Verbraucherschutz&Verbraucherbildung at Hochschule Fulda | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Verbraucherschutz&Verbraucherbildung an der Hochschule Fulda

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Bedürfnisse lassen sich allgemein nennen und was sind in Abgrenzung dazu Bedarfe?

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TESTE DEIN WISSEN

Bedürfnisse: sind wechselhaft und veränderbar, sie durch das soziale und ökonomische Umfeld bzw. Bedingungen, Vorbilder, individuelle Erfahrungen etc. geprägt.

Bedarfe: sind die Konkretisierung der Bedürfnisse; aus den Bedarfen lässt sich eine Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen ableiten.

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Funktionen erfüllen Leitbilder allgemein und in der Verbraucherpolitik?


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TESTE DEIN WISSEN

1. „Vorbild“ für eine Person, Gruppe oder Gesellschaft

2. Hohe Akzeptanz, die Merkmale werden von Vielen positiv bewertet bzw. für richtig gehalten (normatives Leitbild)

3. Reduktion von Komplexität – Vermittlung zwischen unterschiedlichen Akteuren, Zielgruppen (z.B. Politik - Wirtschaft; Laien - Experten)

4. Kann Orientierung, Motivation, Koordinierung und Verständigung ermöglichen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche verbraucherpolitischen Maßnahmen lassen sich aus dem Zielsystem der Verbraucherpolitik ableiten? 


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TESTE DEIN WISSEN

1. Vb-recht/-schutz: Grundlage für die Gewährleistung eines hohen Vbschutzniveaus für die Gemeinschaft (UN, EU, Länder)

2. Vb-aufklärung: Maßnahmen für „Denkanstöße“ bei Individuen/ bestimmten Zielgruppen

3. Vb-information: Ergänzung und Erweiterung der Vb-Aufklärung

4. Vb-beratung: professionelle, „neutrale“ Beratungsangebote

5. Vb-erziehung: („veraltet“, wird nicht mehr so formuliert) Vermittlung von Wissen, Werten, Verhalten

6. Vb-bildung: (aktuell) Vermittlung von Kompetenzen, eigenverantwortliches Vb-handeln

7. Organisation von Vb-interessen: Gewährleistung der Interessensvertretung durch Fremd- und Selbstorganisationen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie lassen sich die aktuellen Leitbilder kritisch diskutieren?


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TESTE DEIN WISSEN

- …hält man also am Leitbild des „mündigen“ Verbrauchers fest, so müssen sich die verbraucherpolitischen Strategien stärker an den unterschiedlichen Verhaltensmustern ausrichten. Auch gibt es ganz unterschiedliche Kompetenzprofile von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zum Ziel des mündigen Verbrauchers führen verschiedene Wege.

- In jeder Person können alle drei Typen vorhanden sein!

- werden bewusst oder unbewusst gebildet – beeinflussen Schubladendenken

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TESTE DEIN WISSEN

Welche sieben Funktionen der Verbraucherpolitik sollten (nach Thorun 2014) von den Akteuren erfüllt werden?


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Marktbeobachtung: Marktstrukturen, Anbieterverhalten, Verbraucherbeschwerden und –erwartungen, „Ungleichgewichte“ wie überhöhte Preise, Mangel an glaubwürdigen und vergleichbaren Informationen etc.
  2. Ursachenanalyse: Gründe für die Ungleichgewichte/ Unzulänglichkeiten identifizieren, z.B. Überangebote, Mangel an Rechtsgrundlagen bzw. Rechtsdurchsetzung
  3. Rechtsdurchsetzung: Beobachtung, Planung und Evaluation von Rechtsgrundlagen und deren Instrumente sowie der Umsetzung durch die Akteure
  4. Politikberatung: formalisierten Austausch zwischen allen Akteuren (Politik, Verwaltung, Aufsicht, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft)
  5. Vorvertragliche anbieterunabhängige Verbraucherinformation: unabhängige Informationen zu Produkten und Dienstleistungen entsprechend der Bedürfnisse, Beratung zu Alternativen etc.
  6. Nachvertragliche Verbraucherberatung und –unterstützung: Durchsetzung von Rechten zur Rückgabe, Reklamation bei Mängeln etc.
  7. Verbraucherbildung: Vermittlung von Konsumkompetenzen und -verantwortung
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist mit Kontext(bezug) in der (aktuellen) Verbraucherpolitik gemeint?


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Staat nicht als Vormund der Verbraucher
  2. mündiger Verbraucher sehr unrealistisch!
  3. nicht nur Informationen sind wichtig, sondern auch der Kontext, in dem sie sich befinden, gesamtwirtschaftliche Lage miteinbeziehen
  4. Verhaltensökonomik Neurowissenschaften verwenden
  5. lieber die Informationsasymmetrien so gering wie möglich halten
  6. Kontrollverlust kann zu Verschwörungstheorien führen



Kontexte:

  1. Gesamtwirtschaftliche Lage
  2. Gestaltung der Entscheidungssituation
  3. Zeit
  4. Einkommen


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Asymmetrien (und deren Kontexte) zwischen Verbrauchern und Anbietern werden im Text beschrieben? Nennen und erläutern Sie diese.


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Informations- Asymmetrien
  2. Kompetenzasymmetrie
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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird das Ziel der Verbraucherpolitik im Text dargestellt? Beschreiben Sie das Ziel unter Einbeziehung des Zielsystems


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Staat nicht als Vormund der Verbraucher
  2. mündiger Verbraucher sehr unrealistisch!
  3. nicht nur Informationen sind wichtig, sondern auch der Kontext, in dem sie sich befinden, gesamtwirtschaftliche Lage miteinbeziehen
  4. Verhaltensökonomik Neurowissenschaften verwenden
  5. lieber die Informationsasymmetrien so gering wie möglich halten
  6. Kontrollverlust kann zu Verschwörungstheorien führen
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Welche wichtigen Kontexte sollten bei der Verbraucherpolitik berücksichtigt werden? Erläutern und begründen Sie diese unter Einbeziehung des Zielsystems.


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Gesamtwirtschaftliche Lage
  2. Gestaltung der Entscheidungssituation
  3. Zeit
  4. Einkommen
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Wie ist die Verbraucherpolitik in Deutschland institutionell geregelt? Welche Unterscheidungsmerkmale gibt es?


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a) nach Fremd- und Selbstorganisation (Kuhlmann 1990)

Fremdorganisationen

liegen vor, „wenn einzelne Personen(gruppen) oder staatlich geförderte und staatliche Institutionen sich mit ihrem Handeln der Realisierung von Verbraucherinteressen annehmen.“

Bsp: Bundesministerien mit der Zuständigkeit für Verbraucherpolitik

Selbstorganisationen

liegen vor, wenn „betroffene Verbraucher sich aus eigenem Antrieb der organisierten Lösung ihrer Probleme widmen.“

Bsp: Mieterbund e.V.,

 

b) nach staatlichen Behörden und privaten Akteuren (Thorun 2014)

  1. Gesetzgeber: Parlament und Regierung
  2. Vollzugsbehörden: Kartellämter, Bundesanstalten, Kontrollbehörden, Beauftragte etc.
  3. „Private“ Verbraucherorganisationen: vzbv, Stiftung Warentest, Foodwatch, Verbraucherinitiative etc. (Merkmal: teilweise staatlich gefördert)
  4. Außergerichtliche Streitschlichtungsstellen: Ombudsmänner, Schlichtungsstellen (Merkmal: teilweise privat gefördert)
  5. Wissenschaft und Forschung: Hochschulen, Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern
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Welche aktuellen Leitbilder befinden sich derzeit in der Diskussion?


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TESTE DEIN WISSEN

1. „Vertrauende“ Verbraucher:

  • Wenig Zeit für Entscheidungen
  • darauf angewiesen, dass Ihnen unabhängige und glaubwürdige Institutionen zur Seite stehen, vertrauen auf die Institutionen, da keine Zeit zur Beschäftigung oder es nicht können, sie benötigen einen Mindestschutz, die größte Gruppe

2. „Verletzliche“ Verbraucher:

  • stehen im Abseits der Verbraucherpolitik
  • Sie geraten in Gefahr, vom sozialen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden, sei es durch Überschuldung, Krankheit oder mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten, haben Probleme an Informationen zu gelangen (kein Internetzugang); Gefahr besteht, die Personen aus der gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen; gezielte Maßnahmen notwendig

3. „Verantwortliche“ Verbraucher:

  • Übernehmen Verantwortung für sich selbst, für die Umwelt und für andere
  • Von Beschaffung bis zur Entsorgung
  • Fühlen sich verpflichtet Informationen einzuholen, kleine, wachsende Gruppe, verantwortungsbewusstes Konsumverhalten, engagieren sich und holen sich zusätzliche Informationen ein, teilen ihr Wissen
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Verbraucherschutz?


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TESTE DEIN WISSEN

die Gesamtheit der rechtlichen Vorschriften, die den Verbraucher vor Benachteiligungen im Wirtschaftsleben schützen und seine rechtliche Stellung stärken sollen. Die Gesetze und Vorschriften können unterschieden werden in solche, die eine korrekte und möglichst umfassende Information des Verbrauchers als Grundlage seiner Kaufentscheidungen sichern (z. B. Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, Preisangabenverordnung), solche, die der Sicherheit und der Gesundheit der Verbraucher dienen (z. B. neben dem Lebensmittel- auch das Arzneimittelrecht sowie die Produkthaftung und das Produktsicherheitsgesetz), und solche, die dem einzelnen Verbraucher in bestimmten Rechtsgeschäften besonderen Schutz gewähren sollen (z.B. BGB).

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Verbraucherschutz&Verbraucherbildung Kurs an der Hochschule Fulda - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Bedürfnisse lassen sich allgemein nennen und was sind in Abgrenzung dazu Bedarfe?

A:

Bedürfnisse: sind wechselhaft und veränderbar, sie durch das soziale und ökonomische Umfeld bzw. Bedingungen, Vorbilder, individuelle Erfahrungen etc. geprägt.

Bedarfe: sind die Konkretisierung der Bedürfnisse; aus den Bedarfen lässt sich eine Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen ableiten.

Q:

Welche Funktionen erfüllen Leitbilder allgemein und in der Verbraucherpolitik?


A:

1. „Vorbild“ für eine Person, Gruppe oder Gesellschaft

2. Hohe Akzeptanz, die Merkmale werden von Vielen positiv bewertet bzw. für richtig gehalten (normatives Leitbild)

3. Reduktion von Komplexität – Vermittlung zwischen unterschiedlichen Akteuren, Zielgruppen (z.B. Politik - Wirtschaft; Laien - Experten)

4. Kann Orientierung, Motivation, Koordinierung und Verständigung ermöglichen

Q:

Welche verbraucherpolitischen Maßnahmen lassen sich aus dem Zielsystem der Verbraucherpolitik ableiten? 


A:

1. Vb-recht/-schutz: Grundlage für die Gewährleistung eines hohen Vbschutzniveaus für die Gemeinschaft (UN, EU, Länder)

2. Vb-aufklärung: Maßnahmen für „Denkanstöße“ bei Individuen/ bestimmten Zielgruppen

3. Vb-information: Ergänzung und Erweiterung der Vb-Aufklärung

4. Vb-beratung: professionelle, „neutrale“ Beratungsangebote

5. Vb-erziehung: („veraltet“, wird nicht mehr so formuliert) Vermittlung von Wissen, Werten, Verhalten

6. Vb-bildung: (aktuell) Vermittlung von Kompetenzen, eigenverantwortliches Vb-handeln

7. Organisation von Vb-interessen: Gewährleistung der Interessensvertretung durch Fremd- und Selbstorganisationen

Q:

Wie lassen sich die aktuellen Leitbilder kritisch diskutieren?


A:

- …hält man also am Leitbild des „mündigen“ Verbrauchers fest, so müssen sich die verbraucherpolitischen Strategien stärker an den unterschiedlichen Verhaltensmustern ausrichten. Auch gibt es ganz unterschiedliche Kompetenzprofile von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Zum Ziel des mündigen Verbrauchers führen verschiedene Wege.

- In jeder Person können alle drei Typen vorhanden sein!

- werden bewusst oder unbewusst gebildet – beeinflussen Schubladendenken

Q:

Welche sieben Funktionen der Verbraucherpolitik sollten (nach Thorun 2014) von den Akteuren erfüllt werden?


A:
  1. Marktbeobachtung: Marktstrukturen, Anbieterverhalten, Verbraucherbeschwerden und –erwartungen, „Ungleichgewichte“ wie überhöhte Preise, Mangel an glaubwürdigen und vergleichbaren Informationen etc.
  2. Ursachenanalyse: Gründe für die Ungleichgewichte/ Unzulänglichkeiten identifizieren, z.B. Überangebote, Mangel an Rechtsgrundlagen bzw. Rechtsdurchsetzung
  3. Rechtsdurchsetzung: Beobachtung, Planung und Evaluation von Rechtsgrundlagen und deren Instrumente sowie der Umsetzung durch die Akteure
  4. Politikberatung: formalisierten Austausch zwischen allen Akteuren (Politik, Verwaltung, Aufsicht, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft)
  5. Vorvertragliche anbieterunabhängige Verbraucherinformation: unabhängige Informationen zu Produkten und Dienstleistungen entsprechend der Bedürfnisse, Beratung zu Alternativen etc.
  6. Nachvertragliche Verbraucherberatung und –unterstützung: Durchsetzung von Rechten zur Rückgabe, Reklamation bei Mängeln etc.
  7. Verbraucherbildung: Vermittlung von Konsumkompetenzen und -verantwortung
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Q:

Was ist mit Kontext(bezug) in der (aktuellen) Verbraucherpolitik gemeint?


A:
  1. Staat nicht als Vormund der Verbraucher
  2. mündiger Verbraucher sehr unrealistisch!
  3. nicht nur Informationen sind wichtig, sondern auch der Kontext, in dem sie sich befinden, gesamtwirtschaftliche Lage miteinbeziehen
  4. Verhaltensökonomik Neurowissenschaften verwenden
  5. lieber die Informationsasymmetrien so gering wie möglich halten
  6. Kontrollverlust kann zu Verschwörungstheorien führen



Kontexte:

  1. Gesamtwirtschaftliche Lage
  2. Gestaltung der Entscheidungssituation
  3. Zeit
  4. Einkommen


Q:

Welche Asymmetrien (und deren Kontexte) zwischen Verbrauchern und Anbietern werden im Text beschrieben? Nennen und erläutern Sie diese.


A:
  1. Informations- Asymmetrien
  2. Kompetenzasymmetrie
Q:

Wie wird das Ziel der Verbraucherpolitik im Text dargestellt? Beschreiben Sie das Ziel unter Einbeziehung des Zielsystems


A:
  1. Staat nicht als Vormund der Verbraucher
  2. mündiger Verbraucher sehr unrealistisch!
  3. nicht nur Informationen sind wichtig, sondern auch der Kontext, in dem sie sich befinden, gesamtwirtschaftliche Lage miteinbeziehen
  4. Verhaltensökonomik Neurowissenschaften verwenden
  5. lieber die Informationsasymmetrien so gering wie möglich halten
  6. Kontrollverlust kann zu Verschwörungstheorien führen
Q:

Welche wichtigen Kontexte sollten bei der Verbraucherpolitik berücksichtigt werden? Erläutern und begründen Sie diese unter Einbeziehung des Zielsystems.


A:
  1. Gesamtwirtschaftliche Lage
  2. Gestaltung der Entscheidungssituation
  3. Zeit
  4. Einkommen
Q:

Wie ist die Verbraucherpolitik in Deutschland institutionell geregelt? Welche Unterscheidungsmerkmale gibt es?


A:

a) nach Fremd- und Selbstorganisation (Kuhlmann 1990)

Fremdorganisationen

liegen vor, „wenn einzelne Personen(gruppen) oder staatlich geförderte und staatliche Institutionen sich mit ihrem Handeln der Realisierung von Verbraucherinteressen annehmen.“

Bsp: Bundesministerien mit der Zuständigkeit für Verbraucherpolitik

Selbstorganisationen

liegen vor, wenn „betroffene Verbraucher sich aus eigenem Antrieb der organisierten Lösung ihrer Probleme widmen.“

Bsp: Mieterbund e.V.,

 

b) nach staatlichen Behörden und privaten Akteuren (Thorun 2014)

  1. Gesetzgeber: Parlament und Regierung
  2. Vollzugsbehörden: Kartellämter, Bundesanstalten, Kontrollbehörden, Beauftragte etc.
  3. „Private“ Verbraucherorganisationen: vzbv, Stiftung Warentest, Foodwatch, Verbraucherinitiative etc. (Merkmal: teilweise staatlich gefördert)
  4. Außergerichtliche Streitschlichtungsstellen: Ombudsmänner, Schlichtungsstellen (Merkmal: teilweise privat gefördert)
  5. Wissenschaft und Forschung: Hochschulen, Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern
Q:

Welche aktuellen Leitbilder befinden sich derzeit in der Diskussion?


A:

1. „Vertrauende“ Verbraucher:

  • Wenig Zeit für Entscheidungen
  • darauf angewiesen, dass Ihnen unabhängige und glaubwürdige Institutionen zur Seite stehen, vertrauen auf die Institutionen, da keine Zeit zur Beschäftigung oder es nicht können, sie benötigen einen Mindestschutz, die größte Gruppe

2. „Verletzliche“ Verbraucher:

  • stehen im Abseits der Verbraucherpolitik
  • Sie geraten in Gefahr, vom sozialen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden, sei es durch Überschuldung, Krankheit oder mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten, haben Probleme an Informationen zu gelangen (kein Internetzugang); Gefahr besteht, die Personen aus der gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen; gezielte Maßnahmen notwendig

3. „Verantwortliche“ Verbraucher:

  • Übernehmen Verantwortung für sich selbst, für die Umwelt und für andere
  • Von Beschaffung bis zur Entsorgung
  • Fühlen sich verpflichtet Informationen einzuholen, kleine, wachsende Gruppe, verantwortungsbewusstes Konsumverhalten, engagieren sich und holen sich zusätzliche Informationen ein, teilen ihr Wissen
Q:

Was versteht man unter Verbraucherschutz?


A:

die Gesamtheit der rechtlichen Vorschriften, die den Verbraucher vor Benachteiligungen im Wirtschaftsleben schützen und seine rechtliche Stellung stärken sollen. Die Gesetze und Vorschriften können unterschieden werden in solche, die eine korrekte und möglichst umfassende Information des Verbrauchers als Grundlage seiner Kaufentscheidungen sichern (z. B. Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, Preisangabenverordnung), solche, die der Sicherheit und der Gesundheit der Verbraucher dienen (z. B. neben dem Lebensmittel- auch das Arzneimittelrecht sowie die Produkthaftung und das Produktsicherheitsgesetz), und solche, die dem einzelnen Verbraucher in bestimmten Rechtsgeschäften besonderen Schutz gewähren sollen (z.B. BGB).

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