Kirschen at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kirschen an der Hochschule Osnabrück

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind sogenannte Bastardkirschen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Bastardkirschen sind wahrscheinlich eine Kreuzung aus P. avium x P. cerasus

- wie die Sauerkirsche tetraploid

- meist nicht ausreichend selbstfertil

- ähnlich wuchsstark wie Sauerkirschen

- Blätter ähneln der Süßkirsche 

- aufrechtwachsende Äste

- Früchte sind süßlich

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TESTE DEIN WISSEN

In welche Land der Welt werden die größten mengen an Süß- und Sauerkirschen produziert? 

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TESTE DEIN WISSEN

Die meisten Sauerkirschen werden in Russland produziert.


Die meisten Süßkirschen werden in der Türkei produziert.


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Unterscheide bestehen in den Standortansprüchen zwischen Süß- und Sauerkirschen?

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Süßkirsche:

- geringer Wärmeanspruch (auch Höhenlagen nutzbar--> Verlängerung der     Kirschsaison)

- hohe Spätfrostgefährdung 

- Wintertemperatur unter - 20 Grad bilden sich Holzschäden und Baumausfälle

- sehr empfindlich gegenüber Frostrissen

- Böden mit mangelnder Durchlüftung sind sehr ungünstig (geringes Triebwachstum, geringe Erträge, geringe Fruchtgröße, Holzschäden und Baumausfälle z.B.: Gummifluss)

- tiefgründige, humose Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung sind optimal

-möglichst geringe Niederschläge im Juli und August (Platzanfälligkeit)


Sauerkirsche:

- geringe Wärme- und Wasseransprüche

- auch auf weniger guten Böden noch gute Erträge

- hervorragende Winterfrosthärte ( selten Schäden)

- geringe Spätfrostgefährdung und geringe Empfindlichkeit der Blütenorgane 

- empfindlich gegenüber mangelnder Bodendurchlüftung

- nur in extrem nassen Jahren platzanfällig

- extrem arme Sandböden und sehr schwere Tonböden für den Erwerbsanbau ungeeignet


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Faktoren können Gummiflussbildung bei Süßkirschen hervorrufen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Staunässe, magelnde Bodendurchlüftung

- Frostschäden, Hagelschäden 

- Schnittwunden

- Befall mit Bakterien, Pilzen oder tierischen Schädlingen

- falscher Kronenaufbau


Generell alle Faktoren die zur Schwächung der Pflanze führen.


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TESTE DEIN WISSEN

Nennen sie die Weltweit wichtigste Süßkirschenunterlage im Erwerbsobstbau.

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TESTE DEIN WISSEN

Gisela 5 ist die wichtigste Unterlage bei Neupflanzungen, 3-5 m Baumhöhe (keineM9)

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Warum ist die Verwendung schwachwachsender Unterlagen bei Süßkirschen sinnvoll?

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile schwachwachsender Unterlagen bei Süßkirschen:

- Erleichterung der Ernte und Pflegetechnick

- geringeres Unfallrisiko

- Einsetzung 

- Regenschutzsysteme

- Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln

- enge Pflanzabstände --> früher Eintritt in das Vollertragstadium


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13. Früchte der Süßkirsche können kurz vor der Ernte platzen. Nennen Sie Konsequenzen, Ursachen und Gegenmaßnahmen.                         


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Konsequenzen

  • geplatzte Früchte sind nicht vermarktungsfähig
  • Wunden sind Eintrittspforte für Fäulnispilze
  • Pflück- und Sortieraufwand steigen erheblich an 
    • ab 25 % Platzanteil kann Ernte unrentabel sein

Ursachen

  1. Druckerhöhung in der Frucht durch Wasseraufnahme keine Ursache
  2. wenige Wochen nach Blüte und kurz vor Steinbildung -> Einstellung der Kutikulaneubildung (erst 25 % der Fruchtoberfläche einer endgültigen Kirsche erreicht) -> konstante Kutikula verteilt sich während dem weiteren Wachstum auf eine sich ständig vergrößernde Oberfläche -> Mikrorisse entstehen
  3. Feuchte auf der Frucht und hohe LF fördern Mikrorisse
  4. Wasser gelangt in die Epidermiszellen, diese platzen und entlassen Zellinhalt in den Zellwandraum -> die entlassene Apfelsäure erhöht die Durchlässigkeit der Membran im Zellwandraum und weitere Apfelsäure tritt aus -> Ca-Ionen werden gelöst und die Zellwand wird instabil -> Zellwände quellen und reißen entlang der Mittellamellen auf
  5. unregelmäßige Bewässerung fördert Mikrorisse (Vorstufe)


Gegenmaßnahmen

  • Eiswasserkühlung & Aufbereitung und Sortierung in gekühltem Wasser

             => Festigkeit der Früchte erhöht sich bei niedrigen Temperaturen

  • Sortenzüchtung und Sortenwahl
    • Eigenschaften Exokarps und Wasseraufnahmerate
  • Früchte mit Gebläse abtrocknen 
    • hoher Aufwand
  • Applikation von Ca-Salzen
    • 0,5 - 1 % CaCl2 bei Niederschlag 
    • wirkt als Osmotikum
    • stabilisiert Zellwand
  • Folienüberdachung (Regenschutzsystem)




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TESTE DEIN WISSEN

17. Nennen Sie im deutschen Anbau bedeutsame Sauerkirschensorten mit ihren wichtigsten Eigenschaften.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Spinell => dunkelrot, eher süß, aromatisch und guter Geschmack, mittlerer Ertrag, teilw. selbstfertil, Krankheitsanfällig
  • Topas => dunkelrot bis rotbraun, hoher Säuregehlt, groß, mittel-hoher Ertrag, teilw. selbstfertil, Krankheitsanfällig
  • Corlin => dunkelrot, sauer und aromatisch, mittelgroß, hoher Ertrag, selbstfertil, robuste Sorte
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Welche Unterlagen könne für Sauerkirschen verwendet werden?


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TESTE DEIN WISSEN

Grundsätzlich können die Süßkirschunterlagen auch für die Sauerkirsche verwendet werden. Durch das vergleichsweise geringe Wachstum der Sauerkirsche ergeben sich auch bei Verwendung starkwüchsiger Unterlagen relativ kleine Bäume.


Beispielsorten:

- Colt 

- W 13

- Piku 1 und 4

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Welche Unterlagen können bei Süßkirschensorten verwendet werden?

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TESTE DEIN WISSEN

Generativ vermehrte Unterlagen:

Bsp.:

- Vogelkirsche (Prunus avium)

- Steinwechsel (Prunus mahaleb)


Vegetativ vermehrte unterlagen:

Bsp.:

- Gisela - Unterlagen

- Maxma - Unterlagen

 

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11. Erläutern Sie die Befruchtungsverhältnisse bei Kirschen. 

                                                      
            
        

    

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TESTE DEIN WISSEN

selbstfertil (selbstbefruchtbar)

  • Pollen (Sorte A) durchwachsen Narben- und Griffelgewebe der Sorte A und befruchten die Eizelle 

            => Fruchtbildung

  • Anbau einer Sorte!
  • Sauerkirschsorten (bis auf Köröser Weichsel) und einige Süßkirschsorten


selbststeril (selbstunfruchtbar)

  • Pollenkörner (Sorte A) keimen auf der Narbe der Sorte A und durchdringen Narben- und Griffelgewebe 
  • Pollenschlauchwachstum kommt im oberen Drittel des Griffels zum Erliegen 

           => keine Befruchtung der Eizelle und keine Fruchtbildung

selbststerile Sorten sind auf Pollen anderer Sorten angewiesen (Fremdbefruchtbar)

  • die meisten Süßkirschensorten und Köröser Weichsel



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12. Erläutern sie den Begriff Gruppensterilität.

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  • Sorten dieser Gruppe sind selbststeril und können sich gegenseitig nicht befruchten
  • diese Gruppe kann jedoch die Sorten anderer Gruppen befruchten und von diesen befruchtet werden

=> bei den Süßkirschensorten stark ausgeprägt



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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kirschen Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind sogenannte Bastardkirschen?

A:

- Bastardkirschen sind wahrscheinlich eine Kreuzung aus P. avium x P. cerasus

- wie die Sauerkirsche tetraploid

- meist nicht ausreichend selbstfertil

- ähnlich wuchsstark wie Sauerkirschen

- Blätter ähneln der Süßkirsche 

- aufrechtwachsende Äste

- Früchte sind süßlich

Q:

In welche Land der Welt werden die größten mengen an Süß- und Sauerkirschen produziert? 

A:

Die meisten Sauerkirschen werden in Russland produziert.


Die meisten Süßkirschen werden in der Türkei produziert.


Q:

Welche Unterscheide bestehen in den Standortansprüchen zwischen Süß- und Sauerkirschen?

A:

Süßkirsche:

- geringer Wärmeanspruch (auch Höhenlagen nutzbar--> Verlängerung der     Kirschsaison)

- hohe Spätfrostgefährdung 

- Wintertemperatur unter - 20 Grad bilden sich Holzschäden und Baumausfälle

- sehr empfindlich gegenüber Frostrissen

- Böden mit mangelnder Durchlüftung sind sehr ungünstig (geringes Triebwachstum, geringe Erträge, geringe Fruchtgröße, Holzschäden und Baumausfälle z.B.: Gummifluss)

- tiefgründige, humose Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung sind optimal

-möglichst geringe Niederschläge im Juli und August (Platzanfälligkeit)


Sauerkirsche:

- geringe Wärme- und Wasseransprüche

- auch auf weniger guten Böden noch gute Erträge

- hervorragende Winterfrosthärte ( selten Schäden)

- geringe Spätfrostgefährdung und geringe Empfindlichkeit der Blütenorgane 

- empfindlich gegenüber mangelnder Bodendurchlüftung

- nur in extrem nassen Jahren platzanfällig

- extrem arme Sandböden und sehr schwere Tonböden für den Erwerbsanbau ungeeignet


Q:

Welche Faktoren können Gummiflussbildung bei Süßkirschen hervorrufen?

A:

- Staunässe, magelnde Bodendurchlüftung

- Frostschäden, Hagelschäden 

- Schnittwunden

- Befall mit Bakterien, Pilzen oder tierischen Schädlingen

- falscher Kronenaufbau


Generell alle Faktoren die zur Schwächung der Pflanze führen.


Q:

Nennen sie die Weltweit wichtigste Süßkirschenunterlage im Erwerbsobstbau.

A:

Gisela 5 ist die wichtigste Unterlage bei Neupflanzungen, 3-5 m Baumhöhe (keineM9)

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Q:

Warum ist die Verwendung schwachwachsender Unterlagen bei Süßkirschen sinnvoll?

A:

Vorteile schwachwachsender Unterlagen bei Süßkirschen:

- Erleichterung der Ernte und Pflegetechnick

- geringeres Unfallrisiko

- Einsetzung 

- Regenschutzsysteme

- Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln

- enge Pflanzabstände --> früher Eintritt in das Vollertragstadium


Q:

13. Früchte der Süßkirsche können kurz vor der Ernte platzen. Nennen Sie Konsequenzen, Ursachen und Gegenmaßnahmen.                         


A:

Konsequenzen

  • geplatzte Früchte sind nicht vermarktungsfähig
  • Wunden sind Eintrittspforte für Fäulnispilze
  • Pflück- und Sortieraufwand steigen erheblich an 
    • ab 25 % Platzanteil kann Ernte unrentabel sein

Ursachen

  1. Druckerhöhung in der Frucht durch Wasseraufnahme keine Ursache
  2. wenige Wochen nach Blüte und kurz vor Steinbildung -> Einstellung der Kutikulaneubildung (erst 25 % der Fruchtoberfläche einer endgültigen Kirsche erreicht) -> konstante Kutikula verteilt sich während dem weiteren Wachstum auf eine sich ständig vergrößernde Oberfläche -> Mikrorisse entstehen
  3. Feuchte auf der Frucht und hohe LF fördern Mikrorisse
  4. Wasser gelangt in die Epidermiszellen, diese platzen und entlassen Zellinhalt in den Zellwandraum -> die entlassene Apfelsäure erhöht die Durchlässigkeit der Membran im Zellwandraum und weitere Apfelsäure tritt aus -> Ca-Ionen werden gelöst und die Zellwand wird instabil -> Zellwände quellen und reißen entlang der Mittellamellen auf
  5. unregelmäßige Bewässerung fördert Mikrorisse (Vorstufe)


Gegenmaßnahmen

  • Eiswasserkühlung & Aufbereitung und Sortierung in gekühltem Wasser

             => Festigkeit der Früchte erhöht sich bei niedrigen Temperaturen

  • Sortenzüchtung und Sortenwahl
    • Eigenschaften Exokarps und Wasseraufnahmerate
  • Früchte mit Gebläse abtrocknen 
    • hoher Aufwand
  • Applikation von Ca-Salzen
    • 0,5 - 1 % CaCl2 bei Niederschlag 
    • wirkt als Osmotikum
    • stabilisiert Zellwand
  • Folienüberdachung (Regenschutzsystem)




Q:

17. Nennen Sie im deutschen Anbau bedeutsame Sauerkirschensorten mit ihren wichtigsten Eigenschaften.

A:
  • Spinell => dunkelrot, eher süß, aromatisch und guter Geschmack, mittlerer Ertrag, teilw. selbstfertil, Krankheitsanfällig
  • Topas => dunkelrot bis rotbraun, hoher Säuregehlt, groß, mittel-hoher Ertrag, teilw. selbstfertil, Krankheitsanfällig
  • Corlin => dunkelrot, sauer und aromatisch, mittelgroß, hoher Ertrag, selbstfertil, robuste Sorte
Q:

Welche Unterlagen könne für Sauerkirschen verwendet werden?


A:

Grundsätzlich können die Süßkirschunterlagen auch für die Sauerkirsche verwendet werden. Durch das vergleichsweise geringe Wachstum der Sauerkirsche ergeben sich auch bei Verwendung starkwüchsiger Unterlagen relativ kleine Bäume.


Beispielsorten:

- Colt 

- W 13

- Piku 1 und 4

Q:

Welche Unterlagen können bei Süßkirschensorten verwendet werden?

A:

Generativ vermehrte Unterlagen:

Bsp.:

- Vogelkirsche (Prunus avium)

- Steinwechsel (Prunus mahaleb)


Vegetativ vermehrte unterlagen:

Bsp.:

- Gisela - Unterlagen

- Maxma - Unterlagen

 

Q:

11. Erläutern Sie die Befruchtungsverhältnisse bei Kirschen. 

                                                      
            
        

    

A:

selbstfertil (selbstbefruchtbar)

  • Pollen (Sorte A) durchwachsen Narben- und Griffelgewebe der Sorte A und befruchten die Eizelle 

            => Fruchtbildung

  • Anbau einer Sorte!
  • Sauerkirschsorten (bis auf Köröser Weichsel) und einige Süßkirschsorten


selbststeril (selbstunfruchtbar)

  • Pollenkörner (Sorte A) keimen auf der Narbe der Sorte A und durchdringen Narben- und Griffelgewebe 
  • Pollenschlauchwachstum kommt im oberen Drittel des Griffels zum Erliegen 

           => keine Befruchtung der Eizelle und keine Fruchtbildung

selbststerile Sorten sind auf Pollen anderer Sorten angewiesen (Fremdbefruchtbar)

  • die meisten Süßkirschensorten und Köröser Weichsel



Q:

12. Erläutern sie den Begriff Gruppensterilität.

A:
  • Sorten dieser Gruppe sind selbststeril und können sich gegenseitig nicht befruchten
  • diese Gruppe kann jedoch die Sorten anderer Gruppen befruchten und von diesen befruchtet werden

=> bei den Süßkirschensorten stark ausgeprägt



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