Organsicher Dünger at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Organsicher Dünger an der Hochschule Osnabrück

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Organsicher Dünger Kurs an der Hochschule Osnabrück zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie wirkt sich die Gülle-Unterfußdüngung zu Mais kombiniert mit Nitrifikationshemmstoffen auf die N-Dynamik in Boden und Pflanze aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Durch Zugabe von Nitrifikationshemmstoffen steigert sich der Entzug von N signifikant
  • Am besten sind Piadin und Entec FL
  • Auswaschungen kommen nur in der Reihe vor, also werden Verluste gespart
  • Die NH4-N-Stabilisierung ist durch die Zusatzstoffe bis zu 2 mal höher 
  • Trockenmasseerträge können gesteigert werden
  • Allerdings: Bei Trockenheit ist die Wirkung von Nitrifikationshemmstoffen nicht so gut gegeben, eventuell ist sogar die Standard-Variante im Vorteil 
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei der Planung von Vollaufbereitungsanalagen zu beachten?

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Veredelungsbetrieb:

  • Transport- und Abgabekosten zur Anlage ( 10km= 2,30€/m3, 20 km= 3,60/m3, 30 km= 4,80€/m3)
  • Einsparung von Lagerraum und Aufbringkosten 
  • Vertragliche Bindung 


Vollaufbereitungsanlage:

  • Gesamtkosten (Energie, Infrastruktur)
  • Realistische Abschreibungen 
  • Wartungs- und Ersatzkosten 
  • Gesetzliche Vorgaben berücksichtigen:
  • Baugenehmigung 
  • Wassereinleitung 
  • Emissionen 
  • Lagerraum nach DüV
  • Vorgaben der AwSV
  • Verbleib des Restwassers? (Einleitung, Versickerung, KLäranlage, Brauchwasser, Feldverregnung)
  • Gesellschaftliche Diskussion


Produkte (Feststoff/Konzentrat)

  • Absatzmarkt vorhanden 
  • Ausbringtechnik
  • Substrat, Erdwerke, Rohstoff für Industrie?
  •  Nischenmärkte Pellets Weinbau und Gartencenter 
  • Transportkosten und Lagerung 
  • Erlös für Produkte (zu hohe Erwartungen)
  • Pelletierung (neue Absatzwege, aber teuer)
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TESTE DEIN WISSEN

Wie viel Fläche würde man benötigen, um den gesamten Klärschlamm in DE (60kg P2O5/ha) zu verwerten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

3,4 Mio ha


Aber: kein Klärschlammeinsatz in

  • Wasserschutzgebieten 
  • Naturschutzgebieten 
  • Futterflächen 
  • Böden mit hohen Schwermetallgehalten, organischen Schadstoffen 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Beziehung haben Eisen und Phosphor im Boden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Eisen bindet Phosphor.
  • Wenn zu viel davon im Boden ist, bekommt die Pflanze Stress
  • Klärschlammdüngung kann daher auch zu Mindererträgen führen, obwohl Nährstoffe hinzugefügt wurden 
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Gründe für die Aufbereitung von Gülle und Gärresten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Erhöhte Nährstoffüberschüsse in den Veredelungsregionen 
  • Steigende Abgabekosten für Gülle 
  • Transportwürdigkeit der Nährstoffe verbessern 
  • Aufkonzentration der Nährstoffe 


Zusatznutzen:

  • Bessere Homogenität und Qualität
  • Erschließung neuer Absatzmärkte 
  • Reduzierung der erforderlichen Lagerkapazität 
  • Bessere Düngereigenschaften (Bodeninfiltration)
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TESTE DEIN WISSEN

Was kennzeichnet die Separation von Rindergülle mit Pressschnecken?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Um die gleich Menge an P in den Feststoffen zu erreichen, wie in 1t Rindergülle (9%TS) abgegeben wird, müssen ca 3,5t Rindergülle separiert werden 
  • Nur rel. geringe Aufkonzentration der Nährstoffe (1,2-1,4 fach)
  • Aufbereitung lohnt in der Regel nur bei niedrigen Separationskosten und der Feststoffverwertung in einer Biogasanlage 
  • Bessere Düngeeigenschaften als Dünngülle 
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Was wirkt sich besser auf das pflanzenverfügbare P im Boden aus?

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Kompost

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Was kann Kompost erhöhen?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Wasserspeicherfähigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Warum sollte Klärschlamm eine hohe Qualität aufweisen?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Je nach Region steht wenig Fläche zur Verfügung
  2. Verminderung der Schadstoffgehalte, um Belastungen der Böden zu vermeiden 
  3. Prozesskettenorientierte QS-Systeme werden installiert


Ziele der Systeme:

  1. Schadstoffminimierung an der Quelle
  2. Optimierung des Prozesses auf der Kläranlage führt zu einem Hochwertigen Klärschlammprodukt
  3. Nachhaltige Verwertungsstrategien sorgen für Umweltverträglichkeit 
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TESTE DEIN WISSEN

Benennen Sie aufgaben, Funktionen und Wirkungen von Zwischenfrüchten

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bindung von Reststickstoff im Herbst und Winter (Tiefwurzler, bis zu 150 kg/ha N)
  • "Stickstoffproduktion" durch Leguminosen (Ackerbohnen bis zu 120 kg/ha N) --> Vorfruchteffekt 
  • Unterdrückung von Unkraut, Ausfallgetreide, Altraps
  • Bekämpfung von tierischen und/oder pilzlichen Schaderregern 
  • Biomasse für Futterbauliche und energetische Nutzung 
  • Biologische Stabilität und Krümelstruktur (wasserbeständige Krümel) Folge: Verbesserung der Ertragsfähigkeit unter kritischen Wachstumsbedingungen, Verbesserung der Regenverdaulichkeit 
  • Lockerung des Bodens durch Wurzeln und Bildung stabiler Biomakroporen, Aufbrechen von Bodenverdichtungen und Förderung der Bodengare
  • Beitrag zum Humusaufbau des Bodens (nicht überbewerten)
  • Kohlenstoffspeicher und CO2 Senke  (je nach C:N Verhältnis aber schneller Abbau)
  • Kosteneinsparungen bei der Bodenbearbeitung (biologisch stabilisierte Krume das Non Plus Ultra)
  • Erosionsschutz
  • Deckung und Äsung für Niederwild 
  • Blüheffekte und Bienenweide: Biodiversität (oberirdisch/unterirdisch)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Berieblichen Faktoren sind wichtig für die Lagerkapazitäten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Lagerkapazitäten sind an die Belange des Betriebes anzupassen
  • Bedarf der angebauten Kulturen (optimaler Ausbringzeitpunkt)
  • Bodenverhältnisse und Wettereinflüsse (Befahrbarkeit)
  • Tierartspezifischer Gülleanfall (Je nach Tierart, Haltungs- und Fütterungsverfahren, zusätzliche Tränken beachten, Große Schwankungsbreiten in den Tierarten beachten)
  • Niederschlagseinträge (offene Behälter)
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Was sollte man bei der bodenschonenden Ausbringung von WSD beachten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vermehrtes Ausbringaufkommen im Frühjahr, Gefahr schlechter Befahrbarkeit 
  • Kontaktflächendruck der Reifen vermeiden (weniger Radlasten, mehr Aufstandsfläche: Trennung Feld/Straße, Reifendruck anpassen, Großvolumige Breitreifen)
  • Mehrfachüberrollen vermeiden (verstellbare Achsen, spurversetztes Fahren)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Organsicher Dünger Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie wirkt sich die Gülle-Unterfußdüngung zu Mais kombiniert mit Nitrifikationshemmstoffen auf die N-Dynamik in Boden und Pflanze aus?

A:
  • Durch Zugabe von Nitrifikationshemmstoffen steigert sich der Entzug von N signifikant
  • Am besten sind Piadin und Entec FL
  • Auswaschungen kommen nur in der Reihe vor, also werden Verluste gespart
  • Die NH4-N-Stabilisierung ist durch die Zusatzstoffe bis zu 2 mal höher 
  • Trockenmasseerträge können gesteigert werden
  • Allerdings: Bei Trockenheit ist die Wirkung von Nitrifikationshemmstoffen nicht so gut gegeben, eventuell ist sogar die Standard-Variante im Vorteil 
Q:

Was ist bei der Planung von Vollaufbereitungsanalagen zu beachten?

A:

Veredelungsbetrieb:

  • Transport- und Abgabekosten zur Anlage ( 10km= 2,30€/m3, 20 km= 3,60/m3, 30 km= 4,80€/m3)
  • Einsparung von Lagerraum und Aufbringkosten 
  • Vertragliche Bindung 


Vollaufbereitungsanlage:

  • Gesamtkosten (Energie, Infrastruktur)
  • Realistische Abschreibungen 
  • Wartungs- und Ersatzkosten 
  • Gesetzliche Vorgaben berücksichtigen:
  • Baugenehmigung 
  • Wassereinleitung 
  • Emissionen 
  • Lagerraum nach DüV
  • Vorgaben der AwSV
  • Verbleib des Restwassers? (Einleitung, Versickerung, KLäranlage, Brauchwasser, Feldverregnung)
  • Gesellschaftliche Diskussion


Produkte (Feststoff/Konzentrat)

  • Absatzmarkt vorhanden 
  • Ausbringtechnik
  • Substrat, Erdwerke, Rohstoff für Industrie?
  •  Nischenmärkte Pellets Weinbau und Gartencenter 
  • Transportkosten und Lagerung 
  • Erlös für Produkte (zu hohe Erwartungen)
  • Pelletierung (neue Absatzwege, aber teuer)
Q:

Wie viel Fläche würde man benötigen, um den gesamten Klärschlamm in DE (60kg P2O5/ha) zu verwerten?

A:

3,4 Mio ha


Aber: kein Klärschlammeinsatz in

  • Wasserschutzgebieten 
  • Naturschutzgebieten 
  • Futterflächen 
  • Böden mit hohen Schwermetallgehalten, organischen Schadstoffen 
Q:

Welche Beziehung haben Eisen und Phosphor im Boden?

A:
  • Eisen bindet Phosphor.
  • Wenn zu viel davon im Boden ist, bekommt die Pflanze Stress
  • Klärschlammdüngung kann daher auch zu Mindererträgen führen, obwohl Nährstoffe hinzugefügt wurden 
Q:

Was sind Gründe für die Aufbereitung von Gülle und Gärresten?

A:
  • Erhöhte Nährstoffüberschüsse in den Veredelungsregionen 
  • Steigende Abgabekosten für Gülle 
  • Transportwürdigkeit der Nährstoffe verbessern 
  • Aufkonzentration der Nährstoffe 


Zusatznutzen:

  • Bessere Homogenität und Qualität
  • Erschließung neuer Absatzmärkte 
  • Reduzierung der erforderlichen Lagerkapazität 
  • Bessere Düngereigenschaften (Bodeninfiltration)
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Q:

Was kennzeichnet die Separation von Rindergülle mit Pressschnecken?

A:
  • Um die gleich Menge an P in den Feststoffen zu erreichen, wie in 1t Rindergülle (9%TS) abgegeben wird, müssen ca 3,5t Rindergülle separiert werden 
  • Nur rel. geringe Aufkonzentration der Nährstoffe (1,2-1,4 fach)
  • Aufbereitung lohnt in der Regel nur bei niedrigen Separationskosten und der Feststoffverwertung in einer Biogasanlage 
  • Bessere Düngeeigenschaften als Dünngülle 
Q:

Was wirkt sich besser auf das pflanzenverfügbare P im Boden aus?

A:

Kompost

Q:

Was kann Kompost erhöhen?

A:

Die Wasserspeicherfähigkeit

Q:

Warum sollte Klärschlamm eine hohe Qualität aufweisen?

A:
  1. Je nach Region steht wenig Fläche zur Verfügung
  2. Verminderung der Schadstoffgehalte, um Belastungen der Böden zu vermeiden 
  3. Prozesskettenorientierte QS-Systeme werden installiert


Ziele der Systeme:

  1. Schadstoffminimierung an der Quelle
  2. Optimierung des Prozesses auf der Kläranlage führt zu einem Hochwertigen Klärschlammprodukt
  3. Nachhaltige Verwertungsstrategien sorgen für Umweltverträglichkeit 
Q:

Benennen Sie aufgaben, Funktionen und Wirkungen von Zwischenfrüchten

A:
  • Bindung von Reststickstoff im Herbst und Winter (Tiefwurzler, bis zu 150 kg/ha N)
  • "Stickstoffproduktion" durch Leguminosen (Ackerbohnen bis zu 120 kg/ha N) --> Vorfruchteffekt 
  • Unterdrückung von Unkraut, Ausfallgetreide, Altraps
  • Bekämpfung von tierischen und/oder pilzlichen Schaderregern 
  • Biomasse für Futterbauliche und energetische Nutzung 
  • Biologische Stabilität und Krümelstruktur (wasserbeständige Krümel) Folge: Verbesserung der Ertragsfähigkeit unter kritischen Wachstumsbedingungen, Verbesserung der Regenverdaulichkeit 
  • Lockerung des Bodens durch Wurzeln und Bildung stabiler Biomakroporen, Aufbrechen von Bodenverdichtungen und Förderung der Bodengare
  • Beitrag zum Humusaufbau des Bodens (nicht überbewerten)
  • Kohlenstoffspeicher und CO2 Senke  (je nach C:N Verhältnis aber schneller Abbau)
  • Kosteneinsparungen bei der Bodenbearbeitung (biologisch stabilisierte Krume das Non Plus Ultra)
  • Erosionsschutz
  • Deckung und Äsung für Niederwild 
  • Blüheffekte und Bienenweide: Biodiversität (oberirdisch/unterirdisch)
Q:

Welche Berieblichen Faktoren sind wichtig für die Lagerkapazitäten?

A:
  • Lagerkapazitäten sind an die Belange des Betriebes anzupassen
  • Bedarf der angebauten Kulturen (optimaler Ausbringzeitpunkt)
  • Bodenverhältnisse und Wettereinflüsse (Befahrbarkeit)
  • Tierartspezifischer Gülleanfall (Je nach Tierart, Haltungs- und Fütterungsverfahren, zusätzliche Tränken beachten, Große Schwankungsbreiten in den Tierarten beachten)
  • Niederschlagseinträge (offene Behälter)
Q:

Was sollte man bei der bodenschonenden Ausbringung von WSD beachten?

A:
  • Vermehrtes Ausbringaufkommen im Frühjahr, Gefahr schlechter Befahrbarkeit 
  • Kontaktflächendruck der Reifen vermeiden (weniger Radlasten, mehr Aufstandsfläche: Trennung Feld/Straße, Reifendruck anpassen, Großvolumige Breitreifen)
  • Mehrfachüberrollen vermeiden (verstellbare Achsen, spurversetztes Fahren)
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