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Lernmaterialien für Botanik an der Hochschule Hannover

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Botanik Kurs an der Hochschule Hannover zu.

TESTE DEIN WISSEN

37. Mit Hilfe der Bodenart, Entstehung und Zustandsstufe kann an Hand des Ackerschätzungsrahmens die Bodenzahl festgelegt werden. Sie finden in einer Bodenkarte die Eintragung "IS 2 V 53/45". Was können Sie aus dieser Bezeichnung ablesen?


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IS = Lehmiger Sand 

V = Verwitterungsböden 

2 = Wasserstufe 2

53 = Bodenzahl 

45 = Ackerzahl

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28. Was versteht man unter einer Fruchtfolge und welche Kriterien müssen beim Aufstellen verschiedener Fruchtfolgen berücksichtigt werden? 

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Die Fruchtfolge bezeichnet die zeitlich bestimmte Reihenfolge des Anbaus verschiedener Kulturpflanzen oder Gemüsearten auf einer landwirtschaftlichen Fläche. Durch die Felderwirtschaft bleibt der Boden fruchtbar. Sie sichert gesundes Gemüse und beugt Krankheiten und Schädlingen vor.


Prinzip:

Wird durch tragende Feldfrucht Bodenfruchtbarkeit um bestimmte Menge gesteigert, dürfen nur so viele abtragende Früchte folgen, bis positive Wirkung verbraucht ist 


Kriterien:

- Verträglichkeit der Kulturpflanzen untereinander und die Selbstverträglichkeit berücksichtigen 

- Vegetationszeit maximal Ausnutzen
- Pflanzen so wählen das Schadenserreger eingedämpft werden

- Vorfruchtwirkung Nutzen

- Jahreszeiten für Ertrag berücksichtigen 



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21. Nennen Sie bitte vier Bewegungsmechanismen bei Pflanzen.


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- Quellungsbewegungen (Wechsel zwischen Quellung und Austrocknung)

- Turgorbewegungen (Turgoränderung durch Osmose)

- Schleuderbewegung

- Wachstumsbewegungen ( versch. Wachstumsgeschwindigkeiten -> Krümmung)

- Intrazelluläre Bewegungen (Plasmaströmungen)

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56. Beschreiben Sie bitte die Gruppe der Viren bezüglich Aufbau, möglichen Krankheitssymptomen, Verbreitungsmechanismen, Bekämpfungsmöglichkeiten und Nachweismethoden.

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TESTE DEIN WISSEN

Aufbau: Nucleinsäure + Proteinhülle, kein eigener Stoffwechsel, Vermehrung durch Wirt


Mögliche Krankheitssymptome: Wachstumshemmung, Form- und Farbänderung, Nekrose


Verbreitungsmechanismen:

Problem: Keine chemische Bekämpfung möglich → Kenntnis der Übertragungswege sehr wichtig, um

Infektion zu verhüten:

- mechanische Verletzung durch kontaminierte Bodenbearbeitungsgeräte

- vegetative Vermehrungsorgane (Knollen, Stecklinge, Zwiebel)

- Samen oder Pollen

- Vektoren: Insekten (stehend-saugend, z.B. Blattläuse oder beißendkauend, z.B. Wanzen),

auch Bodenpilze


Bekämpfungsmöglichkeiten:

Vorbeugende Maßnahmen: Befall verhüten, Schadenswahrscheinlichkeit herabsetzen, Verbesserung

von Standortbedingungen (Bodenmelioration, Düngung, Fruchtfolge..) 

Direkte Maßnahmen:

- Pflanzenbezogene Schutzmaßnahmen (Sortenwahl, gesundes Saatgut, PSM-Einsatz)

- Quarantänemaßnahmen: Verhinderung der Einschleppung und Verbreitung von

Krankheitserregern und Schädlingen

- Beispiel für eingeschleppte Erreger: Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel, Kartoffelkäfer,

Blauschimmel bei Tabak

- Äußere Quarantäne: Import- und Exportkontrolle

- Innere Quarantäne: Begrenzung der Ausgangsherde (Meldepflicht, Vegetationskontrolle,

Absperrmaßnahmen)

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52. Nennen Sie bitte vier organische Düngemittel

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- Gülle

- Trockenkot

- Stallmist

- Jauche

- Fleisch-, Blutmehle

- Horn-, Feder-, Lederdünger

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39. Was versteht man unter dem Begriff „Mykorrhiza“? Worin liegt die Bedeutung der Mykorrhiza für einige Pflanzenarten und was ist der Unterschied zwischen ektotropher und endotropher Mykorrhiza?

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Als Mykorrhiza bezeichnet man eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt ist.


Symbiose von Pflanzenwurzeln mit verschiedenen Mykorrhiza-Pilzen:
- Vergrößerung der Wurzeloberfläche
- Durch Ausscheidung bestimmer Enzyme werden Nährstoffe aufgeschlossen, insbesondere
Phosphat


Ektotrophe Mykorrhiza: Pilze überziehen Wurzeln mit dichtem Hyphenmantel; Ständerpilze; hauptsächlich bei Bäumen und Sträuchern (= Waldpilze)


Endotrophe Mykorrhiza: Erstrecken Hyphen bis in Cytoplasma der Wurzelrindenzellen; bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen in Form der vesikulär-arbuskulären Mykorrhiza (VAM)

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54. Erläutern Sie bitte kurz, welche rechtlichen Regelungen beim Inverkehrbringen und der Anwendung von organischen Düngemitteln zu beachten sind.

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- Düngeverordnung: Rechtlicher Rahmen der guten fachlichen Praxis der Düngung. Organische Dünger (Wirtschaftsdünger, Sekundärrohstoffdünger) unterliegen besonderen Regelungen


- Bioabfallverordnung: Für landbauliche Verwertung geeignete Bioabfälle, Schadstoffgrenzwerte, Höchstaufbringmengen, Behandlungen usw.; gilt nicht für Wirtschaftsdünger (z. B. Gülle) oder betriebseigene Bioabfälle (z. B. Eigenverwertung von
pflanzlichen Abfällen)


- Düngemittelverordnung: Herstellen und Abgeben von Düngemitteln allgemein, u.a. von organischen Düngern (Sekundärrohstoffdünger und Wirtschaftsdünger)

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65. Nennen Sie bitte fünf mögliche Maßnahmen im Rahmen des biologischen Pflanzenschutzes

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- Feindpflanzen gegen Nematodenbefall

- Einbürgerung fremder Nützliche  (Vorsicht: genau überprüfen)

- Massenfreilassung steriler Männchen 

- Schonung der Nützlingsfauna => blühende Ackerrandstreifen 

- Aufbringung von Bakterienpräparaten (z.B. Bazillus thuringiensis - Endotoxin)

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66. Was versteht man unter dem Konzept des "Integrierten Pflanzenschutzes"?


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TESTE DEIN WISSEN

- Kombination aller Verfahren (vorbeugend/physikalisch/chemisch/biologisch)

- Chemische Bekämpfung erst nach Überschreitung der Wirtschaftlichen Schadensschwelle 

- Verzicht auf Routinebehandlungen => Voraussetzung: Regelmäßige Bestandskontrolle und genaue Kenntnis der Unkräuter und Pflanzenschädlinge

- Einsatz von Prognosemodellen und computergestützten Expertensystemen 

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23. Erläutern Sie bitte den Unterschied zwischen Symbiose und Parasitismus und nennen jeweils ein Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

Symbiose: 

Bezeichnet die Beziehung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist. 


Beispiel: Pflanzen werden bestäubt und biene bekommt Nektar. 


Parasitismus:

Beschreibt interspezifische Beziehung zwischen zwei Arten, bei der der Parasit einen Wirt zum eigenen Vorteil ausbeutet und dabei dem Wirt schadet, ihn in der Regel aber nicht tötet.


Beispiel: Misteln (Halbschmarotzer) enziehen Wasser von Bäumen und betreiben selbst Photosynthese.

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27. Nennen Sie je zwei Pflanzenarten, die sich durch Winterfestigkeit auszeichnen und einige, die aufgrund ihrer Kälteempfindlichkeit bei uns nur für den Sommeranbau geeignet sind. 

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winterhart: Stauden (Pfingstrosen), Zwiebelblumen (Narzissen/ Osterglocke), Kirschlorbeer, Feuerdorn


nicht winterhart: Kornblume, Gerbera, Königin der Nacht (Kaktus) , Drachenbaum, Chili, Efeutute 

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12. Welche Funktion haben die Spaltöffnungen und wie funktioniert der Öffnungs- und Schließmechanismus?

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Funktion:

- Gasaustausch und Transpiration 

- CO2 aufnehmen, Sauerstoff abgebe

- Abgabe von Wasser 


Aufbau Schließzelle:

Verdickte, nicht dehnbare Zellwand zum Spalt hin und weiche, dehnbare Zellwand auf der Rückseite. Bei Turgorerhöhung dehnt sich die Rückwand aus und der Spalt öffnet sich.


Öffnungs- und Schließmechanismus:

- Hoher Tugor => Rückwand wird gedehnt => Spalt öffnet sich => Wasserdampf tritt aus 

- Niedriger Tugor => Rückwand entspannt => Spalt schließt 


Ausführlich:

Licht regt Fotosynthese an => ATP wird Produziert => Kaliumpumpen werden angeregt => K+ Ionen strömen in Schließzelle => Wasser strömt durch osmanischen Druck nach => Druck in Zelle erhöht sich => Zelle verformt sich => Spaltöffnungen öffnen

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Q:

37. Mit Hilfe der Bodenart, Entstehung und Zustandsstufe kann an Hand des Ackerschätzungsrahmens die Bodenzahl festgelegt werden. Sie finden in einer Bodenkarte die Eintragung "IS 2 V 53/45". Was können Sie aus dieser Bezeichnung ablesen?


A:

IS = Lehmiger Sand 

V = Verwitterungsböden 

2 = Wasserstufe 2

53 = Bodenzahl 

45 = Ackerzahl

Q:

28. Was versteht man unter einer Fruchtfolge und welche Kriterien müssen beim Aufstellen verschiedener Fruchtfolgen berücksichtigt werden? 

A:

Die Fruchtfolge bezeichnet die zeitlich bestimmte Reihenfolge des Anbaus verschiedener Kulturpflanzen oder Gemüsearten auf einer landwirtschaftlichen Fläche. Durch die Felderwirtschaft bleibt der Boden fruchtbar. Sie sichert gesundes Gemüse und beugt Krankheiten und Schädlingen vor.


Prinzip:

Wird durch tragende Feldfrucht Bodenfruchtbarkeit um bestimmte Menge gesteigert, dürfen nur so viele abtragende Früchte folgen, bis positive Wirkung verbraucht ist 


Kriterien:

- Verträglichkeit der Kulturpflanzen untereinander und die Selbstverträglichkeit berücksichtigen 

- Vegetationszeit maximal Ausnutzen
- Pflanzen so wählen das Schadenserreger eingedämpft werden

- Vorfruchtwirkung Nutzen

- Jahreszeiten für Ertrag berücksichtigen 



Q:

21. Nennen Sie bitte vier Bewegungsmechanismen bei Pflanzen.


A:

- Quellungsbewegungen (Wechsel zwischen Quellung und Austrocknung)

- Turgorbewegungen (Turgoränderung durch Osmose)

- Schleuderbewegung

- Wachstumsbewegungen ( versch. Wachstumsgeschwindigkeiten -> Krümmung)

- Intrazelluläre Bewegungen (Plasmaströmungen)

Q:

56. Beschreiben Sie bitte die Gruppe der Viren bezüglich Aufbau, möglichen Krankheitssymptomen, Verbreitungsmechanismen, Bekämpfungsmöglichkeiten und Nachweismethoden.

A:

Aufbau: Nucleinsäure + Proteinhülle, kein eigener Stoffwechsel, Vermehrung durch Wirt


Mögliche Krankheitssymptome: Wachstumshemmung, Form- und Farbänderung, Nekrose


Verbreitungsmechanismen:

Problem: Keine chemische Bekämpfung möglich → Kenntnis der Übertragungswege sehr wichtig, um

Infektion zu verhüten:

- mechanische Verletzung durch kontaminierte Bodenbearbeitungsgeräte

- vegetative Vermehrungsorgane (Knollen, Stecklinge, Zwiebel)

- Samen oder Pollen

- Vektoren: Insekten (stehend-saugend, z.B. Blattläuse oder beißendkauend, z.B. Wanzen),

auch Bodenpilze


Bekämpfungsmöglichkeiten:

Vorbeugende Maßnahmen: Befall verhüten, Schadenswahrscheinlichkeit herabsetzen, Verbesserung

von Standortbedingungen (Bodenmelioration, Düngung, Fruchtfolge..) 

Direkte Maßnahmen:

- Pflanzenbezogene Schutzmaßnahmen (Sortenwahl, gesundes Saatgut, PSM-Einsatz)

- Quarantänemaßnahmen: Verhinderung der Einschleppung und Verbreitung von

Krankheitserregern und Schädlingen

- Beispiel für eingeschleppte Erreger: Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel, Kartoffelkäfer,

Blauschimmel bei Tabak

- Äußere Quarantäne: Import- und Exportkontrolle

- Innere Quarantäne: Begrenzung der Ausgangsherde (Meldepflicht, Vegetationskontrolle,

Absperrmaßnahmen)

Q:

52. Nennen Sie bitte vier organische Düngemittel

A:

- Gülle

- Trockenkot

- Stallmist

- Jauche

- Fleisch-, Blutmehle

- Horn-, Feder-, Lederdünger

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Q:

39. Was versteht man unter dem Begriff „Mykorrhiza“? Worin liegt die Bedeutung der Mykorrhiza für einige Pflanzenarten und was ist der Unterschied zwischen ektotropher und endotropher Mykorrhiza?

A:

Als Mykorrhiza bezeichnet man eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt ist.


Symbiose von Pflanzenwurzeln mit verschiedenen Mykorrhiza-Pilzen:
- Vergrößerung der Wurzeloberfläche
- Durch Ausscheidung bestimmer Enzyme werden Nährstoffe aufgeschlossen, insbesondere
Phosphat


Ektotrophe Mykorrhiza: Pilze überziehen Wurzeln mit dichtem Hyphenmantel; Ständerpilze; hauptsächlich bei Bäumen und Sträuchern (= Waldpilze)


Endotrophe Mykorrhiza: Erstrecken Hyphen bis in Cytoplasma der Wurzelrindenzellen; bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen in Form der vesikulär-arbuskulären Mykorrhiza (VAM)

Q:

54. Erläutern Sie bitte kurz, welche rechtlichen Regelungen beim Inverkehrbringen und der Anwendung von organischen Düngemitteln zu beachten sind.

A:

- Düngeverordnung: Rechtlicher Rahmen der guten fachlichen Praxis der Düngung. Organische Dünger (Wirtschaftsdünger, Sekundärrohstoffdünger) unterliegen besonderen Regelungen


- Bioabfallverordnung: Für landbauliche Verwertung geeignete Bioabfälle, Schadstoffgrenzwerte, Höchstaufbringmengen, Behandlungen usw.; gilt nicht für Wirtschaftsdünger (z. B. Gülle) oder betriebseigene Bioabfälle (z. B. Eigenverwertung von
pflanzlichen Abfällen)


- Düngemittelverordnung: Herstellen und Abgeben von Düngemitteln allgemein, u.a. von organischen Düngern (Sekundärrohstoffdünger und Wirtschaftsdünger)

Q:

65. Nennen Sie bitte fünf mögliche Maßnahmen im Rahmen des biologischen Pflanzenschutzes

A:

- Feindpflanzen gegen Nematodenbefall

- Einbürgerung fremder Nützliche  (Vorsicht: genau überprüfen)

- Massenfreilassung steriler Männchen 

- Schonung der Nützlingsfauna => blühende Ackerrandstreifen 

- Aufbringung von Bakterienpräparaten (z.B. Bazillus thuringiensis - Endotoxin)

Q:

66. Was versteht man unter dem Konzept des "Integrierten Pflanzenschutzes"?


A:

- Kombination aller Verfahren (vorbeugend/physikalisch/chemisch/biologisch)

- Chemische Bekämpfung erst nach Überschreitung der Wirtschaftlichen Schadensschwelle 

- Verzicht auf Routinebehandlungen => Voraussetzung: Regelmäßige Bestandskontrolle und genaue Kenntnis der Unkräuter und Pflanzenschädlinge

- Einsatz von Prognosemodellen und computergestützten Expertensystemen 

Q:

23. Erläutern Sie bitte den Unterschied zwischen Symbiose und Parasitismus und nennen jeweils ein Beispiel.

A:

Symbiose: 

Bezeichnet die Beziehung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist. 


Beispiel: Pflanzen werden bestäubt und biene bekommt Nektar. 


Parasitismus:

Beschreibt interspezifische Beziehung zwischen zwei Arten, bei der der Parasit einen Wirt zum eigenen Vorteil ausbeutet und dabei dem Wirt schadet, ihn in der Regel aber nicht tötet.


Beispiel: Misteln (Halbschmarotzer) enziehen Wasser von Bäumen und betreiben selbst Photosynthese.

Q:

27. Nennen Sie je zwei Pflanzenarten, die sich durch Winterfestigkeit auszeichnen und einige, die aufgrund ihrer Kälteempfindlichkeit bei uns nur für den Sommeranbau geeignet sind. 

A:

winterhart: Stauden (Pfingstrosen), Zwiebelblumen (Narzissen/ Osterglocke), Kirschlorbeer, Feuerdorn


nicht winterhart: Kornblume, Gerbera, Königin der Nacht (Kaktus) , Drachenbaum, Chili, Efeutute 

Q:

12. Welche Funktion haben die Spaltöffnungen und wie funktioniert der Öffnungs- und Schließmechanismus?

A:

Funktion:

- Gasaustausch und Transpiration 

- CO2 aufnehmen, Sauerstoff abgebe

- Abgabe von Wasser 


Aufbau Schließzelle:

Verdickte, nicht dehnbare Zellwand zum Spalt hin und weiche, dehnbare Zellwand auf der Rückseite. Bei Turgorerhöhung dehnt sich die Rückwand aus und der Spalt öffnet sich.


Öffnungs- und Schließmechanismus:

- Hoher Tugor => Rückwand wird gedehnt => Spalt öffnet sich => Wasserdampf tritt aus 

- Niedriger Tugor => Rückwand entspannt => Spalt schließt 


Ausführlich:

Licht regt Fotosynthese an => ATP wird Produziert => Kaliumpumpen werden angeregt => K+ Ionen strömen in Schließzelle => Wasser strömt durch osmanischen Druck nach => Druck in Zelle erhöht sich => Zelle verformt sich => Spaltöffnungen öffnen

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