nur gegen Mykobakterien

  • –  Für die gezielte Therapie nach mikrobiologischer Diagnostik u. Resistenzbestimmung (z.B. Penicillin G)

• Reserve-Antibiotika (neu: VO (EU) 2019/6) – Für ausgewählte Situationen (z.B. bei MRSA) – z.B. Synercid, Zyvocid

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale New Castle Disease (ND)

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TESTE DEIN WISSEN
  • behülltes Virus
  • Zoonosepotential
  • Anzeigepflicht
  • Impfpflicht in D (Lebendimpfstoff bei Hühner und Puten)
  • Synonym "atypische Geflügelpest)
  • erschwerte Diagnose da weites Symptomspektrum
  • Viruspartikel lange infektiös 
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Zoonose?


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TESTE DEIN WISSEN

• Infektionskrankheiten
 zwischen Mensch und Wirbeltier (Anthropozoonose) übertragbar  zwischen Wirbeltier und Mensch (Zooanthroponose) übertragbar

  • direkte Gefahr für den Menschen beim Umgang mit infizierten Tieren oder tierischem Material

  • besonders häufig betroffen: Berufsgruppen wie Landwirte, Tierärzte und Metzger

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Krankheiten sind Meldepflichtig?

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TESTE DEIN WISSEN

Meldepflichtige Tierkrankheiten für Geflügel

  • Gumboro Krankheit (Hühner und Pute)

  • Infektiöse Laryngotracheitis (Hühner)

  • Listeriose

  • Campylobacteriose

  • Mareksche Krankheit (akute Form; nur Hühner)

  • Chlamydiose

  • Tuberkulose des Geflügels

  • Vogelpocken

  • Salmonellose (ausgenommen sind Salmonella Infektionen, die laut §4 der GeflSalmoV mitteilungspflichtig sind)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Problem mit Antibiotika?

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TESTE DEIN WISSEN

Resistenzen: 

Auftreten von Bakterien, die in Anwesenheit von therapeutisch wirksamen Konzentrationen von A. überleben und wachsen können

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Impfungen sind bei Hühnern VERPFLICHTEND?

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TESTE DEIN WISSEN

In Hühner- und Truthühnerbetrieben

  •  NewCastle-Disease GeflPestV in der Fassung vom 23.12.2005 


  • In Hühneraufzuchtbetrieben Impfung gegen
 
  •  Salmonella enteritidis
  •  Salmonella typhimurium
    • wenn Verdacht im vorherigen Durchgang
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  • 129516 Karteikarten
  • 3130 Studierende
  • 77 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Tiergesundheit Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Möglichkeiten gibt es zu Impfen?

A:

Sprayverfahren

Q:

Immunsystem 

A:

Am besten in den Folien angucken, sonst mach ich 700 Fragen amk

Q:


Worauf achte ich bei der Tierkontrolle?
A:

I Herdenverhalten

  • Besatzdichte, Verteilung der Tiere in der Fläche

  • Befiederung, Entwicklungszustand und Uniformität der Herde

  • Agilität, Bereitschaft zur Futteraufnahme

  • Anteil klinisch kranker Tiere

  • Kotbeschaffenheit, Verschmutzungsgrad der Tiere

  • Lautäußerungen! (ggfs. provozieren)

  • Legeleistung  quantitativ und qualitativ


II Umweltbedingungen

  • Allg. hygienische Verhältnisse

  • Beleuchtungsintensität und Lichtfarbe, Verteilung der Lichtquellen,

    Ausleuchtung

  • Schattenbildung im Bereich von Futter- und Tränkestellen

  • Stallklima: Temp, Luftfeuchte, Staub, Schadgaskonz.

  • Zustand Fütterung- und Tränkeeinrichtungen: Sauberkeit, Füllzustand

  • Funktionstüchtigkeit aller techn. Einrichtungen

  • Beschaffenheit der Einstreu


III Einzeltieruntersuchung

Auffällige Tiere, krankheitsverdächtige oder klinisch auffällige Tiere werden untersucht (Lichtverhältnisse beachten):

  • Ernährungszustand

  • Befiederung, Haut- und Kopfanhänge, Ständer (Mauser, Ektoparasiten)

  • Sinnesorgane, Nasenöffnungen, Schnabelhöhle, Kehlkopf

  • Kropf, Abdomen, Kloake

  • Bewegungsapparat

  • Beurteilung der Legetätigkeit



Q:


Merkmale Abviere Influenza 
A:

Fam.: Orthomyxoviridae Gatt.: Influenzavirus A Behüllt
Anzeigepflicht / Meldepflicht

Pathogenität ist abhängig von der Spaltbarkeit des HA
• HA (5/7) sind mit basischen Aminosäuren besser spaltbar
• 
LPAI: low pathogenic avian influenza”: wenig basische Aminosäuren, gering pathogen (H1 – H16)
• HPAI: highly pathogenic avian influenza”: viele basische Aminosäuren; hoch pathogen, (H5 und H7)„klassische Geflügelpest“ !

• • •

  • Virusvermehrung in sämtlichen Organen 
  • Nicht-eitrige Meninog-Enzephalitis und Myokarditis 
  • Nekrotisierende Pankreatitis
Q:

Klinik bei GUmboro 


A:
  • Symptome vor allem bei Küken im Alter von 3-5 Wochen. Schwere der Erkrankung hängt von der Virulenz des Feldstammes ab

  • Unruhe, Tiere liegen fest, Verluste bis 30%, Veränderungen der Bursa hat Auswirkungen auf die spätere Immunabwehr

  • Impfung: 4 Lw. mit Lebendimpfstoff

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Q:

Merkmale Geflügelpocken 

A:
  •   Meldepflicht

  •   Avipoxviren mit zahlreichen, spez. Unterstämmen

  •   Wassergeflügel weniger empfänglich

  •   Problem nimmt mit alternativen Haltungsformen zu

  •   Übertragung über Luft und Insekten (Rote Vogelmilbe)

  •   Viruseintritt über kleine Hautschnitte -> in der Tiefe Pockenbildung -> 1. Virämiephase: Ausbreitung im Körperkreislauf
    -> 2. Virämiephase: starke Vermehrung in Organen

Q:

Was gibt es für AntibiotikaWirkspektren?


A:

• Breitspektrum-Antibiotika

  • –  Antibiotikum ist wirksam gegen diverse Gruppen von Bakterien

  • –  z.B. Tetrazyklin

  • –  Für die kalkulierte Initialtherapie (Blindtherapie) bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen (z.B. Carbapeneme)

    • Schmalspektrum-Antibiotika

  • –  Antibiotika nur wirksam gegen wenige Keime

  • –  z.B. Ethanbutol - nur gegen Mykobakterien

  • –  Für die gezielte Therapie nach mikrobiologischer Diagnostik u. Resistenzbestimmung (z.B. Penicillin G)

• Reserve-Antibiotika (neu: VO (EU) 2019/6) – Für ausgewählte Situationen (z.B. bei MRSA) – z.B. Synercid, Zyvocid

Q:

Merkmale New Castle Disease (ND)

A:
  • behülltes Virus
  • Zoonosepotential
  • Anzeigepflicht
  • Impfpflicht in D (Lebendimpfstoff bei Hühner und Puten)
  • Synonym "atypische Geflügelpest)
  • erschwerte Diagnose da weites Symptomspektrum
  • Viruspartikel lange infektiös 
Q:

Was ist eine Zoonose?


A:

• Infektionskrankheiten
 zwischen Mensch und Wirbeltier (Anthropozoonose) übertragbar  zwischen Wirbeltier und Mensch (Zooanthroponose) übertragbar

  • direkte Gefahr für den Menschen beim Umgang mit infizierten Tieren oder tierischem Material

  • besonders häufig betroffen: Berufsgruppen wie Landwirte, Tierärzte und Metzger

Q:

Welche Krankheiten sind Meldepflichtig?

A:

Meldepflichtige Tierkrankheiten für Geflügel

  • Gumboro Krankheit (Hühner und Pute)

  • Infektiöse Laryngotracheitis (Hühner)

  • Listeriose

  • Campylobacteriose

  • Mareksche Krankheit (akute Form; nur Hühner)

  • Chlamydiose

  • Tuberkulose des Geflügels

  • Vogelpocken

  • Salmonellose (ausgenommen sind Salmonella Infektionen, die laut §4 der GeflSalmoV mitteilungspflichtig sind)

Q:

Was ist das Problem mit Antibiotika?

A:

Resistenzen: 

Auftreten von Bakterien, die in Anwesenheit von therapeutisch wirksamen Konzentrationen von A. überleben und wachsen können

Q:

Welche Impfungen sind bei Hühnern VERPFLICHTEND?

A:

In Hühner- und Truthühnerbetrieben

  •  NewCastle-Disease GeflPestV in der Fassung vom 23.12.2005 


  • In Hühneraufzuchtbetrieben Impfung gegen
 
  •  Salmonella enteritidis
  •  Salmonella typhimurium
    • wenn Verdacht im vorherigen Durchgang
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