Psychologie + Soziologie at Hochschule Für Polizei Und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Psychologie + Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW)

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Schritte bestimmen den Wahrnehmungsprozess?

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TESTE DEIN WISSEN
1. Input/ Empfindung —> 2. Organisieren/ Einordnen —> 3. Output/ Verhalten

Schritt 1: Sinnesreize werden über spezifische Rezeptoren enkodiert, 
Schritt 2: in elektrische Impulse transformiert 
Schritt 3: und als solche in die relevanten kortikalen Regionen übertragen.
Schritt 4: Interpretation von Wahrnehmung vor dem Hintergrund von Erfahrung/ Motivation
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Aufmerksamkeitsphänomene kennst du und wie lassen sie sich erklären? 

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TESTE DEIN WISSEN
Aufmerksamkeit: Fähigkeit aus der Masse einzelne Reize auszuwählen und bevorzugt zu betrachten
1. „aktive Aufmerksamkeit“: gezielte und bewusste Ausrichtung der Wahrnehmung auf bestimmte Reize  —> bewusster Prozess
—> Inattentional Blindness: Tendenz, Objekte zu übersehen, wenn die Aufmerksamkeit gezielt auf konkrete Einzelheiten oder Ereignisse gerichtet ist (zählt Ballpässe, sieht nicht dass Gorilla durchs Bild läuft) 
2. „passive Aufmerksamkeit“ (Ablenkung): Automatische Zuwendung/ Abwendung eines Reizes —> ohne willentliche Steuerung —> unbewusst 
—> Cocktailparty-Effekt: Automatische Aufmerksamkeitszuwendung bei Nennung des eigenen Namens

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TESTE DEIN WISSEN
Inwiefern können Denkstrategien das Problemlösen behindern?

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TESTE DEIN WISSEN
Erfahrungen können helfen aber auch einschränken 
-Fixierung: Unfähigkeit, ein Problem aus einem neuen Blickwinkel zu sehen; fokussiert den Denkprozess, ist aber sehr hinderlich bei der kreativen Problembewältigung
—> Negativer Einfluss von Vorwissen
-Mentales Set kann Denken einschränken und Problemlösung verhindern (Beispiel Set basierend auf Vorerfahrungen mit Streichhölzern —> führt zur Anordnung in 2 Dimension)
-Intuition: Schneller, automatischer und unbedachter Gefühlszustand oder Gedanke, der auf Erfahrung basiert; stark und adaptiv, kann aber dazu führen, zu viel zu fühlen und zu wenig zu denken 

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist in der Psychologie denken und 
Was versteht man unter dem Confirmation Bias?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Denken= Unbewusste geistige Tätigkeit, die sich auf das Herstellen und Erfassen von Bedeutungsgehalten und Sinnbeziehungen richtet.
basiert auf Konzepten darin Kategorisierungen, um Wissen zu repräsentieren. —> Kategorisierung —> bilden für alles Kategorien/Konzepte —> ordnen alles darein 

Was versteht man unter dem Confirmation Bias?
—> Bestätigungstendenz 
Tendenz, nach Informationen zu suchen, die eine vorgefasste Meinung bestätigen, und Hinweise zu ignorieren oder zu verzerren, die dieser Meinung widersprechen.
—> neigen zum positiven Hypothesen bilden/ suchen Bestätigung 
—> nehmen gerne Dinge an, die besser in Auffassung passen 
—> Menschen tendieren dazu, Information bevorzugt zu verarbeiten, die dem entsprichen, was sie schon immer gedacht und geglaubt haben. 

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TESTE DEIN WISSEN
Wie lässt sich Arbeitszufriedenheit fördern? 

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TESTE DEIN WISSEN
Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg) —>
Motivatoren (Anerkennung/Verantwortung) —> führen zur Arbeitszufriedenheit
Hygienefaktoren (Entlohnung/Arbeitsbedingungen) —> können Unzufriedenheit vermindern
Nicht automatisch wenn nicht zufrieden = zufrieden —> sondern auch neutral
Job Characteristics Model (Hackman, Oldham)
Anforderungsvielfalt, Ganzheitlichkeit der Aufgabe, Bedeutsamkeit der Aufgabe, Autonomie, Rückmeldung —> kann zu hoher Arbeitszufriedenheit führen  

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind gängige Mythen über die Funktion des Gedächtnisses?

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TESTE DEIN WISSEN
- Gedächtnisinhalte werden an bestimmten Orten im Gehirn gespeichert
- Gespeicherte Gedächtnisinhalte „lagern“ passiv im Speicher, bis sie wieder aufgerufen werden
- Erinnern besteht im Transfer gespeicherter Inhalte von einem Speicher in einen anderen Speicher.
—> Alles falsch!
—> Gedächtnis kein passiver Speicher —> sondern Prozess (Informationsbearbeitungsprozess
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation? 

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TESTE DEIN WISSEN
Motivation= Zustand zielgerichteten Verhaltens, der durch die Parameter Richtung, Intensität und Dauer beschrieben werden kann 
Intrinsische: In der eigenen Person verankert („Need“)
—> ergibt sich aus Grundbedürfnissen der Menschen
Extrinsische Motivation: Durch Wahrnehmung verursacht („Press“)
—> entwickelt sich aus dem Umfeld und den persönlichen Lebensumständen (weil ich es muss)

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TESTE DEIN WISSEN
Wie ist das Gedächtnis aufgebaut und wie funktioniert es?

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TESTE DEIN WISSEN

-Mehrspeichermodell: Speicher mit unterschiedlicher Haltedauer 
—> Ultrakurzzeitgedächtnis (sensorischer Speicher)
Bruchteile einer Sekunde (visuelle Reize) bis etwas mehr als eine Sekunde (akustische Reize)
Transfer sensorischer Informationen ins KZG benötigen Aufmerksamkeit 
—> Kurzzeitgedächtnis/Arbeitsgedächtnis (KZG) 
Aufrechterhaltung einer begrenzten Informationsmenge durch aktive Wiederholung
Je häufiger Informationen im KZG wiederholt wird („Rehearsal“), desto höher Wahrscheinlichkeit, dass sie im LZG gespeichert werden 
—> Langzeitgedächtnis (LZG)
Dauerhafte Speicherung einer großen Menge von Informationen, die unbewusst bleibt, bis sie wieder abgerufen wird Kategorisierung 

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist der Unterschied zwischen impliziten und expliziten Motiven?

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TESTE DEIN WISSEN
Motive= Bewertungsdispositionen (zeitlich stabile Persönlichkeitsmerkmale) 
Implizierte: unbewusst —> Wo fühle ich mich wohl ? —> kann nicht direkt Auskunft darüber geben —> eher unbewusst 
—> (nicht unbedingt bewusste) affektive Basis aller Motivationsprozesse 
Explizite: bewusste —> Wer bin ich? —> Wie sehe ich mich? 
—> bewusst reflektiertes Motivationsproblem Selbstbild einer Person 

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Motive und Motivationspotenziale kennen Sie?

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TESTE DEIN WISSEN
Biogene Motive= Selbst- und Arterhaltung (Hunger, Durst)
Soziogene Motive= Beinhalten eine Annäherungs- und eine Vermeidungskompetenz
—> Macht: Bedürfnis, auf andere Einfluss auszuüben, andere beeindrucken 
—>Anschluss: B nach positiven Beziehungen zu anderen Menschen
—> Leistung: B, Herausforderungen zu meistern, einen hohen Leistungsstandard zu erreichen

Motivationspotenziale der Arbeit: Anreize/ Möglichkeiten der Arbeitssituation zur Befriedigung spezifischer Motive 
—> Leistungsthematische: möglichst großer Spielraum für eigenverantwortliches Handeln
—> Anschlussthematische: Gruppenarbeit (Vielfältige Gelegenheit für soziale Kotakte)
—> Machtthematische: Tätigkeiten die Führungsverhalten erfordern 

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Lerntheorien kennen Sie, wie unterscheiden sie sich und wie sind sie zu bewerten?

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TESTE DEIN WISSEN
1. Klassische Konditionierung (Pawlow/Watson): 
—> Lernen durch Reizassoziationen:
Unkonditionierter Reiz (—> löst unkonditionierte / angeborene Reaktion aus) wird mit neutralem Reiz verknüpft, sodass der vormals neutrale Reiz (jetzt: konditionierter Reiz) dieselbe Reaktion (jetzt: konditionierte Reaktion) auslöst.
Beispiel: unkonditionierter Reiz: Futter = Speichelproduktion, neutraler Reiz = Glöckchen klingeln —> muss eine wiederholte Verknüpfung stattfinden 
Neutraler Reiz —> wird zum konditionierten Reiz ( wenn es Futter gibt, Glöckchen klingeln= Speichelproduktion). Jetzt immer wenn Glöckchen geklingelt wird = Speichel Produktion —> konditionierte Reaktion

Reizgeneralisierung: Ausweitung der Reaktion auf ähnliche Reize (Beispiel klein Albert, Angst vor Hase, dann vor allem Angst mit Fell)

2.  Operante Konditionierung (Skinner): 
—> Lernen durch Konsequenzen: 
Positive oder negative Verstärkung oder Bestrafung, um Verhalten zu steuern
• Verstärkung: Positive Konsequenzen
—>Verstärktes Verhalten wird mit größerer Wahrscheinlichkeit zukünftig wieder gezeigt.
• Bestrafung: Negative Konsequenzen
—> Bestraftes Verhalten wird abgebaut (oder zumindest unterdrückt).
  • Positive Verstärkung: Auf ein erwünschtes Verhalten folgt eine positive Konsequenz.
  • Negative Verstärkung: Auf ein erwünschtes Verhalten bleibt eine negative Konsequenz aus.
  • Positive Bestrafung: Auf ein unerwünschtes Verhalten folgt eine negative Konsequenz.
  • Negative Bestrafung: Auf ein unerwünschtes Verhalten bleibt eine positive Konsequenz aus.
Positiv= es kommt was dazu      Negativ= etwas wird weggenommen/ bleibt aus

—> zeitliche Kontingenz entscheidend! 

Skinner Box= Hebel Ratte/Maus bekommt Futter 
—> müssen motiviert sein/ Hunger haben 
—> Lernen & Motivation hängen oft zusammen 

3. Modelllernen (Bandura):
—> Lernen durch Imitation (direkt oder indirekt) beobachtetes Verhalten:
Jemand macht etwas vor und der andere nach (z.B. Sprache lerne, YouTube Tutorials)
Experiment Bobo Doll: Kinder machen nach, was Erwachsener gemacht hat
—> Keine detaillierte Imitation nötig, Anpassung an eigene Bedürfnisse möglich

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TESTE DEIN WISSEN
Warum ist die menschliche Wahrnehmung fehleranfällig?

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TESTE DEIN WISSEN
Verschiedene Faktoren (z. B. Erwartungen, Vorwissen, Aufmerksamkeit, Kontext) bestimmen die weitere Identifikation und Einordnung dieser Information.
—> Vorwissen prägt die Wahrnehmung 
—> Kontext prägt die Wahrnehmung 
—> Optische Täuschung 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychologie + Soziologie Kurs an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welche Schritte bestimmen den Wahrnehmungsprozess?

A:
1. Input/ Empfindung —> 2. Organisieren/ Einordnen —> 3. Output/ Verhalten

Schritt 1: Sinnesreize werden über spezifische Rezeptoren enkodiert, 
Schritt 2: in elektrische Impulse transformiert 
Schritt 3: und als solche in die relevanten kortikalen Regionen übertragen.
Schritt 4: Interpretation von Wahrnehmung vor dem Hintergrund von Erfahrung/ Motivation
Q:
Welche Aufmerksamkeitsphänomene kennst du und wie lassen sie sich erklären? 

A:
Aufmerksamkeit: Fähigkeit aus der Masse einzelne Reize auszuwählen und bevorzugt zu betrachten
1. „aktive Aufmerksamkeit“: gezielte und bewusste Ausrichtung der Wahrnehmung auf bestimmte Reize  —> bewusster Prozess
—> Inattentional Blindness: Tendenz, Objekte zu übersehen, wenn die Aufmerksamkeit gezielt auf konkrete Einzelheiten oder Ereignisse gerichtet ist (zählt Ballpässe, sieht nicht dass Gorilla durchs Bild läuft) 
2. „passive Aufmerksamkeit“ (Ablenkung): Automatische Zuwendung/ Abwendung eines Reizes —> ohne willentliche Steuerung —> unbewusst 
—> Cocktailparty-Effekt: Automatische Aufmerksamkeitszuwendung bei Nennung des eigenen Namens

Q:
Inwiefern können Denkstrategien das Problemlösen behindern?

A:
Erfahrungen können helfen aber auch einschränken 
-Fixierung: Unfähigkeit, ein Problem aus einem neuen Blickwinkel zu sehen; fokussiert den Denkprozess, ist aber sehr hinderlich bei der kreativen Problembewältigung
—> Negativer Einfluss von Vorwissen
-Mentales Set kann Denken einschränken und Problemlösung verhindern (Beispiel Set basierend auf Vorerfahrungen mit Streichhölzern —> führt zur Anordnung in 2 Dimension)
-Intuition: Schneller, automatischer und unbedachter Gefühlszustand oder Gedanke, der auf Erfahrung basiert; stark und adaptiv, kann aber dazu führen, zu viel zu fühlen und zu wenig zu denken 

Q:
Was ist in der Psychologie denken und 
Was versteht man unter dem Confirmation Bias?
A:
Denken= Unbewusste geistige Tätigkeit, die sich auf das Herstellen und Erfassen von Bedeutungsgehalten und Sinnbeziehungen richtet.
basiert auf Konzepten darin Kategorisierungen, um Wissen zu repräsentieren. —> Kategorisierung —> bilden für alles Kategorien/Konzepte —> ordnen alles darein 

Was versteht man unter dem Confirmation Bias?
—> Bestätigungstendenz 
Tendenz, nach Informationen zu suchen, die eine vorgefasste Meinung bestätigen, und Hinweise zu ignorieren oder zu verzerren, die dieser Meinung widersprechen.
—> neigen zum positiven Hypothesen bilden/ suchen Bestätigung 
—> nehmen gerne Dinge an, die besser in Auffassung passen 
—> Menschen tendieren dazu, Information bevorzugt zu verarbeiten, die dem entsprichen, was sie schon immer gedacht und geglaubt haben. 

Q:
Wie lässt sich Arbeitszufriedenheit fördern? 

A:
Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg) —>
Motivatoren (Anerkennung/Verantwortung) —> führen zur Arbeitszufriedenheit
Hygienefaktoren (Entlohnung/Arbeitsbedingungen) —> können Unzufriedenheit vermindern
Nicht automatisch wenn nicht zufrieden = zufrieden —> sondern auch neutral
Job Characteristics Model (Hackman, Oldham)
Anforderungsvielfalt, Ganzheitlichkeit der Aufgabe, Bedeutsamkeit der Aufgabe, Autonomie, Rückmeldung —> kann zu hoher Arbeitszufriedenheit führen  

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Q:
Was sind gängige Mythen über die Funktion des Gedächtnisses?

A:
- Gedächtnisinhalte werden an bestimmten Orten im Gehirn gespeichert
- Gespeicherte Gedächtnisinhalte „lagern“ passiv im Speicher, bis sie wieder aufgerufen werden
- Erinnern besteht im Transfer gespeicherter Inhalte von einem Speicher in einen anderen Speicher.
—> Alles falsch!
—> Gedächtnis kein passiver Speicher —> sondern Prozess (Informationsbearbeitungsprozess
Q:
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation? 

A:
Motivation= Zustand zielgerichteten Verhaltens, der durch die Parameter Richtung, Intensität und Dauer beschrieben werden kann 
Intrinsische: In der eigenen Person verankert („Need“)
—> ergibt sich aus Grundbedürfnissen der Menschen
Extrinsische Motivation: Durch Wahrnehmung verursacht („Press“)
—> entwickelt sich aus dem Umfeld und den persönlichen Lebensumständen (weil ich es muss)

Q:
Wie ist das Gedächtnis aufgebaut und wie funktioniert es?

A:

-Mehrspeichermodell: Speicher mit unterschiedlicher Haltedauer 
—> Ultrakurzzeitgedächtnis (sensorischer Speicher)
Bruchteile einer Sekunde (visuelle Reize) bis etwas mehr als eine Sekunde (akustische Reize)
Transfer sensorischer Informationen ins KZG benötigen Aufmerksamkeit 
—> Kurzzeitgedächtnis/Arbeitsgedächtnis (KZG) 
Aufrechterhaltung einer begrenzten Informationsmenge durch aktive Wiederholung
Je häufiger Informationen im KZG wiederholt wird („Rehearsal“), desto höher Wahrscheinlichkeit, dass sie im LZG gespeichert werden 
—> Langzeitgedächtnis (LZG)
Dauerhafte Speicherung einer großen Menge von Informationen, die unbewusst bleibt, bis sie wieder abgerufen wird Kategorisierung 

Q:
Was ist der Unterschied zwischen impliziten und expliziten Motiven?

A:
Motive= Bewertungsdispositionen (zeitlich stabile Persönlichkeitsmerkmale) 
Implizierte: unbewusst —> Wo fühle ich mich wohl ? —> kann nicht direkt Auskunft darüber geben —> eher unbewusst 
—> (nicht unbedingt bewusste) affektive Basis aller Motivationsprozesse 
Explizite: bewusste —> Wer bin ich? —> Wie sehe ich mich? 
—> bewusst reflektiertes Motivationsproblem Selbstbild einer Person 

Q:
Welche Motive und Motivationspotenziale kennen Sie?

A:
Biogene Motive= Selbst- und Arterhaltung (Hunger, Durst)
Soziogene Motive= Beinhalten eine Annäherungs- und eine Vermeidungskompetenz
—> Macht: Bedürfnis, auf andere Einfluss auszuüben, andere beeindrucken 
—>Anschluss: B nach positiven Beziehungen zu anderen Menschen
—> Leistung: B, Herausforderungen zu meistern, einen hohen Leistungsstandard zu erreichen

Motivationspotenziale der Arbeit: Anreize/ Möglichkeiten der Arbeitssituation zur Befriedigung spezifischer Motive 
—> Leistungsthematische: möglichst großer Spielraum für eigenverantwortliches Handeln
—> Anschlussthematische: Gruppenarbeit (Vielfältige Gelegenheit für soziale Kotakte)
—> Machtthematische: Tätigkeiten die Führungsverhalten erfordern 

Q:
Welche Lerntheorien kennen Sie, wie unterscheiden sie sich und wie sind sie zu bewerten?

A:
1. Klassische Konditionierung (Pawlow/Watson): 
—> Lernen durch Reizassoziationen:
Unkonditionierter Reiz (—> löst unkonditionierte / angeborene Reaktion aus) wird mit neutralem Reiz verknüpft, sodass der vormals neutrale Reiz (jetzt: konditionierter Reiz) dieselbe Reaktion (jetzt: konditionierte Reaktion) auslöst.
Beispiel: unkonditionierter Reiz: Futter = Speichelproduktion, neutraler Reiz = Glöckchen klingeln —> muss eine wiederholte Verknüpfung stattfinden 
Neutraler Reiz —> wird zum konditionierten Reiz ( wenn es Futter gibt, Glöckchen klingeln= Speichelproduktion). Jetzt immer wenn Glöckchen geklingelt wird = Speichel Produktion —> konditionierte Reaktion

Reizgeneralisierung: Ausweitung der Reaktion auf ähnliche Reize (Beispiel klein Albert, Angst vor Hase, dann vor allem Angst mit Fell)

2.  Operante Konditionierung (Skinner): 
—> Lernen durch Konsequenzen: 
Positive oder negative Verstärkung oder Bestrafung, um Verhalten zu steuern
• Verstärkung: Positive Konsequenzen
—>Verstärktes Verhalten wird mit größerer Wahrscheinlichkeit zukünftig wieder gezeigt.
• Bestrafung: Negative Konsequenzen
—> Bestraftes Verhalten wird abgebaut (oder zumindest unterdrückt).
  • Positive Verstärkung: Auf ein erwünschtes Verhalten folgt eine positive Konsequenz.
  • Negative Verstärkung: Auf ein erwünschtes Verhalten bleibt eine negative Konsequenz aus.
  • Positive Bestrafung: Auf ein unerwünschtes Verhalten folgt eine negative Konsequenz.
  • Negative Bestrafung: Auf ein unerwünschtes Verhalten bleibt eine positive Konsequenz aus.
Positiv= es kommt was dazu      Negativ= etwas wird weggenommen/ bleibt aus

—> zeitliche Kontingenz entscheidend! 

Skinner Box= Hebel Ratte/Maus bekommt Futter 
—> müssen motiviert sein/ Hunger haben 
—> Lernen & Motivation hängen oft zusammen 

3. Modelllernen (Bandura):
—> Lernen durch Imitation (direkt oder indirekt) beobachtetes Verhalten:
Jemand macht etwas vor und der andere nach (z.B. Sprache lerne, YouTube Tutorials)
Experiment Bobo Doll: Kinder machen nach, was Erwachsener gemacht hat
—> Keine detaillierte Imitation nötig, Anpassung an eigene Bedürfnisse möglich

Q:
Warum ist die menschliche Wahrnehmung fehleranfällig?

A:
Verschiedene Faktoren (z. B. Erwartungen, Vorwissen, Aufmerksamkeit, Kontext) bestimmen die weitere Identifikation und Einordnung dieser Information.
—> Vorwissen prägt die Wahrnehmung 
—> Kontext prägt die Wahrnehmung 
—> Optische Täuschung 

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