Musikgeschichte I at Hochschule Für Musik Weimar | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Musikgeschichte I an der Hochschule für Musik Weimar

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TESTE DEIN WISSEN
Beispiel: Musik in Zeit und Raum
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- Musik ist Zeit- und Raumkunst: sie ereignet sich in der Zeit (Tondauer), wird räumlich verschriftlicht (Tonhöhe)
- betrifft auch die räumlichen Komponenten von Musik: Musik und Architektur
- insbesondere in der Musiktheorie diskutiert

Kontext: Regeln und Lizenzen von Musik
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Beispiel: Musik und Sport
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Musik als Teil der Kampfeszeremonie, als "klingende" Nachricht eines legendären Kampfes und damit Teil der Geschichte, als musikalische Form der Kämpfenden etc.

Kontext: Alltagsbezug der Musik
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Beispiel: Musik im Jenseits
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Musik und Jenseitsvorstellungen hängen unmittelbar zusammen und geben Auskunft über die Wirkung und das Bild von Musik

Kontext: Transzendenzkompetenz und Allgegenwart der Musik
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TESTE DEIN WISSEN
Beispiel: Musik und Identität 
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TESTE DEIN WISSEN
- Entwicklung des Bewusstseins für Autorenschaft entsteht weit vor dem Geniebegriff des späten 18. Jh.
- so sind frühe Ensembledarstellungen schon aus dem alten Ägypten überliefert
- Identitätsfrage gilt als zentral für musikhistorische Prozesse

Kontext: Identifikations- und Aneignungsprozesse von Musik
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Beispiel: Musik und Erotik 
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TESTE DEIN WISSEN
- Musik als Sinnenkunst und Anreger der Sinne durch die Musikgeschichte
- überliefert schon in frühen Darstellungen aus Ägypten
- Begegnung von Musik und Erotik in allen Kontexten möglich, auch im kirchlichen Ritus

Kontext: Symbolcharakter, aber auch sinnliche Alltagskultur von Musik
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Warum Musik und Mensch?
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- kontextfreundlich
- Mensch-Bezogenheit als roter Faden
- Ideen- und Funktionsgeschichten
- symbolisch mehrdeutig lesbar 
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Beispiel: Musik und Glaube
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- Bindung eines Großteils der überlieferten Musik vor 1400 an die Kirche (quantitativer Aspekt)
- Musik kann zu Gott erheben: anagogischer Effekt (qualitativer Aspekt)
- religiöse Musik kann auch als Machtinstrument dienen/missbraucht werden

Kontext: Zeitgenössische Lebenswelten und Spiritualität von Musik
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TESTE DEIN WISSEN
Geschichtsbilder vom Mittelalter
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TESTE DEIN WISSEN
- vom Mittelalter als "Zwischenzeit" 
- aktuell: moderne Erfindung des 19. und 20. Jh.
- Begriff ars musica schließt das Nicht-Erklingen ein
- problematische Mittelalterbilder, auch in der sog. historisch informierten Aufführungspraxis 
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Musikanschauung im Mittelalter
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TESTE DEIN WISSEN
1. Sprache und Musik = getrennte Elemente des Gesangs
2. Die vom Wort getrennte Musik wird in Einheiten zerlegt (=Töne), deren Dauer und Höhe festgelegt sind
3. Höhe bzw. Tiefe der Töne bilden einen Tonraum
4. Der Tonraum wird ebenso in Einheiten zergliedert, in die die Töne des Gesangs eingeordnet werden

Der Gesang ist also eine Abfolge von Einzeltönen, die Einheiten innerhalb eines räumlichen und zeitlichen Kontinuums darstellen und deren Abfolge rational erfasst werden kann
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Quid est musica? (im Mittelalter)
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TESTE DEIN WISSEN

"Sagen wir also, die Musik sei eine Kunst oder Wissenschaft von dem zahlenbezogenen, harmonisch gefassten Klange, füglich zum Singen bestimmt. Ich sage Wissenschaft , insofern sie die Kenntnis der Grundstoffe überliefert, aber Kunst , insofern sie den praktischen Verstand im Wirken reguliert. Von dem harmonischen Klange aber sage ich, weil er der eigentliche Stoff ist, mit dem sie sich beschäftigt. Durch die Zahl wird auch seine Form bezeichnet. Aber durch Singen wird die Tätigkeit berührt, zu der sie eigentlich bestimmt ist." (Johannes de Grocheo) 

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Probleme der Geschichtsschreibung
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TESTE DEIN WISSEN

- grundlegende Idee der „ New musicology “: Überwindung der „Meistererzählungen“ bzw. „Meistergesänge“


(vertreten durch z.B.: 

Hartmut Möller: Postmoderne Herausforderungen an die Mittelalterforschung)

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L´art pour l´art (kunstreligiöse Lesart seit dem 19. Jahrhundert)
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TESTE DEIN WISSEN
- publikumsfeindlich, weltfremd
- schließt ältere Musik vor der Aufklärung aus
- analytisch auf das "Meisterwerk" fixiert
- zu subjektiv
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Q:
Beispiel: Musik in Zeit und Raum
A:
- Musik ist Zeit- und Raumkunst: sie ereignet sich in der Zeit (Tondauer), wird räumlich verschriftlicht (Tonhöhe)
- betrifft auch die räumlichen Komponenten von Musik: Musik und Architektur
- insbesondere in der Musiktheorie diskutiert

Kontext: Regeln und Lizenzen von Musik
Q:
Beispiel: Musik und Sport
A:
Musik als Teil der Kampfeszeremonie, als "klingende" Nachricht eines legendären Kampfes und damit Teil der Geschichte, als musikalische Form der Kämpfenden etc.

Kontext: Alltagsbezug der Musik
Q:
Beispiel: Musik im Jenseits
A:
Musik und Jenseitsvorstellungen hängen unmittelbar zusammen und geben Auskunft über die Wirkung und das Bild von Musik

Kontext: Transzendenzkompetenz und Allgegenwart der Musik
Q:
Beispiel: Musik und Identität 
A:
- Entwicklung des Bewusstseins für Autorenschaft entsteht weit vor dem Geniebegriff des späten 18. Jh.
- so sind frühe Ensembledarstellungen schon aus dem alten Ägypten überliefert
- Identitätsfrage gilt als zentral für musikhistorische Prozesse

Kontext: Identifikations- und Aneignungsprozesse von Musik
Q:
Beispiel: Musik und Erotik 
A:
- Musik als Sinnenkunst und Anreger der Sinne durch die Musikgeschichte
- überliefert schon in frühen Darstellungen aus Ägypten
- Begegnung von Musik und Erotik in allen Kontexten möglich, auch im kirchlichen Ritus

Kontext: Symbolcharakter, aber auch sinnliche Alltagskultur von Musik
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Q:
Warum Musik und Mensch?
A:
- kontextfreundlich
- Mensch-Bezogenheit als roter Faden
- Ideen- und Funktionsgeschichten
- symbolisch mehrdeutig lesbar 
Q:
Beispiel: Musik und Glaube
A:
- Bindung eines Großteils der überlieferten Musik vor 1400 an die Kirche (quantitativer Aspekt)
- Musik kann zu Gott erheben: anagogischer Effekt (qualitativer Aspekt)
- religiöse Musik kann auch als Machtinstrument dienen/missbraucht werden

Kontext: Zeitgenössische Lebenswelten und Spiritualität von Musik
Q:
Geschichtsbilder vom Mittelalter
A:
- vom Mittelalter als "Zwischenzeit" 
- aktuell: moderne Erfindung des 19. und 20. Jh.
- Begriff ars musica schließt das Nicht-Erklingen ein
- problematische Mittelalterbilder, auch in der sog. historisch informierten Aufführungspraxis 
Q:
Musikanschauung im Mittelalter
A:
1. Sprache und Musik = getrennte Elemente des Gesangs
2. Die vom Wort getrennte Musik wird in Einheiten zerlegt (=Töne), deren Dauer und Höhe festgelegt sind
3. Höhe bzw. Tiefe der Töne bilden einen Tonraum
4. Der Tonraum wird ebenso in Einheiten zergliedert, in die die Töne des Gesangs eingeordnet werden

Der Gesang ist also eine Abfolge von Einzeltönen, die Einheiten innerhalb eines räumlichen und zeitlichen Kontinuums darstellen und deren Abfolge rational erfasst werden kann
Q:
Quid est musica? (im Mittelalter)
A:

"Sagen wir also, die Musik sei eine Kunst oder Wissenschaft von dem zahlenbezogenen, harmonisch gefassten Klange, füglich zum Singen bestimmt. Ich sage Wissenschaft , insofern sie die Kenntnis der Grundstoffe überliefert, aber Kunst , insofern sie den praktischen Verstand im Wirken reguliert. Von dem harmonischen Klange aber sage ich, weil er der eigentliche Stoff ist, mit dem sie sich beschäftigt. Durch die Zahl wird auch seine Form bezeichnet. Aber durch Singen wird die Tätigkeit berührt, zu der sie eigentlich bestimmt ist." (Johannes de Grocheo) 

Q:
Probleme der Geschichtsschreibung
A:

- grundlegende Idee der „ New musicology “: Überwindung der „Meistererzählungen“ bzw. „Meistergesänge“


(vertreten durch z.B.: 

Hartmut Möller: Postmoderne Herausforderungen an die Mittelalterforschung)

Q:
L´art pour l´art (kunstreligiöse Lesart seit dem 19. Jahrhundert)
A:
- publikumsfeindlich, weltfremd
- schließt ältere Musik vor der Aufklärung aus
- analytisch auf das "Meisterwerk" fixiert
- zu subjektiv
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