Mutationsstimmstörungen at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Mutationsstimmstörungen an der Hochschule für Gesundheit

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Was ist eine Stimmmutation?
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Definition „Stimmmutation“: „Als Stimmmutation (Stimmwechsel) bezeichnet man das Absinken der mittleren Sprechstimmlage in der Pubertät, also dem Übergang vom Kindesalter zur Geschlechtsreife.“ (Bergauer, Jankrecht 2011)
—> Mutation als Teil der Pubertät (im Zeitraum von 10 Jahren): Stimmprozess dauert mit am längsten
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Was ist eine Mutationsstimmstörung?
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Definition „Mutationsstimmstörung“: auftretende Pathologien/ Abweichen von der Physiologie innerhalb Stimmmutation, d.h. Probleme beim Absinken der mittleren Sprechstimmlage
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Wie ist die Stimmentwicklung bei Männern? (5 Punkte)
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  • Startpunkt: Neugeborene 440 Hz (Kammerton a)
  • bis zum 14. Lebensjahr: Entwicklung des Stimmumfangs (2 Oktaven) (270-320 Hz)
  • Stimmwechsel in der Kindheit: ausgeprägt und von längerer Dauer
    • Umgang mit längeren Stimmlippen muss neu geübt werden (neuronale Ansteuerung zunächst geigt auf das „alte“ Stimmorgan → Stimmlippen mehr Masse, mehr subglottaler Druck notwendig)
  • nach der Pubertät: Phase der Stabilisierung (Bereich der mittleren Sprechstimmlage: meist bei g (80-131 Hz → 131 Hz = c))
  • Hormonelle Umstellung im Alter („Verweiblichung“): Wasserentzug des Gewebes und kein ausreichender subglottaler Druck durch Einschränkung der Atemvolumina sorgt für Fistelstimme (höhere Stimme) beim Mann 60+ (fehlende Testosteronproduktion im Alter)
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Wie ist die Stimmentwicklung bei Frauen? (6 Punkte)
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  • Startpunkt: Neugeborene 440 Hz (Kammerton a)
  • bis zum 14. Lebensjahr: Entwicklung des Stimmumfangs (2 Oktaven) (270-320 Hz)
  • Stimmwechsel in der Kindheit: nicht so ausgeprägt wie bei Jungen, deutlich kürzer
  • nach der Pubertät: Phase der Stabilisierung (Bereiche der mittleren Sprechstimmlage: 180-220/230 Hz)
  • Stimmwechsel in und nach der Schwangerschaft (Schwangerschaftsmutationen):
    • Stimme wird häufig tiefer und rauer (teils eine Oktave)
    • nach der Schwangerschaft Rückbildung zu einer volleren Frauenstimme (nicht bis zur Mädchenstimme)
  • Hormonelle Umstellung im Alter („Vermännlichung“): Stimmlippenwachstum bei Frauen nach Einsetzen der Menopause, ab 60+ (aufgrund der fehlenden Östrogenproduktion im Alter) sorgt für tiefere Stimmfarbe (nicht tiefere Grundfrequenz)
    • häufig aber auch höhere Stimme durch Verstellung der Stimme zur Kompensation der tiefen Stimme 
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Welche drei Phasen und Dauern der Mutation unterscheidet man?
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  • Prämutation
  • Mutation (Stimmwechsel)
  • Postmutation
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Wann beginnt die Prämutation und wie lange dauert diese?
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Definition: Stimmwechsel hat noch nicht eingesetzt
  • Beginn: schon im 10. – 11. Lebensjahr möglich (bei Mädchen gewöhnlich eher als bei Jungen)
  • Dauer: etwa 6 Monate bis 1 Jahr
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Was passiert bei der Prämutation?
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Physiologie: etwa 16 Monate vor Beginn der Mutation werden bei Jungen und Mädchen vermehrt männliche Hormone (Testosteron) produziert, die den Wachstums- und Wandlungsprozess initiieren und steuern
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Wie ist die mittlere Sprechstimmlage, die Stimmqualität und der Stimmumfang in der Prämutation?
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  • mittlere Sprechstimmlage: im Bereich von 220-260 Hz
  • Stimmqualität: mit Beginn der pubertären Wachstumsphase wird die Stimme belegt, rau, in der Höhe oft behaucht
  • Stimmumfang: untere Grenze des Stimmumfangs bleibt vorerst erhalten, obere Grenze senkt sich ab (1 Oktave)
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Wann beginnt die Mutation (Stimmwechsel) und wie lange dauert diese?
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  • Beginn: ab dem 9.-12. Lebensjahr
  • Dauer bei Jungen: 3 Wochen bis 10 Monate
  • Dauer bei Mädchen: 6 Wochen bis 3 Monate
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Was sind Anziechen für einen Stimmbruch bei Jungen und bei Mädchen?
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Anzeichen des Stimmbruchs bei Jungen:
  • Kippen der Sprechstimme
  • Oktavsprünge zwischen Kopf- und Brustregister
  • unsichere Intonation

Anzeichen des Stimmbruchs bei Mädchen:
  • häufig völlig unauffälliger Verlauf der Mutation
  • lediglich Anzeichen von Rauigkeit oder überhauchter Stimmklang
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Was sind organische Veränderungen im Larynx bei Jungen während der Mutation (Stimmwechsel)? (5 Punkte)
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  • extreme Stimmlippenverlängerung (4-11 mm) in anterior-posterior Richtung → Stimmlippen werden breiter,  nehmen an Masse zu
  • Wachsen der Schildknorpelplatten: Schildknorpelwinkel verengt sich auf 90° (Adamsapfel markiert sich)
  • Wachsen des Kehldeckels
  • Verlängerung des Hals und Absenkung des Kehlkopfs → Vergrößerung des Ansatzrohres → Änderung der Stimmfarbe (dunkler)
  • Zunahme der Atemkapazität durch Brustkorbwachstum, dadurch kann die Stimme insgesamt kräftiger werden
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Was ist ein Stimmwechsel?
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Definition „Stimmwechsel“: Phase in der Entwicklung Heranwachsender (männlich, weiblich) in der sich die Stimme geschlechtsspezifisch entwickelt (als sekundäres Geschlechtsmerkmal)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Mutationsstimmstörungen Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist eine Stimmmutation?
A:
Definition „Stimmmutation“: „Als Stimmmutation (Stimmwechsel) bezeichnet man das Absinken der mittleren Sprechstimmlage in der Pubertät, also dem Übergang vom Kindesalter zur Geschlechtsreife.“ (Bergauer, Jankrecht 2011)
—> Mutation als Teil der Pubertät (im Zeitraum von 10 Jahren): Stimmprozess dauert mit am längsten
Q:
Was ist eine Mutationsstimmstörung?
A:
Definition „Mutationsstimmstörung“: auftretende Pathologien/ Abweichen von der Physiologie innerhalb Stimmmutation, d.h. Probleme beim Absinken der mittleren Sprechstimmlage
Q:
Wie ist die Stimmentwicklung bei Männern? (5 Punkte)
A:
  • Startpunkt: Neugeborene 440 Hz (Kammerton a)
  • bis zum 14. Lebensjahr: Entwicklung des Stimmumfangs (2 Oktaven) (270-320 Hz)
  • Stimmwechsel in der Kindheit: ausgeprägt und von längerer Dauer
    • Umgang mit längeren Stimmlippen muss neu geübt werden (neuronale Ansteuerung zunächst geigt auf das „alte“ Stimmorgan → Stimmlippen mehr Masse, mehr subglottaler Druck notwendig)
  • nach der Pubertät: Phase der Stabilisierung (Bereich der mittleren Sprechstimmlage: meist bei g (80-131 Hz → 131 Hz = c))
  • Hormonelle Umstellung im Alter („Verweiblichung“): Wasserentzug des Gewebes und kein ausreichender subglottaler Druck durch Einschränkung der Atemvolumina sorgt für Fistelstimme (höhere Stimme) beim Mann 60+ (fehlende Testosteronproduktion im Alter)
Q:
Wie ist die Stimmentwicklung bei Frauen? (6 Punkte)
A:
  • Startpunkt: Neugeborene 440 Hz (Kammerton a)
  • bis zum 14. Lebensjahr: Entwicklung des Stimmumfangs (2 Oktaven) (270-320 Hz)
  • Stimmwechsel in der Kindheit: nicht so ausgeprägt wie bei Jungen, deutlich kürzer
  • nach der Pubertät: Phase der Stabilisierung (Bereiche der mittleren Sprechstimmlage: 180-220/230 Hz)
  • Stimmwechsel in und nach der Schwangerschaft (Schwangerschaftsmutationen):
    • Stimme wird häufig tiefer und rauer (teils eine Oktave)
    • nach der Schwangerschaft Rückbildung zu einer volleren Frauenstimme (nicht bis zur Mädchenstimme)
  • Hormonelle Umstellung im Alter („Vermännlichung“): Stimmlippenwachstum bei Frauen nach Einsetzen der Menopause, ab 60+ (aufgrund der fehlenden Östrogenproduktion im Alter) sorgt für tiefere Stimmfarbe (nicht tiefere Grundfrequenz)
    • häufig aber auch höhere Stimme durch Verstellung der Stimme zur Kompensation der tiefen Stimme 
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Welche drei Phasen und Dauern der Mutation unterscheidet man?
A:
  • Prämutation
  • Mutation (Stimmwechsel)
  • Postmutation
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Wann beginnt die Prämutation und wie lange dauert diese?
A:
Definition: Stimmwechsel hat noch nicht eingesetzt
  • Beginn: schon im 10. – 11. Lebensjahr möglich (bei Mädchen gewöhnlich eher als bei Jungen)
  • Dauer: etwa 6 Monate bis 1 Jahr
Q:
Was passiert bei der Prämutation?
A:
Physiologie: etwa 16 Monate vor Beginn der Mutation werden bei Jungen und Mädchen vermehrt männliche Hormone (Testosteron) produziert, die den Wachstums- und Wandlungsprozess initiieren und steuern
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Wie ist die mittlere Sprechstimmlage, die Stimmqualität und der Stimmumfang in der Prämutation?
A:
  • mittlere Sprechstimmlage: im Bereich von 220-260 Hz
  • Stimmqualität: mit Beginn der pubertären Wachstumsphase wird die Stimme belegt, rau, in der Höhe oft behaucht
  • Stimmumfang: untere Grenze des Stimmumfangs bleibt vorerst erhalten, obere Grenze senkt sich ab (1 Oktave)
Q:
Wann beginnt die Mutation (Stimmwechsel) und wie lange dauert diese?
A:
  • Beginn: ab dem 9.-12. Lebensjahr
  • Dauer bei Jungen: 3 Wochen bis 10 Monate
  • Dauer bei Mädchen: 6 Wochen bis 3 Monate
Q:
Was sind Anziechen für einen Stimmbruch bei Jungen und bei Mädchen?
A:
Anzeichen des Stimmbruchs bei Jungen:
  • Kippen der Sprechstimme
  • Oktavsprünge zwischen Kopf- und Brustregister
  • unsichere Intonation

Anzeichen des Stimmbruchs bei Mädchen:
  • häufig völlig unauffälliger Verlauf der Mutation
  • lediglich Anzeichen von Rauigkeit oder überhauchter Stimmklang
Q:
Was sind organische Veränderungen im Larynx bei Jungen während der Mutation (Stimmwechsel)? (5 Punkte)
A:
  • extreme Stimmlippenverlängerung (4-11 mm) in anterior-posterior Richtung → Stimmlippen werden breiter,  nehmen an Masse zu
  • Wachsen der Schildknorpelplatten: Schildknorpelwinkel verengt sich auf 90° (Adamsapfel markiert sich)
  • Wachsen des Kehldeckels
  • Verlängerung des Hals und Absenkung des Kehlkopfs → Vergrößerung des Ansatzrohres → Änderung der Stimmfarbe (dunkler)
  • Zunahme der Atemkapazität durch Brustkorbwachstum, dadurch kann die Stimme insgesamt kräftiger werden
Q:
Was ist ein Stimmwechsel?
A:
Definition „Stimmwechsel“: Phase in der Entwicklung Heranwachsender (männlich, weiblich) in der sich die Stimme geschlechtsspezifisch entwickelt (als sekundäres Geschlechtsmerkmal)
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