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Lernmaterialien für Fragenkatalog an der Hochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Fragenkatalog Kurs an der Hochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was für Pflanzenexsudate kennen Sie und worin unterscheiden Sie sich?

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TESTE DEIN WISSEN

Pflanzengummen, Harze oder Gummiharze (Mischung aus beidem)
​Gummen sind wasserlöslich, Harze nicht

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie kurz den historischen Leimherstellungsprozess, vom Ausgangsprodukt zum Tafelleim?

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TESTE DEIN WISSEN

Rohstoffe: Reinigung und Einweichen in Wasser(Körbe) (Kalk) Äscherung zur Entfettung und Enthaarung in Gruben (Wochen- Monate) Waschen in Bottichen, um den Kalk zu entfernen und Auspressen in besonderen Holzpressen (Kelter) Im Sudhaus, über dem Ofen in Kupferkesseln mit Wasser längere Zeit gekocht Zur Klärung durch ein mit Tuch ausgelegten Korb in einen Bottich geseiht Abfüllen in niedrige, rechteckige Kästen und zum Erkalten gebracht Gallerte wurde in Leimtafeln geschnitten und zum Trocknen auf netze gelegt (Trockenspeicher)

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TESTE DEIN WISSEN

Woraus bestehen Eiklar und Eigelb?

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TESTE DEIN WISSEN

Wasser, Lipiden und Proteinen

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TESTE DEIN WISSEN

Warum hat man Öle modifiziert, nennen Sie verschiedene modifizierte Öle und umreißen Sie kurz die Herstellung.

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TESTE DEIN WISSEN

Naturöle wurden für maltechnische Zwecke schon immer (vor)behandelt = „modifiziert“. Die Modifizierungen bedeuten unter anderem immer eine Verbesserung der Trocknungseigenschaften durch bestimmt Verfahren und beinhalten stets eine Vor/Prä-Polymerisation

Leinölfirnis erzeugen durch erhitzen mit löslischen Trockenstoffen (Sikkativen wie Cobalt-, Mangan- oder Bleisalze). Erhitzen von Leinöl + Sikkative auf 120-150°C ist dickflüssiger als natives Leinöl und unterscheidet sich fast ausschließlich in der Trocknungszeit (statt 4-6 tage 6-24 Stunden)

Standöl sind Öle, bei denen der Polymerisierungsprozess bereits vor ihrem Einsatz begonnen hat; Trocknungszeit länger als bei Leinölfirnis Standöl ist dickflüssiger und zäher als das native Öl hist.: sonnenlicht eingedicktes Öl = „standöl“ heute: Öle werden unter Ausschluss von Sauerstoff +ber 300°C erhitzt und damit vorpolymerisiert eigenschaften: verbesserte beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Bewitterung, bilden stilere Filme und gilben weniger

Öllacke bzw. Harzöllacke Mischung von Ölen mit Harzen: vor allem Kopale oder Bernstein; bilden die haltbarsten und auch hochwertigsten Möbelüberzüge aus

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie 3 Arten des Trocknens oder Erhärtens von natürlichen organischen Bindemittel mit jeweils einem Beispiel.

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a)physikalisch trocknend  b)chemisch trocknend c)physikalisch und chemisch trocknend  d)thermoplastisch

  1. Bindemittel bleibt unverändert nach dem Verdunsten der Lösemittel zurück und ist auch im gealterten Zustand löslich
  2. BM erhärtet allein aufgrund chemischer Prozesse (Oxidation, Polymerisatin, Kondensation) und geht dabei in den unlöslichen Zustand über
  3. BM härtet nach dem Verdunsten des Lösemittels nachträglich durch chemische Prozesse und wird unlöslich (Ei)
  4. BM, die im geschmolzenen Zustand aufgetragen werden und beim Abkühlen erstarren (Wachse)
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Erklären Sie den Gel-Sol Übergang, was passiert dabei?

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TESTE DEIN WISSEN

Sol-Gel- Übergang durch Abkühlen der Lösung. Diese Zustände sind umkehrbar, durch die Zuführug von Wärme geht der Leim erneut in den Solzustand über -> thermoreversibel  (partielle Renaturierung)

Kollagen -> Erhitzen,thermische Hydrolyse -> Gelatinesol -> Abkühlen, teilweise Renaturierung -> Gelatinegel

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Was sind Proteine und wie sind sie aufgebaut?

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Proteine sind Makromoleküle, welche aus Aminosäuren bestehen die über Peptidbindungen zu Ketten miteinander verbunden sind.
Sie bestehen aus 21 verschiedenen Aminosäuren in verschiednen Verhältnissen.
Proteine bestehen aus einer Primär-, Sekundär,- Tertiär- und Quartärstruktur.

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Warum sind Begriffe wie Hausenblasenleim, Glutinleim oder Hasenleim eher schwierig?

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TESTE DEIN WISSEN

Diese Begriffe sind irreführende oder unkorrekte Bezeichnungen von Leimen. Glutinleim beispielsweise heißt übersetzt Leim-leim, Fischblasenleim ist eigentlich nicht mehr aus der Hausenblase, da dieser Stör fast ausgestorben ist und Hasenleim ist eher ein Mischleim aus Kleintieren, kein rein aus Hasen bestehender Leim.

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Was machen klassische Temperabindemittel aus?

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mit wässrigen bindemitteln wie gummen und tierischen leimen aber auch mit nicht-wässrigen BM wie Ölen und Harzen mischbar
Wikipedia: "Unter Temperamalerei versteht man im engeren Sinne das Malen mit Farbaufstrichen, deren Bindemittel aus einer Mischung von wässrigen und nicht wässrigen Substanzen besteht, die durch einen Emulgator zusammengehalten werden, im weiteren Sinne alle Formen der Malerei, die ein überwiegend wässriges Bindemittel besitzen."

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Erklären Sie den Begriff Emulsion am Beispiel von Eidotter, was ist eine w/o Emulsion oder o/w Emulsion?

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TESTE DEIN WISSEN

Eidotter (Eigelb) ist ein sehr komplexes heterogenes Stoffgemisch und eine natürliche Öl in Wasser Emulsion bestehend aus:
 ca 48% wasser, 38 % Lipide, 18% Proteineà eigentliches Bindemittel!
 sowie kohlenhydrate und salze
 proteine im Eigelb sind va lipoproteinen, phosvitin, lipovitellin und livetin
 die gelben eigenfarbe ist auf carotinoide zurückzuführen
 Emulsion: fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung (zb Milch oder Mayonnaise)
 

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Kaltflüssige Leime sollten nur in Sonderfällen verwendet werden, warum?

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TESTE DEIN WISSEN

Können nur durch Zusätze (Modifizierung) im kalten Zustand flüssig sein, diese sind selten vollständig bekannt aber man möchte wenn möglich nur bekanntes in das Kulturgut einbringen
(nicht Reversibel?)

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TESTE DEIN WISSEN

Aus was sind Harze aufgebaut und in welche Gruppen lassen Sie sich einteilen.

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TESTE DEIN WISSEN

aus Isopren( 2-methyl-1,3-Butadien, eine C5-Einheit)
Verbindungen, die aus Isopren aufgebaut sind, nennt man Terpene

Unterscheidung je nachdem wie viele Isopreneinheiten miteinander verbunden sind: Monoterpenen ( C10, 2 Isopren), Sesquiterpenen (C15, 3 Isopren), Diterpenen (C20, 4 Isopren), Triterpenen ( C30, 6 Isopren), Tetraterpenen (C40, 8 Isopren) und Polyterpenen ( Polyisopren, Kautschuk)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Fragenkatalog Kurs an der Hochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was für Pflanzenexsudate kennen Sie und worin unterscheiden Sie sich?

A:

Pflanzengummen, Harze oder Gummiharze (Mischung aus beidem)
​Gummen sind wasserlöslich, Harze nicht

Q:

Beschreiben Sie kurz den historischen Leimherstellungsprozess, vom Ausgangsprodukt zum Tafelleim?

A:

Rohstoffe: Reinigung und Einweichen in Wasser(Körbe) (Kalk) Äscherung zur Entfettung und Enthaarung in Gruben (Wochen- Monate) Waschen in Bottichen, um den Kalk zu entfernen und Auspressen in besonderen Holzpressen (Kelter) Im Sudhaus, über dem Ofen in Kupferkesseln mit Wasser längere Zeit gekocht Zur Klärung durch ein mit Tuch ausgelegten Korb in einen Bottich geseiht Abfüllen in niedrige, rechteckige Kästen und zum Erkalten gebracht Gallerte wurde in Leimtafeln geschnitten und zum Trocknen auf netze gelegt (Trockenspeicher)

Q:

Woraus bestehen Eiklar und Eigelb?

A:

Wasser, Lipiden und Proteinen

Q:

Warum hat man Öle modifiziert, nennen Sie verschiedene modifizierte Öle und umreißen Sie kurz die Herstellung.

A:

Naturöle wurden für maltechnische Zwecke schon immer (vor)behandelt = „modifiziert“. Die Modifizierungen bedeuten unter anderem immer eine Verbesserung der Trocknungseigenschaften durch bestimmt Verfahren und beinhalten stets eine Vor/Prä-Polymerisation

Leinölfirnis erzeugen durch erhitzen mit löslischen Trockenstoffen (Sikkativen wie Cobalt-, Mangan- oder Bleisalze). Erhitzen von Leinöl + Sikkative auf 120-150°C ist dickflüssiger als natives Leinöl und unterscheidet sich fast ausschließlich in der Trocknungszeit (statt 4-6 tage 6-24 Stunden)

Standöl sind Öle, bei denen der Polymerisierungsprozess bereits vor ihrem Einsatz begonnen hat; Trocknungszeit länger als bei Leinölfirnis Standöl ist dickflüssiger und zäher als das native Öl hist.: sonnenlicht eingedicktes Öl = „standöl“ heute: Öle werden unter Ausschluss von Sauerstoff +ber 300°C erhitzt und damit vorpolymerisiert eigenschaften: verbesserte beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Bewitterung, bilden stilere Filme und gilben weniger

Öllacke bzw. Harzöllacke Mischung von Ölen mit Harzen: vor allem Kopale oder Bernstein; bilden die haltbarsten und auch hochwertigsten Möbelüberzüge aus

Q:

Nennen Sie 3 Arten des Trocknens oder Erhärtens von natürlichen organischen Bindemittel mit jeweils einem Beispiel.

A:

a)physikalisch trocknend  b)chemisch trocknend c)physikalisch und chemisch trocknend  d)thermoplastisch

  1. Bindemittel bleibt unverändert nach dem Verdunsten der Lösemittel zurück und ist auch im gealterten Zustand löslich
  2. BM erhärtet allein aufgrund chemischer Prozesse (Oxidation, Polymerisatin, Kondensation) und geht dabei in den unlöslichen Zustand über
  3. BM härtet nach dem Verdunsten des Lösemittels nachträglich durch chemische Prozesse und wird unlöslich (Ei)
  4. BM, die im geschmolzenen Zustand aufgetragen werden und beim Abkühlen erstarren (Wachse)
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Q:

Erklären Sie den Gel-Sol Übergang, was passiert dabei?

A:

Sol-Gel- Übergang durch Abkühlen der Lösung. Diese Zustände sind umkehrbar, durch die Zuführug von Wärme geht der Leim erneut in den Solzustand über -> thermoreversibel  (partielle Renaturierung)

Kollagen -> Erhitzen,thermische Hydrolyse -> Gelatinesol -> Abkühlen, teilweise Renaturierung -> Gelatinegel

Q:

Was sind Proteine und wie sind sie aufgebaut?

A:

Proteine sind Makromoleküle, welche aus Aminosäuren bestehen die über Peptidbindungen zu Ketten miteinander verbunden sind.
Sie bestehen aus 21 verschiedenen Aminosäuren in verschiednen Verhältnissen.
Proteine bestehen aus einer Primär-, Sekundär,- Tertiär- und Quartärstruktur.

Q:

Warum sind Begriffe wie Hausenblasenleim, Glutinleim oder Hasenleim eher schwierig?

A:

Diese Begriffe sind irreführende oder unkorrekte Bezeichnungen von Leimen. Glutinleim beispielsweise heißt übersetzt Leim-leim, Fischblasenleim ist eigentlich nicht mehr aus der Hausenblase, da dieser Stör fast ausgestorben ist und Hasenleim ist eher ein Mischleim aus Kleintieren, kein rein aus Hasen bestehender Leim.

Q:

Was machen klassische Temperabindemittel aus?

A:

mit wässrigen bindemitteln wie gummen und tierischen leimen aber auch mit nicht-wässrigen BM wie Ölen und Harzen mischbar
Wikipedia: "Unter Temperamalerei versteht man im engeren Sinne das Malen mit Farbaufstrichen, deren Bindemittel aus einer Mischung von wässrigen und nicht wässrigen Substanzen besteht, die durch einen Emulgator zusammengehalten werden, im weiteren Sinne alle Formen der Malerei, die ein überwiegend wässriges Bindemittel besitzen."

Q:

Erklären Sie den Begriff Emulsion am Beispiel von Eidotter, was ist eine w/o Emulsion oder o/w Emulsion?

A:

Eidotter (Eigelb) ist ein sehr komplexes heterogenes Stoffgemisch und eine natürliche Öl in Wasser Emulsion bestehend aus:
 ca 48% wasser, 38 % Lipide, 18% Proteineà eigentliches Bindemittel!
 sowie kohlenhydrate und salze
 proteine im Eigelb sind va lipoproteinen, phosvitin, lipovitellin und livetin
 die gelben eigenfarbe ist auf carotinoide zurückzuführen
 Emulsion: fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung (zb Milch oder Mayonnaise)
 

Q:

Kaltflüssige Leime sollten nur in Sonderfällen verwendet werden, warum?

A:

Können nur durch Zusätze (Modifizierung) im kalten Zustand flüssig sein, diese sind selten vollständig bekannt aber man möchte wenn möglich nur bekanntes in das Kulturgut einbringen
(nicht Reversibel?)

Q:

Aus was sind Harze aufgebaut und in welche Gruppen lassen Sie sich einteilen.

A:

aus Isopren( 2-methyl-1,3-Butadien, eine C5-Einheit)
Verbindungen, die aus Isopren aufgebaut sind, nennt man Terpene

Unterscheidung je nachdem wie viele Isopreneinheiten miteinander verbunden sind: Monoterpenen ( C10, 2 Isopren), Sesquiterpenen (C15, 3 Isopren), Diterpenen (C20, 4 Isopren), Triterpenen ( C30, 6 Isopren), Tetraterpenen (C40, 8 Isopren) und Polyterpenen ( Polyisopren, Kautschuk)

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