VT Tontechnik Grundlagen at Hochschule München | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für VT Tontechnik Grundlagen an der Hochschule München

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Wie funktioniert ein Druckgradientenempfänger?

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Im Gegensatz zum Druckempfänger ist die Kapsel mit der Membran rückseitig offen, der Schall kann von beiden Seiten die Membran auslenken. Dementsprechend folgt die Membran nicht dem direkten Schalldruck, sondern der Druckdifferenz, die aus dem Umweg zwischen Vorder- und Rückseite resultiert. Das nennt man Druckgradient. Das klassische Druckgradientenmikrofon hat eine Achtercharakteristik. Schall kommt von vorne und hinten an die Membran, aus einem 90°- Winkel jedoch gibt es keine Druckdifferenz (gleicher Weg zu beiden Seiten) und somit keine Reaktion der Membran.


Durch eingebaute Laufzeitglieder lässt sich der Weg für den Schall und damit die Charakteristik ändern.

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Was ist ein Großmembranmikrofon?

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Als Großmembran-Kondensator-Mikrofon bezeichnet man Kapseln ab 1 Zoll (22 - 25 mm)

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Was sind die Eigenschaften von Bändchenmikrofonen? ("Vor- und Nachteile")

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  • geringes Gewicht des Bändchen (gutes Impulsverhalten, genaue Schallwidergabe, empfindlicher gegenüber Wind, Bewegung, ...)
  • empfindlich gegenüber Stürzen, sehr hohen und sehr niedrigen Frequenzen, "Reinpusten", (kann reißen)
  • sehr linearer Frequenzgang
  • höhenarm (warmer, dumpfer Klang), starker Nahbesprechungseffekt
  • sehr geringe Ausgangsspannung (sehr anfällig für Einstreuungen, Brummen, Eigenrauschen durch Hochtransformieren)
  • Vorsicht! Keine Phantomspeisung!
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Was bedeutet Interferenz?

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Die Überlagerung von Schwingungen und somit eine Addierung oder Auslöschung von Frequenzen.

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Sind Richtcharakteristiken unabängig von der Frequenz?

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Nein



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Nenne drei Wandlerprinzipien.

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  • Kondensatormikrofon
  • Tauchspulenmikrofon
  • Bändchenmikrofon
  • Elektret-Kondensatormikrofon
  • Kohlemikrofon
  • Piezo-Mikrofon


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Was ist ein Kleinmembranmikrofon?

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Als Kleinmembran-Kondensator-Mikrofon bezeichnet man Kapseln unter 1 Zoll (kleiner 22mm)

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Was sind die Eigenschaften von Tauchspulenmikrofonen/dynamischen Mikrofonen ("Vor- & Nachteile")

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  • sehr robust (Spule und Magnet können auch Stürze aushalten)
  • keine zusätzliche Stromquelle notwendig
  • vertragen hohe Schalldrücke (dank robuster Membran)
  • günstige Bauweise
  • durch das hohe Gewicht der Spule ist die Signalerzeugung träge, feine Schalldrücke oder schnelle Änderungen werden nicht erfasst (geringeres Impulsverhalten, weniger Dynamik, geringerer Übertragungsbereich(50Hz - 15kHz), weniger Schalleindrücke aus der Entfernung/weniger rückkopplungsgefährdet, empfindlichere Reaktion auf Körperschall, kein linearer Fruequenzgang,...)
  • geringe Ausgangsspannung (anfälliger für Einstreuungen, Brummen)
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Was ist der Dynamikbereich?

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Die Dynamik beschreibt die Differenz zwischen dem lautesten und leisesten Ton, die ein Mikrofon/Lautsprecher/Musikstück dargestellt ist.

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Wie funktioniert ein Kondensatormikrofon?

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Beim Kondensatormikrofon steht die Membran gegenüber einer massiven Metallscheibe (Gegenelektrode). Aus akustischen Gründen ist diese oft gelocht. Die Membran selber ist auf ihrer Innenseite elektrisch leitend beschichtet (z.B. goldbedampft). Der Abstand zwischen beiden Platten beträgt wenige Mikrometer und steht für eine gewisse Kapazität. Treffen Schallwellen auf die Membran und sie bewegt sich hin- und her, ändert sie ihren Abstand zur Metallscheibe und damit ändert sich auch die Kapazität. Sie ist abhängig vom Abstand und der größe der beiden Flächen. Mit der Änderung der Kapazität ändert sich auch die Spannung. Es gibt zwei verschiedene Varianten dieser Auswertung, durch Nieder- oder Hochfrequenzschaltung.


Die Membran eines Kondensatormikrofons ist eine sehr hochohmige Spannungsquelle und liefert nur wenig Strom. Zu wenig für eine stabile Übertragung des Signals. Zur Verstärkung dieses Stroms ist in jedem Kondensatormikrofon ein Impedanzwandler eingebaut, der die Spannung unangetastet lässt, sondern die (frequenzabhängige) Impedanz/Wechselstromwiderstand der Mikrofonkapsel von ihren ca. >1Gigaohm auf etwa 200 Ohm Ausgangswiderstand anpasst, womit ein Mischpult arbeiten kann und der Strom stabil genug für die Übertragung ist. 


Dieser Impedanzwandler benötigt eine Spannungsversorgung.

Der Kondensator selber benötigt ebenfalls eine Vorspannung (Polarisationsspannung zwischen den Platten)


Für beides kann die Phantomspeisung oder auch Batterien verwendet werden.

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Was sind die Eigenschaften von Kondensatormikrofonen? ("Vor- und Nachteile")

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  • gutes Impulsverhalten, sehr gute Frequenzwidergabe, höherer Übertragungsbereich(0Hz - 20kHz) (da Membran knapp 20x leichter als bei Tauchspulenmikofonen)
  • recht linearer Frequenzgang
  • hohe Ausgangsspannung (wenig anfällig für Einstreuungen, Brummen)
  • Spannungsversorgung notwendig
  • empfindlicher gegenüber hohen Schalldrücken
  • teure Bauweise
  • weniger robust gegenüber Stürzen
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Was ist der Dopplereffekt?

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Bei bewegten Schallquellen werden Schallwellen in Bewegungsrichtung gestaucht.

Einge gestauchte Schallwelle bedeutet mehr Perioden in der Sekunde, entpricht einer höheren Frequenz.

Vor dem bewegten Objekt hören wir also höhere Frequenzen als hinter dem bewegten Ton. (Formel1 neeeeoooow)

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Q:

Wie funktioniert ein Druckgradientenempfänger?

A:

Im Gegensatz zum Druckempfänger ist die Kapsel mit der Membran rückseitig offen, der Schall kann von beiden Seiten die Membran auslenken. Dementsprechend folgt die Membran nicht dem direkten Schalldruck, sondern der Druckdifferenz, die aus dem Umweg zwischen Vorder- und Rückseite resultiert. Das nennt man Druckgradient. Das klassische Druckgradientenmikrofon hat eine Achtercharakteristik. Schall kommt von vorne und hinten an die Membran, aus einem 90°- Winkel jedoch gibt es keine Druckdifferenz (gleicher Weg zu beiden Seiten) und somit keine Reaktion der Membran.


Durch eingebaute Laufzeitglieder lässt sich der Weg für den Schall und damit die Charakteristik ändern.

Q:

Was ist ein Großmembranmikrofon?

A:

Als Großmembran-Kondensator-Mikrofon bezeichnet man Kapseln ab 1 Zoll (22 - 25 mm)

Q:

Was sind die Eigenschaften von Bändchenmikrofonen? ("Vor- und Nachteile")

A:
  • geringes Gewicht des Bändchen (gutes Impulsverhalten, genaue Schallwidergabe, empfindlicher gegenüber Wind, Bewegung, ...)
  • empfindlich gegenüber Stürzen, sehr hohen und sehr niedrigen Frequenzen, "Reinpusten", (kann reißen)
  • sehr linearer Frequenzgang
  • höhenarm (warmer, dumpfer Klang), starker Nahbesprechungseffekt
  • sehr geringe Ausgangsspannung (sehr anfällig für Einstreuungen, Brummen, Eigenrauschen durch Hochtransformieren)
  • Vorsicht! Keine Phantomspeisung!
Q:

Was bedeutet Interferenz?

A:

Die Überlagerung von Schwingungen und somit eine Addierung oder Auslöschung von Frequenzen.

Q:

Sind Richtcharakteristiken unabängig von der Frequenz?

A:

Nein



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Q:

Nenne drei Wandlerprinzipien.

A:
  • Kondensatormikrofon
  • Tauchspulenmikrofon
  • Bändchenmikrofon
  • Elektret-Kondensatormikrofon
  • Kohlemikrofon
  • Piezo-Mikrofon


Q:

Was ist ein Kleinmembranmikrofon?

A:

Als Kleinmembran-Kondensator-Mikrofon bezeichnet man Kapseln unter 1 Zoll (kleiner 22mm)

Q:

Was sind die Eigenschaften von Tauchspulenmikrofonen/dynamischen Mikrofonen ("Vor- & Nachteile")

A:
  • sehr robust (Spule und Magnet können auch Stürze aushalten)
  • keine zusätzliche Stromquelle notwendig
  • vertragen hohe Schalldrücke (dank robuster Membran)
  • günstige Bauweise
  • durch das hohe Gewicht der Spule ist die Signalerzeugung träge, feine Schalldrücke oder schnelle Änderungen werden nicht erfasst (geringeres Impulsverhalten, weniger Dynamik, geringerer Übertragungsbereich(50Hz - 15kHz), weniger Schalleindrücke aus der Entfernung/weniger rückkopplungsgefährdet, empfindlichere Reaktion auf Körperschall, kein linearer Fruequenzgang,...)
  • geringe Ausgangsspannung (anfälliger für Einstreuungen, Brummen)
Q:

Was ist der Dynamikbereich?

A:

Die Dynamik beschreibt die Differenz zwischen dem lautesten und leisesten Ton, die ein Mikrofon/Lautsprecher/Musikstück dargestellt ist.

Q:

Wie funktioniert ein Kondensatormikrofon?

A:

Beim Kondensatormikrofon steht die Membran gegenüber einer massiven Metallscheibe (Gegenelektrode). Aus akustischen Gründen ist diese oft gelocht. Die Membran selber ist auf ihrer Innenseite elektrisch leitend beschichtet (z.B. goldbedampft). Der Abstand zwischen beiden Platten beträgt wenige Mikrometer und steht für eine gewisse Kapazität. Treffen Schallwellen auf die Membran und sie bewegt sich hin- und her, ändert sie ihren Abstand zur Metallscheibe und damit ändert sich auch die Kapazität. Sie ist abhängig vom Abstand und der größe der beiden Flächen. Mit der Änderung der Kapazität ändert sich auch die Spannung. Es gibt zwei verschiedene Varianten dieser Auswertung, durch Nieder- oder Hochfrequenzschaltung.


Die Membran eines Kondensatormikrofons ist eine sehr hochohmige Spannungsquelle und liefert nur wenig Strom. Zu wenig für eine stabile Übertragung des Signals. Zur Verstärkung dieses Stroms ist in jedem Kondensatormikrofon ein Impedanzwandler eingebaut, der die Spannung unangetastet lässt, sondern die (frequenzabhängige) Impedanz/Wechselstromwiderstand der Mikrofonkapsel von ihren ca. >1Gigaohm auf etwa 200 Ohm Ausgangswiderstand anpasst, womit ein Mischpult arbeiten kann und der Strom stabil genug für die Übertragung ist. 


Dieser Impedanzwandler benötigt eine Spannungsversorgung.

Der Kondensator selber benötigt ebenfalls eine Vorspannung (Polarisationsspannung zwischen den Platten)


Für beides kann die Phantomspeisung oder auch Batterien verwendet werden.

Q:

Was sind die Eigenschaften von Kondensatormikrofonen? ("Vor- und Nachteile")

A:
  • gutes Impulsverhalten, sehr gute Frequenzwidergabe, höherer Übertragungsbereich(0Hz - 20kHz) (da Membran knapp 20x leichter als bei Tauchspulenmikofonen)
  • recht linearer Frequenzgang
  • hohe Ausgangsspannung (wenig anfällig für Einstreuungen, Brummen)
  • Spannungsversorgung notwendig
  • empfindlicher gegenüber hohen Schalldrücken
  • teure Bauweise
  • weniger robust gegenüber Stürzen
Q:

Was ist der Dopplereffekt?

A:

Bei bewegten Schallquellen werden Schallwellen in Bewegungsrichtung gestaucht.

Einge gestauchte Schallwelle bedeutet mehr Perioden in der Sekunde, entpricht einer höheren Frequenz.

Vor dem bewegten Objekt hören wir also höhere Frequenzen als hinter dem bewegten Ton. (Formel1 neeeeoooow)

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