Strukturen des Gesundheitssystems at Hochschule Niederrhein

Flashcards and summaries for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein

Arrow Arrow

It’s completely free

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Study with flashcards and summaries for the course Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Wie hoch sind die Gesundheitsausgaben in 2017 nach Ausgabeträgern in %?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Wie ist die Entwicklung zentraler Indikatoren der Krankenhäuser? (bzgl. Fallzahlen, Liegedauer etc..)

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Wie weit lassen sich die Wurzeln des Gesundheitssystems zurück verfolgen?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Mit welcher Motivation wurde die Versorgung der Kranken oder das Gesundheitssystem errichtet? 

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Welche Institutionen waren im Mittelalter bei der Versorgung von Kranken tragend beteiligt?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Welche Gesundheitseinrichtungen nutzten Wohlhabende im Mittelalter?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Welche Träger gab es neben den kirchlichen Trägern?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Welches ist die dritte mögliche Trägerschaft heutiger Krankenhäuser?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Welche zwei weiteren wesentlichen Strukturmerkmale des deutschen Gesundheitswesens gab es außerdem?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Was waren die Wurzeln der Gliederung der GKV im mittelalterlichen Zunftwesen?

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Wie entwickelte sich das Gesundheitssystem gegen Ende des Mittelalters? 

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Gesundheitssystem – Definition der WHO

Your peers in the course Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein create and share summaries, flashcards, study plans and other learning materials with the intelligent StudySmarter learning app.

Get started now!

Flashcard Flashcard

Exemplary flashcards for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein on StudySmarter:

Strukturen des Gesundheitssystems

Wie hoch sind die Gesundheitsausgaben in 2017 nach Ausgabeträgern in %?

375,6 Mrd. pro Jahr insgesamt


11,1 % sonstige Ausgaben

8,4 % private KV

9,9 % soziale Pflegeversicherung

13,5 % private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck

57 % GKV


Strukturen des Gesundheitssystems

Wie ist die Entwicklung zentraler Indikatoren der Krankenhäuser? (bzgl. Fallzahlen, Liegedauer etc..)

- Die Fallzahlen sind gestiegen

Die Bettenauslastung bleibt mit kleinen Schwankungen recht konstant 

- Die durchschnittliche Verweildauer, Berechnungs- und Belegungstage sowie aufgestellte Betten fallen

Strukturen des Gesundheitssystems

Wie weit lassen sich die Wurzeln des Gesundheitssystems zurück verfolgen?

Die Hauptwurzeln des deutschen Gesundheitssystems lassen sich mindestens bis zum Mittelalter zurückverfolgen.


Mehrere für das deutsche System auch noch heute typische Merkmale waren bereits in der mittelalterlichen Gesellschaft angelegt.

Strukturen des Gesundheitssystems

Mit welcher Motivation wurde die Versorgung der Kranken oder das Gesundheitssystem errichtet? 

In erster Linie war dies die Verwurzelung grundlegender Überzeugungen in der christlichen Religion, die den Gläubigen soziale Solidarität mit Kranken und Bedürftigen als Gebot auferlegt.

Strukturen des Gesundheitssystems

Welche Institutionen waren im Mittelalter bei der Versorgung von Kranken tragend beteiligt?

Tragende Institutionen der Krankenversorgung waren im Mittelalter zunächst kirchliche Hospitäler:

Unterkunft und Pflege für Fremde, Arme und Kranke


• bei vielen Klöstern gab es zusätzlich das Armenhaus und/oder die Pflegeabteilung → keine Krankenhäuser im heutigen Sinne, sondern in erster Linie Armenpflegehäuser, v.a. Unterkunft, Verpflegung und seelischer Beistand

Strukturen des Gesundheitssystems

Welche Gesundheitseinrichtungen nutzten Wohlhabende im Mittelalter?

Wohlhabende nutzen Klöster lediglich auf Reisen; hierzu richteten die Klöster separate Häuser ein. Wohlhabende bevorzugten i.d.R. die Versorgung durch Ärzte zu Hause

Strukturen des Gesundheitssystems

Welche Träger gab es neben den kirchlichen Trägern?

• Neben den Kirchen nahmen sich auch weltliche Orden der Krankenversorgung an, z.B. der Johanniterorden.


• Ab dem 13./14. Jahrhundert wurde die Krankenversorgung zunehmend von städtischen Versorgungseinrichtungen übernommen:


• Städte entwickelten sich zunehmend zu eigenen politischen Akteuren und entzogen sich zunehmend der Macht der Könige und Fürsten;

Versorgung Kranker in öffentlicher Verantwortung

Errichtung städtischer Spitäler; z.T. von einzelnen Bürgern gestiftet

→ bereits im ausgehenden Mittelalter angelegte Grundstrukturen in Bezug auf die Trägerschaft von Einrichtungen, die heute noch das deutsche Gesundheitswesen prägen

 Träger von Krankenhäusern sind auch heute noch Kirchen und Wohlfahrtsverbände – (sogenannte freigemeinnützige Träger) und öffentliche Träger


Strukturen des Gesundheitssystems

Welches ist die dritte mögliche Trägerschaft heutiger Krankenhäuser?

Private Träger.

Strukturen des Gesundheitssystems

Welche zwei weiteren wesentlichen Strukturmerkmale des deutschen Gesundheitswesens gab es außerdem?

Zwei weitere wesentliche Strukturmerkmale des deutschen Gesundheitswesens haben ihre Wurzeln in der mittelalterlichen Gesellschaft: 


zunftmäßige Organisation und Institution der gesetzlichen Krankenversicherung: 

• mittelalterliche Zünfte und Gesellenbruderschaften => heutige gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

• Zusammenschluss von Kaufleuten und selbstständigen Handwerkern der Städte in Gilden und Zünften

• Zünfte => rechtlicher Status => vergleichbar mit dem heutiger Körperschaften des öffentlichen Rechts; u.a. Institutionen der sozialen Sicherung

Strukturen des Gesundheitssystems

Was waren die Wurzeln der Gliederung der GKV im mittelalterlichen Zunftwesen?

Mit Ausnahme der allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) waren Kassen bis 1996 in dem Sinne zunftmäßig organisiert, dass sie lediglich Arbeitnehmern bestimmter Wirtschaftszweige (z.B. Knappschaft, Innungskrankenkassen), Berufsgruppen (Angestellten-Krankenkassen) oder eines bestimmten Unternehmens (Betriebskrankenkassen) offen standen


• 1. Januar 1996: Öffnung der Ersatzkassen per Gesetz

• am Grundsatz der zunftmäßig-berufsständigen Gliederung wurde aber festgehalten (weiterhin an Namen zahlreicher Krankenkassen zu erkennen (z.B. Innungskrankenkasse, Deutsche Angestellten Krankenkasse, Techniker Krankenkasse).

bereits im Mittelalter wurde Grundlage gleich mehrerer konstitutioneller Merkmale der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gelegt:


• Anbindung an ein Arbeitsverhältnis:

• Die soziale Sicherung für den Krankheitsfall erfolgte auf Basis eines Arbeitsverhältnisses

• Versicherungspflicht 

• Beitragsfinanzierung:

• Finanzierung sozialer Leistungen über Mitgliedsbeiträge der Zunft/Bruderschaft

• Solidarausgleich zwischen Gesunden und Kranken:

• Beiträge richteten sich nicht nach Erkrankungsrisiko, sondern waren einkommensbezogen oder für alle Mitglieder gleich

• Familienversicherung:

• Leistungen für Ehefrau und Kinder häufig auch im Leistungskatalog der Zünfte

• Selbstverwaltung:

• Zünfte und Gesellenbruderschaften regelten ihre Angelegenheiten selbst, insb. die Ausgestaltung ihres Leistungskataloges und die Höhe der Beiträge

Strukturen des Gesundheitssystems

Wie entwickelte sich das Gesundheitssystem gegen Ende des Mittelalters? 

Ende des Mittelalters geprägt vom Zerfall der Zünfte; Gesellenbruderschaften entwickelten sich zunehmend zu gewerkschaftlichen Kampfverbänden, deren Hauptziel Durchsetzung von Lohnforderungen u. Tarifverträgen war


• zunehmende fabrikmäßige Produktion in den Manufakturen führte zu neuer Schicht von Lohnabhängigen, die nicht in Zünften organsiert waren. In größeren Manufakturen entstanden z.T. betriebliche Sterbe-, Witwen- und Waisenkassen; der weitaus größte Teil der Arbeiter war jedoch nicht oder unzureichend sozial abgesichert.


Regulierung der sozialen Sicherung im 17.u. 18. Jahrhundert zunehmend von Landesherren übernommen, umfassendste Regelung war das Preußische Landrecht von 1794: Meister, Zünfte und Fabrikherren wurden zur Fürsorge der Gesellen verpflichtet.


Ende 18. / zu Beginn des 19. Jahrhunderts Ausweitung der sozialen Sicherung v.a. für Arbeiter, Dienstboten und wandernde Handwerksgesellen; Gründung freiwilliger Unterstützungs- und Hilfskassen wurde erlaubt und in Gemeinden entstanden sog. Zwangshilfskassen, die Vorläufer der Allgemeinen Ortskrankenkassen.

Strukturen des Gesundheitssystems

Gesundheitssystem – Definition der WHO

„Ein Gesundheitssystem ist die Gesamtheit aller öffentlichen und privaten Organisationen, Einrichtungen und Ressourcen in einem Land, deren Auftrag darin besteht, unter den dortigen politischen und institutionellen Rahmenbedingungen auf die Verbesserung, Erhaltung oder Wiederherstellung von Gesundheit hinzuarbeiten.“

Sign up for free to see all flashcards and summaries for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein

Singup Image Singup Image
Wave

Other courses from your degree program

For your degree program Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein there are already many courses on StudySmarter, waiting for you to join them. Get access to flashcards, summaries, and much more.

Back to Hochschule Niederrhein overview page

Operative Medizin

Naturwissenschaften

Klinische Medizin 2

Klinische Diagnostik

Marketing

Operative Medizin 2

Klinische Diagnostik Thun

Medizinische Dokumentation

Hygiene und Sicherheit

Prävention und Rehabilitation

Arzneimittelversorgung

NW_PPP_1

Logistik

Deskriptive Statistik

Klinische Diagnostik (Neukirch)

Controlling

Aspekte Gesundheitsversorgung

klinische IT Anwendungen

4. Prozessmanagement

3. GHW II

Beschaffung und Logistik

Rechnernetze

4. Strat. & operat. Management

What is StudySmarter?

What is StudySmarter?

StudySmarter is an intelligent learning tool for students. With StudySmarter you can easily and efficiently create flashcards, summaries, mind maps, study plans and more. Create your own flashcards e.g. for Strukturen des Gesundheitssystems at the Hochschule Niederrhein or access thousands of learning materials created by your fellow students. Whether at your own university or at other universities. Hundreds of thousands of students use StudySmarter to efficiently prepare for their exams. Available on the Web, Android & iOS. It’s completely free.

Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards
Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards