Vwl Mikro Makro at Hochschule Hannover | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für vwl Mikro makro an der Hochschule Hannover

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TESTE DEIN WISSEN

1b) Was versteht man unter Inflation?

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TESTE DEIN WISSEN

Inflation steht für einen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus der Volkwirtschaft. Die Inflationsrate entspricht der prozentualen Veränderung des Preisniveaus gegenüber der Vorperiode.

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TESTE DEIN WISSEN

12c) Welche Konsequenz ergibt sich aus der Quantitätsgleichung für die
Geldmengensteuerung (Dynamische Betrachtung)?

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TESTE DEIN WISSEN

Dynamische Betrachtung (Y variabel und V konstant):
Wenn EZB die Geldmenge M schneller erhöht als die reale Produktionsmenge
Y zunimmt, erhöht sich das Preisniveau  Inflation !!!
EZB-Ziel bei der GELDMENGENSTEUERUNG: Δ M = Δ Y (d.h. das
Geldmengenwachstum am Produktions- / Wirtschaftswachstum ausrichten).
Falls zu starkes Geldmengenwachstum (ΔM > ΔY)  (Hyper-) Inflation

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12d) (Neo-)Klassik – Geldmarkt: Beschreiben Sie kurz die wichtigste Funktion von Geld.

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TESTE DEIN WISSEN

- Geld dient nur als Tauschmittel, um Güterkaufe zu tätigen.

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13e) Von welchen Determinanten hängt das Geld- und Kreditschöpfungspotential aller
Geschäftsbanken (gesamter Geschäftsbankensektor) in einem Mischbankensystem
(Zentralbank + Geschäftsbanken) ab? Wann ist das Geld-/Kreditschöpfungspotential groß?

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TESTE DEIN WISSEN

Determinanten Kreditschöpfungspotential des gesamten Geschäftsbankensektors: 

1) Verfügbare Eigenkapitalausstattung der Geschäftsbanken (u.a. Eigenkapitalquoten Basel) 

2) Mindestreservesatz (Geschäftsbanken müssen bei Notenbank gesetzliche Zahlungsmittel(!) in Höhe von X % ihrer Sichteinlagen als Mindestreserve hinterlegen)

3) Bargeldhaltung der Nicht-MFI (Haushalte und Unternehmen exklusive Banken)
4)Höhe der Überschussreserve („Bank-Einnahmen > Bank-Ausgaben“)

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TESTE DEIN WISSEN

4c) Wie ist das Produktionspotential einer Wirtschaft definiert?
 

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TESTE DEIN WISSEN

Produktionspotential: Vollständige Auslastung aller Produktionsfaktoren (INKLUSIVE
Überstunden, Nachtschichten etc.)

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5) Erläutern Sie kurz die Grundzüge einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.

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TESTE DEIN WISSEN

- Langfristig stabile Rahmenbedingungen, die Produktions- und Investitionsbedingungen

(Standortfaktoren) für international mobiles Sach- / Humankapital auf Mikroebene

verbessern


- Auf Innovationen und Wirtschaftswachstum ausgerichtete Ordnungspolitik

(mittel- / langfristig)

- „So wenig Staat wie möglich (z.B. keine Stabilisierungs- / Distributionspolitik),

so viel wie nötig“

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6) Erläutern Sie das Say ́sche Gesetz! Analysieren Sie dabei u.a. „Warum wird dem
Realzins in einer Marktwirtschaft eine Schlüsselrolle für die Stabilität beigemessen?“

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TESTE DEIN WISSEN

- Jede Produktion / Jedes Güterangebot schafft sich seine eigene Nachfrage
- Jede Produktion entspricht einem in gleicher Höhe geschaffenen Einkommen
- Dieses Einkommen wird vollständig oder zum großen Teil für Konsum
ausgegeben.
- Die Ersparnis wird in voller Höhe über den Zins-Anpassungsmechanismus in eine
Investitionsgüternachfrage I umgewandelt
Schlüsselrolle in der Marktwirtschaft:
- Folge: Ein Gleichgewicht am gesamtwirtschaftlichen Kapitalmarkt sichert damit
simultan auch das Gleichgewicht auf dem gesamtwirtschaftlichen Gütermarkt
 Realzins ist damit wichtiger Stabilitätsanker

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9c) Beschreiben Sie kurz den Catch-up Effekt. Was bedeutet abnehmendes
Grenzprodukt?

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TESTE DEIN WISSEN

Catch Up: Volkswirtschaft mit geringem Realkapitalbestand. Ein zusätzlicher
Kapitaleinsatz führt zu starkem Produktionsanstieg. (Hohes Wirtschaftswachstum -> Catch
Up Effekt)
Abnehmendes Grenzprodukt: Grenzprodukt des Kapitals sinkt mit jeder zusätzlichen
Investition.

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13b) Was ist Buchgeld in einer Wirtschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

Buchgeld (von Geschäftsbanken/GB geschaffen !!!) umfasst alle Guthaben der Wirtschaftssubjekte auf dem Girokonto (Sichteinlagen), Sparkonto (Spareinlagen), Terminkonto (Termineinlagen)

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3) Erläutern Sie kurz die Einflussfaktoren für das Investitionsverhalten von Unternehmen.

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TESTE DEIN WISSEN

Absatzniveau Y (+)
(Real)-Zinssatz i (-)
Beide Faktoren sind stark konjunkturabhängig

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1c) Definieren Sie das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

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TESTE DEIN WISSEN

Definition BIP:

Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, welche in einer Zeitperiode im Inland (innerhalb der geografischen Grenzen) produziert/hergestellt worden sind (Inlandskonzept).


Definition reales BIB: 

Bewertet die Güterproduktion (Waren und Dienstleistungen) im Inland zu den Preisen eines Basisjahres.

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2) Erläutern Sie kurz die Konsumfunktionen von Keynes und den (Neo-)Klassikern.
Beschreiben Sie kurz den Unterschied zwischen der absoluten Einkommenshypothese, der Relativeinkommenshypothese und der Permanenteinkommenshypothese.

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TESTE DEIN WISSEN

Keynes: - verringert Stabilität von Marktwirtschaften

- Absolute Einkommenshypothese

- Autonomer Konsum

- Marginale Konsumneigung


Neoklassik: - reale Konsum hängt maßgeblich vom Realzins ab.

- Aufteilung Y auf Konsum und Sparen in Abhängigkeit vom Realzins. Je höher der

Realzins, desto geringer ist i.d.R. Konsum in der Gegenwart

Unterschied zwischen verschiedenen Einkommenshypothesen:

Absolute Einkommenshypothese: Konsum hängt vom aktuellen bzw. laufendem Netto-

Realeinkommen ab.


Relativeinkommenshypothese: Konsumverhalten hängt wesentlich von sozialen Faktoren ab. 


Permanenteinkommenshypothese: Konsum wird vom langfristig erwarteten Durchschnittseinkommen (Permanenteinkommen) determiniert. 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen vwl Mikro makro Kurs an der Hochschule Hannover - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

1b) Was versteht man unter Inflation?

A:

Inflation steht für einen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus der Volkwirtschaft. Die Inflationsrate entspricht der prozentualen Veränderung des Preisniveaus gegenüber der Vorperiode.

Q:

12c) Welche Konsequenz ergibt sich aus der Quantitätsgleichung für die
Geldmengensteuerung (Dynamische Betrachtung)?

A:

Dynamische Betrachtung (Y variabel und V konstant):
Wenn EZB die Geldmenge M schneller erhöht als die reale Produktionsmenge
Y zunimmt, erhöht sich das Preisniveau  Inflation !!!
EZB-Ziel bei der GELDMENGENSTEUERUNG: Δ M = Δ Y (d.h. das
Geldmengenwachstum am Produktions- / Wirtschaftswachstum ausrichten).
Falls zu starkes Geldmengenwachstum (ΔM > ΔY)  (Hyper-) Inflation

Q:

12d) (Neo-)Klassik – Geldmarkt: Beschreiben Sie kurz die wichtigste Funktion von Geld.

A:

- Geld dient nur als Tauschmittel, um Güterkaufe zu tätigen.

Q:

13e) Von welchen Determinanten hängt das Geld- und Kreditschöpfungspotential aller
Geschäftsbanken (gesamter Geschäftsbankensektor) in einem Mischbankensystem
(Zentralbank + Geschäftsbanken) ab? Wann ist das Geld-/Kreditschöpfungspotential groß?

A:

Determinanten Kreditschöpfungspotential des gesamten Geschäftsbankensektors: 

1) Verfügbare Eigenkapitalausstattung der Geschäftsbanken (u.a. Eigenkapitalquoten Basel) 

2) Mindestreservesatz (Geschäftsbanken müssen bei Notenbank gesetzliche Zahlungsmittel(!) in Höhe von X % ihrer Sichteinlagen als Mindestreserve hinterlegen)

3) Bargeldhaltung der Nicht-MFI (Haushalte und Unternehmen exklusive Banken)
4)Höhe der Überschussreserve („Bank-Einnahmen > Bank-Ausgaben“)

Q:

4c) Wie ist das Produktionspotential einer Wirtschaft definiert?
 

A:

Produktionspotential: Vollständige Auslastung aller Produktionsfaktoren (INKLUSIVE
Überstunden, Nachtschichten etc.)

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Q:

5) Erläutern Sie kurz die Grundzüge einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.

A:

- Langfristig stabile Rahmenbedingungen, die Produktions- und Investitionsbedingungen

(Standortfaktoren) für international mobiles Sach- / Humankapital auf Mikroebene

verbessern


- Auf Innovationen und Wirtschaftswachstum ausgerichtete Ordnungspolitik

(mittel- / langfristig)

- „So wenig Staat wie möglich (z.B. keine Stabilisierungs- / Distributionspolitik),

so viel wie nötig“

Q:

6) Erläutern Sie das Say ́sche Gesetz! Analysieren Sie dabei u.a. „Warum wird dem
Realzins in einer Marktwirtschaft eine Schlüsselrolle für die Stabilität beigemessen?“

A:

- Jede Produktion / Jedes Güterangebot schafft sich seine eigene Nachfrage
- Jede Produktion entspricht einem in gleicher Höhe geschaffenen Einkommen
- Dieses Einkommen wird vollständig oder zum großen Teil für Konsum
ausgegeben.
- Die Ersparnis wird in voller Höhe über den Zins-Anpassungsmechanismus in eine
Investitionsgüternachfrage I umgewandelt
Schlüsselrolle in der Marktwirtschaft:
- Folge: Ein Gleichgewicht am gesamtwirtschaftlichen Kapitalmarkt sichert damit
simultan auch das Gleichgewicht auf dem gesamtwirtschaftlichen Gütermarkt
 Realzins ist damit wichtiger Stabilitätsanker

Q:

9c) Beschreiben Sie kurz den Catch-up Effekt. Was bedeutet abnehmendes
Grenzprodukt?

A:

Catch Up: Volkswirtschaft mit geringem Realkapitalbestand. Ein zusätzlicher
Kapitaleinsatz führt zu starkem Produktionsanstieg. (Hohes Wirtschaftswachstum -> Catch
Up Effekt)
Abnehmendes Grenzprodukt: Grenzprodukt des Kapitals sinkt mit jeder zusätzlichen
Investition.

Q:

13b) Was ist Buchgeld in einer Wirtschaft?

A:

Buchgeld (von Geschäftsbanken/GB geschaffen !!!) umfasst alle Guthaben der Wirtschaftssubjekte auf dem Girokonto (Sichteinlagen), Sparkonto (Spareinlagen), Terminkonto (Termineinlagen)

Q:

3) Erläutern Sie kurz die Einflussfaktoren für das Investitionsverhalten von Unternehmen.

A:

Absatzniveau Y (+)
(Real)-Zinssatz i (-)
Beide Faktoren sind stark konjunkturabhängig

Q:

1c) Definieren Sie das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

A:

Definition BIP:

Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, welche in einer Zeitperiode im Inland (innerhalb der geografischen Grenzen) produziert/hergestellt worden sind (Inlandskonzept).


Definition reales BIB: 

Bewertet die Güterproduktion (Waren und Dienstleistungen) im Inland zu den Preisen eines Basisjahres.

Q:

2) Erläutern Sie kurz die Konsumfunktionen von Keynes und den (Neo-)Klassikern.
Beschreiben Sie kurz den Unterschied zwischen der absoluten Einkommenshypothese, der Relativeinkommenshypothese und der Permanenteinkommenshypothese.

A:

Keynes: - verringert Stabilität von Marktwirtschaften

- Absolute Einkommenshypothese

- Autonomer Konsum

- Marginale Konsumneigung


Neoklassik: - reale Konsum hängt maßgeblich vom Realzins ab.

- Aufteilung Y auf Konsum und Sparen in Abhängigkeit vom Realzins. Je höher der

Realzins, desto geringer ist i.d.R. Konsum in der Gegenwart

Unterschied zwischen verschiedenen Einkommenshypothesen:

Absolute Einkommenshypothese: Konsum hängt vom aktuellen bzw. laufendem Netto-

Realeinkommen ab.


Relativeinkommenshypothese: Konsumverhalten hängt wesentlich von sozialen Faktoren ab. 


Permanenteinkommenshypothese: Konsum wird vom langfristig erwarteten Durchschnittseinkommen (Permanenteinkommen) determiniert. 

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