LP18 - Linguistik (LP08) at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für LP18 - Linguistik (LP08) an der Hochschule für Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN
Zählen Sie Erwerbsschritte zwischen Wortkombinationen und Nebensätze auf 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Beginn der Wortkombinationen nach dem Wortschatzspurt und Aufbau einer kritischen Masse von Wörtern
  • zunächst Kombination von Subjekten und relationalen Wörtern und Verbpartikeln, bevor auch Verben mit Objekten kombiniert werden
  • Anstieg der mittleren Äußerungslänge mit 2;0 -> Kombination von Subjekten und Objekten 
  • 2;3 Kombination von Verben, Objekten und Subjekten -> noch Verbendstellung 
  • Beginn der Reanalyse in SVO-Form
  • Beginn der Flexibilisierung -> Topikalisierung von Adverbiale, Objekte, W Fragen
  • Letzter Schritt ist die Bildung von Nebensätzen (zunächst ungeleitet -> ohne Konjunktionen)
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TESTE DEIN WISSEN
Differenzieren/ Beschreiben Sie den Unterschied zwischen flexibler Verbzweitstellung und starrer Verbzweitstellung 
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TESTE DEIN WISSEN
Fähigkeit, produktiv andere Wortarten (Fragpronomen, Objekte, Adverb) in das Vorfeld des Satzes zu schieben sowie Nebensätze zu bilden  
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TESTE DEIN WISSEN
Wann beginnt die frühe Sprachwahrnehmung des Verstehens einfacher Satzstrukturen?
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TESTE DEIN WISSEN
Mit 17 Monaten: verstehen einfacher Satzstrukturen
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TESTE DEIN WISSEN
Wann erwerben Kinder die Wortart der Verben?
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TESTE DEIN WISSEN
ab ca. 1;7
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TESTE DEIN WISSEN
Was wird beim Erwerb der V2 mit erworben? 
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TESTE DEIN WISSEN
U-Shaped
1. Verbbewegung zu SPO -> Flexibilisierung (TP 3 ÜB 2)
2. Flexibilisierung der Satzstruktur 
  -> Nebensätze (TP2 ÜB3)
  -> W Fragen (TP2 ÜB2)
  -> XPS (Vorfeld: z.B. Objekt oder Adverb)

—> Nadelöhr 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist kommunikative Kompetenz?
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TESTE DEIN WISSEN
Definition: Fähigkeit, Informationen in verschiedenen Situationen mit sprachlichen und nichtsprachlichen Ressourcen auszutauschen, unter Beachtung sozialer Konventionen von Kommunikation (Anpassung an Situation und Gesprächspartner)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Bereiche kommunikativen Handelns sind Ihnen bekannt und was versteht man darunter?
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TESTE DEIN WISSEN
Kommunikative Intentionen:
  • Kern der Kommunikation: Ausdrücken/Verstehen einer Intention/eines Anliegens, um Wirkung zu erzielen

Kommunikationsorganisation:
  • Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Kommunikationspartner unterliegt Prinzipien
  • Länge der Äußerungen und Länge der Sequenz können variieren
  • Es gibt manchmal mehrere Äußerungen für eine Intention
  • Fähigkeiten zur Organisation, Koordination und Aufrechterhalten einer Interaktion, z.B Sprecherwechsel (Turn taking), Ein und Weiterführung neuer Themen
  • Betrachtung auf Makroebene (Initiierung und Abschluss) und Mikroebene (simultanes Sprechen, Pausen)

Kommunikationskontext:
  • Pragmatische Hinweise müssen für Interpretation einbezogen werden
  • Sprachliche Umgebung [Gesprächszusammenhang]
  • Aktueller, physischer Kontext [beteiligte Personen, Zeitpunkt,
    Ort etc.]
  • Sozialer und kultureller Kontext
  • Gemeinsamer, geteilter Wissenshintergrund, der angenommen und vorausgesetzt wird (Präsupposition)

Kommunikative Ressourcen: 
  • Sprachliche und nicht-sprachliche Mittel, um kommunikative Intentionen auszudrücken/zu interpretieren
  • Strukturelle Form der Äußerung mit Fähigkeiten zur Sprachverarbeitung (phonologisch, syntaktisch, morphologisch, semantisch und lexikalisch und diskursive Kompetenzen
  • Nicht-sprachliche Mittel wie Gestik. Mimik, Blickrichtung und Körperhaltung

Kognitive Ressourcen:
  • Indirekter Einfluss auf kommunikatives Handeln
  • Fähigkeit, Inferenzen (logische Schlussfolgerungen); Auswahl und Integration von Informationen verschiedener Quellen —> Transport aller nötigen, aber nicht aller verfügbaren Informationen
  • Fähigkeit, Gedanken zu lesen (Andere Personen haben eigene Emotionen, Annahmen, Absichten und Überzeugungen)
  • Exekutive Funktionen, höhere kognitive Prozesse, z.B Aufmerksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Ebenen der Sprachentwicklung unterscheidet man typischer Weise und womit befassen sich die unterschiedlichen Bereiche?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Aussprache: Phonetik (Lautbildung/Artikulation) und Phonologie (Lautsystem) 
  • Wortschatz: Semantik (Analyse und Beschreibung der wörtlichen Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken und des Wortschatzes) und Lexikon (Wortschatz in seinem strukturellen Aufbau; Menge von Lexikoneinträgen)
  • Grammatik: Morphologie (Wortbildungsregeln) und Syntax (Regeln zur Bildung von Sätzen)

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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Rezeption und Expression im Rahmen der Sprachentwicklung/ Sprachverarbeitung?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Rezeption: Sprachaufnahme/-verarbeitung/-verständnis
  • Expression: Sprachrealisierung und -produktion
—> Rezeption geht Expression vorraus
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Bedeutungskonzept?
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TESTE DEIN WISSEN
Definition: geistiges/ mentales Abbild der Wirklichkeit zusammengesetzt aus verschiedenen vernetzten semantischen Merkmalen (wurden vorher aus der Wirklichkeit abstrahiert)
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TESTE DEIN WISSEN
Warum benötigen wir Bedeutungskonzepte?
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TESTE DEIN WISSEN
nötig, um unabhängig von Ort, Zeit und Kontext auf Welt mental „zugreifen“ zu können (nachdenken, lesen, reden)
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen/ Ordnen Sie den Verlauf im Erwerb von Wortkombinationen zur Verb-Endstellung
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TESTE DEIN WISSEN
1;6-1;9
  • 1. S+Y (Relationale Wörter)
  • 2. S+Verbpartikel/ vorläufer 

1:9-1;12/2;0
  • O+V -> Verbendstellung beginnt 

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  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen LP18 - Linguistik (LP08) Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Zählen Sie Erwerbsschritte zwischen Wortkombinationen und Nebensätze auf 
A:
  • Beginn der Wortkombinationen nach dem Wortschatzspurt und Aufbau einer kritischen Masse von Wörtern
  • zunächst Kombination von Subjekten und relationalen Wörtern und Verbpartikeln, bevor auch Verben mit Objekten kombiniert werden
  • Anstieg der mittleren Äußerungslänge mit 2;0 -> Kombination von Subjekten und Objekten 
  • 2;3 Kombination von Verben, Objekten und Subjekten -> noch Verbendstellung 
  • Beginn der Reanalyse in SVO-Form
  • Beginn der Flexibilisierung -> Topikalisierung von Adverbiale, Objekte, W Fragen
  • Letzter Schritt ist die Bildung von Nebensätzen (zunächst ungeleitet -> ohne Konjunktionen)
Q:
Differenzieren/ Beschreiben Sie den Unterschied zwischen flexibler Verbzweitstellung und starrer Verbzweitstellung 
A:
Fähigkeit, produktiv andere Wortarten (Fragpronomen, Objekte, Adverb) in das Vorfeld des Satzes zu schieben sowie Nebensätze zu bilden  
Q:
Wann beginnt die frühe Sprachwahrnehmung des Verstehens einfacher Satzstrukturen?
A:
Mit 17 Monaten: verstehen einfacher Satzstrukturen
Q:
Wann erwerben Kinder die Wortart der Verben?
A:
ab ca. 1;7
Q:
Was wird beim Erwerb der V2 mit erworben? 
A:
U-Shaped
1. Verbbewegung zu SPO -> Flexibilisierung (TP 3 ÜB 2)
2. Flexibilisierung der Satzstruktur 
  -> Nebensätze (TP2 ÜB3)
  -> W Fragen (TP2 ÜB2)
  -> XPS (Vorfeld: z.B. Objekt oder Adverb)

—> Nadelöhr 
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Q:
Was ist kommunikative Kompetenz?
A:
Definition: Fähigkeit, Informationen in verschiedenen Situationen mit sprachlichen und nichtsprachlichen Ressourcen auszutauschen, unter Beachtung sozialer Konventionen von Kommunikation (Anpassung an Situation und Gesprächspartner)
Q:
Welche Bereiche kommunikativen Handelns sind Ihnen bekannt und was versteht man darunter?
A:
Kommunikative Intentionen:
  • Kern der Kommunikation: Ausdrücken/Verstehen einer Intention/eines Anliegens, um Wirkung zu erzielen

Kommunikationsorganisation:
  • Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Kommunikationspartner unterliegt Prinzipien
  • Länge der Äußerungen und Länge der Sequenz können variieren
  • Es gibt manchmal mehrere Äußerungen für eine Intention
  • Fähigkeiten zur Organisation, Koordination und Aufrechterhalten einer Interaktion, z.B Sprecherwechsel (Turn taking), Ein und Weiterführung neuer Themen
  • Betrachtung auf Makroebene (Initiierung und Abschluss) und Mikroebene (simultanes Sprechen, Pausen)

Kommunikationskontext:
  • Pragmatische Hinweise müssen für Interpretation einbezogen werden
  • Sprachliche Umgebung [Gesprächszusammenhang]
  • Aktueller, physischer Kontext [beteiligte Personen, Zeitpunkt,
    Ort etc.]
  • Sozialer und kultureller Kontext
  • Gemeinsamer, geteilter Wissenshintergrund, der angenommen und vorausgesetzt wird (Präsupposition)

Kommunikative Ressourcen: 
  • Sprachliche und nicht-sprachliche Mittel, um kommunikative Intentionen auszudrücken/zu interpretieren
  • Strukturelle Form der Äußerung mit Fähigkeiten zur Sprachverarbeitung (phonologisch, syntaktisch, morphologisch, semantisch und lexikalisch und diskursive Kompetenzen
  • Nicht-sprachliche Mittel wie Gestik. Mimik, Blickrichtung und Körperhaltung

Kognitive Ressourcen:
  • Indirekter Einfluss auf kommunikatives Handeln
  • Fähigkeit, Inferenzen (logische Schlussfolgerungen); Auswahl und Integration von Informationen verschiedener Quellen —> Transport aller nötigen, aber nicht aller verfügbaren Informationen
  • Fähigkeit, Gedanken zu lesen (Andere Personen haben eigene Emotionen, Annahmen, Absichten und Überzeugungen)
  • Exekutive Funktionen, höhere kognitive Prozesse, z.B Aufmerksamkeit

Q:
Welche Ebenen der Sprachentwicklung unterscheidet man typischer Weise und womit befassen sich die unterschiedlichen Bereiche?
A:
  • Aussprache: Phonetik (Lautbildung/Artikulation) und Phonologie (Lautsystem) 
  • Wortschatz: Semantik (Analyse und Beschreibung der wörtlichen Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken und des Wortschatzes) und Lexikon (Wortschatz in seinem strukturellen Aufbau; Menge von Lexikoneinträgen)
  • Grammatik: Morphologie (Wortbildungsregeln) und Syntax (Regeln zur Bildung von Sätzen)

Q:
Was versteht man unter Rezeption und Expression im Rahmen der Sprachentwicklung/ Sprachverarbeitung?
A:
  • Rezeption: Sprachaufnahme/-verarbeitung/-verständnis
  • Expression: Sprachrealisierung und -produktion
—> Rezeption geht Expression vorraus
Q:
Was ist ein Bedeutungskonzept?
A:
Definition: geistiges/ mentales Abbild der Wirklichkeit zusammengesetzt aus verschiedenen vernetzten semantischen Merkmalen (wurden vorher aus der Wirklichkeit abstrahiert)
Q:
Warum benötigen wir Bedeutungskonzepte?
A:
nötig, um unabhängig von Ort, Zeit und Kontext auf Welt mental „zugreifen“ zu können (nachdenken, lesen, reden)
Q:
Nennen/ Ordnen Sie den Verlauf im Erwerb von Wortkombinationen zur Verb-Endstellung
A:
1;6-1;9
  • 1. S+Y (Relationale Wörter)
  • 2. S+Verbpartikel/ vorläufer 

1:9-1;12/2;0
  • O+V -> Verbendstellung beginnt 

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