Neurodegenerative Erkrankungen & Kognitive Dysphasien Bzw. Kognitive Kommunikationsstörungen at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Neurodegenerative Erkrankungen & Kognitive Dysphasien bzw. Kognitive Kommunikationsstörungen an der Hochschule für Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Funktionellen Leistungen erfordert der Wechsel zwischen der Kategorien im RTW?

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  • kognitive Flexibilität
  • Inhibition falscher Kategorien
  • Selektion richtiger Kategorien
  • Arbeitsgedächtniskomponenten
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Was ist die Charcot-Trias?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nystagmus (stockende Bewegungen der Augen)
  • Intentionstremor (wichtige Unterscheidung zu M. Parkinson!)
  • skandierende Sprache
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Welche logopädisch relevanten Symptome sind bei MS möglich?

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TESTE DEIN WISSEN

mögliche Sprech-, Stimm- und Sprachstörungen: 

  • verlangsamte, verwaschene, undeutliche & skandierende Sprache
  • evtl. aphasische Überlagerungen
  • Stimmstörungen
  • Schluckstörungen
  • Atemstörungen

—> Kognitive Kommunikationsstörung aufgrund genereller Auswirkung auf die kognitive Verarbeitung


(Weitere funktionelle Störungen:)

  • Sensorik (häufig gestörte Sinnesempfindung)
  • Sehen (z.B. Gesichtsfeldausfälle, Sehschärfeminderung)
  • Motorik
  • MS-Fatigue (ungeklärte Ermüdung nach leichten Anstrengungen)
  • Koordination & Gleichgewicht
  • Psyche
  • Neuropsychologie Störungen

 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Kriterien müssen für die Diagnose einer Demenz vom Alzheimer-Typ gem. ICD10 vorliegen?

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  • VoraussetzungBeeinträchtigung höherer kortikaler Fähigkeiten wie Gedächtnis, Rechnen, Lernfähigkeit, Denken, Sprache, Orientierung und Urteilsvermögen -> in mind. zwei Bereiche müssen betroffen sein (sonst eher fokale Beeinträchtigung wie z.B. bei Aphasie)
  • Beeinträchtigungen müssen die Alltagsbewältigung stören
  • Ursache für die Beeinträchtigungen: keine Bewusstseinsstörung (z. B. Delir)
  • Symptomatik seit mindestens sechs Monaten
  • Verlaufchronisch progredient (voranschreitend)



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Wie werden die Schweregrade einer Demenz eingeteilt?

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TESTE DEIN WISSEN
  • leicht: Urteilsvermögen intakt, Lebensführung nur leicht eingeschränkt
  • mittelschwer: selbständige Lebensführung nur mit Schwierigkeiten
  • schwer: kontinuierliche Aufsicht

Entscheidender Faktor bei der Beurteilung: Alltagsbewältigung und Autonomie

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Von welchen drei Erkrankungen bzw. Störungen müssen Demenzen insbesondere abgegrenzt werden?

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  • Delir: akute psychische Störung mit zumeist organischer Ursache; nach Abklingen des Delirs meist auch keine kognitiven Störungen mehr
  • Depression (Depressive Pseudodemenz)
  • Mild Cognitive Impairment (MCI)
  • (Hirnorganisches Psychosyndrom“ (HOPS): veralteter Oberbegriff für psychische Störungen aufgrund einer ungeklärten hirnorganischen Ursache (geringer Aussagewert des Begriffs))
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Was ist eine „Depressive Pseudodemenz“?

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Definition:

  • potenziell reversible kognitive Beeinträchtigungen im Zuge einer Depression bei älteren Menschen
  • kognitive Dysfunktion, d.h. demenzartige Symptome, die infolge einer Depression auftreten —> entwickelt sich meist schnell, oft nach einem kritischen Lebensereignis
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Wie entwickeln sich kognitive Defizite bei erfolgreicher Behandlung der Depression?

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TESTE DEIN WISSEN

bei erfolgreicher Behandlung der Depression klingen die kognitiven Störungen ab

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Wie unterscheiden sich Demenz und Depression im Verlauf?

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  • Entwicklung der kognitiven Dysfunktion: Depression meist schnell, oft nach einem kritischen Lebensereignis; typische Alzheimer-Demenz häufiger schleichend


  • kognitiven Beeinträchtigungen im Falle einer depressiven Pseudodemenz: häufig von verschiedenen depressiven Symptomen begleitet
  • kognitive Leistungen: fluktuieren bei einer Depression in der Regel stärker als bei einer „echten“ Demenz vom Alzheimer-Typ
  • Eigenwahrnehmung der Symptome: bei einer Demenz versuchen die Betroffenen üblicherweise, ihre kognitiven Defizite zu überspielen, während kognitive Defizite im Rahmen von Depressionen oft sogar überbetont werden
  • bei erfolgreicher Behandlung der Depression klingen die kognitiven Störungen ab
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Was ist ein MCI und wann wird die Diagnose gestellt?

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TESTE DEIN WISSEN

Definition: leichte kognitive Beeinträchtigung (Vergesslichkeit, sonst kaum Symptome) / Übergangsbereich zur leichten Gedächtnisstörung

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Welches Risiko erhöht sich bei Diagnose eines MCI?

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TESTE DEIN WISSEN

Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Demenz

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Beschreiben Sie das klinische Bild bei Alzheimer-Demenz vom frühen zum späten Stadium.

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TESTE DEIN WISSEN
  • anfangs: häufig leichte Vergesslichkeit, aber bei genauerer neuropsychologischer Prüfung Merkfähigkeit und oft visuokonstruktive Leistungen bereits nachweislich früh gestört
  • im weiteren Verlauf: Zerstreutheit, Wortfindungsstörungen & räumliche Orientierungsstörungen
  • bei fortschreitender Erkrankung: u.a. gestörte Tagesrhythmik, evtl. veränderte Persönlichkeit oder fehlende gelernte soziale Fähigkeiten
  • in der Endphase: häufig Schluckstörungen, Aspirationen, Immobilität
  • häufigste Todesursache: Aspirationspneumonie
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Neurodegenerative Erkrankungen & Kognitive Dysphasien bzw. Kognitive Kommunikationsstörungen Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Funktionellen Leistungen erfordert der Wechsel zwischen der Kategorien im RTW?

A:
  • kognitive Flexibilität
  • Inhibition falscher Kategorien
  • Selektion richtiger Kategorien
  • Arbeitsgedächtniskomponenten
Q:

Was ist die Charcot-Trias?

A:
  • Nystagmus (stockende Bewegungen der Augen)
  • Intentionstremor (wichtige Unterscheidung zu M. Parkinson!)
  • skandierende Sprache
Q:

Welche logopädisch relevanten Symptome sind bei MS möglich?

A:

mögliche Sprech-, Stimm- und Sprachstörungen: 

  • verlangsamte, verwaschene, undeutliche & skandierende Sprache
  • evtl. aphasische Überlagerungen
  • Stimmstörungen
  • Schluckstörungen
  • Atemstörungen

—> Kognitive Kommunikationsstörung aufgrund genereller Auswirkung auf die kognitive Verarbeitung


(Weitere funktionelle Störungen:)

  • Sensorik (häufig gestörte Sinnesempfindung)
  • Sehen (z.B. Gesichtsfeldausfälle, Sehschärfeminderung)
  • Motorik
  • MS-Fatigue (ungeklärte Ermüdung nach leichten Anstrengungen)
  • Koordination & Gleichgewicht
  • Psyche
  • Neuropsychologie Störungen

 

Q:

Welche Kriterien müssen für die Diagnose einer Demenz vom Alzheimer-Typ gem. ICD10 vorliegen?

A:
  • VoraussetzungBeeinträchtigung höherer kortikaler Fähigkeiten wie Gedächtnis, Rechnen, Lernfähigkeit, Denken, Sprache, Orientierung und Urteilsvermögen -> in mind. zwei Bereiche müssen betroffen sein (sonst eher fokale Beeinträchtigung wie z.B. bei Aphasie)
  • Beeinträchtigungen müssen die Alltagsbewältigung stören
  • Ursache für die Beeinträchtigungen: keine Bewusstseinsstörung (z. B. Delir)
  • Symptomatik seit mindestens sechs Monaten
  • Verlaufchronisch progredient (voranschreitend)



Q:

Wie werden die Schweregrade einer Demenz eingeteilt?

A:
  • leicht: Urteilsvermögen intakt, Lebensführung nur leicht eingeschränkt
  • mittelschwer: selbständige Lebensführung nur mit Schwierigkeiten
  • schwer: kontinuierliche Aufsicht

Entscheidender Faktor bei der Beurteilung: Alltagsbewältigung und Autonomie

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Q:

Von welchen drei Erkrankungen bzw. Störungen müssen Demenzen insbesondere abgegrenzt werden?

A:
  • Delir: akute psychische Störung mit zumeist organischer Ursache; nach Abklingen des Delirs meist auch keine kognitiven Störungen mehr
  • Depression (Depressive Pseudodemenz)
  • Mild Cognitive Impairment (MCI)
  • (Hirnorganisches Psychosyndrom“ (HOPS): veralteter Oberbegriff für psychische Störungen aufgrund einer ungeklärten hirnorganischen Ursache (geringer Aussagewert des Begriffs))
Q:

Was ist eine „Depressive Pseudodemenz“?

A:

Definition:

  • potenziell reversible kognitive Beeinträchtigungen im Zuge einer Depression bei älteren Menschen
  • kognitive Dysfunktion, d.h. demenzartige Symptome, die infolge einer Depression auftreten —> entwickelt sich meist schnell, oft nach einem kritischen Lebensereignis
Q:

Wie entwickeln sich kognitive Defizite bei erfolgreicher Behandlung der Depression?

A:

bei erfolgreicher Behandlung der Depression klingen die kognitiven Störungen ab

Q:

Wie unterscheiden sich Demenz und Depression im Verlauf?

A:
  • Entwicklung der kognitiven Dysfunktion: Depression meist schnell, oft nach einem kritischen Lebensereignis; typische Alzheimer-Demenz häufiger schleichend


  • kognitiven Beeinträchtigungen im Falle einer depressiven Pseudodemenz: häufig von verschiedenen depressiven Symptomen begleitet
  • kognitive Leistungen: fluktuieren bei einer Depression in der Regel stärker als bei einer „echten“ Demenz vom Alzheimer-Typ
  • Eigenwahrnehmung der Symptome: bei einer Demenz versuchen die Betroffenen üblicherweise, ihre kognitiven Defizite zu überspielen, während kognitive Defizite im Rahmen von Depressionen oft sogar überbetont werden
  • bei erfolgreicher Behandlung der Depression klingen die kognitiven Störungen ab
Q:

Was ist ein MCI und wann wird die Diagnose gestellt?

A:

Definition: leichte kognitive Beeinträchtigung (Vergesslichkeit, sonst kaum Symptome) / Übergangsbereich zur leichten Gedächtnisstörung

Q:

Welches Risiko erhöht sich bei Diagnose eines MCI?

A:

Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Demenz

Q:

Beschreiben Sie das klinische Bild bei Alzheimer-Demenz vom frühen zum späten Stadium.

A:
  • anfangs: häufig leichte Vergesslichkeit, aber bei genauerer neuropsychologischer Prüfung Merkfähigkeit und oft visuokonstruktive Leistungen bereits nachweislich früh gestört
  • im weiteren Verlauf: Zerstreutheit, Wortfindungsstörungen & räumliche Orientierungsstörungen
  • bei fortschreitender Erkrankung: u.a. gestörte Tagesrhythmik, evtl. veränderte Persönlichkeit oder fehlende gelernte soziale Fähigkeiten
  • in der Endphase: häufig Schluckstörungen, Aspirationen, Immobilität
  • häufigste Todesursache: Aspirationspneumonie
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