Pflege at Hochschule Osnabrück

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was sind die PPUG?

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Kritik und Folgen der PPUG

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Pflegepersonalstärkungsgesetz:

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Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL’s):

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DGB-Index Gute Arbeit:

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Was ist der Faktencheck: Pflegepersonal im Krankenhaus (Bertelsmann Stiftung):

Was sind die 3 untersuchten Themen?

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Fakten des Faktencheck: Pflegepersonal im Krankenhaus (Bertelsmann Stiftung):

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Konzertierte Aktion Pflege:

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DNQP

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Expertenstandards und die Entwicklung

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Aufgaben der Pflegekammer:

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Generalistische Ausbildung:

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Pflege

was sind die PPUG?

  • Gegen eine Unterbesetzung von pflegeintensiven Bereichen im Krankenhaus
  • Legt maximale Anzahl von Patienten pro Pflegekraft fest
     à dabei wird unterschieden nach Tag- und Nachtschicht
  • Betrifft Bereiche im KH wie Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie, Unfallchirurgie, Neurologie
  • Bei Nicht-Einhaltung drohen Vergütungsabschlag und Verringerung der Fallzahl

Pflege

Kritik und Folgen der PPUG

Kritik an den PPUG:

  • Kein valides Instrument (unflexibel)
  • Hoher Bürokratieaufwand
  • Keine Berücksichtigung pflegeentlastender Maßnahmen
  • Untergrenzen werden zu Obergrenzen
  • Nichtbelegung von Betten, wenn die PPUG unterschritten werden

Folgen der PPUG:

  • Verknappung und Verkürzung der intensivmedizinischen Versorgung à wenn PPUG unterschritten
  • Verteilung der Patienten im Haus
  • Verschiebung des Pflegepersonals im Haus
  • Starke Personalakquise, die sich negativ für ambulante und Altenpflege auswirkt

Pflege

Pflegepersonalstärkungsgesetz:

  • Pflegepersonalkosten werden ausgelagert aus der DRG betrachtet und vergütet
  • Krankenhausindividuelle Vergütung der Pflegekosten à Pflegebudget
     à Problem: die Pflege am Bett soll vergütet werden, aber was gehört alles dazu?

Pflege

Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL’s):

immer wiederkehrende Aktivitäten gibt, die der Erfüllung der menschlichen Grundbedürfnisse dienen und deren Ausübung im Alter oder im Krankheitsfall erschwert sein können

  • für eine sichere Umgebung sorgen à Umfeld (eigene Heimat), über die Krankheit informieren, soziales Umfeld und finanzielle Sicherheit
  • Kommunizieren à wenn Patient in Sprechen oder Hören eingeschränkt ist, aber auch bei Demenz- oder Schlaganfallpatienten die psychische Einschränkung
  • Atmen à wenn Patienten Atemprobleme haben (dann sitzend lagern, Kleidung lösen, Atemübungen durchführen)
  • Essen und Trinken à bei Patienten, die keine Nahrung aufnehmen dürfen, oft mit Magensonden, diese müssen regelmäßig kontrolliert werden
  • Ausscheiden à Blasenkatheter überprüfen, Stuhlausscheidung in Gang bringen etc.
  • Sich sauber halten und kleiden à Patient regelmäßig waschen, Kleidung wechseln etc. (besonders bei bettlägerigen, übergewichtigen oder sturen Patienten schwierig)
  • Körpertemperatur regeln à Probleme sind beispielsweise erhöhte Körpertemperatur, die auf eine Infektion hindeuten können
  • Sich bewegen à Patienten mobilisieren, um insbesondere Dekubitus und Thrombose zu vermeiden, auch Antithrombosestrümpfe geben
  • Arbeiten und Spielen à auf Interessen und Lebensumstände des Patienten eingehen und ihm ggf. etwas davon ermöglichen
  • Sich als Mann, Frau fühlen und verhalten à Probleme können hier z.B. nach einer Brust-OP, dass sich Frauen nicht mehr in ihrem Körper wohlfühlen, aber auch Medikamente, die die Sexualität hemmen
  • Schlafen à Probleme können hier Schlafstörungen durch Schmerzen sein, aber auch individueller Schlafrhythmus des Patienten (daher sollte man ihn ruhig abends länger TV schauen lassen)
  • Sterben à Angehörige aufklären, trösten

Pflege

DGB-Index Gute Arbeit:

Umfrage der Verdi zu den Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege

  • Diskrepanz zwischen gesellschaftlichem Nutzen und Entlohnung à fast alle sehen in ihrer Tätigkeit einen gesellschaftlichen Nutzen, 73% von ihnen finden dies jedoch nicht angemessen bezahlt
  • Arbeitshetze, Arbeitsintensivierung und Körperliche Schwerarbeit bei 75%
     à sehr hohe Belastung körperlich und psychisch
  • Hohe psychische Anforderungen und Belastungen à deutlich höher als in anderen Berufen
  • Schlechte Arbeitszeiten à die meisten arbeiten auch am Wochenende oder nachts
  • Arbeitsüberlastung zulasten der Qualität à Emotionale Zuwendung aber auch Zeit für Azubis bleiben auf der Strecke
    --> In 6 von 11 Kriterien herrschen schlechte Arbeitsbedingungen
    -->Nur 22% der Befragten können sich den Job bis zur Rente vorstellen

Pflege

Was ist der Faktencheck: Pflegepersonal im Krankenhaus (Bertelsmann Stiftung):

Was sind die 3 untersuchten Themen?
  • In einer Studie untersuchte die Bertelsmann Stiftung insbesondere 3 Themen:
  1. Auswirkung des Einsatzes von Pflegepersonal auf die Patientensicherheit
  2. Entwicklung von Anzahl und Arbeitsbelastung des Pflegepersonals der letzten Jahre
  3. Patientenzufriedenheit mit der Pflege

Pflege

Fakten des Faktencheck: Pflegepersonal im Krankenhaus (Bertelsmann Stiftung):

  • Mehr Personal führt zu weniger Komplikationen
     à mehrerer Studien zufolge nimmt das Risiko von Wundinfektionen, Erkrankungen und Stürzen mit zunehmendem Pflegepersonal im KH ab
  • Deutsche Kliniken haben vergleichsweise wenige Pflegekräfte
    à Deutschland liegt mit 19 Pflegekräften pro 1000 Fälle weit unter dem OECD-Durchschnitt (31,9)
    à mit 2,6 Pflegekräften pro 1000 Belegungstage sogar auf dem letzten Platz einer anderen Studie
    à Beweis für die Klagen über zu wenig Zeit der Pflegekräfte für die korrekte Ausführung der Arbeit
     à Im Vergleich zu anderen Ländern deutlich weniger Kompetenzen bei der Behandlung
  • Die Belastung der Pflege nimmt zu
    à die zu betreuenden Fälle pro Pflegekraft steigen kontinuierlich an
    à zusätzliche Belastung ist die immer kürzere Liegezeit der Patienten, denn schnellere Entlassungen bedeuten mehr Pflegestunden pro Patiententag
     à Entwicklung jedoch regional unterschiedlich, nicht in allen Bundesländern stieg die Belastung gleich bzw. überhaupt an
  • Mindestpersonalvorgaben dürfen nicht als Obergrenze gesehen werden
  • PPUG dürfen nicht zulasten anderer Abteilungen gehen
     à es darf nicht aus anderen Bereichen, wo keine PPUG geregelt sind, das Personal abgezogen werden, um die pflegesensitiven Bereiche aufrecht zu erhalten

Pflege

Konzertierte Aktion Pflege:

-->Aktion von Familienministerin Giffey, Arbeitsminister Heil und Gesundheitsminister Spahn

--> Zur Stärkung des Pflegeberufs:
 à mehr Personal, mehr Geld, mehr Ausbildung, mehr Verantwortung, mehr Digitales

Aufteilung in 5 Arbeitsgruppen:

  1. Arbeitsgruppe = Ausbildungsoffensive Pflege
    à 3 Handlungsfelder:
    1. Reform der Pflegeberufe erfolgreich umsetzen à Ausbildungs- und Schulplätze bereitstellen, Lernkooperationen und Ausbildungsverbünde bilden, Pflegeschulen bei der Umstellung unterstützen, Pflegefachpersonen hochschulisch ausbilden
    2. Für die Ausbildung in der Pflege werben à mehr Menschen für eine Pflegeausbildung gewinnen, in der Öffentlichkeit mit neuen Ausbildungen werben
    3. Ausbildung und Qualifizierung stärken à Umschulung, Weiterbildung, Tätigkeitsfeld der Pflege weiterentwickeln, Bildungskarrieren eröffnen, Ausbildungsqualität- und -erfolg sichern
  2. Arbeitsgruppe = Personalmanagement, Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung
  3. Arbeitsgruppe = Innovative Versorgungsansätze und Digitalisierung
  4. Arbeitsgruppe = Pflegekräfte aus dem Ausland
  5. Arbeitsgruppe = Entlohnungsbedingungen in der Pflege

Pflege

DNQP


  • DNQP = Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege
    à Zusammenschluss von Fachkollegen der Pflege zur Qualitätsentwicklung mit dem Ziel, die Pflegequalität durch Praxis- und Expertenstandard zu verbessern
     à Vertreter aus Pflegemanagement, -wissenschaft und -lehre mit Hauptsitz an der HS OS


Pflege

Expertenstandards und die Entwicklung

Ein Expertenstandard ist ein Instrument der Pflege, dass die Qualität der Pflege nach aktuellem Wissenschaftsstand gewährleisten soll

Expertenstandards werden stufenweise entwickelt:

  1. Identifikation von Experten und Bildung einer Expertengruppe à es wird nach Fachkollegen gesucht, die sich zum entsprechenden Thema gut auskennen, aus diesen wird dann eine Expertengruppe gebildet
  2. Wissenschaftliche Analyse der Fachliteratur à es wird nach passender Literatur zu Thema gesucht und diese analysiert
  3. Entwicklung eines Standardentwurfes à der Expertenstandard wird grundlegend entwickelt
  4. Konsensfindung mit breiter Fachöffentlichkeit à in Konferenzen werden die Ideen diskutiert und ausgearbeitet (dafür kommen verschiedenste Experten zusammen)
  5. Modellhafte Implementierung à in bestimmten Einrichtungen werden die Expertenstandards mit wissenschaftlicher Begleitung implementiert und somit in der Praxis getestet

Pflege

Aufgaben der Pflegekammer:

  • Berufliche Belange der Kammermitglieder wahrnehmen 
  • Qualitätsentwicklung- und -sicherung für den Pflegeberuf, durch das Erarbeiten von Empfehlungen
  • Berufspflichten der Kammermitglieder zu regeln und überwachen, außerdem Kammermitglieder bei Fragen beraten
  • Weiterbildungen der Kammermitglieder regeln
  • Unterstützung bei Streitigkeiten zwischen Kammermitgliedern und Außenstehenden
  • Gutachten erstellen, Gesetzgebung beraten, Beratung der Mitglieder
  • Die Pflegekammer in Niedersachsen ist zunächst unter großer Kritik entstanden, danach wurde erneut darüber entschieden und festgelegt, das sie wieder abgeschafft werden soll
     à nun wird sie wieder aufgelöst

Pflege

Generalistische Ausbildung:

-->Die Ausbildung zum Altenpfleger, Krankenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wird in einer Ausbildung gebündelt

Ziele der Ausbildungsreform:

  1. Mehr Entwicklungs- und Karriereoptionen
  2. Benachteiligung überwinden
  3. Wohnortsnahe Ausbildung
  4. Professionalisierung finden
  5. Heilkundliche Aufgaben übernehmen
  6. Flexibilität und Mobilität erhöhen
  • Träger der praktischen Ausbildung sind Krankenhäuser, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen

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