Geschützte Freiräume at Hochschule Landshut | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Geschützte Freiräume an der Hochschule Landshut

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TESTE DEIN WISSEN

Worin unterscheidet sich die Jugendarbeit von den Hilfen zur Erziehung?

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TESTE DEIN WISSEN

Jugendarbeit (§§ 11 - 15 SGB VIII)

  • offen für alle jungen Menschen von 14 - 27 Jahren 
  • Prinzip der Freiwilligkeit 
  • Selbstorganisation u. -verwaltung (kein JA)
  • Präventionsorientierung 
  • Bildungsinstanz 
  • kein Rechtsanspruch 
  • Lebensweltorientierung & inhaltliche Offenheit 

Beispiele: 

- Vereine

- JUZ

- Jugendberatung

- Sport, Musik, Kultur

- Ferienfreizeiten


Hilfen zur Erziehung (§§ 27 - 35 SGB VIII)

  • Voraussetzung: Hilfebedarf muss vorliegen 
  • Bei Gefährdung familienrechtliche Schritte möglich 
  • Wächteramt des Jugendamts 
  • Erzieherischer Bedarf muss vorhanden sein 
  • Gewährleistung des Kindeswohls 
  • Rechtsanspruch Personensorgeberechtigter Personen 
  • Hilfeplanung als Grundlage

Beispiele: 

- § 29 SGA 

- § 34 Heimerziehung

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TESTE DEIN WISSEN

Wie kann man persönliche Rechte wahrnehmen und schützen?

Was sind hier die Voraussetzungen und Herausforderungen?

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TESTE DEIN WISSEN

Voraussetzungen

  • fachliche Expertise (wenn man sich über Schutzkonzepte informiert hat und Fachwissen darüber verfügt, dann können die Rechte besser gewahrt werden als bei unwissenden)
  • Sensibilisierung für die Rechte junger Menschen  (sich selbst, das Team und die jungen Menschen)
  • Beteiligungsorientierte Reflexion von Angeboten, Orten & Beziehungen (junge Menschen & Team zusammen)


Herausforderungen

  • Erreichbarkeit und Ausschlusskriterien 
  • Kommunikationswege u. -formate 
  • wechselnde Teilnehmer*innen und 
  • unterschiedliche Zielgruppen 
  • eingeschränkte Sanktionsmöglichkeiten (z.B. Ausgangssperre o.ä. bei HzE)
  • dynamische Inhalte & Problemgestaltung (immer wechselnd & verschiedene Orte z.B. in Tanzgruppen)
  • Gestaltungsfreiheit, Selbstbestimmung & demokratische Prozesse
  • Subkulturen in Peer-to-Peer Kontexten (auch Gewalt möglich, Machtverhältnisse)
  • Konflikt: Freiräume vs. Bildungs- & Schutzauftrag (JUZ: Komm & Gehstruktur + freiwillig -> aber trotzdem die zwei Aufträge)
  • häufig wenig Fachkräfte, mehr Ehrenamt 
  • Unklarheiten bei Doppelrollen (junge Ehrenamtliche fühlen sich teils dem Team, teils den Jugendlichen zugehörig)
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Bezugspunkte für Schutzkonzepte?

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TESTE DEIN WISSEN

Normalitätskonstruktionen junger Menschen

  • Was denken junge Menschen zu Sexualität & Gewalt?
  • Was definieren junge Menschen als Grenzverletzung und Gewalt?
  • Welche Formen von Unterstützung & Schutz wollen junge Menschen?


Lebensrealitäten junger Menschen

  • Wie gehen junge Menschen mit Sexualität in der Peer-Group um?
  • Wie gehen junge Menschen mit Grenzüberschreitungen & Gewalt untereinander um?
  • Welche Kommunikationswege nutzen junge Menschen?
  • Welche Ansprechpersonen bevorzugen junge Menschen?


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Dimensionen von Schutzkonzepten?

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TESTE DEIN WISSEN

VOICE

  • Jugendgerechte Informationen über persönliche Rechte 
  • strukturelle Beteiligung 
  • Beschwerdemöglichkeiten


CHOICE

  • Jugendgerechte Informationen über Wahlmöglichkeiten
  • Partizipative Entwicklung von Regeln 
  • Veränderungsmöglichkeiten


EXIT

  • Kultur der offenen Tür 
  • vereinbarte Zeichen für Verletzung persönlicher Grenzen (was ist okay, was ist nicht okay? Spiele? Berührungen?) (Stopp-Signal)
  • Artikulationsmöglichkeiten für Nähe - Distanzbedürfnisse
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Schutzkonzept und was sind die Schlüsselprozesse?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Schutzkonzept umfasst alle Maßnahmen zum Schutz der persönlichen Rechte junger Menschen in Einrichtungen und Gruppen der Kinder- und Jugendhilfe.


Schlüsselprozesse:

  1. Analyse
  2. Prävention 
  3. Intervention 
  4. Aufarbeitung
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TESTE DEIN WISSEN

Gehen Sie genauer auf die Analyse ein. Merkmale, Methoden, Umsetzung etc. 

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TESTE DEIN WISSEN
  • = Basis des Schutzkonzepts
  • (selbst) kritischer Blick auf die Einrichtung / Gruppe 
  • was sind Potenziale / Schutzfaktoren?
  • mögliche
    •  Gefährdungsräume,
    • Risikosituationen und 
    • Gelegenheitsstrukturen 

die die Verletzung persönlicher Rechte junger Menschen begünstigen können, bewusst machen

-> Das heißt:

  • Organisationsanalyse 
  • Gefährdungs- und Potenzialanalyse 
  • Risikoanalyse 
  • Ressourcenanalyse


Vorgaben: 

  • Sensibilisierung aller Beteiligten für verschiedene Themen (Sexualität, Gewalt, Schutz etc.)
  • aktive Beteiligung junger Menschen nötig! (Einbeziehung der Fragen, Themen, Bedürfnisse)


Themen: 

  • Sexuelle Identitätsfindung 
  • Fokus auf eigenen Körper & Veränderungen bei jüngeren 

-> müssen in alters- & zielgruppengerechten Formaten besprechbar gemacht werden 

-> Bezug zu Beziehungskonstellationen, Rahmenbedingungen & sonstigen Gegebenheiten der Gruppe herstellen

--> Beschäftigung mit Sexualität, Grenzen, Gewalt & Schutz führt dazu,

dass sie sich mit möglichen Schwachstellen, Gefährdungen, Ressourcen etc. auseinandersetzen.

Es entsteht ein Bewusstsein für Handlungsbedarf.


Methoden: 

  • Nadelmethode 
  • Ampelmethode
  • Fragebogen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Bestandteile der Analyse?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Ressourcen- und Gefährdungsanalyse

  • partizipative Analyse von: 
    • Konzepten
    • Strukturen und 
    • Angeboten 

            auf Möglichkeiten für Machmissbrauch, Gewalt, Grenzverletzungen etc. 


2. Reflexion 

  • selbstreflexives Hinterfragen (Inwieweit sind die Kinder- und Jugendrechte wirklich umgesetzt bei uns? Sind sie diskriminierungssensibel?)


3. Qualitätssicherung 

  • bestehende Standards bzgl. kinder- u. jugendrechtliche Anforderungen werden überprüft


4. Alltagswelten 

  • Normalitätskonstruktionen und Lebenswelten der jungen Menschen als Ausgangs- und Ansatzpunkt für Konzepte und Maßnahmen
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Prävention?

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TESTE DEIN WISSEN

alle Maßnahmen zur Vorbeugung von 

  • Gewalt
  • Grenzüberschreitungen 
  • und anderen Verletzungen der persönlichen Rechte junger Menschen
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie Beispiele, wie die Prävention umsetzbar ist?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten
    • unterschiedliche Möglichkeiten und Wege (also nicht nur eine Ansprechperson, vielleicht will man mit genau dieser Person nicht reden) 
    • an Bedarfe & Lebensrealitäten von jungen Menschen angepasst 
  • Verhaltenskodizes 
    • partizipative bis selbstbestimmte Entwicklung 
    • Situationen müssen für junge Menschen relevant sein 
  • konkrete Regeln 
    • partizipative Aushandlung 
    • konkret für einzelne Gruppen
  • Achtsamkeit 
  • präventionsorientierte Einstellungsverfahren
  • offene Kommunikationskultur (keine Tabu-Themen, so kann eine mögliche Grenzüberschreitung einfach angesprochen werden)
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei der Erstellung von Präventionsmaßnahmen wichtig? Worauf muss man achten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • bei der Entwicklung ist die Beteiligung junger Menschen erforderlich!
  • sie richtet sich an alle Akteur*innen
  • Maßnahmenkonzept muss: 
    • Einrichtungs- und gruppenspezifisch, sowie 
    • addressat*innen- 
    • bedarfs- orientiert sein!
  • präventive Einzelmaßnahmen reichen nicht aus!


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Voraussetzung für Präventionsmaßnahmen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • tragfähige Beziehungen (gute Beziehung unter allen Akteur*innen)
  • zeitliche & personelle Ressourcen 
  • Überprüfung durch Qualitätssicherung (funktionieren alle Maßnahmen so wie wir uns das vorstellen?)
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Strukturprinzipien in der Jugendarbeit? (3 + weitere)

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TESTE DEIN WISSEN

Freiwilligkeit

  • keine Verpflichtung zur Teilnahme
  • junge Menschen müssen sich aktiv für die TN entscheiden 
  • Attraktivität der Angebote & gelingende Information erforderlich 


Partizipation 

  • bedeutet mehr als Einbringen von Anliegen & Themen 
  • Maßgebliche Mitgestaltung von Inhalten, Arbeitsweisen & Formaten 
  • Aushandlung relevanter Themen innerhalb der Peer-Group mit Fachkräften 

-> JA als Bildungsort in dem die Selbstbestimmung junger Menschen im Fokus steht


Offenheit & Sozialraumorientierung

  • Sozialräumlicher Blick + Analyse als Ausgangspunkt der Konzeption 
  • Diversitäts- & Diskriminierungssensibilität 
  • thematisch / inhaltliche Offenheit 

-> Voraussetzung für die Orientierung an der Lebenswelt junger Menschen


weitere sind: 

Peer-to-Peer Kontexte

  • sozialisatorische Funktion der Peer-Group
  • informelle & nonformale Prozesse innerhalb der Peer-Group sind Teil der JA
  • Risiko für Grenzverletzungen unter jungen Menschen & Peer-Gewalt 


Bildungsauftrag

  • 3. Bildungsinstanz neben Familie & Institutionen
  • intendierte Bildungsprozesse (Themen sind: Antirassismus, Diversity, Demokratiebildung, etc.)


Demokratische Prinzipien

  • gleiche Rechte unter allen jungen Menschen 
  • Erprobung demokratischer Prozesse 
  • Anregung zu gesellschaftlicher Mitverantwortung 
  • Hinführung zu sozialem Engagement 


Ehrenamtskontexte

  • hoher Anteil ehrenamtlich Tätiger in der Praxis
  • Rollendiffusion 


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  • 26854 Karteikarten
  • 566 Studierende
  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Geschützte Freiräume Kurs an der Hochschule Landshut - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Worin unterscheidet sich die Jugendarbeit von den Hilfen zur Erziehung?

A:

Jugendarbeit (§§ 11 - 15 SGB VIII)

  • offen für alle jungen Menschen von 14 - 27 Jahren 
  • Prinzip der Freiwilligkeit 
  • Selbstorganisation u. -verwaltung (kein JA)
  • Präventionsorientierung 
  • Bildungsinstanz 
  • kein Rechtsanspruch 
  • Lebensweltorientierung & inhaltliche Offenheit 

Beispiele: 

- Vereine

- JUZ

- Jugendberatung

- Sport, Musik, Kultur

- Ferienfreizeiten


Hilfen zur Erziehung (§§ 27 - 35 SGB VIII)

  • Voraussetzung: Hilfebedarf muss vorliegen 
  • Bei Gefährdung familienrechtliche Schritte möglich 
  • Wächteramt des Jugendamts 
  • Erzieherischer Bedarf muss vorhanden sein 
  • Gewährleistung des Kindeswohls 
  • Rechtsanspruch Personensorgeberechtigter Personen 
  • Hilfeplanung als Grundlage

Beispiele: 

- § 29 SGA 

- § 34 Heimerziehung

Q:

Wie kann man persönliche Rechte wahrnehmen und schützen?

Was sind hier die Voraussetzungen und Herausforderungen?

A:

Voraussetzungen

  • fachliche Expertise (wenn man sich über Schutzkonzepte informiert hat und Fachwissen darüber verfügt, dann können die Rechte besser gewahrt werden als bei unwissenden)
  • Sensibilisierung für die Rechte junger Menschen  (sich selbst, das Team und die jungen Menschen)
  • Beteiligungsorientierte Reflexion von Angeboten, Orten & Beziehungen (junge Menschen & Team zusammen)


Herausforderungen

  • Erreichbarkeit und Ausschlusskriterien 
  • Kommunikationswege u. -formate 
  • wechselnde Teilnehmer*innen und 
  • unterschiedliche Zielgruppen 
  • eingeschränkte Sanktionsmöglichkeiten (z.B. Ausgangssperre o.ä. bei HzE)
  • dynamische Inhalte & Problemgestaltung (immer wechselnd & verschiedene Orte z.B. in Tanzgruppen)
  • Gestaltungsfreiheit, Selbstbestimmung & demokratische Prozesse
  • Subkulturen in Peer-to-Peer Kontexten (auch Gewalt möglich, Machtverhältnisse)
  • Konflikt: Freiräume vs. Bildungs- & Schutzauftrag (JUZ: Komm & Gehstruktur + freiwillig -> aber trotzdem die zwei Aufträge)
  • häufig wenig Fachkräfte, mehr Ehrenamt 
  • Unklarheiten bei Doppelrollen (junge Ehrenamtliche fühlen sich teils dem Team, teils den Jugendlichen zugehörig)
Q:

Was sind Bezugspunkte für Schutzkonzepte?

A:

Normalitätskonstruktionen junger Menschen

  • Was denken junge Menschen zu Sexualität & Gewalt?
  • Was definieren junge Menschen als Grenzverletzung und Gewalt?
  • Welche Formen von Unterstützung & Schutz wollen junge Menschen?


Lebensrealitäten junger Menschen

  • Wie gehen junge Menschen mit Sexualität in der Peer-Group um?
  • Wie gehen junge Menschen mit Grenzüberschreitungen & Gewalt untereinander um?
  • Welche Kommunikationswege nutzen junge Menschen?
  • Welche Ansprechpersonen bevorzugen junge Menschen?


Q:

Was sind die Dimensionen von Schutzkonzepten?

A:

VOICE

  • Jugendgerechte Informationen über persönliche Rechte 
  • strukturelle Beteiligung 
  • Beschwerdemöglichkeiten


CHOICE

  • Jugendgerechte Informationen über Wahlmöglichkeiten
  • Partizipative Entwicklung von Regeln 
  • Veränderungsmöglichkeiten


EXIT

  • Kultur der offenen Tür 
  • vereinbarte Zeichen für Verletzung persönlicher Grenzen (was ist okay, was ist nicht okay? Spiele? Berührungen?) (Stopp-Signal)
  • Artikulationsmöglichkeiten für Nähe - Distanzbedürfnisse
Q:

Was ist das Schutzkonzept und was sind die Schlüsselprozesse?

A:

Das Schutzkonzept umfasst alle Maßnahmen zum Schutz der persönlichen Rechte junger Menschen in Einrichtungen und Gruppen der Kinder- und Jugendhilfe.


Schlüsselprozesse:

  1. Analyse
  2. Prävention 
  3. Intervention 
  4. Aufarbeitung
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Gehen Sie genauer auf die Analyse ein. Merkmale, Methoden, Umsetzung etc. 

A:
  • = Basis des Schutzkonzepts
  • (selbst) kritischer Blick auf die Einrichtung / Gruppe 
  • was sind Potenziale / Schutzfaktoren?
  • mögliche
    •  Gefährdungsräume,
    • Risikosituationen und 
    • Gelegenheitsstrukturen 

die die Verletzung persönlicher Rechte junger Menschen begünstigen können, bewusst machen

-> Das heißt:

  • Organisationsanalyse 
  • Gefährdungs- und Potenzialanalyse 
  • Risikoanalyse 
  • Ressourcenanalyse


Vorgaben: 

  • Sensibilisierung aller Beteiligten für verschiedene Themen (Sexualität, Gewalt, Schutz etc.)
  • aktive Beteiligung junger Menschen nötig! (Einbeziehung der Fragen, Themen, Bedürfnisse)


Themen: 

  • Sexuelle Identitätsfindung 
  • Fokus auf eigenen Körper & Veränderungen bei jüngeren 

-> müssen in alters- & zielgruppengerechten Formaten besprechbar gemacht werden 

-> Bezug zu Beziehungskonstellationen, Rahmenbedingungen & sonstigen Gegebenheiten der Gruppe herstellen

--> Beschäftigung mit Sexualität, Grenzen, Gewalt & Schutz führt dazu,

dass sie sich mit möglichen Schwachstellen, Gefährdungen, Ressourcen etc. auseinandersetzen.

Es entsteht ein Bewusstsein für Handlungsbedarf.


Methoden: 

  • Nadelmethode 
  • Ampelmethode
  • Fragebogen
Q:

Was sind die Bestandteile der Analyse?

A:

1. Ressourcen- und Gefährdungsanalyse

  • partizipative Analyse von: 
    • Konzepten
    • Strukturen und 
    • Angeboten 

            auf Möglichkeiten für Machmissbrauch, Gewalt, Grenzverletzungen etc. 


2. Reflexion 

  • selbstreflexives Hinterfragen (Inwieweit sind die Kinder- und Jugendrechte wirklich umgesetzt bei uns? Sind sie diskriminierungssensibel?)


3. Qualitätssicherung 

  • bestehende Standards bzgl. kinder- u. jugendrechtliche Anforderungen werden überprüft


4. Alltagswelten 

  • Normalitätskonstruktionen und Lebenswelten der jungen Menschen als Ausgangs- und Ansatzpunkt für Konzepte und Maßnahmen
Q:

Was ist die Prävention?

A:

alle Maßnahmen zur Vorbeugung von 

  • Gewalt
  • Grenzüberschreitungen 
  • und anderen Verletzungen der persönlichen Rechte junger Menschen
Q:

Nennen Sie Beispiele, wie die Prävention umsetzbar ist?

A:
  • Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten
    • unterschiedliche Möglichkeiten und Wege (also nicht nur eine Ansprechperson, vielleicht will man mit genau dieser Person nicht reden) 
    • an Bedarfe & Lebensrealitäten von jungen Menschen angepasst 
  • Verhaltenskodizes 
    • partizipative bis selbstbestimmte Entwicklung 
    • Situationen müssen für junge Menschen relevant sein 
  • konkrete Regeln 
    • partizipative Aushandlung 
    • konkret für einzelne Gruppen
  • Achtsamkeit 
  • präventionsorientierte Einstellungsverfahren
  • offene Kommunikationskultur (keine Tabu-Themen, so kann eine mögliche Grenzüberschreitung einfach angesprochen werden)
Q:

Was ist bei der Erstellung von Präventionsmaßnahmen wichtig? Worauf muss man achten?

A:
  • bei der Entwicklung ist die Beteiligung junger Menschen erforderlich!
  • sie richtet sich an alle Akteur*innen
  • Maßnahmenkonzept muss: 
    • Einrichtungs- und gruppenspezifisch, sowie 
    • addressat*innen- 
    • bedarfs- orientiert sein!
  • präventive Einzelmaßnahmen reichen nicht aus!


Q:

Was ist die Voraussetzung für Präventionsmaßnahmen?

A:
  • tragfähige Beziehungen (gute Beziehung unter allen Akteur*innen)
  • zeitliche & personelle Ressourcen 
  • Überprüfung durch Qualitätssicherung (funktionieren alle Maßnahmen so wie wir uns das vorstellen?)
Q:

Was sind die Strukturprinzipien in der Jugendarbeit? (3 + weitere)

A:

Freiwilligkeit

  • keine Verpflichtung zur Teilnahme
  • junge Menschen müssen sich aktiv für die TN entscheiden 
  • Attraktivität der Angebote & gelingende Information erforderlich 


Partizipation 

  • bedeutet mehr als Einbringen von Anliegen & Themen 
  • Maßgebliche Mitgestaltung von Inhalten, Arbeitsweisen & Formaten 
  • Aushandlung relevanter Themen innerhalb der Peer-Group mit Fachkräften 

-> JA als Bildungsort in dem die Selbstbestimmung junger Menschen im Fokus steht


Offenheit & Sozialraumorientierung

  • Sozialräumlicher Blick + Analyse als Ausgangspunkt der Konzeption 
  • Diversitäts- & Diskriminierungssensibilität 
  • thematisch / inhaltliche Offenheit 

-> Voraussetzung für die Orientierung an der Lebenswelt junger Menschen


weitere sind: 

Peer-to-Peer Kontexte

  • sozialisatorische Funktion der Peer-Group
  • informelle & nonformale Prozesse innerhalb der Peer-Group sind Teil der JA
  • Risiko für Grenzverletzungen unter jungen Menschen & Peer-Gewalt 


Bildungsauftrag

  • 3. Bildungsinstanz neben Familie & Institutionen
  • intendierte Bildungsprozesse (Themen sind: Antirassismus, Diversity, Demokratiebildung, etc.)


Demokratische Prinzipien

  • gleiche Rechte unter allen jungen Menschen 
  • Erprobung demokratischer Prozesse 
  • Anregung zu gesellschaftlicher Mitverantwortung 
  • Hinführung zu sozialem Engagement 


Ehrenamtskontexte

  • hoher Anteil ehrenamtlich Tätiger in der Praxis
  • Rollendiffusion 


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