LP16 - Neurologie Und Psychiatrie (LP14) at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für LP16 - Neurologie und Psychiatrie (LP14) an der Hochschule für Gesundheit

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen LP16 - Neurologie und Psychiatrie (LP14) Kurs an der Hochschule für Gesundheit zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wieso ist ein bio-psycho-soziales Verständnis von Gesundheit und Krankheit im Bereich der Rehabilitation besonders wichtig?

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TESTE DEIN WISSEN
  • nicht nur Personen sollen lernen, sich an ihre Umwelt anzupassen, sondern in ihre Umgebung und die Gesellschaft als Ganzes einzuwirken
  • Berücksichtigung psychischer und sozialer Dimensionen
  • Berücksichtigung von Multimorbidität und chronischen Erkrankungen
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TESTE DEIN WISSEN

Ist es Ihrer Einschätzung nach richtig, dass Rehabilitation vor Rente und Pflege(-leistungen) geht? Welche Pro und Contra sehen Sie?

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Pro:

  • ggf. geringe Belastung des Gesundheitssystems 
  • Rente manchmal nicht zielführend zur eigentlichen Gesundung 
  • Versuch, das Beste aus dem Patienten rauszuholen 

Contra:

  • Rehabilitation manchmal nicht zielführend
  • Bürokratie
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Welche drei Hauptvoraussetzungen müssen individuell gegeben sein, damit die Indikation zur Rehabilitation gegeben ist?

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TESTE DEIN WISSEN

Indikationsstellung / Medizinische Voraussetzungen: Klärung der Notwendigkeit und Zielstellung einer Reha-Maßnahme


  • Rehabilitationsbedürftigkeit: gesundheitlich bedingte drohende oder bereits manifeste Beeinträchtigung der Teilhabe, die über die kurative Versorgung hinaus den mehrdimensionalen und interdisziplinären Ansatz der medizinischen Rehabilitation erforderlich macht

  • Rehabilitationsfähigkeit: somatische und psychische Verfassung
    des Rehabilitanden (z.B. Motivation bzw. Motivierbarkeit und Belastbarkeit) für die Teilnahme an einer geeigneten Rehabilitatio
    n

    • Achtung: Rehabilitationsbedürftige müssen zu einem Zeitpunkt nicht in der Lage sein eine Rehabilitation durchführen zu können (Grunderkrankung ist zu ausgeprägt und muss vorerst behandelt werden bevor Maßnahme erfolgen kann)

  • Rehabilitationsprognose: medizinisch begründete Wahrscheinlichkeitsaussage für den Erfolg der Rehabilitation (Rehavorhersage)

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Was ist die gemeinsame interdisziplinäre Basis von Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie?

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  • Neuroanatomie: Struktureller Aufbau von ZNS und PNS
  • Neurophysiologie: Funktionsweise des Nervensystems
  • Gemeinsamkeiten der Disziplinen: beziehen sich (auch) auf Schädigungen des Nervensystems und dem sich daraus ergebendem Leistungswandel
  • zentral: Untersuchung und Behandlung der Auswirkungen von hirnorganischen Störungen auf das Verhalten und Erleben der Betroffenen
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Wann ist der bio-medizinische Ansatz angemessen, wann erfordert es eine bio-psycho-soziale Perspektive?

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Pro Bio-medizinischer Ansatz
  • pragmatisch und unerlässlich bei akuten Behandlungen
  • effizient und häufig niedrigste Behandlungskosten

Pro Bio-Psycho-sozialer Ansatz:
  • psychische und soziale Dimension wird berücksichtigt
  • oft nachhaltiger wirksam als nur biomedizinische Behandlung
  • Mehrfacherkrankungen („Multimorbidität“) und chronische Erkrankungen können in ihrer Komplexität verstanden werden
  • wann immer nötig, die ganzheitliche Perspektive einnehmen
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie "Hemisphärendominanz" am Beispiel der Repräsentation von Sprache und in Beziehung zur Händigkeit.

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  • bestimmte Funktionen sind etweder links- oder rechtshemisphärisch verankert  
  • Beispiel Sprache: ist bei den meisten Menschen in der linken Hirnhemisphäre verortet und korreliert mit der Händigkeit (diese Personen sind dann Rechtshänder)
  • Rechtshänder weise in 95% der Fälle eine sprachdominante linke Hemisphäre

 

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Wie entsteht ein Hydrocephalus und welche Symptomentrias zeugt sich dabei in der Regel?

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  • Pathophysiologie: Liquoraufstau aufgrund einer Behinderung der Liquorresorption oder des Abtransports des Liquors von den inneren Ventrikeln in die äußere Liquorräume (Subarachnoidalraum)
  • Symptomtrias: Intellektuelle Einbußen, Gangstörung & Inkontinenz

  • Symptome beim Kind: Größenzunahme des Schädels aufgrund des gesteigerten intrakraniellen Drucks
  • Symptome beim Erwachsenen: Hirndruckzeichen mit Kopfschmerzen, Erbrechen etc. (da Schädel nicht mehr durch Wachstum „plastisch")
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Welche Hirnhäute gibt es in der Reihenfolge vom Schädel ausgehend zum Gehirn?

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  • Harte Hirnhaut: Dura mater
  • Spinnenwebhaut (gehört zu der weichen Hirnhaut): Arachnoidea mater
  • Weiche Hirnhaut: Pia mater
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Meningismus und wofür ist er ein Zeichen?

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Meningismus = Nackensteifigkeit

--> Zeichen des Befalls der Hirnhäute

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Wo liegt die Substantia nigra?

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im Mesencephalon (Mittelhirn)
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Wie wird der Thalamus metaphorisch genannt und welche Rolle hat er in Bezug zur Aufmerksamkeit?

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TESTE DEIN WISSEN
Tor zum Bewusstsein (Tor zur Großhirnrinde)

Funktionen: führt eine Vorauswahl der Sinnesinformationen durch
  • vorletzte Station der Sinnesbahnen, deren Impulse (mit Ausnahme der olfaktorischen (Gerüche)) alle von hier aus zum Kortex gelangen, wo die entsprechenden Sinneswahrnehmungen bewusst werden
  • im Thalamus werden diese Impulse, auch wenn sie uns noch nicht bewusst sind, bereits verarbeitet
  • selektive Auslese der Sinnesinformation, um eine Reizüberflutung des Kortex zu vermeiden und die bewusste Wahrnehmung auf die im Augenblick wesentlichen Reize zu konzentrieren

Lokalisation: Zwischenhirn

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Welche Hauptziele verfolgt Rehabilitation?

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  • Einfluss von Bedingungen, die zu Einschränkungen führen, abschwächen

  • eingeschränkte und benachteiligte Personen befähigen, sich ihrer Umwelt anzupassen und in ihre unmittelbare Umgebung und in die Gesellschaft als Ganzes einzugreifen, um eine soziale Integration zu erreichen und zu erleichtern


Allgemeine Rehaziele:
  • drohende oder bereits manifesten Beeinträchtigungen der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft durch frühzeitige Einleitung der gebotenen Rehabilitationsmaßnahmen abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern
  • Befähigung, eine Erwerbstätigkeit oder bestimmte Aktivitäten des täglichen Lebens möglichst in der Art und in dem Ausmaß auszuüben, die für die betroffene Person als typisch erachtet werden können

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Beispielhafte Karteikarten für deinen LP16 - Neurologie und Psychiatrie (LP14) Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wieso ist ein bio-psycho-soziales Verständnis von Gesundheit und Krankheit im Bereich der Rehabilitation besonders wichtig?

A:
  • nicht nur Personen sollen lernen, sich an ihre Umwelt anzupassen, sondern in ihre Umgebung und die Gesellschaft als Ganzes einzuwirken
  • Berücksichtigung psychischer und sozialer Dimensionen
  • Berücksichtigung von Multimorbidität und chronischen Erkrankungen
Q:

Ist es Ihrer Einschätzung nach richtig, dass Rehabilitation vor Rente und Pflege(-leistungen) geht? Welche Pro und Contra sehen Sie?

A:

Pro:

  • ggf. geringe Belastung des Gesundheitssystems 
  • Rente manchmal nicht zielführend zur eigentlichen Gesundung 
  • Versuch, das Beste aus dem Patienten rauszuholen 

Contra:

  • Rehabilitation manchmal nicht zielführend
  • Bürokratie
Q:

Welche drei Hauptvoraussetzungen müssen individuell gegeben sein, damit die Indikation zur Rehabilitation gegeben ist?

A:

Indikationsstellung / Medizinische Voraussetzungen: Klärung der Notwendigkeit und Zielstellung einer Reha-Maßnahme


  • Rehabilitationsbedürftigkeit: gesundheitlich bedingte drohende oder bereits manifeste Beeinträchtigung der Teilhabe, die über die kurative Versorgung hinaus den mehrdimensionalen und interdisziplinären Ansatz der medizinischen Rehabilitation erforderlich macht

  • Rehabilitationsfähigkeit: somatische und psychische Verfassung
    des Rehabilitanden (z.B. Motivation bzw. Motivierbarkeit und Belastbarkeit) für die Teilnahme an einer geeigneten Rehabilitatio
    n

    • Achtung: Rehabilitationsbedürftige müssen zu einem Zeitpunkt nicht in der Lage sein eine Rehabilitation durchführen zu können (Grunderkrankung ist zu ausgeprägt und muss vorerst behandelt werden bevor Maßnahme erfolgen kann)

  • Rehabilitationsprognose: medizinisch begründete Wahrscheinlichkeitsaussage für den Erfolg der Rehabilitation (Rehavorhersage)

Q:

Was ist die gemeinsame interdisziplinäre Basis von Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie?

A:
  • Neuroanatomie: Struktureller Aufbau von ZNS und PNS
  • Neurophysiologie: Funktionsweise des Nervensystems
  • Gemeinsamkeiten der Disziplinen: beziehen sich (auch) auf Schädigungen des Nervensystems und dem sich daraus ergebendem Leistungswandel
  • zentral: Untersuchung und Behandlung der Auswirkungen von hirnorganischen Störungen auf das Verhalten und Erleben der Betroffenen
Q:

Wann ist der bio-medizinische Ansatz angemessen, wann erfordert es eine bio-psycho-soziale Perspektive?

A:
Pro Bio-medizinischer Ansatz
  • pragmatisch und unerlässlich bei akuten Behandlungen
  • effizient und häufig niedrigste Behandlungskosten

Pro Bio-Psycho-sozialer Ansatz:
  • psychische und soziale Dimension wird berücksichtigt
  • oft nachhaltiger wirksam als nur biomedizinische Behandlung
  • Mehrfacherkrankungen („Multimorbidität“) und chronische Erkrankungen können in ihrer Komplexität verstanden werden
  • wann immer nötig, die ganzheitliche Perspektive einnehmen
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Q:

Erklären Sie "Hemisphärendominanz" am Beispiel der Repräsentation von Sprache und in Beziehung zur Händigkeit.

A:
  • bestimmte Funktionen sind etweder links- oder rechtshemisphärisch verankert  
  • Beispiel Sprache: ist bei den meisten Menschen in der linken Hirnhemisphäre verortet und korreliert mit der Händigkeit (diese Personen sind dann Rechtshänder)
  • Rechtshänder weise in 95% der Fälle eine sprachdominante linke Hemisphäre

 

Q:

Wie entsteht ein Hydrocephalus und welche Symptomentrias zeugt sich dabei in der Regel?

A:
  • Pathophysiologie: Liquoraufstau aufgrund einer Behinderung der Liquorresorption oder des Abtransports des Liquors von den inneren Ventrikeln in die äußere Liquorräume (Subarachnoidalraum)
  • Symptomtrias: Intellektuelle Einbußen, Gangstörung & Inkontinenz

  • Symptome beim Kind: Größenzunahme des Schädels aufgrund des gesteigerten intrakraniellen Drucks
  • Symptome beim Erwachsenen: Hirndruckzeichen mit Kopfschmerzen, Erbrechen etc. (da Schädel nicht mehr durch Wachstum „plastisch")
Q:

Welche Hirnhäute gibt es in der Reihenfolge vom Schädel ausgehend zum Gehirn?

A:
  • Harte Hirnhaut: Dura mater
  • Spinnenwebhaut (gehört zu der weichen Hirnhaut): Arachnoidea mater
  • Weiche Hirnhaut: Pia mater
Q:

Was ist ein Meningismus und wofür ist er ein Zeichen?

A:

Meningismus = Nackensteifigkeit

--> Zeichen des Befalls der Hirnhäute

Q:

Wo liegt die Substantia nigra?

A:
im Mesencephalon (Mittelhirn)
Q:

Wie wird der Thalamus metaphorisch genannt und welche Rolle hat er in Bezug zur Aufmerksamkeit?

A:
Tor zum Bewusstsein (Tor zur Großhirnrinde)

Funktionen: führt eine Vorauswahl der Sinnesinformationen durch
  • vorletzte Station der Sinnesbahnen, deren Impulse (mit Ausnahme der olfaktorischen (Gerüche)) alle von hier aus zum Kortex gelangen, wo die entsprechenden Sinneswahrnehmungen bewusst werden
  • im Thalamus werden diese Impulse, auch wenn sie uns noch nicht bewusst sind, bereits verarbeitet
  • selektive Auslese der Sinnesinformation, um eine Reizüberflutung des Kortex zu vermeiden und die bewusste Wahrnehmung auf die im Augenblick wesentlichen Reize zu konzentrieren

Lokalisation: Zwischenhirn

Q:

Welche Hauptziele verfolgt Rehabilitation?

A:
  • Einfluss von Bedingungen, die zu Einschränkungen führen, abschwächen

  • eingeschränkte und benachteiligte Personen befähigen, sich ihrer Umwelt anzupassen und in ihre unmittelbare Umgebung und in die Gesellschaft als Ganzes einzugreifen, um eine soziale Integration zu erreichen und zu erleichtern


Allgemeine Rehaziele:
  • drohende oder bereits manifesten Beeinträchtigungen der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft durch frühzeitige Einleitung der gebotenen Rehabilitationsmaßnahmen abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern
  • Befähigung, eine Erwerbstätigkeit oder bestimmte Aktivitäten des täglichen Lebens möglichst in der Art und in dem Ausmaß auszuüben, die für die betroffene Person als typisch erachtet werden können

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