EIDK Presse at Hochschule Für Künste Bremen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für EIDK Presse an der Hochschule für Künste Bremen

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die Vorgänger der Zeitung.

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TESTE DEIN WISSEN

Frühe öffentliche Druckwerke:

- Einblattdrucke & neue Zeitungen

-> Inhalte: Verbrechen, Kriege, Neues aus den Kolonien ("Entdeckerzeitungen")

-> häufig Bildblätter mit reißerischen Überschriften

-> Verkauf der Präsentation auf Marktplätzen

- Flugschriften & Flugblätter

-> Beeinflussung & Meinungsbildung

-> Beispiel: Luthers 95 Thesen (1517)

- Messerelationen

-> z.B. "Relatio Historica" (Köln, 1983) 

-> zu Messen herausgegebene Chroniken

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TESTE DEIN WISSEN

Wie waren die ersten Tageszeitungen konzipiert?

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TESTE DEIN WISSEN

"Einkommende Zeitungen" (Leipzig 1650)

-> Verleger: Drucker & Buchhändler

-> Umfang: 4 Seiten

-> Seitenformat: ca. 13,5 x 17cm

-> Auflage: max. 200 Exemplare

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TESTE DEIN WISSEN

Wiewaren die Tageszeitungen im 17 Jhrd. allgemein konzipiert?

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TESTE DEIN WISSEN

- Auflagen: 350-400 Ex.

- Insgesamt 200.000-250.000 Leser

- geringe Themenvielfalt: überwiegend politisch-militärische Berichterstattung

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TESTE DEIN WISSEN

Wie definiert man Zeitung?

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TESTE DEIN WISSEN

"Die Zeitung vermittelt jüngstes Gegenwartsgeschehen in kürzester regelmäßiger Folge der breitesten Öffentlichkeit." (Dovifat, Wilke, 1976)

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die Wesensmerkmale der Zeitung nach Otto Groth (1990).

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TESTE DEIN WISSEN

Aktualität:

Gegenwartsnähe, Neuigkeit, Relevanz für das Publikum

Periodizität:

regelmäßige Erscheinung, hohe Frequenz, Kontinuität

Universalität:

vielfältiges Themenspektrum (Ressorts)

Publizität:

allgemeine Zugänglichkeit, große Reichweite


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TESTE DEIN WISSEN

Wie hat sich die Presse nach 1945 weiterentwickelt?

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TESTE DEIN WISSEN

- Lizenzpresse mit dem Ziel der "Reeducation"

- Rückkehr der "Altverleger" nach der Gründung der BRD

-> 1949: hohe Zahl an Zeitungsneugründungen

-> 1954: Gründung des (BDZV) Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die Phase der Pressekonzentration (1954-1976).

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TESTE DEIN WISSEN

Verlagskonzentration:

-> Verringerung der Zahl der Verlage, die Zeitungen und Zeitschriften herausgeben

Auflagenkonzentration:

-> zunehmende Verringerung der Auflagenanteile eines Zeitungs- oder Zeitschriftentyps bei einem bzw. wenigen Verlagen

publizistische Konzentration:

-> Verringerung der Zahl publizistischer Einheiten und Redaktionellen Ausgaben

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Eigenschaften von Tageszeitungen?

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TESTE DEIN WISSEN

-> erscheinen mind. 2x/Woche (meist 6 mal)

-> enthalten einen aktuellen, politischen Teil mit inhaltlich unbegrenzter (universeller) Nachrichtenvermittlung

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine publizistische Einheit?

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TESTE DEIN WISSEN

-> "Als publizistische Einheiten versteht man redaktionell selbstständige Tageszeitungen mit Vollredaktionen"

->"Blätter, die den gesamten redaktionellen Teil, auch den Anzeigenteil, selbstständig erarbeiten und verantworten." (Pürer/Raabe, 2007)

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TESTE DEIN WISSEN

Nach welchen Kriterien werden Zeitungstypen klassifiziert?

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TESTE DEIN WISSEN

Vertriebsart:

- Abonnementzeitungen

- Straßenverkaufszeitungen

Erscheinungsweise:

- Tageszeitungen

- Wochenzeitungen

- Sonntagszeitungen

Verbreitungsgebiet:

- lokale/regionale Zeitungen

- überregionale Zeitungen

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Gründe für die Zeitungskrise.

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TESTE DEIN WISSEN

- spezielle Leserinteressen

- geringere Ortsbindung bei steigender Mobilität

- Haushalte und Familie werden seltener und später gegründet

- wachsende Bedeutung schriftloser Bildmedien

- Konkurrenz zum Fernsehen: Verdrängung erst ab 1995 beim Kernpublikum des privaten Rundfunks

- Konkurrenz zum Internet: Verdrängungseffekte inzwischen nachweisbar

- fehlender intermedialer Wettbewerb auf lokalen Zeitungsmärkten


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TESTE DEIN WISSEN

Wie reagieren die Verlage auf  die Krise?

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TESTE DEIN WISSEN

Kostenreduzierung:

- Personalabbau, Einführung des "Newsroom" Konzeptes

- Reduzierung des Angebots

- Konzentrationsprozesse (Einstellungen von Lokalausgaben, Zeitungsübernahmen, Bemühung um Lockerung der Pressefusionskontrolle)

Neue Formate:

- Kompaktausgaben/Tabloid Zeitungen

- Relaunches

- E-Papers

Diversifizierung:

- Markentransfer, Crossmedialität, Synergieeffekte

- Internet, Apps

- nicht-aktuelle Medien (Bücher CDs, DVDs etc.)

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Q:

Erläutere die Vorgänger der Zeitung.

A:

Frühe öffentliche Druckwerke:

- Einblattdrucke & neue Zeitungen

-> Inhalte: Verbrechen, Kriege, Neues aus den Kolonien ("Entdeckerzeitungen")

-> häufig Bildblätter mit reißerischen Überschriften

-> Verkauf der Präsentation auf Marktplätzen

- Flugschriften & Flugblätter

-> Beeinflussung & Meinungsbildung

-> Beispiel: Luthers 95 Thesen (1517)

- Messerelationen

-> z.B. "Relatio Historica" (Köln, 1983) 

-> zu Messen herausgegebene Chroniken

Q:

Wie waren die ersten Tageszeitungen konzipiert?

A:

"Einkommende Zeitungen" (Leipzig 1650)

-> Verleger: Drucker & Buchhändler

-> Umfang: 4 Seiten

-> Seitenformat: ca. 13,5 x 17cm

-> Auflage: max. 200 Exemplare

Q:

Wiewaren die Tageszeitungen im 17 Jhrd. allgemein konzipiert?

A:

- Auflagen: 350-400 Ex.

- Insgesamt 200.000-250.000 Leser

- geringe Themenvielfalt: überwiegend politisch-militärische Berichterstattung

Q:

Wie definiert man Zeitung?

A:

"Die Zeitung vermittelt jüngstes Gegenwartsgeschehen in kürzester regelmäßiger Folge der breitesten Öffentlichkeit." (Dovifat, Wilke, 1976)

Q:

Erläutere die Wesensmerkmale der Zeitung nach Otto Groth (1990).

A:

Aktualität:

Gegenwartsnähe, Neuigkeit, Relevanz für das Publikum

Periodizität:

regelmäßige Erscheinung, hohe Frequenz, Kontinuität

Universalität:

vielfältiges Themenspektrum (Ressorts)

Publizität:

allgemeine Zugänglichkeit, große Reichweite


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Q:

Wie hat sich die Presse nach 1945 weiterentwickelt?

A:

- Lizenzpresse mit dem Ziel der "Reeducation"

- Rückkehr der "Altverleger" nach der Gründung der BRD

-> 1949: hohe Zahl an Zeitungsneugründungen

-> 1954: Gründung des (BDZV) Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger

Q:

Beschreibe die Phase der Pressekonzentration (1954-1976).

A:

Verlagskonzentration:

-> Verringerung der Zahl der Verlage, die Zeitungen und Zeitschriften herausgeben

Auflagenkonzentration:

-> zunehmende Verringerung der Auflagenanteile eines Zeitungs- oder Zeitschriftentyps bei einem bzw. wenigen Verlagen

publizistische Konzentration:

-> Verringerung der Zahl publizistischer Einheiten und Redaktionellen Ausgaben

Q:

Was sind Eigenschaften von Tageszeitungen?

A:

-> erscheinen mind. 2x/Woche (meist 6 mal)

-> enthalten einen aktuellen, politischen Teil mit inhaltlich unbegrenzter (universeller) Nachrichtenvermittlung

Q:

Was ist eine publizistische Einheit?

A:

-> "Als publizistische Einheiten versteht man redaktionell selbstständige Tageszeitungen mit Vollredaktionen"

->"Blätter, die den gesamten redaktionellen Teil, auch den Anzeigenteil, selbstständig erarbeiten und verantworten." (Pürer/Raabe, 2007)

Q:

Nach welchen Kriterien werden Zeitungstypen klassifiziert?

A:

Vertriebsart:

- Abonnementzeitungen

- Straßenverkaufszeitungen

Erscheinungsweise:

- Tageszeitungen

- Wochenzeitungen

- Sonntagszeitungen

Verbreitungsgebiet:

- lokale/regionale Zeitungen

- überregionale Zeitungen

Q:

Nenne Gründe für die Zeitungskrise.

A:

- spezielle Leserinteressen

- geringere Ortsbindung bei steigender Mobilität

- Haushalte und Familie werden seltener und später gegründet

- wachsende Bedeutung schriftloser Bildmedien

- Konkurrenz zum Fernsehen: Verdrängung erst ab 1995 beim Kernpublikum des privaten Rundfunks

- Konkurrenz zum Internet: Verdrängungseffekte inzwischen nachweisbar

- fehlender intermedialer Wettbewerb auf lokalen Zeitungsmärkten


Q:

Wie reagieren die Verlage auf  die Krise?

A:

Kostenreduzierung:

- Personalabbau, Einführung des "Newsroom" Konzeptes

- Reduzierung des Angebots

- Konzentrationsprozesse (Einstellungen von Lokalausgaben, Zeitungsübernahmen, Bemühung um Lockerung der Pressefusionskontrolle)

Neue Formate:

- Kompaktausgaben/Tabloid Zeitungen

- Relaunches

- E-Papers

Diversifizierung:

- Markentransfer, Crossmedialität, Synergieeffekte

- Internet, Apps

- nicht-aktuelle Medien (Bücher CDs, DVDs etc.)

EIDK Presse

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