Qualitätsmanagement Im Gesundheitswesen at Hochschule Furtwangen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen an der Hochschule Furtwangen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen Kurs an der Hochschule Furtwangen zu.

TESTE DEIN WISSEN
Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen
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TESTE DEIN WISSEN
Bei Planungen für das Qualitätsmanagementsystem muss die Organisation die genannten Anforderungen berücksichtigten sowie die Risken und Chancen bestimmen, die behandelt werden müssen, um: 
- Zusichern zu können, dass das Qualitätsmanagementsystem seine beabsichtigten Ergebnisse erzielen kann
- Erwünschte Auswirkungen verstärken 
- Unerwünschte Auswirkungen zu verhindern oder zu verringern 
- Verbesserung zu erreichen

• Daraus ergeben sich Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen 
• Diese müssen proportional zur möglichen Auswirkung auf die Konformität sein.
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TESTE DEIN WISSEN
Zufriedenheitsäußerungen
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TESTE DEIN WISSEN
- Lassen sich systematisch erfassen 
- Zeigen Beschwerdepotential auf 
- Machen Dankbarkeit bewusst

Aber auch hier gilt: sinnvolle Gestaltung der Zufriedenheitsabfrage! 
• Umfeld und Konzeption beeinflussen das Ergebnis enorm
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Risikomanagement
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition Risiko
„Auswirkung von Ungewissheit“ Anmerkung: Eine Auswirkung ist eine Abweichung vom Erwarteten – in positiver oder negativer Hinsicht
Risikomanagement = Chancenmanagement
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TESTE DEIN WISSEN
Warum führen Unternehmen QMSysteme ein?
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TESTE DEIN WISSEN
• Anforderungen interessierter Parteien gerecht werden (Bspw. Gesetzgeber, Kunden, Mitarbeiter)
• Abläufe optimieren 
• Handlungssicherheit für Mitarbeiter*innen schaffen 
• Fehler vermeiden 
• Kosten reduzieren 
• Wettbewerbsfähigkeit erhalten 
• Kundenzufriedenheit erhöhen
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie interessierte Parteien
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
„was erwarten andere von meinem Unternehmen“
Interessierte Parteien ergeben sich aus dem Umfeld einer Organisation 
• Unterscheiden sich bzgl. ihrer Erfordernisse und Anforderungen 
• Können intern (Mitarbeiter) und extern (Kunden) sein 
• Z.B. gesetzlich, technisch, wirtschaftlich, sozial

Bspw. Kunden, BU durch DGUV Regeln, Himaufsicht durch das SGB, MDK durch die Expertenstandards /QPR
→ kein Lieferant, denn dieser muss eine Erwartung erfüllen, nicht stellen!

→ Stellen ein erhebliches Risiko für die Nachhaltigkeit der Organisation dar, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden
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TESTE DEIN WISSEN
Wie hängt das alles mit einander zusammen?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Risikomanagement: Systematische Erkennung von Gefahren → was lässt sich vorhersehen? Thema: Notfallmanagement!
2. Fehlermanagement: Abweichungen erkennen, aufarbeiten und daraus lernen → Thema
Patientensicherheit
3. Beschwerdemanagement: Retten, was zu retten ist und daraus lernen → Thema Patientensicherheit
4. Risikomanagement: Systematische Erkennung von Gefahren → das Gelernte in unser Managementsystem integrieren
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind statische Einflüsse auf die Qualität?
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TESTE DEIN WISSEN
Kundenerwartungen 
• Zuverlässigkeit 
• Servicefreundlichkeit
• Termintreue
Unternehmensziele 
• Risikobegrenzung 
•Firmenimage 
• Kostendruck
Auflagen 
• Produkthaftungsgesetz 
• Sicherheitsvorschriften 
• Umweltschutzverordnungen 
• Normen und Richtlinien
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TESTE DEIN WISSEN
Fehlermanagement
Ursachen fürs Auftreten 
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TESTE DEIN WISSEN
Vielschichtige Ursachen für das Auftreten von Fehlern
• Organisation: Kommunikationsdefizite, unzureichende Aufklärung 
• Ressource: unzureichende Verfügbarkeit, ungeeignete Arbeitsmittel 
• Dokumentation: nicht vorhanden, fehlerhaft, nicht lesbare Schrift 
• Individuelle Fehlerquellen: Müdigkeit, Ablenkung, Kenntnismangel, Selbstüberschätzung, Unterschätzung der Komplexität
• Mensch
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TESTE DEIN WISSEN
Warum ist Prozessmanagement wichtig?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
• Prozesse sind entscheidend für die Etablierung und Aufrechterhaltung eines QM-Systems.
• Gesundheitseinrichtungen (z.B. Krankenhäuser) bestehen aus einer großen Summe von Prozessen.
• Prozessmanagement muss interdisziplinär erfolgen  Einbezug aller Berufsgruppen
• Prozesse müssen erfasst & strukturiert werden, um eine Optimierung der Abläufe für die gesamte Belegschaft zu erzielen.

Prozesse beschreiben, sodass jeder gleich vorgehen kann. 
Gestörte Prozesse führen zu Verlusten (Zeit, Geld, Stress)

• Weniger Belastung, Sicherheitsgefühl, Effektivität

→Mittels Prozessmanagement welches ein integraler Bestandteil des aktiven QM ist werden Prozesse
→Transparent gemacht
→Systematisch verbessert
→Und am Kunden und Markt ausgerichtet
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TESTE DEIN WISSEN
Prozessgrundlagen
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TESTE DEIN WISSEN
Erforderliche Prozesse bestimmen
Festzulegen sind: 
• erforderliche Eingaben / erwartete Ergebnisse 
• Abfolge und Wechselwirkung von Prozessen 
• Kriterien, Methoden, einschließlich Messungen und zugehörige Leistungsindikatoren 
• Benötigte Ressourcen / Sicherstellung ihrer Verfügbarkeit 
• Verantwortung und Befugnisse 
• Risiken und Chancen → Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen berücksichtigen
• Methoden zur Überwachung, Messung und Bewertung von Prozessen 
• Chancen zur Verbesserung
Dokumente zur Durchführung der Prozesse und zum Nachweis erstellen

Wo ist das beschrieben? ISO 9001:2015 Kap. 4.4
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TESTE DEIN WISSEN
2. Prozesse visualisieren und standardisieren
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TESTE DEIN WISSEN
Prozessdokumentation ist eine Forderung der DIN EN ISO 9001:2015 
• betriebliche QM-Dokumentation (z.B. Prozessbeschreibungen, Arbeits- & Verfahrensanweisungen, Checklisten, Stellenbeschreibungen, Videos)
• (interne) fachlich-technische Dokumente (z.B. eigene Herstellungs- oder Instandhaltungsanweisungen, bspw. in Form von Zeichnungen, Fotos, Videos),
• externe Dokumentation (z.B. Kundenvorgaben, Betriebsanweisungen, Instandhaltungsanweisungen, Herstellungsanweisungen, Zeichnungen, Videoaufnahmen, Schaltpläne, Normen, Gesetze, Verordnungen).
• Aufzeichnungen/Nachweisdokumente (z.B. Zertifikate, Protokolle, Freigabe-/Abnahmedokumente, Durchführungsbescheinigungen)

→ Prozesse sind das Kernstück des QM-Systems und unterliegen der
Dokumentenlenkung
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TESTE DEIN WISSEN
Orientierungspunkte für das richtige Maß
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TESTE DEIN WISSEN
• So viel wie nötig, so wenig wie möglich 
• Abhängig vom möglichen Gefahrenpotential, keine sicherheitstechnischen / wirtschaftlichen Risiken entstehen lassen
• Dokumentation auf die Belange der Organisation anpassen 
• Dokumentation zur Absicherung des Tagesgeschäfts bei Ausfall des Stammpersonals
• Abhängig von gesetzlichen Vorgaben
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen Kurs an der Hochschule Furtwangen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen
A:
Bei Planungen für das Qualitätsmanagementsystem muss die Organisation die genannten Anforderungen berücksichtigten sowie die Risken und Chancen bestimmen, die behandelt werden müssen, um: 
- Zusichern zu können, dass das Qualitätsmanagementsystem seine beabsichtigten Ergebnisse erzielen kann
- Erwünschte Auswirkungen verstärken 
- Unerwünschte Auswirkungen zu verhindern oder zu verringern 
- Verbesserung zu erreichen

• Daraus ergeben sich Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen 
• Diese müssen proportional zur möglichen Auswirkung auf die Konformität sein.
Q:
Zufriedenheitsäußerungen
A:
- Lassen sich systematisch erfassen 
- Zeigen Beschwerdepotential auf 
- Machen Dankbarkeit bewusst

Aber auch hier gilt: sinnvolle Gestaltung der Zufriedenheitsabfrage! 
• Umfeld und Konzeption beeinflussen das Ergebnis enorm
Q:
Risikomanagement
A:
Definition Risiko
„Auswirkung von Ungewissheit“ Anmerkung: Eine Auswirkung ist eine Abweichung vom Erwarteten – in positiver oder negativer Hinsicht
Risikomanagement = Chancenmanagement
Q:
Warum führen Unternehmen QMSysteme ein?
A:
• Anforderungen interessierter Parteien gerecht werden (Bspw. Gesetzgeber, Kunden, Mitarbeiter)
• Abläufe optimieren 
• Handlungssicherheit für Mitarbeiter*innen schaffen 
• Fehler vermeiden 
• Kosten reduzieren 
• Wettbewerbsfähigkeit erhalten 
• Kundenzufriedenheit erhöhen
Q:
Beschreiben Sie interessierte Parteien
A:
„was erwarten andere von meinem Unternehmen“
Interessierte Parteien ergeben sich aus dem Umfeld einer Organisation 
• Unterscheiden sich bzgl. ihrer Erfordernisse und Anforderungen 
• Können intern (Mitarbeiter) und extern (Kunden) sein 
• Z.B. gesetzlich, technisch, wirtschaftlich, sozial

Bspw. Kunden, BU durch DGUV Regeln, Himaufsicht durch das SGB, MDK durch die Expertenstandards /QPR
→ kein Lieferant, denn dieser muss eine Erwartung erfüllen, nicht stellen!

→ Stellen ein erhebliches Risiko für die Nachhaltigkeit der Organisation dar, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden
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Q:
Wie hängt das alles mit einander zusammen?
A:
1. Risikomanagement: Systematische Erkennung von Gefahren → was lässt sich vorhersehen? Thema: Notfallmanagement!
2. Fehlermanagement: Abweichungen erkennen, aufarbeiten und daraus lernen → Thema
Patientensicherheit
3. Beschwerdemanagement: Retten, was zu retten ist und daraus lernen → Thema Patientensicherheit
4. Risikomanagement: Systematische Erkennung von Gefahren → das Gelernte in unser Managementsystem integrieren
Q:
Was sind statische Einflüsse auf die Qualität?
A:
Kundenerwartungen 
• Zuverlässigkeit 
• Servicefreundlichkeit
• Termintreue
Unternehmensziele 
• Risikobegrenzung 
•Firmenimage 
• Kostendruck
Auflagen 
• Produkthaftungsgesetz 
• Sicherheitsvorschriften 
• Umweltschutzverordnungen 
• Normen und Richtlinien
Q:
Fehlermanagement
Ursachen fürs Auftreten 
A:
Vielschichtige Ursachen für das Auftreten von Fehlern
• Organisation: Kommunikationsdefizite, unzureichende Aufklärung 
• Ressource: unzureichende Verfügbarkeit, ungeeignete Arbeitsmittel 
• Dokumentation: nicht vorhanden, fehlerhaft, nicht lesbare Schrift 
• Individuelle Fehlerquellen: Müdigkeit, Ablenkung, Kenntnismangel, Selbstüberschätzung, Unterschätzung der Komplexität
• Mensch
Q:
Warum ist Prozessmanagement wichtig?
A:
• Prozesse sind entscheidend für die Etablierung und Aufrechterhaltung eines QM-Systems.
• Gesundheitseinrichtungen (z.B. Krankenhäuser) bestehen aus einer großen Summe von Prozessen.
• Prozessmanagement muss interdisziplinär erfolgen  Einbezug aller Berufsgruppen
• Prozesse müssen erfasst & strukturiert werden, um eine Optimierung der Abläufe für die gesamte Belegschaft zu erzielen.

Prozesse beschreiben, sodass jeder gleich vorgehen kann. 
Gestörte Prozesse führen zu Verlusten (Zeit, Geld, Stress)

• Weniger Belastung, Sicherheitsgefühl, Effektivität

→Mittels Prozessmanagement welches ein integraler Bestandteil des aktiven QM ist werden Prozesse
→Transparent gemacht
→Systematisch verbessert
→Und am Kunden und Markt ausgerichtet
Q:
Prozessgrundlagen
A:
Erforderliche Prozesse bestimmen
Festzulegen sind: 
• erforderliche Eingaben / erwartete Ergebnisse 
• Abfolge und Wechselwirkung von Prozessen 
• Kriterien, Methoden, einschließlich Messungen und zugehörige Leistungsindikatoren 
• Benötigte Ressourcen / Sicherstellung ihrer Verfügbarkeit 
• Verantwortung und Befugnisse 
• Risiken und Chancen → Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen berücksichtigen
• Methoden zur Überwachung, Messung und Bewertung von Prozessen 
• Chancen zur Verbesserung
Dokumente zur Durchführung der Prozesse und zum Nachweis erstellen

Wo ist das beschrieben? ISO 9001:2015 Kap. 4.4
Q:
2. Prozesse visualisieren und standardisieren
A:
Prozessdokumentation ist eine Forderung der DIN EN ISO 9001:2015 
• betriebliche QM-Dokumentation (z.B. Prozessbeschreibungen, Arbeits- & Verfahrensanweisungen, Checklisten, Stellenbeschreibungen, Videos)
• (interne) fachlich-technische Dokumente (z.B. eigene Herstellungs- oder Instandhaltungsanweisungen, bspw. in Form von Zeichnungen, Fotos, Videos),
• externe Dokumentation (z.B. Kundenvorgaben, Betriebsanweisungen, Instandhaltungsanweisungen, Herstellungsanweisungen, Zeichnungen, Videoaufnahmen, Schaltpläne, Normen, Gesetze, Verordnungen).
• Aufzeichnungen/Nachweisdokumente (z.B. Zertifikate, Protokolle, Freigabe-/Abnahmedokumente, Durchführungsbescheinigungen)

→ Prozesse sind das Kernstück des QM-Systems und unterliegen der
Dokumentenlenkung
Q:
Orientierungspunkte für das richtige Maß
A:
• So viel wie nötig, so wenig wie möglich 
• Abhängig vom möglichen Gefahrenpotential, keine sicherheitstechnischen / wirtschaftlichen Risiken entstehen lassen
• Dokumentation auf die Belange der Organisation anpassen 
• Dokumentation zur Absicherung des Tagesgeschäfts bei Ausfall des Stammpersonals
• Abhängig von gesetzlichen Vorgaben
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