Makroökonomie at Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

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Gründe warum Inflationsrate die Volkswirtschaft vezerren

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Warum ist eine Deflation generell volkswirtschaftlich zu vermeiden? 

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Welche Grundannahme des Politikers kennzeichnet die politische Ökonomie? 
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Warum kann es rational sein, ignorant zu sein? 

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Vertragstheoretische sowie ausbeutungstheoretische des Staates.
Warum kann es keinen optimalen Staat geben? 

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Der politische Konjunkturzyklus

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Wenn sich die Politik nur am durchschnittswähler orientieren würde, wie würde der beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung ausfallen? 
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Das grundproblem kollektive Handelns am Beispiel einer fiktiven Bürgerinitiative, die sich für klimaschutz bzw Luftreinhaltung einsetzt. 

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Die erste These Olson's (die logik des kollektiven Handelns) mit Anwendungsbeispielen

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Olson's zweite These

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Spieltheorie 
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Makroökonomie

Gründe warum Inflationsrate die Volkswirtschaft vezerren
  • Beeinflussung der Einkommensverteilung, weil in Zeiten mit teureren Preisen nicht unbedingt alle Jobs besser bezahlt werden. 
  • Relative preisverschiebung, weil sich die Preise für Güter unterschiedlich schnell anpassrn
  • Renditenverschiebung von Geld und realvermögen (Flucht in Sachwerte) 
  • Unsicherheit und unkalkulierbarkeit von Preisen lassen Transaktionskosten steigen

Makroökonomie

Warum ist eine Deflation generell volkswirtschaftlich zu vermeiden? 
  • Preiserwartungen fallen
  • Konsum wird in Zukunft geschoben wegen der Erwartung auf fallende Preise 
  • Produktion sinkt und Arbeitslosigkeit steigt. 
  • Konjunktureller Abwärtskreislauf möglich (Weltwirtschaftskrise 30er)

Makroökonomie

Welche Grundannahme des Politikers kennzeichnet die politische Ökonomie? 
  • Der Politiker ist eigennützig und nicht gemeinwohlorientiert. 
  • Er ist ein gewöhnliches wirtschaftssubjekte, das auf ökonomische Anreize reagiert. 
  • Er betreibt in diesem Kontext vor Wahlen Stimmen und Vorteilsmaximierung

Makroökonomie

Warum kann es rational sein, ignorant zu sein? 
  • Kosten-Nutzen-Abwägung 
  • Wenn nutzen einer Information ist kleiner als der Aufwand, lohnt es sich nicht. 
  • In repräsentativen Demokratie weiß der Wähler dann nicht was der Politiker macht, was den Spielraum für diesen erhöht. 

Makroökonomie

Vertragstheoretische sowie ausbeutungstheoretische des Staates.
Warum kann es keinen optimalen Staat geben? 
Vertragstheorie: 
  • einsichtiger und freiwilliger Zusammenschluss als Staat um Güter zu teilen und zu erlangen. 
  • Der Staat ist der Vertragspartner des Bürgers 

Ausbeutungstheorie:
  • Bürger werden von Eroberer oder Tyrann versklavt und gezwungen den Staat zu bilden
  • Auch hier werden Güter geteilt aber der Eroberer bekommt am meisten. 

Kein optimaler Staat:
  • Bürger würden keine Steuern wollen oder Vorschriften wie vetragstheorie
  • Trotzdem wollen sie eine Leitung wie bei der ausbeutungstheorie
  • Ein starker Staat ohne Mittel ist ein Paradoxon. 

Makroökonomie

Der politische Konjunkturzyklus
  • Die These besagt, dass Regierungen versuchen, im Wahljahr die Konjunktur durch höhere Staatsausgaben und geringere Steuern zu stimulieren, weil die Wähler die wirtschaftliche Lage anhand der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate beurteilen. 
  • Sofern die erhöhten Staatsausgaben nach der Wahl nichtwieder rückgängig gemacht und die damit verbundenen Schulden zurückbezahlt werden erhöht sich die Staatsausgaben und-verschuldung 

Makroökonomie

Wenn sich die Politik nur am durchschnittswähler orientieren würde, wie würde der beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung ausfallen? 
  • Der durchschnittswähler ist zunehmend alt (zz 46) 
  • Der Wähler wurde kosten und nutzen verschiedener Beträge abwägen
  • Beiträge würden nur noch begrenzt von ihm finanziert, weil seine beitragsjahre größtenteils vorbei sind
  • Bei höheren Beiträgen würde er auch mehr Leistung bekommen und sich dafür entscheiden, weil er ja eh nicht mehr lange die teureren Beiträge zahlen würde aber die gute Leistung dann bekommt. 

Makroökonomie

Das grundproblem kollektive Handelns am Beispiel einer fiktiven Bürgerinitiative, die sich für klimaschutz bzw Luftreinhaltung einsetzt. 
  • Die nicht ausschließbarkeit vom politischen Erfolg bei dem alle von der Initiative profitieren egal wie viel Einsatz persönlich gezeigt wurde.
  • Andere können von dem Erfolg profitieren ohne eigene Leistung 
  • Die Initiative hilft allen bei Erfolg aber musste alleine kämpfen 

Makroökonomie

Die erste These Olson's (die logik des kollektiven Handelns) mit Anwendungsbeispielen
  • Kleinere Gruppen können das Grundproblem des kollektiven Handelns leichter überwinden, weil sie persönliches Engagement einfacher einfordern können
  • Bei großen Gruppen mit meist diffusen Zielen ist das Problem ausgeprägter und die Orgakosten höher

Beispiele:
  • Warum sind die Strompreise in Deutschland so hoch? 
  • Warum ist es so schwer Monopole zu brechen? 

Makroökonomie

Olson's zweite These
  • Demokratien funktionieren im Zeitablauf immer weniger demokratisch, da sie sich immer stärker selbst untergraben.
  • ein institutioneller Verfall im Zeitablauf.

Makroökonomie

Spieltheorie 
  • Dilemmaspiele:
Die Aktuere blockieren sich aufgrund des eigennützigen Verhaltens gegenseitig bei der Erzielung kollektiv effizienterer Lösungen.
Spieltheoretischer Prototyp: „Gefangenendilemma“

Bedeutung für die (Makro-) Ökonomie:
Mikroökonomische Einsichten müssen kollektiv bzw. makro-ökonomisch nicht gelten.

Sparparadoxon:
Der Einzelne spart angesichts einer kommenden Wirtschaftskrise, weil er Angst vor Arbeitslosigkeit hat –weil aber alle jetzt sparen, ist die Krise sicher: Die Erwartungen erfüllen sich von selbst.



  • Verhandlungsspiele:
Die Akteure erreichen die individuell beste Lösung nur sofern der jeweils andere nachgibt.Gibt niemand nach, liegt wiederum häufig eine kollektiv schlechteste Lösung vor

SpieltheoretischerPrototyp: "chicken game"

Bedeutung für die (Makro-) Ökonomie:
Politische Verhandlungen bzw. Einigungen fallen häufig schwer bzw. können auch gänzlich scheitern.

Grexitspiel:
Jeder versucht, seine Interessen durchzusetzen. Sollte ein Nachgeben einmal bspw. aus innenpolitischen Gründen nicht akzeptabel sein, droht die schlechtese Lösung für alle.

Makroökonomie

Lender of Last resort 
  • Eine Zentral bzw Notenbank kann im Gegensatz zu einer Geschäftsbank jederzeit gesetzliche Zahlungsmittel erschaffen. Daher ist sie immer flüssig und kann unbegrenzt Kredite vergeben
  • Verleiher in letzter Instanz

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