Landschaftspflege at Hochschule Osnabrück

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Den Sammelbegriff  "Großschutzgebiete" erläutern und Bestandteile nennen

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Gebietsschutz, Biotopschutz und Artenschutz erklären und ihre groben Position und Abgrenzungen im Bundesnaturschutzgesetz erläutern

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Biotopverbund vor dem Hintergrund des Bundesnaturschutzgesetzes definieren

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Die gesetzlich verankerten Bestandteile (fachliche und Gebietsvorschläge) des Biotopverbundes nennen

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Die Bedingung erläutern..., die mit der fachlichen Auswahl von Bestandteilen des Biotopeverbundes verknüpft ist

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Den Widerspruch erläutern..., der hinter der " mind. 10%-Maßgabe" und dem fachlichen Anspruch des Biotopverbundes gesehen werden kann

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Den nach BNatSchG definierten Unterschied zwischen "Biotopvernetzung" und "Biotopverbund" erklären

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Das Spannungsfeld der Begriffe "Schutzgebietssystem" und " -netz" vor dem Hintergrund des fachlichen Anspruch des Biotopverbundes erörtern

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Die Bedingungen für Wirksamkeit von Korridoren, die auch für wenig mobile Artengruppen funktionieren sollen, erläutern

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Die 4 konkreten Regelungen des allgemeinen Artenschutzes in Bezug auf Gehölze und Röhricht aufführen

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Die 3 Verbotstatbestände des besonderen Artenschutzes kurz erörtern

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Die Arten (bei den Anhang IV Arten mindestens 3 Beispiele), die in der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung bzw. im Fachbeitrag behandelt werden müssen, benennen

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Exemplary flashcards for Landschaftspflege at the Hochschule Osnabrück on StudySmarter:

Landschaftspflege

Den Sammelbegriff  "Großschutzgebiete" erläutern und Bestandteile nennen
Großschutzgebiete erfüllen Aufgaben, die zum einen dem Schutz von Natur und Landschaft, zum anderen aber auch der Erholung, dem Fremdenverkehr und der Bildung von Nutzen sind. 
Bestandteile:
1. Nationalparke: sind Landschaften, in denen sich Natur ungestört entwickeln soll
2. Biosphärenreservat: sind national und internationale repräsentative Modellregionen für ein ausgeglichenes Zusammenleben von Mensch und Natur
3. Naturparke: bewahren und entwickeln Kulturlandschaften für die Erholung von Mensch und Natur und für eine nachhaltige Regionalentwicklung

Landschaftspflege

Gebietsschutz, Biotopschutz und Artenschutz erklären und ihre groben Position und Abgrenzungen im Bundesnaturschutzgesetz erläutern
Artenschutz: Schutz der gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten

Gebietsschutz: trägt unmittelbar zur Erhaltung von Arten und ihren Lebensräumen bei. Mit den unterschiedlichen Schutzgebietskategorien lassen sich verschiedene Ziele verwirklichen.

Biotopschutz: Schutz von Biotopen mit ihren Lebensgemeinschaften(Biozönose)

Der Artenschutz wird im BNatSchG im 5 Kapitel - Schutz der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten, ihrer Lebensstätten und Biotope behandelt
Der Biotopschutz und Gebietsschutz wird im 4 Kapitel BNatSchG - Schutz bestimmter Teile von Naturlandschaft behandelt: Abschnitt 1 Biotopverbund und Biotopvernetzung; geschützte Teile von Natur und Landschaft. Abschnitt 2 Netz "Natura 2000"

Landschaftspflege

Biotopverbund vor dem Hintergrund des Bundesnaturschutzgesetzes definieren
Nach § 20 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) soll eine Netz verbundener Biotope (Biotopverbund) geschaffen werden, das mindestens 10 % der Fläche eines Bundeslandes umfassen soll. 
Der Biotopverbund dient der dauerhaften Sicherung der Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen einschließlich ihrer Lebensstätten, Biotope und Lebensgemeinschaften sowie der Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger ökologischer Wechselbeziehungen.

Landschaftspflege

Die gesetzlich verankerten Bestandteile (fachliche und Gebietsvorschläge) des Biotopverbundes nennen
Biotopverbund besteht aus: 

Kernflächen
Verbindungsflächen 
Verbindungselemente

Bestandteile sind z.B.: Nationalpark und nationale Naturmonumente, Naturschutzgebiete, gesetzlich geschützte Biotope, weitere Flächen und Elemente

Landschaftspflege

Die Bedingung erläutern..., die mit der fachlichen Auswahl von Bestandteilen des Biotopeverbundes verknüpft ist
Die erforderlichen Kernflächen, Verbindungsflächen und Verbindungselemente sind durch Erklärung zu geschützten Teilen von Natur und Landschaft im Sinne des $ 20 Absatz 2, durch planungsrechtliche Festlegungen, durch langfristige vertragliche Vereinbarungen oder andere geeignete Maßnahmen rechtlich zu sichern, um den Biotopverbund dauerhaft zu gewährleisten

Landschaftspflege

Den Widerspruch erläutern..., der hinter der " mind. 10%-Maßgabe" und dem fachlichen Anspruch des Biotopverbundes gesehen werden kann
Die Praxis konzentriert sich auf das Element der Flächensicherung mit dem Zielwert „10 %“, ohne nach der Qualität dieser Flächen zu fragen.

Landschaftspflege

Den nach BNatSchG definierten Unterschied zwischen "Biotopvernetzung" und "Biotopverbund" erklären
Biotopvernetzung bezieht § 21 Abs.6 BNatSchG im Unterschied zu der vorgenannten Definition (andere Karteikarte) auf die regionale Ebene: „Auf regionaler Ebene sind insbesondere in von der Landwirtschaft geprägten Landschaften zur Vernetzung von Biotopen erforderliche lineare und punktförmige Elemente, insbesondere Hecken und Feld­raine sowie Trittsteinbiotope, zu erhalten und dort, wo sie nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, zu schaffen (Biotopvernetzung).“ 

Hingegen werden in der Fachliteratur die Begriffe Biotopverbund und Biotopvernetzung meist synonym verwendet.

Landschaftspflege

Das Spannungsfeld der Begriffe "Schutzgebietssystem" und " -netz" vor dem Hintergrund des fachlichen Anspruch des Biotopverbundes erörtern
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Landschaftspflege

Die Bedingungen für Wirksamkeit von Korridoren, die auch für wenig mobile Artengruppen funktionieren sollen, erläutern
Wirksam, wenn:

1. Korridore als Habitatkorridore ausgebildet werden, das heißt Lebensräume für Populationen in ausreichender Qualität, Dichte und Variabilität vorhanden sind (überwindbar Entfernungen zwischen Lebensräumen in landschaftlichen Mosaiken - nicht linearer lückenlose Verbund nötig)

2. Korridore für ökologische Gruppen von Arten geplant und umgesetzt werden(begleitet durch Zielartenkonzept)

3. Siedlungs und Verkehrsentwicklung sowie sonstige Landnutzung so zu steuern, dass Freiräume für die entsprechenden Arten überwindbar bleiben oder wieder überwindbar gemacht werden

Landschaftspflege

Die 4 konkreten Regelungen des allgemeinen Artenschutzes in Bezug auf Gehölze und Röhricht aufführen
1. Es ist verboten, die Bodendecke abzubrennen oder nicht land-, forst- oder fischereiwirtschaftliche genutzte Flächen so zu behandeln, dass die Tier- oder Pflanzenwelt erheblich eeinträchtigt wird

2. Es ist verboten, Gehölze (außerhalb des Waldes,...)in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen (zulässig sind schonende Formen und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses oder zur Gesunderhaltung der Bäumen)

3. Es ist verboten, Röhrichte in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September zu zuschneiden(außerhalb dieser Zeiten nur in Abschnitten zurückschneiden)

4. Es ist verboten, ständig wasserführende Gräben unter Einsatz von Grabenfräsen zu räumen (wenn der Naturhaushalt erheblich beeinträchtigt wird)

Landschaftspflege

Die 3 Verbotstatbestände des besonderen Artenschutzes kurz erörtern
1. Tötungsverbot: es ist verboten wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.

2. Störungsverbot: es ist verboten wildlebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht -, Mauser -, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören (eine erhebliche Störung liegt vor: wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert)

3. Beschädigungsverbot: es ist verboten Fortpflanzungs - oder Ruhestätten der wildlebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören

Landschaftspflege

Die Arten (bei den Anhang IV Arten mindestens 3 Beispiele), die in der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung bzw. im Fachbeitrag behandelt werden müssen, benennen
Säugetiere (Fledermaus):
Großes Mausohr - Myotis myotis

Säugetiere (sonstige):
Feldhamster - Cricetus cricetus
Luchs - Lynx lynx

Amphibien:
Rotbauchunke - Bombina bombina
Kammmolch - Triturus cristatus

Schmetterlinge:
Apollofalter - Parnassius Apollo

https://ffh-anhang4.bfn.de/arten-anhang-iv-ffh-richtlinie.html


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