Semantik Und Pragmatik at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Semantik und Pragmatik an der Hochschule für Gesundheit

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Semantik und Pragmatik Kurs an der Hochschule für Gesundheit zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter einem Wortfeld und wo werden diese eingesetzt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: Anzahl/ Gruppe bedeutungsähnlicher Lexeme (inhaltlich ähnlich)
—> je mehr Merkmale sich geteilt werden, desto enger verwandt

Beispiel: „machen“ - tätigen, handeln, tun 

Einsatzgebiet: in der Diagnostik und Therapie von Sprachstörungen bei Kindern und Erwachsenen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welche Ebenen der Sprachentwicklung unterscheidet man typischer Weise und womit befassen sich die unterschiedlichen Bereiche?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Aussprache: Phonetik (Lautbildung/Artikulation) und Phonologie (Lautsystem) 
  • Wortschatz: Semantik (Analyse und Beschreibung der wörtlichen Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken und des Wortschatzes) und Lexikon (Wortschatz in seinem strukturellen Aufbau; Menge von Lexikoneinträgen)
  • Grammatik: Morphologie (Wortbildungsregeln) und Syntax (Regeln zur Bildung von Sätzen)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welche Bereiche kommunikativen Handelns sind Ihnen bekannt und was versteht man darunter?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kommunikative Intentionen:
  • Kern der Kommunikation: Ausdrücken/Verstehen einer Intention/eines Anliegens, um Wirkung zu erzielen

Kommunikationsorganisation:
  • Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Kommunikationspartner unterliegt Prinzipien
  • Länge der Äußerungen und Länge der Sequenz können variieren
  • Es gibt manchmal mehrere Äußerungen für eine Intention
  • Fähigkeiten zur Organisation, Koordination und Aufrechterhalten einer Interaktion, z.B Sprecherwechsel (Turn taking), Ein und Weiterführung neuer Themen
  • Betrachtung auf Makroebene (Initiierung und Abschluss) und Mikroebene (simultanes Sprechen, Pausen)

Kommunikationskontext:
  • Pragmatische Hinweise müssen für Interpretation einbezogen werden
  • Sprachliche Umgebung [Gesprächszusammenhang]
  • Aktueller, physischer Kontext [beteiligte Personen, Zeitpunkt,
    Ort etc.]
  • Sozialer und kultureller Kontext
  • Gemeinsamer, geteilter Wissenshintergrund, der angenommen und vorausgesetzt wird (Präsupposition)

Kommunikative Ressourcen: 
  • Sprachliche und nicht-sprachliche Mittel, um kommunikative Intentionen auszudrücken/zu interpretieren
  • Strukturelle Form der Äußerung mit Fähigkeiten zur Sprachverarbeitung (phonologisch, syntaktisch, morphologisch, semantisch und lexikalisch und diskursive Kompetenzen
  • Nicht-sprachliche Mittel wie Gestik. Mimik, Blickrichtung und Körperhaltung

Kognitive Ressourcen:
  • Indirekter Einfluss auf kommunikatives Handeln
  • Fähigkeit, Inferenzen (logische Schlussfolgerungen); Auswahl und Integration von Informationen verschiedener Quellen —> Transport aller nötigen, aber nicht aller verfügbaren Informationen
  • Fähigkeit, Gedanken zu lesen (Andere Personen haben eigene Emotionen, Annahmen, Absichten und Überzeugungen)
  • Exekutive Funktionen, höhere kognitive Prozesse, z.B Aufmerksamkeit

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist kommunikative Kompetenz?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: Fähigkeit, Informationen in verschiedenen Situationen mit sprachlichen und nichtsprachlichen Ressourcen auszutauschen, unter Beachtung sozialer Konventionen von Kommunikation (Anpassung an Situation und Gesprächspartner)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Warum benötigen wir Bedeutungskonzepte?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
nötig, um unabhängig von Ort, Zeit und Kontext auf Welt mental „zugreifen“ zu können (nachdenken, lesen, reden)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Worin unterscheiden sich konkrete vs. abstrakte Bedeutungskonzepte?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • konkret: sinnlich erfahrbar/wahrnehmbar, Eindrücke der Wirklichkeit, die abstrahiert wurden (Bsp.: Apfel, Hund)
  • abstrakt: existieren nur theoretisch/gedanklich, kein direkt wahrnehmbarer Bezug zur Wirklichkeit (Bsp.: Demokratie, Religion)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Rezeption und Expression im Rahmen der Sprachentwicklung/ Sprachverarbeitung?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Rezeption: Sprachaufnahme/-verarbeitung/-verständnis
  • Expression: Sprachrealisierung und -produktion
—> Rezeption geht Expression vorraus
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Warum gibt es semantische Kategorien?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Um Merkmale so zu vernetzen und organisieren, um schnelleren und besseren Abruf zu ermöglichen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Bedeutungskonzept?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: geistiges/ mentales Abbild der Wirklichkeit zusammengesetzt aus verschiedenen vernetzten semantischen Merkmalen (wurden vorher aus der Wirklichkeit abstrahiert)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie die Struktur einer semantischen Kategorie.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kategorien haben graduell abgestufte Struktur, damit typische Vertreter schneller zugeordnet werden können:
  • Zentrum (typisch) vs. Peripherie (untypisch): nicht alle Vertreter haben den gleichen Status —> je typischer desto zentraler
  • an der Peripherie häufig unscharfe Grenzen/ vage Zuordnung, d.h. keine eindeutige Zuordnung zwischen zugehörig und nicht zugehörig (je mehr typische Merkmale ein Vertreter vereint, desto klarer die Zuordnung)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Nennen und beschreiben Sie drei unterschiedliche Ebenen einer taxonomischen Hierarchie.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Übergeordnete Ebene (Obst)
  • Basisebene (Alltagsbegriffe, die wir viel nutzen) (z.B. Apfel, meist Prototyp)
  • Untergeordnete Ebene (Granny Smith, Gala, Elstar)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind Grundeinheiten der Merkmalssemantik und was versteht man darunter?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sem: kleinstes distinktives Bedeutungsmerkma und kleinster Bestandteil von Wortbedeutungen (kleinste semantische Einheit, aus denen sich Wortbedeutungen zusammensetzen)
  • Semem: Menge der Seme (Merkmalsmenge, Merkmalsbündel) (Sememe = Menge aller semantischen Merkmale)
  • Lexem: Wortform, die im mentalen Lexikon im Gehirn abgespeichert ist
Lösung ausblenden
  • 31577 Karteikarten
  • 427 Studierende
  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Semantik und Pragmatik Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was versteht man unter einem Wortfeld und wo werden diese eingesetzt?
A:
Definition: Anzahl/ Gruppe bedeutungsähnlicher Lexeme (inhaltlich ähnlich)
—> je mehr Merkmale sich geteilt werden, desto enger verwandt

Beispiel: „machen“ - tätigen, handeln, tun 

Einsatzgebiet: in der Diagnostik und Therapie von Sprachstörungen bei Kindern und Erwachsenen

Q:
Welche Ebenen der Sprachentwicklung unterscheidet man typischer Weise und womit befassen sich die unterschiedlichen Bereiche?
A:
  • Aussprache: Phonetik (Lautbildung/Artikulation) und Phonologie (Lautsystem) 
  • Wortschatz: Semantik (Analyse und Beschreibung der wörtlichen Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken und des Wortschatzes) und Lexikon (Wortschatz in seinem strukturellen Aufbau; Menge von Lexikoneinträgen)
  • Grammatik: Morphologie (Wortbildungsregeln) und Syntax (Regeln zur Bildung von Sätzen)

Q:
Welche Bereiche kommunikativen Handelns sind Ihnen bekannt und was versteht man darunter?
A:
Kommunikative Intentionen:
  • Kern der Kommunikation: Ausdrücken/Verstehen einer Intention/eines Anliegens, um Wirkung zu erzielen

Kommunikationsorganisation:
  • Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Kommunikationspartner unterliegt Prinzipien
  • Länge der Äußerungen und Länge der Sequenz können variieren
  • Es gibt manchmal mehrere Äußerungen für eine Intention
  • Fähigkeiten zur Organisation, Koordination und Aufrechterhalten einer Interaktion, z.B Sprecherwechsel (Turn taking), Ein und Weiterführung neuer Themen
  • Betrachtung auf Makroebene (Initiierung und Abschluss) und Mikroebene (simultanes Sprechen, Pausen)

Kommunikationskontext:
  • Pragmatische Hinweise müssen für Interpretation einbezogen werden
  • Sprachliche Umgebung [Gesprächszusammenhang]
  • Aktueller, physischer Kontext [beteiligte Personen, Zeitpunkt,
    Ort etc.]
  • Sozialer und kultureller Kontext
  • Gemeinsamer, geteilter Wissenshintergrund, der angenommen und vorausgesetzt wird (Präsupposition)

Kommunikative Ressourcen: 
  • Sprachliche und nicht-sprachliche Mittel, um kommunikative Intentionen auszudrücken/zu interpretieren
  • Strukturelle Form der Äußerung mit Fähigkeiten zur Sprachverarbeitung (phonologisch, syntaktisch, morphologisch, semantisch und lexikalisch und diskursive Kompetenzen
  • Nicht-sprachliche Mittel wie Gestik. Mimik, Blickrichtung und Körperhaltung

Kognitive Ressourcen:
  • Indirekter Einfluss auf kommunikatives Handeln
  • Fähigkeit, Inferenzen (logische Schlussfolgerungen); Auswahl und Integration von Informationen verschiedener Quellen —> Transport aller nötigen, aber nicht aller verfügbaren Informationen
  • Fähigkeit, Gedanken zu lesen (Andere Personen haben eigene Emotionen, Annahmen, Absichten und Überzeugungen)
  • Exekutive Funktionen, höhere kognitive Prozesse, z.B Aufmerksamkeit

Q:
Was ist kommunikative Kompetenz?
A:
Definition: Fähigkeit, Informationen in verschiedenen Situationen mit sprachlichen und nichtsprachlichen Ressourcen auszutauschen, unter Beachtung sozialer Konventionen von Kommunikation (Anpassung an Situation und Gesprächspartner)
Q:
Warum benötigen wir Bedeutungskonzepte?
A:
nötig, um unabhängig von Ort, Zeit und Kontext auf Welt mental „zugreifen“ zu können (nachdenken, lesen, reden)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Worin unterscheiden sich konkrete vs. abstrakte Bedeutungskonzepte?
A:
  • konkret: sinnlich erfahrbar/wahrnehmbar, Eindrücke der Wirklichkeit, die abstrahiert wurden (Bsp.: Apfel, Hund)
  • abstrakt: existieren nur theoretisch/gedanklich, kein direkt wahrnehmbarer Bezug zur Wirklichkeit (Bsp.: Demokratie, Religion)

Q:
Was versteht man unter Rezeption und Expression im Rahmen der Sprachentwicklung/ Sprachverarbeitung?
A:
  • Rezeption: Sprachaufnahme/-verarbeitung/-verständnis
  • Expression: Sprachrealisierung und -produktion
—> Rezeption geht Expression vorraus
Q:
Warum gibt es semantische Kategorien?
A:
Um Merkmale so zu vernetzen und organisieren, um schnelleren und besseren Abruf zu ermöglichen
Q:
Was ist ein Bedeutungskonzept?
A:
Definition: geistiges/ mentales Abbild der Wirklichkeit zusammengesetzt aus verschiedenen vernetzten semantischen Merkmalen (wurden vorher aus der Wirklichkeit abstrahiert)
Q:
Beschreiben Sie die Struktur einer semantischen Kategorie.
A:
Kategorien haben graduell abgestufte Struktur, damit typische Vertreter schneller zugeordnet werden können:
  • Zentrum (typisch) vs. Peripherie (untypisch): nicht alle Vertreter haben den gleichen Status —> je typischer desto zentraler
  • an der Peripherie häufig unscharfe Grenzen/ vage Zuordnung, d.h. keine eindeutige Zuordnung zwischen zugehörig und nicht zugehörig (je mehr typische Merkmale ein Vertreter vereint, desto klarer die Zuordnung)

Q:
Nennen und beschreiben Sie drei unterschiedliche Ebenen einer taxonomischen Hierarchie.
A:
  • Übergeordnete Ebene (Obst)
  • Basisebene (Alltagsbegriffe, die wir viel nutzen) (z.B. Apfel, meist Prototyp)
  • Untergeordnete Ebene (Granny Smith, Gala, Elstar)
Q:
Was sind Grundeinheiten der Merkmalssemantik und was versteht man darunter?
A:
  • Sem: kleinstes distinktives Bedeutungsmerkma und kleinster Bestandteil von Wortbedeutungen (kleinste semantische Einheit, aus denen sich Wortbedeutungen zusammensetzen)
  • Semem: Menge der Seme (Merkmalsmenge, Merkmalsbündel) (Sememe = Menge aller semantischen Merkmale)
  • Lexem: Wortform, die im mentalen Lexikon im Gehirn abgespeichert ist
Semantik und Pragmatik

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Semantik und Pragmatik an der Hochschule für Gesundheit

Für deinen Studiengang Semantik und Pragmatik an der Hochschule für Gesundheit gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Semantik und Pragmatik Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Pragmatik

Universität zu Köln

Zum Kurs
Pragmatik

Universität Graz

Zum Kurs
Pragmatik

Universität Tübingen

Zum Kurs
Semantics and pragmatics

University of Pardubice

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Semantik und Pragmatik
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Semantik und Pragmatik