Schallempfindungsschwerhörigkeiten at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Schallempfindungsschwerhörigkeiten an der Hochschule für Gesundheit

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Schallempfindungsschwerhörigkeiten Kurs an der Hochschule für Gesundheit zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was sind Ursachen von (cochleäre)Schallempfindungsstörungen im Erwachsenenalter

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Infekte
  • Meningitis
  • SHT
  • Toxische Schädigung (medikamentös)
  • Lärmschwerhörigkeit:
     - 
    Akute Lärmschwerhörigkeit
     - 
    Chronische Lärmschwerhörigkeit
     -
     Akutes Trauma
  • Hörsturz (durch Durchblutungsstörung des Innenohrs, virale Infekte)
  • Morbus Meniére
  • (Presbyakusis)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wo liegt die Ursache bei einer kochleären oder sensorischen Schwerhörigkeit?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ursache der Schwerhörigkeit liegt in der Cochlea

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definition Schallempfindungsschwerhörigkeit

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Schallempfindungsschwerhörigkeit (sensorineurale Schwerhörigkeit): Störung des Innenohrs durch Verlust der Haarzellfunktion (kochleär) oder Störung des Hörnervs (retrokochleär)

  • kochleäre (sensorische) Schallempfindungsstörung: sensorische Störungen, die die Cochlea (insbesondere innere und äußere Haarzellen) und das erste Neuron des Hörnervs betreffen
  • retrokochleäre (neuronale) Schallempfindungsschwerhörigkeit: neurale Störungen, die die nervale Weiterleitung im Bereich des Hörnervs (N. cochlearis), d.h. zwischen erstem Neuron und Hörrinde, betreffen
  • Therapie: Behandlung häufig durch Hörgeräteversorgung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Steckbrief „Physikalischer Innenohrschaden“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: 
  • exzessive akustische Belastung des Gehörs kann zur direkten mechanischen Traumatisierung der kochleären Strukturen führen
  • bei Dauerbelastung kommen metabolische Schäden dazu

Arten von physikalischen Innenohrschäden:
  • Knalltrauma
  • Explosionstrauma
  • akustisches Lärmtrauma
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Merkmale eines Knalltraumas (physikalischer Innenohrschaden)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: Schalldruckspitzen < 2ms und Lautstärken > 150 dB

Ätiologie: durch Schüsse aus Handfeuerwaffen oder Airbags

Folgen: Schädigung der Cochlea mit einem Maximum bei 4 kHz, Einreißen der Basilarmembran, Zerstörung der äußeren Haarzellen

Symptome: 
  • Tinnitus 
  • bilaterale Schädigung des Innenohrs
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Merkmale eines Explosionstraumas (physikalischer Innenohrschaden)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: Schalldruckspitzen länger als 2 ms und die Lautstärke > 150 dB

Beispiele: Explosionen, Schüsse, Airbags, Feuerwerk

Folgen:
  • Zerreißung des Trommelfells und Luxation der Ossikel
  • mechanische Zerstörung der Haarzellen, der Basilamembran, ggf. des Vestibularorgans
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Merkmale eines akustischen Lärmtraumas (physikalischer Innenohrschaden)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: Lautstärke > 120 dB (z.B. Disko-Besuch)

Ursache: längere Exposition (bis zu mehreren Stunden) gegenüber Lärm

Folgen:
  • reversible Schädigung der Haarzellen
  • keine mechanische Schädigung der Cochlea oder des Mittelohrs (TTS Temporary Threshold Shift)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Merkmale des „Temporary Threshold Shift (TTS)“

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Definition: reversible Schädigung bis zu einem Hörverlust von 50 dB

Folgen: Irreversible Schädigung und Haarzelluntergang
  • Veränderung der Basilarmembranstützzellen
  • Entkopplung der Tip-links
  • reversible synaptische Schädigung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Steckbrief „chronische Lärmschwerhörigkeit / Lärmeinwirkung“

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition: exzessive akustische Belastung des Ohres über 85 dB(A) über 8 Stunden pro Arbeitstag über Jahre führt zur chronischen Lärmschädigung

—> als Berufskrankheit anerkannt (häufigste in Deutschland)


Symptome:

  • typische Innenohrschäden
  • Diskriminationsverluste für Sprache bei Hintergrundgeräuschen  
  • Hochtonschwerhörigkeit mit einem Maximum bei 4kHz, C5-Senke
  • leichte TaubheiT
  • häufig auch zeitlich begrenzter Tinitus / bleibender Tinitus

Folgen: direkte mechanische Traumatisierungen der empfindlichen cochleären Strukturen oder metabolische (stoffwechselbedingte) Schäden
—> akute Lärmschwerhörigkeit (Rockkonzert): (teilweise) reversibel

Therapie:
  • Vermeidung weiterer Innenohrschäden
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Stoffwechsels, Mikrozirkulation
  • Sauerstoffüberdruckmedizin
  • Medikamente: Corticosteroide, Wirkung auf den Glucose-, Lipid- und Proteinstoffwechsel
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Pathomechanismen bei einer Lärmschädigung? (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

direkte mechanische Zerstörung:

  • Stereozilienzerstörung
  • Zelldeformation


metabolische Überlastung:

  • Freiseitzung freier Radikale
  • Störung des Ionenhaushalts der Haarzellen
  • Störung der Stria vaskularis und des Ionenhaushalts der Endolymphe


Apoptose/Nekrose: Haarzellverlust, Zerstörung von Nervenfasern

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Steckbrief „Traumatische Innenohrschädigung“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Synonyme: „Commotio labyrinthi“ / „Contusio labyrinthi“


Ätiologie: Innenohr kann traumatisch direkt oder indirekt geschädigt werden

  • Schläfenbeinfraktur
  • Aufprallschock bei SHT ohne direkte Verletzung des Schläfenbeins
  • Barotrauma


Symptome:

  • uncharakteristische Schwindelbeschwerden
  • Hörstörung
  • ggf. auch Tinnitus


Therapie: spezifische Therapie nicht bekannt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Steckbrief: „Labyrinthitis“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Symptome:

  • kochleäre Hörstörung
  • Tinnitus
  • Schwindelbeschwerden


Ätiologie:

  • tympanogen:
—> akut-toxisch: als Begleitentzündung einer insbes. Grippeotitis
—> akut-eitrig: bakterielle Infektion wird in Labyrinth fortgeleitet
  • meningeal: hauptsächlich bei Säuglingen und Kleinkindern —> Folge: Ertaubung und Verkalkung des Labyrinths
  • hämatogen: z.B. durch Mumps-, Masern- oder Zytomegalieviren


Therapie: Beheben der Ursache

  • konservativ:
—> bakterielle Genese: i.v. hochdosierte Antibiose
—> virale Genee: Corticosteroide systematisch
  • operativ: Paukendrainage zur Entlastung des Mittelohrs oder Mastoidektomie
Lösung ausblenden
  • 31577 Karteikarten
  • 427 Studierende
  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Schallempfindungsschwerhörigkeiten Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind Ursachen von (cochleäre)Schallempfindungsstörungen im Erwachsenenalter

A:
  • Infekte
  • Meningitis
  • SHT
  • Toxische Schädigung (medikamentös)
  • Lärmschwerhörigkeit:
     - 
    Akute Lärmschwerhörigkeit
     - 
    Chronische Lärmschwerhörigkeit
     -
     Akutes Trauma
  • Hörsturz (durch Durchblutungsstörung des Innenohrs, virale Infekte)
  • Morbus Meniére
  • (Presbyakusis)
Q:

Wo liegt die Ursache bei einer kochleären oder sensorischen Schwerhörigkeit?

A:

Ursache der Schwerhörigkeit liegt in der Cochlea

Q:

Definition Schallempfindungsschwerhörigkeit

A:

Schallempfindungsschwerhörigkeit (sensorineurale Schwerhörigkeit): Störung des Innenohrs durch Verlust der Haarzellfunktion (kochleär) oder Störung des Hörnervs (retrokochleär)

  • kochleäre (sensorische) Schallempfindungsstörung: sensorische Störungen, die die Cochlea (insbesondere innere und äußere Haarzellen) und das erste Neuron des Hörnervs betreffen
  • retrokochleäre (neuronale) Schallempfindungsschwerhörigkeit: neurale Störungen, die die nervale Weiterleitung im Bereich des Hörnervs (N. cochlearis), d.h. zwischen erstem Neuron und Hörrinde, betreffen
  • Therapie: Behandlung häufig durch Hörgeräteversorgung
Q:

Steckbrief „Physikalischer Innenohrschaden“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

A:
Definition: 
  • exzessive akustische Belastung des Gehörs kann zur direkten mechanischen Traumatisierung der kochleären Strukturen führen
  • bei Dauerbelastung kommen metabolische Schäden dazu

Arten von physikalischen Innenohrschäden:
  • Knalltrauma
  • Explosionstrauma
  • akustisches Lärmtrauma
Q:

Merkmale eines Knalltraumas (physikalischer Innenohrschaden)

A:
Definition: Schalldruckspitzen < 2ms und Lautstärken > 150 dB

Ätiologie: durch Schüsse aus Handfeuerwaffen oder Airbags

Folgen: Schädigung der Cochlea mit einem Maximum bei 4 kHz, Einreißen der Basilarmembran, Zerstörung der äußeren Haarzellen

Symptome: 
  • Tinnitus 
  • bilaterale Schädigung des Innenohrs
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Merkmale eines Explosionstraumas (physikalischer Innenohrschaden)

A:
Definition: Schalldruckspitzen länger als 2 ms und die Lautstärke > 150 dB

Beispiele: Explosionen, Schüsse, Airbags, Feuerwerk

Folgen:
  • Zerreißung des Trommelfells und Luxation der Ossikel
  • mechanische Zerstörung der Haarzellen, der Basilamembran, ggf. des Vestibularorgans
Q:

Merkmale eines akustischen Lärmtraumas (physikalischer Innenohrschaden)

A:
Definition: Lautstärke > 120 dB (z.B. Disko-Besuch)

Ursache: längere Exposition (bis zu mehreren Stunden) gegenüber Lärm

Folgen:
  • reversible Schädigung der Haarzellen
  • keine mechanische Schädigung der Cochlea oder des Mittelohrs (TTS Temporary Threshold Shift)
Q:

Merkmale des „Temporary Threshold Shift (TTS)“

A:
Definition: reversible Schädigung bis zu einem Hörverlust von 50 dB

Folgen: Irreversible Schädigung und Haarzelluntergang
  • Veränderung der Basilarmembranstützzellen
  • Entkopplung der Tip-links
  • reversible synaptische Schädigung
Q:

Steckbrief „chronische Lärmschwerhörigkeit / Lärmeinwirkung“

A:

Definition: exzessive akustische Belastung des Ohres über 85 dB(A) über 8 Stunden pro Arbeitstag über Jahre führt zur chronischen Lärmschädigung

—> als Berufskrankheit anerkannt (häufigste in Deutschland)


Symptome:

  • typische Innenohrschäden
  • Diskriminationsverluste für Sprache bei Hintergrundgeräuschen  
  • Hochtonschwerhörigkeit mit einem Maximum bei 4kHz, C5-Senke
  • leichte TaubheiT
  • häufig auch zeitlich begrenzter Tinitus / bleibender Tinitus

Folgen: direkte mechanische Traumatisierungen der empfindlichen cochleären Strukturen oder metabolische (stoffwechselbedingte) Schäden
—> akute Lärmschwerhörigkeit (Rockkonzert): (teilweise) reversibel

Therapie:
  • Vermeidung weiterer Innenohrschäden
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Stoffwechsels, Mikrozirkulation
  • Sauerstoffüberdruckmedizin
  • Medikamente: Corticosteroide, Wirkung auf den Glucose-, Lipid- und Proteinstoffwechsel
Q:

Was sind die Pathomechanismen bei einer Lärmschädigung? (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

A:

direkte mechanische Zerstörung:

  • Stereozilienzerstörung
  • Zelldeformation


metabolische Überlastung:

  • Freiseitzung freier Radikale
  • Störung des Ionenhaushalts der Haarzellen
  • Störung der Stria vaskularis und des Ionenhaushalts der Endolymphe


Apoptose/Nekrose: Haarzellverlust, Zerstörung von Nervenfasern

Q:

Steckbrief „Traumatische Innenohrschädigung“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

A:

Synonyme: „Commotio labyrinthi“ / „Contusio labyrinthi“


Ätiologie: Innenohr kann traumatisch direkt oder indirekt geschädigt werden

  • Schläfenbeinfraktur
  • Aufprallschock bei SHT ohne direkte Verletzung des Schläfenbeins
  • Barotrauma


Symptome:

  • uncharakteristische Schwindelbeschwerden
  • Hörstörung
  • ggf. auch Tinnitus


Therapie: spezifische Therapie nicht bekannt

Q:

Steckbrief: „Labyrinthitis“ (Schallempfindungsschwerhörigkeit / Innenohrschwerhörigkeit)

A:

Symptome:

  • kochleäre Hörstörung
  • Tinnitus
  • Schwindelbeschwerden


Ätiologie:

  • tympanogen:
—> akut-toxisch: als Begleitentzündung einer insbes. Grippeotitis
—> akut-eitrig: bakterielle Infektion wird in Labyrinth fortgeleitet
  • meningeal: hauptsächlich bei Säuglingen und Kleinkindern —> Folge: Ertaubung und Verkalkung des Labyrinths
  • hämatogen: z.B. durch Mumps-, Masern- oder Zytomegalieviren


Therapie: Beheben der Ursache

  • konservativ:
—> bakterielle Genese: i.v. hochdosierte Antibiose
—> virale Genee: Corticosteroide systematisch
  • operativ: Paukendrainage zur Entlastung des Mittelohrs oder Mastoidektomie
Schallempfindungsschwerhörigkeiten

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Schallempfindungsschwerhörigkeiten an der Hochschule für Gesundheit

Für deinen Studiengang Schallempfindungsschwerhörigkeiten an der Hochschule für Gesundheit gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Schallempfindungsschwerhörigkeiten Kurse im gesamten StudySmarter Universum

10. Lernschwierigkeiten

Justus-Liebig-Universität Gießen

Zum Kurs
Schwermetalle

Technische Hochschule Mittelhessen

Zum Kurs
Kapitel 6 Schweißverbindungen

Fachhochschule Aachen

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Schallempfindungsschwerhörigkeiten
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Schallempfindungsschwerhörigkeiten