Allgemeine Psychologie 1 - Felser at Hochschule Harz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie 1 - Felser an der Hochschule Harz

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die 3 Phasen des Gedächtnisprozesses

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Lern- bzw. Encodierungsphase
  • Behaltens-bzw. Retentionsphase
  • Abruf- bzw. Testphase
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TESTE DEIN WISSEN

Grenzen des Levels of Processing-Ansatz von Craik und Lockhart (1972): Nennen Sie wenigstens zwei Einwände gegen die Idee.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • unklar ist, woran man Tiefe der Verabreitung erkennt (Hat Selbstreferenz oder Gernerierungseffekt stärkeren Erinnerungsvorteil?)
  • Beurteilung der Wörter auf Oberflächenmerkmale ohne Sinn der Wörter zu verarbeiten ist nicht möglich (Stroop Effekt)
  • deshalb Zusammenspiel zw. Encodierung & Abruf wichtiger als Verarbeitungstiefe
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TESTE DEIN WISSEN

Konstruiere 2 unterschiedliche Verstärkerpläne! (Kontinuierlich, intermittierend)

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TESTE DEIN WISSEN

Kontinuierlich: 

  • Verhalten wird jedes mal verstärkt
  • Taube in der Skinner-Box kriegt jedes Mal beim Picken ein Korn

Intermittierend

  • Verhalten wird nur ab und an verstärkt
  • Kind was sich im Unterricht meldet wird manchmal aufgerufen, manchmal nicht


Man beachte, dass die effizienteste Art eine Kopplung der beiden ist, also erst kontinuierlich und dann intermittierend

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TESTE DEIN WISSEN

Gib ein Beispiel für Verhaltensformung ("Shaping Behavior")

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • jede kleine Verhaltensweise muss kontinuierlich & konsequent in eine Richtung verstärkt werden
  • ich bringe einer Ratte eine Verhaltenskette bei und verstärke bei jeder "Station"
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist inzidentelles Lernen? Wie effektiv ist inzidentelles Lernen im Unterschied zu intentionalem?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Intentionelles Lernen:

  • absichtliches Lernen

Inzidentelles Lernen:

  • beiläugiges Lernen ohne Absicht (Songtexte)


Effektivität bei beiden gleich

kein Einfluss, ob Absicht zum Lernen vorhanden ist 

kommt vielmehr auf VErarbeitungstiefe an

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe den Selbstreferenz-Effekt! Wie kann man ihn demonstrieren?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • wir Erinnern uns besser an Dinge, die man auf die eigene Person beziehn kann
  • VP mussten Adjektive nach verschiedenen Kriterien bewerten: Selbstbezug, Semantisch, Phonetisch, Strukturell (Rogers, Kuiper, Kirker)
  • die mit Selbstbezug wurden deutlich häufiger erinnert
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TESTE DEIN WISSEN

Wie sieht im Bereich der absoluten Reizschwelle die Beziehung zwischen der Reizstärke und der Entdeckungswahrscheinlichkeit aus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • der Reiz muss eine bestimmte Stärke aufweisen um wahrgenommen zu werden
  • variiert zwischen Personen (interindividuell): verschiedene Personen entdecken einen Reiz bei unterschiedlicher Stärke
  • variiert zwischen Tagesformen (intraindividuell): die gleiche Person entdeckt den Reiz bei gl Stärke beim einen Mal und beim anderen Mal nicht
  • je größer die Reizintensität, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Kontiguität?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Konditionierung erfolgt erst, wenn Reize mehrmals miteinander, kurze Zeit hintereinander und räumlich nah beieinander auftreten

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Probleme können sich bei der Schwellenbestimmung durch Antworttendenzen ergeben?

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TESTE DEIN WISSEN

Wunsch 

  • "motivierender Skepsismus"
  • wir halten das für wahr. was wir uns wünschen

Erwartung 

  • beeinflusst die Bereitschaft etwas wahrzunehmen (oder nicht)

Gewohnheit 

  • übliche Reaktion
  • Ja-Sager geben eher an, einen Reiz wahrgenommen zu haben, wenn sie sich unsicher sind und Nein-Sager würden es verneinen
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Vorteil beim intermittierenden Verstärken?

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TESTE DEIN WISSEN
  • löschungsresistenter
  • wenn Verstärker ausbleibt. bleibt intermittierendes Verhalten länger erhalten
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Differenzierung/Diskriminierung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gegenprozess zur Generalisierung
  • wenn ein konditionierter Reiz konsequent nur einen ganz bestimmten Reiz begleitet, tritt die Reaktion auf Dauer nur noch bei diesem auf
  • z.B. Wenn der Knall nur bei der Ratte, nicht aber beim Kaninchen zu hören ist, wird Alberts Angstreaktion zwischen Ratte und Kaninchen differenzieren.
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TESTE DEIN WISSEN

Craik und Lockhart (1972) behaupten: „Die Gedächtnisleistung hängt davon ab, wie tief Informationen bei der Encodierung verarbeitet wurden. Je tiefer, desto besser funktioniert der Abruf.“ Als Gegenargument könnte man (z.B. Morris, Bransford & Franks, 1977) behaupten: „Das stimmt nicht immer. Das kommt ganz auf die Art des Tests an.“ Erläutern Sie dieses Gegenargument.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Verarbeitungstiefe verbessert nicht immer jede Erinnerungsleistung
  • bei Test von Wentura & Frings mussten VP Lückensätze vervollständigen -> bei semantischer Verarbeitung bessere Erinnerungsleistung als bei phonetischer
  • bei anderem Test sollten VP bei neuen Wörtern entscheiden, ob diese sich auf die vorherigen Wörter reimen -> phonetische Verarbeitung diesmal besser erinnert 
  • nicht so wichtig über welche Prozesse encodiert wird, sondern ob sich Prozesse der Encodierung & Abruf entsprechen!
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Psychologie 1 - Felser Kurs an der Hochschule Harz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne die 3 Phasen des Gedächtnisprozesses

A:
  • Lern- bzw. Encodierungsphase
  • Behaltens-bzw. Retentionsphase
  • Abruf- bzw. Testphase
Q:

Grenzen des Levels of Processing-Ansatz von Craik und Lockhart (1972): Nennen Sie wenigstens zwei Einwände gegen die Idee.

A:
  • unklar ist, woran man Tiefe der Verabreitung erkennt (Hat Selbstreferenz oder Gernerierungseffekt stärkeren Erinnerungsvorteil?)
  • Beurteilung der Wörter auf Oberflächenmerkmale ohne Sinn der Wörter zu verarbeiten ist nicht möglich (Stroop Effekt)
  • deshalb Zusammenspiel zw. Encodierung & Abruf wichtiger als Verarbeitungstiefe
Q:

Konstruiere 2 unterschiedliche Verstärkerpläne! (Kontinuierlich, intermittierend)

A:

Kontinuierlich: 

  • Verhalten wird jedes mal verstärkt
  • Taube in der Skinner-Box kriegt jedes Mal beim Picken ein Korn

Intermittierend

  • Verhalten wird nur ab und an verstärkt
  • Kind was sich im Unterricht meldet wird manchmal aufgerufen, manchmal nicht


Man beachte, dass die effizienteste Art eine Kopplung der beiden ist, also erst kontinuierlich und dann intermittierend

Q:

Gib ein Beispiel für Verhaltensformung ("Shaping Behavior")

A:
  • jede kleine Verhaltensweise muss kontinuierlich & konsequent in eine Richtung verstärkt werden
  • ich bringe einer Ratte eine Verhaltenskette bei und verstärke bei jeder "Station"
Q:

Was ist inzidentelles Lernen? Wie effektiv ist inzidentelles Lernen im Unterschied zu intentionalem?

A:

Intentionelles Lernen:

  • absichtliches Lernen

Inzidentelles Lernen:

  • beiläugiges Lernen ohne Absicht (Songtexte)


Effektivität bei beiden gleich

kein Einfluss, ob Absicht zum Lernen vorhanden ist 

kommt vielmehr auf VErarbeitungstiefe an

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Q:

Beschreibe den Selbstreferenz-Effekt! Wie kann man ihn demonstrieren?

A:
  • wir Erinnern uns besser an Dinge, die man auf die eigene Person beziehn kann
  • VP mussten Adjektive nach verschiedenen Kriterien bewerten: Selbstbezug, Semantisch, Phonetisch, Strukturell (Rogers, Kuiper, Kirker)
  • die mit Selbstbezug wurden deutlich häufiger erinnert
Q:

Wie sieht im Bereich der absoluten Reizschwelle die Beziehung zwischen der Reizstärke und der Entdeckungswahrscheinlichkeit aus?

A:
  • der Reiz muss eine bestimmte Stärke aufweisen um wahrgenommen zu werden
  • variiert zwischen Personen (interindividuell): verschiedene Personen entdecken einen Reiz bei unterschiedlicher Stärke
  • variiert zwischen Tagesformen (intraindividuell): die gleiche Person entdeckt den Reiz bei gl Stärke beim einen Mal und beim anderen Mal nicht
  • je größer die Reizintensität, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung
Q:

Was ist Kontiguität?

A:

Konditionierung erfolgt erst, wenn Reize mehrmals miteinander, kurze Zeit hintereinander und räumlich nah beieinander auftreten

Q:

Welche Probleme können sich bei der Schwellenbestimmung durch Antworttendenzen ergeben?

A:

Wunsch 

  • "motivierender Skepsismus"
  • wir halten das für wahr. was wir uns wünschen

Erwartung 

  • beeinflusst die Bereitschaft etwas wahrzunehmen (oder nicht)

Gewohnheit 

  • übliche Reaktion
  • Ja-Sager geben eher an, einen Reiz wahrgenommen zu haben, wenn sie sich unsicher sind und Nein-Sager würden es verneinen
Q:

Was ist der Vorteil beim intermittierenden Verstärken?

A:
  • löschungsresistenter
  • wenn Verstärker ausbleibt. bleibt intermittierendes Verhalten länger erhalten
Q:

Was ist Differenzierung/Diskriminierung?

A:
  • Gegenprozess zur Generalisierung
  • wenn ein konditionierter Reiz konsequent nur einen ganz bestimmten Reiz begleitet, tritt die Reaktion auf Dauer nur noch bei diesem auf
  • z.B. Wenn der Knall nur bei der Ratte, nicht aber beim Kaninchen zu hören ist, wird Alberts Angstreaktion zwischen Ratte und Kaninchen differenzieren.
Q:

Craik und Lockhart (1972) behaupten: „Die Gedächtnisleistung hängt davon ab, wie tief Informationen bei der Encodierung verarbeitet wurden. Je tiefer, desto besser funktioniert der Abruf.“ Als Gegenargument könnte man (z.B. Morris, Bransford & Franks, 1977) behaupten: „Das stimmt nicht immer. Das kommt ganz auf die Art des Tests an.“ Erläutern Sie dieses Gegenargument.

A:
  • Verarbeitungstiefe verbessert nicht immer jede Erinnerungsleistung
  • bei Test von Wentura & Frings mussten VP Lückensätze vervollständigen -> bei semantischer Verarbeitung bessere Erinnerungsleistung als bei phonetischer
  • bei anderem Test sollten VP bei neuen Wörtern entscheiden, ob diese sich auf die vorherigen Wörter reimen -> phonetische Verarbeitung diesmal besser erinnert 
  • nicht so wichtig über welche Prozesse encodiert wird, sondern ob sich Prozesse der Encodierung & Abruf entsprechen!
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