1. Kartoffel Olfs at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 1. Kartoffel Olfs an der Hochschule Osnabrück

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TESTE DEIN WISSEN

1.1 Wie verläuft die traditionelle Kartoffelzüchtung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Traditionelles Verfahren: generative Befruchtung -> Bestäuben den Blüten -> Beeren mit ca. 100 Samen -> jeder Sämling Grundlage für neue Sorte
  • Weitere Bearbeitung ausschließlich über Knolle (vegetative Vermehrung; Keine genetische Aufspaltung)
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TESTE DEIN WISSEN

1.3 Was sind Zuchtziele bei Kartoffeln?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hohe stabile Produktionsleistung/Ertrag
  • Sortierung, Übergrößen Untergrößen, Knollenzahl
  • Äußere Qualität
  • keine Deformationen der Knollen 
  • Resistenzen
  • Nährstoffeffizienz/ Nährstoffbedarf
  • Knollengröße, Form (oval, rund, ...)
  • Inhaltsstoffe (Stärke gehalt und Ertrag, Art der Stärke, Protein, Fett, Mineralstoffe,…)
  • Erntetermin (Reifegruppe)
  • Farbe, Geschmack (Stärkegehalt, Mineralstoffe, Proteingehalt, Zucker), Außenfarbe, Kochtyp, Backfarbe
  • Lagerfähigkeit, Schalenfestigkeit
  • technische Erntefähigkeit (Krauttrennung)
  • Trocken und Frosttoleranz (abiotische Faktoren) 
  • Augenlage
  • Wüchsigkeit; Reihenschluss, Wuchsverhalten
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1.4 Kriterien zur Sortenwahl bei Kartoffeln

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verwendungszweck:
  • Speisekartoffel
  • Veredlungsprodukte
  • Pflanzkartoffeln
  • Stärkekartoffeln
  • Erntetermin:
  • Frühkartoffeln <-> Einlagerungskartoffeln
  • Liefertermine im Vertragsanbau
  • Lagerfähigkeit
  • Krankheits-/Schädlingssituation
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1.5 Reifegruppen bei Kartoffelsorten

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I             sehr früh:           125 Tage

II            früh:                   125- 135 Tage

III           mittelfrüh:         135- 150 Tage

IV          mittelspät bis    >165 Tage

              sehr spät 

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1.19 Was ist in Bezug auf Calcium bei Kartoffeln zu beachten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Calcium vermindert Hitzestress (bis 30 % weniger Ertrag bei Ca Mangel)
  • Calciumgehalt in der Rinde und Abschlussgewebe möglichst hoch (0,2% in der Schale anzustreben) als Schutz vor Erwinia (Nassfäule)

=>Ca muss dazu über Stolonen aufgenommen werden, über Wurzel und Blätter aufgenommenes Ca wird nicht in Knollen eingelagert => Versorgung mit Calciumnitrat gut geeignet

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1.21 Welche Qualitätsaspekte sind bei Kartoffeln in der Praxis wichtig?

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TESTE DEIN WISSEN

In der Praxis sind vor allem Aspekte der Verarbeitungsqualität (Eiweißgehalt, Stärkegehalt,

Ernte- Lagerqualität) durchgesetzt

Davon hängt der Preis ab

Nahrungs- und Handelsqualität sind weniger von Bedeutung

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1.22 Hinweise zum Umgang bei Rodung bzw. Einlagerung zur Vermeidung von Lagerschäden

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TESTE DEIN WISSEN
  • möglichst nur abgereifte, schalenfeste Knollen ernten
  • Rodung nur bei trockenem Wetter und bei Bodentemperaturen > 10°C
  • faule Knollen auslesen
  • Bakterienverbreitung minimieren durch Säubern der Anlagen
  • für rasche Abtrocknung der Knollen sorgen
  • bei Zwischenlagerung noch nicht schalenfester Knollen Belüftung vorsehen
  • Roder und Sortiermaschinen optimal einstellen, um Fallhöhen zu minimieren
  • Lagerung: je kälter (z.B. 4°C) desto dunkler
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1.23 Reduzierende Zucker bei Kartoffeln

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TESTE DEIN WISSEN
  • Je höher der Gehalt desto höher die Acrylamid Bildung beim Garen
  • i.d.R. senkt ausreichende K Düngung den Gehalt
  • je höher die Temperatur und je höher die Backdauer desto mehr Acrylamid
  • je später die Sorte desto weniger Nitrat ist in den Knollen (jedes Jahr unterschiedliche Ausprägung)

=>je mehr Nitrat desto mehr reduzierende Zucker

Starke Schwankungen der Acrylamidgehalte in zubereiteten Produkten je nach Zeitraum

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1.7 Welche Standortansprüche haben Kartoffeln?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Geringer Anspruch an Boden, nur schwere tonige und steinige Böden schwierig
  • Wichtig:

Durchwurzelungsfähigkeit (keine Verdichtungen im Unterboden), 

Siebfähigkeit, 

pH Wert 5 – 7,5, 

ausreichend Nährstoff und Humusversorgung

  • Wasserversorgung und frühes erwärmen wichtiger (8 bis 10 °C Bodentemperatur zum Pflanzen)
  • Höchster Wasserbedarf vom Auflaufen bis Blüte
  • Optimale Temperatur 13-25°C
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1.13 Wo liegt der N Bedarfswert für Kartoffeln und mit welchen Methoden kann man diesen ermitteln?

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TESTE DEIN WISSEN

N Bedarfswert nach Düngeverordnung stark unterschiedlich

  • Speisekartoffeln ca. 140 kg
  • Pommeskartoffeln ca. 210 kg

 

N Bedarf ermitteln:

  • N Min Methode (Bodenproben 0-90 cm, Laboranalyse, Sollwert minus Analyse = N Düngebedarf)
  • Nitrat Schnelltest (Pflanzensaft auspressen, Nitrat Teststäbchen eintauchen, mit Farbskala vergleichen)
  • Chlorophyll Meter (4. Oder 5. Blatt zur Messung nutzen)
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1.15 Welchen Einfluss hat Kalium auf die Kartoffel?

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  • Regulation des Wasserhaushalts 
  • Enzymwirkungen 
  • erhöht Knollenanzahl 
  • vermindert Schwarzfleckigkeit (Kalium ist wichtiges Osmotikum, gute K Versorgung -> hoher osmotischer Druck -> straffe Zellwand, geringere Anfälligkeit für Beschädigungen)
  • vermindert Kochdunkelung 
  • erhöht Frosttoleranz (K+ = Salz; Salzwasser friert später als Süßwasser) 
  • wirkt als Anti-Stress-Element
  • Ertragssteigerung bei guter Kalium Versorgung (Düngung je nach Bodenvorrat) 
  • Mehr Ascorbin- und Zitronensäure mit höherer K Versorgung 
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1.16 Welchen Kaliumbedarf haben unterschiedliche Verwertungsrichtungen?

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  • Frühkartoffeln                                      125-165 
  • Speise-Kartoffeln (fest k.)                  165-210 
  • Speise-Kartoffeln (mehlig k.)             210-250 
  • Veredlungs-Kartoffeln                        165-210 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen 1. Kartoffel Olfs Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

1.1 Wie verläuft die traditionelle Kartoffelzüchtung?

A:
  • Traditionelles Verfahren: generative Befruchtung -> Bestäuben den Blüten -> Beeren mit ca. 100 Samen -> jeder Sämling Grundlage für neue Sorte
  • Weitere Bearbeitung ausschließlich über Knolle (vegetative Vermehrung; Keine genetische Aufspaltung)
Q:

1.3 Was sind Zuchtziele bei Kartoffeln?

A:
  • Hohe stabile Produktionsleistung/Ertrag
  • Sortierung, Übergrößen Untergrößen, Knollenzahl
  • Äußere Qualität
  • keine Deformationen der Knollen 
  • Resistenzen
  • Nährstoffeffizienz/ Nährstoffbedarf
  • Knollengröße, Form (oval, rund, ...)
  • Inhaltsstoffe (Stärke gehalt und Ertrag, Art der Stärke, Protein, Fett, Mineralstoffe,…)
  • Erntetermin (Reifegruppe)
  • Farbe, Geschmack (Stärkegehalt, Mineralstoffe, Proteingehalt, Zucker), Außenfarbe, Kochtyp, Backfarbe
  • Lagerfähigkeit, Schalenfestigkeit
  • technische Erntefähigkeit (Krauttrennung)
  • Trocken und Frosttoleranz (abiotische Faktoren) 
  • Augenlage
  • Wüchsigkeit; Reihenschluss, Wuchsverhalten
Q:

1.4 Kriterien zur Sortenwahl bei Kartoffeln

A:
  • Verwendungszweck:
  • Speisekartoffel
  • Veredlungsprodukte
  • Pflanzkartoffeln
  • Stärkekartoffeln
  • Erntetermin:
  • Frühkartoffeln <-> Einlagerungskartoffeln
  • Liefertermine im Vertragsanbau
  • Lagerfähigkeit
  • Krankheits-/Schädlingssituation
Q:

1.5 Reifegruppen bei Kartoffelsorten

A:

I             sehr früh:           125 Tage

II            früh:                   125- 135 Tage

III           mittelfrüh:         135- 150 Tage

IV          mittelspät bis    >165 Tage

              sehr spät 

Q:

1.19 Was ist in Bezug auf Calcium bei Kartoffeln zu beachten?

A:
  • Calcium vermindert Hitzestress (bis 30 % weniger Ertrag bei Ca Mangel)
  • Calciumgehalt in der Rinde und Abschlussgewebe möglichst hoch (0,2% in der Schale anzustreben) als Schutz vor Erwinia (Nassfäule)

=>Ca muss dazu über Stolonen aufgenommen werden, über Wurzel und Blätter aufgenommenes Ca wird nicht in Knollen eingelagert => Versorgung mit Calciumnitrat gut geeignet

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Q:

1.21 Welche Qualitätsaspekte sind bei Kartoffeln in der Praxis wichtig?

A:

In der Praxis sind vor allem Aspekte der Verarbeitungsqualität (Eiweißgehalt, Stärkegehalt,

Ernte- Lagerqualität) durchgesetzt

Davon hängt der Preis ab

Nahrungs- und Handelsqualität sind weniger von Bedeutung

Q:

1.22 Hinweise zum Umgang bei Rodung bzw. Einlagerung zur Vermeidung von Lagerschäden

A:
  • möglichst nur abgereifte, schalenfeste Knollen ernten
  • Rodung nur bei trockenem Wetter und bei Bodentemperaturen > 10°C
  • faule Knollen auslesen
  • Bakterienverbreitung minimieren durch Säubern der Anlagen
  • für rasche Abtrocknung der Knollen sorgen
  • bei Zwischenlagerung noch nicht schalenfester Knollen Belüftung vorsehen
  • Roder und Sortiermaschinen optimal einstellen, um Fallhöhen zu minimieren
  • Lagerung: je kälter (z.B. 4°C) desto dunkler
Q:

1.23 Reduzierende Zucker bei Kartoffeln

A:
  • Je höher der Gehalt desto höher die Acrylamid Bildung beim Garen
  • i.d.R. senkt ausreichende K Düngung den Gehalt
  • je höher die Temperatur und je höher die Backdauer desto mehr Acrylamid
  • je später die Sorte desto weniger Nitrat ist in den Knollen (jedes Jahr unterschiedliche Ausprägung)

=>je mehr Nitrat desto mehr reduzierende Zucker

Starke Schwankungen der Acrylamidgehalte in zubereiteten Produkten je nach Zeitraum

Q:

1.7 Welche Standortansprüche haben Kartoffeln?

A:
  • Geringer Anspruch an Boden, nur schwere tonige und steinige Böden schwierig
  • Wichtig:

Durchwurzelungsfähigkeit (keine Verdichtungen im Unterboden), 

Siebfähigkeit, 

pH Wert 5 – 7,5, 

ausreichend Nährstoff und Humusversorgung

  • Wasserversorgung und frühes erwärmen wichtiger (8 bis 10 °C Bodentemperatur zum Pflanzen)
  • Höchster Wasserbedarf vom Auflaufen bis Blüte
  • Optimale Temperatur 13-25°C
Q:

1.13 Wo liegt der N Bedarfswert für Kartoffeln und mit welchen Methoden kann man diesen ermitteln?

A:

N Bedarfswert nach Düngeverordnung stark unterschiedlich

  • Speisekartoffeln ca. 140 kg
  • Pommeskartoffeln ca. 210 kg

 

N Bedarf ermitteln:

  • N Min Methode (Bodenproben 0-90 cm, Laboranalyse, Sollwert minus Analyse = N Düngebedarf)
  • Nitrat Schnelltest (Pflanzensaft auspressen, Nitrat Teststäbchen eintauchen, mit Farbskala vergleichen)
  • Chlorophyll Meter (4. Oder 5. Blatt zur Messung nutzen)
Q:

1.15 Welchen Einfluss hat Kalium auf die Kartoffel?

A:
  • Regulation des Wasserhaushalts 
  • Enzymwirkungen 
  • erhöht Knollenanzahl 
  • vermindert Schwarzfleckigkeit (Kalium ist wichtiges Osmotikum, gute K Versorgung -> hoher osmotischer Druck -> straffe Zellwand, geringere Anfälligkeit für Beschädigungen)
  • vermindert Kochdunkelung 
  • erhöht Frosttoleranz (K+ = Salz; Salzwasser friert später als Süßwasser) 
  • wirkt als Anti-Stress-Element
  • Ertragssteigerung bei guter Kalium Versorgung (Düngung je nach Bodenvorrat) 
  • Mehr Ascorbin- und Zitronensäure mit höherer K Versorgung 
Q:

1.16 Welchen Kaliumbedarf haben unterschiedliche Verwertungsrichtungen?

A:
  • Frühkartoffeln                                      125-165 
  • Speise-Kartoffeln (fest k.)                  165-210 
  • Speise-Kartoffeln (mehlig k.)             210-250 
  • Veredlungs-Kartoffeln                        165-210 
1. Kartoffel Olfs

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