3.2 Diff. Päda at Hochschule Niederrhein

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5. Stellen Sie sich vor, sie unterstützen als SozialarbeiterIn Menschen mit geistiger Behinderung in einem Wohnheim. Woran könnte ein Mensch mit geistiger Behinderung konkret merken, dass Sie ihn anerkennen? Nehmen Sie sich bitte die Folien dazu zur Hilfe und überlegen Sie sich das bitte jeweils für die 3 Ebenen der Anerkennung und benennen konkrete Beispiele. (T)

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Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Leben bereits mit Differenzunempfindlichkeit gemacht? (R)

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6. Erklären Sie mit Hilfe der Anerkennungstheorie, warum es misshandelten Kindern teilweise schwerfällt, auf sich selbst und auf andere zu vertrauen. (T)

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Woran könnten Sie erkennen, dass einer bestimmten Gruppe von Menschen, z.B. geflüchteten Menschen oder Menschen mit Behinderung auf der 2. Ebene der Anerkennung keine Anerkennung, sondern Missachtung entgegengebracht wird? (T)

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Überlegen Sie einmal mit Hilfe der Ausführungen zur 3. Ebene der Anerkennung, wie Anerkennung und Missachtung im Geschlechterverhältnis (zwischen Männern und Frauen) verteilt sind. (T)

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Was besagt die Anerkennungstheorie  nach Honneth 1994?

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Was beinhaltet die Pädagogik der Anerkennung?


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Die 1. Ebene/Form der Anerkennung nach Honneth

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Erklären Sie in eigenen Worten die Unterschiede zwischen dem Integrations- und dem Inklusionsansatz und erklären Sie, inwiefern der Integrationsansatz auch Anknüpfungspunkte für Inklusion bietet.

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Index für Inklusion (4 Ebenen)

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1. Erklären Sie mit eigenen Worten, warum Differenzunempflichkeit ein Problem ist. (V)

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Kritik an Inklusionsversuchen nach Beck

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3.2 Diff. Päda

5. Stellen Sie sich vor, sie unterstützen als SozialarbeiterIn Menschen mit geistiger Behinderung in einem Wohnheim. Woran könnte ein Mensch mit geistiger Behinderung konkret merken, dass Sie ihn anerkennen? Nehmen Sie sich bitte die Folien dazu zur Hilfe und überlegen Sie sich das bitte jeweils für die 3 Ebenen der Anerkennung und benennen konkrete Beispiele. (T)

1. Ebene: Liebe

Freude zeigen über Anwesenheit, Fragen wie geht es Dir, Anteilnahme


2.Ebene: Recht

Entscheidungen respektieren, seinen Darstellungen glauben schenken, 


3. Ebene: Soziale Wertschätzung

stärken hervorheben, ressourcenorientiert arbeiten


3.2 Diff. Päda

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Leben bereits mit Differenzunempfindlichkeit gemacht? (R)

- Differenzunempfindlichkeit im Sportunterricht: Von unsportlichen Kindern das Gleiche zu erwarten wie von sportlichen führt zu Sportunlust und Demotivation.

- bei der Tochter: nicht alle Mädchen möchten rosa Spielzeug


3.2 Diff. Päda

6. Erklären Sie mit Hilfe der Anerkennungstheorie, warum es misshandelten Kindern teilweise schwerfällt, auf sich selbst und auf andere zu vertrauen. (T)

Misshandlung auf der 1. Ebene "Liebe" führt zu Verlust von Selbst- und Weltvertrauen.

Kinder kooperieren, um von Erwachsenen versorgt zu werden. funktioniert das nicht, geben sie sich selbst die Schuld bzw. sehen ihre Persönlichkeit durch die Augen der Täter Als wertlos uns selbstwirksamslos. 

Wenn ihm jeder Wert und Kontrolle über sich abgesprochen wird, sieht es sich selber so.

3.2 Diff. Päda

Woran könnten Sie erkennen, dass einer bestimmten Gruppe von Menschen, z.B. geflüchteten Menschen oder Menschen mit Behinderung auf der 2. Ebene der Anerkennung keine Anerkennung, sondern Missachtung entgegengebracht wird? (T)

Wenn deren Lebens- und Sichtweise weise nicht respektiert und anerkannt wird.

3.2 Diff. Päda

Überlegen Sie einmal mit Hilfe der Ausführungen zur 3. Ebene der Anerkennung, wie Anerkennung und Missachtung im Geschlechterverhältnis (zwischen Männern und Frauen) verteilt sind. (T)

das Traditionelle Geschlechterbild sieht die Frau in Abhängigkeit und geschuldeter Demut und kümmernder Dankbarkeit der geistig und körperlich überlegenen Männer. 

Dieses Bild weicht (hier) teilweise auf, ist aber untergründig immer noch vorhanden.

-Verteilung der Berufe und Einkommen

-Kindererziehung

-Opfer von Gewalt

-Sexismus


3.2 Diff. Päda

Was besagt die Anerkennungstheorie  nach Honneth 1994?

  • Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Anerkennung durch Autonome (also unabhängigen Menschen). Sie sind deshalb davon abhängig andere (als autonom) anzuerkennen, damit sie selbst von diesen als autonom anerkannt werden können. (=Paradoxon der Anerkennung)

-menschliche Abhängigkeit wechselseitiger Anerkennung

  • Ein Mensch kann ein Bewusstsein seiner selbst nur erwerben, wenn er seine Persönlichkeit und sein Handeln aus den Augen/dem auf ihn gerichtetes Handeln der anderen herleiten kann.

-Selbstbewusstsein entsteht im intersubjektiven Raum

  • Weil wir uns durch die Augen der anderen sehen, bewirkt Missachtung und Misshandlung durch andere, dass wir uns selbst missachten und misshandeln.

- Missachtung zerstört die positive Selbstbeziehung



3.2 Diff. Päda

Was beinhaltet die Pädagogik der Anerkennung?


  1. differenzsensible Ansprache
  2. Ermöglichung von Handlungsfähigkeit und Identitität jedes Individuums
  3. Menschen werden mit ihren individuellen Biographien, Fähigkeiten, Empfindsamkeiten und Besonderheiten gesehen
  4. Unterschiedliche Identitäten(-gruppen, bspw: Mädchen/Jungen) werden nebeneinandergestellt und sich in einem achtenden Sinne auf diese Differenzverhältnisse bezogen

3.2 Diff. Päda

Die 1. Ebene/Form der Anerkennung nach Honneth

1. Ebene: Emotionale Anerkennung – Liebe 

  •  Beziehungen auf Basis starker Gefühlsbindungen zwischen wenigen Personen  (in der Sozialen Arbeit nicht „Liebe“, sondern „leiblich-emotionale Anerkennung“ berührt-berührender Kontakt (emotional, nicht unbedingt körperlich, Empathie)
  • gegenseitiges anerkennen als bedürftiges Wesen
  • affektive Zustimmung und Ermutigung

- Basis für Selbstvertrauen


"Gegenform"

  • Misshandlung

- Verletzung der leiblichen Integrität

  • Kontrollverlust

- elementare Form der Erniedrigung

---Folgen: Scham, Verlust an Selbst- und Weltvertrauen




3.2 Diff. Päda

Erklären Sie in eigenen Worten die Unterschiede zwischen dem Integrations- und dem Inklusionsansatz und erklären Sie, inwiefern der Integrationsansatz auch Anknüpfungspunkte für Inklusion bietet.

Integration

- niemanden ausschließen, sondern mit in das System rein lassen (Aufnahme)

- Absicherung gleicher Rechte

-> was wir dürfen darfst du auch (aber nach unseren Regeln)

- Werthierarchien "wir" "die"

- Normalisierungsdruck (du darfst zu uns, wenn du dich wie wir benimmst)

- individuelle Regeln für einzelne


Inklusion

- alle sind eins und jeder ist anders

- Regeln werden der Gruppe angepasst, so dass jeder Platz findet

- kein "wir" und "die"

- allgemeine Unterstützungskraft für alle nicht für einen

- System orientiert sich an der Gruppe, nicht die Gruppe am System

3.2 Diff. Päda

Index für Inklusion (4 Ebenen)

1. Inklusion

- Ausgrenzungen entgegen arbeiten

- beständiger Reflexion der Überzeugungen und Werte

- ganze Persönlichkeit des Kindes fokussieren, um Stereotypisierung vermeiden


2. Barrieren für Spiel, Lernen und Partizipation

- institutionelle Diskriminierung im Blick


3. Ressourcen für Spiel, Lernen und Partizipation

- innerhalb der Einrichtungen und ihrer Kommunen unentdeckte Fähigkeiten oder Gemeinsamkeiten entdecken


4. Unterstützung von Vielfalt

- als Aufgabe von allen MitarbeiterInnen gesehen, nicht nur von HeilpädagogInnen

- neben der Einzelförderung auch Unterstützung der Kinder auf Gruppenebene: „Wenn Aktivitäten so ausgerichtet sind, dass sie die Partizipation aller Kinder fördern, verringert sich der Bedarf an individueller Unterstützung.“

3.2 Diff. Päda

1. Erklären Sie mit eigenen Worten, warum Differenzunempflichkeit ein Problem ist. (V)

Weil Gleichbehandlung von Ungleichen (Ungleiche Voraussetzungen etc.) zu ungerechten Verhältnissen führt.

3.2 Diff. Päda

Kritik an Inklusionsversuchen nach Beck

- kein Geld (da die Politik dachte, es wäre kostengünstig)

-> Ressourcenausstattung an Schulen wird nicht verbessert

- Inklusion im Lebenslauf fehlt (Übergang von Schule zur Arbeit)

- Gesetze werden nicht angepasst

- Überforderung der Familien

- Schulen: schneller, höher, weiter

- Toleranz im Schulsystem nimmt ab

- Vielfalt scheint zu stören

- lieber Tabletten statt Therapie (-> geht schneller)

- durch Erwerbminderungsrente wird man die "Lästigen" schneller wieder los

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