Entwicklungspsychologie at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Entwicklungspsychologie an der Hochschule für Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die allgemeinen Merkmale des Spiels und was ist der entwicklungspsychologische Sinn des Spiels?

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale

  • Selbstzweck: Handlung um ihrer Selbst Willen
  • Wechsel des Realitätsbezug: ,,eingebildete'' Situationen/ Handlungsrahmen
  • Wiederholung und Ritual: Handlungen haben einen festgelegten Ablauf

Entwicklungspsychologischer Sinn: 

  • Aufgaben der Lebensbewältigung zu einem Zeitpunkt erfahren, da andere Möglichkeiten noch nicht zur Verfügung stehen
  • Entwicklungsfördernde bzw. existenzsichernde/ -steigernde Wirkung
  • Austausch mit der Umwelt, Bewältigung spezifischer Probleme, Beziehungsthematiken
  • Basis für lernen und explorieren (spielerisches Lernen von Regeln und Erfahrungen)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Spielformen werden unterschieden und wann sollte ungefähr damit zu rechnen sein, dass ein Kind in der Lage ist, die jeweiligen Spielformen zu spielen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • 7-30 Monate: Sensumotorisch: Freude an Körperbewegung, im Verlauf Ausrichtung auf Manipulation von Gegenständen (Tanzen, Laufen)
  • Ab ca. 9 Monate: Informationsspiel/ Explorationsverhalten: Herausfinden, was mit Gegenständen gemacht werden
  • ab ca. 9 Monate: Konstruktionsspiel: Mit Gegenstand ,,Rohmaterial‘‘ formen (Sandkasten, bauen und umdeuten)
  • ab ca. 12 Monaten: Als ob-/Symbolspiel: Spielgegenstand und das auf ihn bezogene Handeln wird nach eigenem Wunsch umgedeutet 
  • ab ca. 4 Jahren: Rollenspiel: Zusammenspiel mehrerer Personen, koordiniertes gemeinsames Handeln
  • ca. ab Übergang zum Grundschulalter Regelspiel: Formen des Spiels, bei denen nach festgelegten Regeln agiert wird, wie Sportspiel (Verknüpfung, dass auch in realer Welt Regeln eingehalten werden müssen)


-> Verschiedene Spielformen brauchen unterschiedliche kognitive und körperliche Voraussetzungen (so herausfinden, ob Entwicklungsstand so ist wie er zu erwarten wäre)

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Was sind Entwicklungsprozesse?

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  • Reifung: Überwiegen genetisch programmierte Aufbauprozesse von Strukturen und Funktionen der Organe, des ZNS, der hormonalen Systeme
  • Sensible Periode: Perioden erhöhten Plastizität, in denen spezifische Erfahrungen maximale positive oder negative Wirkungen haben (Prägung: Sensibilität für bestimmten Input in einer bestimmten Entwicklungsphase: z.B. Fenster für Sprachentwicklung in der Kinder sehr intensiv und schnell Sprache lernen -> Kontext Mehrsprachigkeit)
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Reflektieren Sie - vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels - das Konzept der Entwicklungsaufgaben nach Havighurst

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  • Insbesondere Kulturelle Entwicklungsaufgaben unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel -> Kritische Bewertung, da nicht mehr Zeitgemäß

-> z.B. Heirat mir 23-30 Jahren 

  • Bestimmte Lebensphasen mit bestimmten Lebensaufgaben
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Beschreiben Sie an einem eigenen Beispiel, was Sozial-/ Regelspiele sind

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Spiele bei denen bestimmte Regeln gelten die befolgt werden müssen 

-> z.B. bei Gesellschaftsspielen

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Welche Rolle spielen Sozial-/ Regelspiele für kognitive Entwicklung?

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  • Internalisierung von Regeln
  • Gesellschaftsstabilisierende Funktion
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Wie entwickelt sich bis ca. zum Ende des ersten Lebensjahres die aktive Kommunikation?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Anfänge der Kategorisierung und Begriffsbildung
  • Erkennen des Prototypischen an Gegenständen, Gesichtern, Ereignissen 
  • wachsendes Vergnügen an Wechselspielen
  • 8-9 Monate: Kind und Erwachsener können die Aufmerksamkeit auf einen Gegestand richten und über ihn kommunzieren und Aktivitäten damit aufnehmen (Joint Attention)
  • ca. 9 Monate: Verstehen der Zeigegeste (nicht auf den Finger, sondern in die Richtung) -> Eintritt des symbolischen Verständnis und Umgang mit Zeichen und damit auch Eintritt in die Sprache
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Welche sind die wichtigsten motorischen Entwicklungen der ersten zwei Lebensjahre?

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Neugebornenzeit 

  • Augen- und Kopfbereich sind sehr schnell an äußere Reizbedingungen angepasst: gerichtete Folgebewegungen
  • Saugen: Früh durch Erfahrung und Lernen formbar (Saugen als konditionierte Reaktion)

4-12 Monaten

  • Freies Sitzen
  • Tiefensehen und zielsicheres Greifen (Auge-Hand Koordination); Innehalten im Greifakt als Hinweis auf verbesserte kortikale Gedächtnisleistungen -> ab da möchte Kind zunehmend explorieren (Eltern müssen Balance finden zwischen Kind erfahren lassen und Sicherheit geben)
  • ab ca. 8 Monaten: erste Formen der Fortbewegung

2. Lebensjahr

  • Entwicklungsmeilenstein: ab ca. 13. Monat (individuell variierend) erste frei Schritte
  • Toddler: Motorisch unbeholfenes, aber schon der Lokomotion fähiges Kind -> Dadurch psychischer Spannungsbogen zwischen Exploration und Suche nach Sicherheit
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Welche Fortschritte der kognitiven Entwicklung sind bis ca. Ende des ersten Lebensjahres zu erwarten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Längere Aufmerksamkeitsspanne (lauschen und zielgerichtetes schauen)
  • Wiedererkennen
  • Kategorisieren von gleich/ ungleich
  • Zunehmende Handlungsregulation: Planung von Handlungen über die kurze Zeitspanne, Aufschieben einer Reaktion, Hemmung unmittelbarer Reaktionstendezen, Wahl zwischen Reaktionsmöglichkeiten
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Beschreiben Sie an einem eigenen Beispiel, was ein Symbolspiel ist

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Ast wird als Gehstock umgedeutet

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Welche Bedeutung hat das Symbolspiel für die kognitive Entwicklung?

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durch das Symbolspiel entwickelt sich..

  • die Fähigkeit, sich gegen den Augenschein etwas vorzustellen und entsprechend zu handeln
  • Gedächtnis für Handlungsrahmen 
  • Kausalität 
  • Schlussfolgerungen ziehen
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Womit befasst sich die Entwicklungspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Befasst sich mit Veränderungen und Stabilitäten im Lebensverlauf
  • Entwicklung ist in der Regel geordnete Veränderungen
  • Entwicklung wird verstanden als Entfaltung hin zu einem Reifezustand
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklungspsychologie Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind die allgemeinen Merkmale des Spiels und was ist der entwicklungspsychologische Sinn des Spiels?

A:

Merkmale

  • Selbstzweck: Handlung um ihrer Selbst Willen
  • Wechsel des Realitätsbezug: ,,eingebildete'' Situationen/ Handlungsrahmen
  • Wiederholung und Ritual: Handlungen haben einen festgelegten Ablauf

Entwicklungspsychologischer Sinn: 

  • Aufgaben der Lebensbewältigung zu einem Zeitpunkt erfahren, da andere Möglichkeiten noch nicht zur Verfügung stehen
  • Entwicklungsfördernde bzw. existenzsichernde/ -steigernde Wirkung
  • Austausch mit der Umwelt, Bewältigung spezifischer Probleme, Beziehungsthematiken
  • Basis für lernen und explorieren (spielerisches Lernen von Regeln und Erfahrungen)
Q:

Welche Spielformen werden unterschieden und wann sollte ungefähr damit zu rechnen sein, dass ein Kind in der Lage ist, die jeweiligen Spielformen zu spielen?

A:
  • 7-30 Monate: Sensumotorisch: Freude an Körperbewegung, im Verlauf Ausrichtung auf Manipulation von Gegenständen (Tanzen, Laufen)
  • Ab ca. 9 Monate: Informationsspiel/ Explorationsverhalten: Herausfinden, was mit Gegenständen gemacht werden
  • ab ca. 9 Monate: Konstruktionsspiel: Mit Gegenstand ,,Rohmaterial‘‘ formen (Sandkasten, bauen und umdeuten)
  • ab ca. 12 Monaten: Als ob-/Symbolspiel: Spielgegenstand und das auf ihn bezogene Handeln wird nach eigenem Wunsch umgedeutet 
  • ab ca. 4 Jahren: Rollenspiel: Zusammenspiel mehrerer Personen, koordiniertes gemeinsames Handeln
  • ca. ab Übergang zum Grundschulalter Regelspiel: Formen des Spiels, bei denen nach festgelegten Regeln agiert wird, wie Sportspiel (Verknüpfung, dass auch in realer Welt Regeln eingehalten werden müssen)


-> Verschiedene Spielformen brauchen unterschiedliche kognitive und körperliche Voraussetzungen (so herausfinden, ob Entwicklungsstand so ist wie er zu erwarten wäre)

Q:

Was sind Entwicklungsprozesse?

A:
  • Reifung: Überwiegen genetisch programmierte Aufbauprozesse von Strukturen und Funktionen der Organe, des ZNS, der hormonalen Systeme
  • Sensible Periode: Perioden erhöhten Plastizität, in denen spezifische Erfahrungen maximale positive oder negative Wirkungen haben (Prägung: Sensibilität für bestimmten Input in einer bestimmten Entwicklungsphase: z.B. Fenster für Sprachentwicklung in der Kinder sehr intensiv und schnell Sprache lernen -> Kontext Mehrsprachigkeit)
Q:

Reflektieren Sie - vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels - das Konzept der Entwicklungsaufgaben nach Havighurst

A:
  • Insbesondere Kulturelle Entwicklungsaufgaben unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel -> Kritische Bewertung, da nicht mehr Zeitgemäß

-> z.B. Heirat mir 23-30 Jahren 

  • Bestimmte Lebensphasen mit bestimmten Lebensaufgaben
Q:

Beschreiben Sie an einem eigenen Beispiel, was Sozial-/ Regelspiele sind

A:

Spiele bei denen bestimmte Regeln gelten die befolgt werden müssen 

-> z.B. bei Gesellschaftsspielen

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Q:

Welche Rolle spielen Sozial-/ Regelspiele für kognitive Entwicklung?

A:
  • Internalisierung von Regeln
  • Gesellschaftsstabilisierende Funktion
Q:

Wie entwickelt sich bis ca. zum Ende des ersten Lebensjahres die aktive Kommunikation?

A:
  • Anfänge der Kategorisierung und Begriffsbildung
  • Erkennen des Prototypischen an Gegenständen, Gesichtern, Ereignissen 
  • wachsendes Vergnügen an Wechselspielen
  • 8-9 Monate: Kind und Erwachsener können die Aufmerksamkeit auf einen Gegestand richten und über ihn kommunzieren und Aktivitäten damit aufnehmen (Joint Attention)
  • ca. 9 Monate: Verstehen der Zeigegeste (nicht auf den Finger, sondern in die Richtung) -> Eintritt des symbolischen Verständnis und Umgang mit Zeichen und damit auch Eintritt in die Sprache
Q:

Welche sind die wichtigsten motorischen Entwicklungen der ersten zwei Lebensjahre?

A:

Neugebornenzeit 

  • Augen- und Kopfbereich sind sehr schnell an äußere Reizbedingungen angepasst: gerichtete Folgebewegungen
  • Saugen: Früh durch Erfahrung und Lernen formbar (Saugen als konditionierte Reaktion)

4-12 Monaten

  • Freies Sitzen
  • Tiefensehen und zielsicheres Greifen (Auge-Hand Koordination); Innehalten im Greifakt als Hinweis auf verbesserte kortikale Gedächtnisleistungen -> ab da möchte Kind zunehmend explorieren (Eltern müssen Balance finden zwischen Kind erfahren lassen und Sicherheit geben)
  • ab ca. 8 Monaten: erste Formen der Fortbewegung

2. Lebensjahr

  • Entwicklungsmeilenstein: ab ca. 13. Monat (individuell variierend) erste frei Schritte
  • Toddler: Motorisch unbeholfenes, aber schon der Lokomotion fähiges Kind -> Dadurch psychischer Spannungsbogen zwischen Exploration und Suche nach Sicherheit
Q:

Welche Fortschritte der kognitiven Entwicklung sind bis ca. Ende des ersten Lebensjahres zu erwarten?

A:
  • Längere Aufmerksamkeitsspanne (lauschen und zielgerichtetes schauen)
  • Wiedererkennen
  • Kategorisieren von gleich/ ungleich
  • Zunehmende Handlungsregulation: Planung von Handlungen über die kurze Zeitspanne, Aufschieben einer Reaktion, Hemmung unmittelbarer Reaktionstendezen, Wahl zwischen Reaktionsmöglichkeiten
Q:

Beschreiben Sie an einem eigenen Beispiel, was ein Symbolspiel ist

A:

Ast wird als Gehstock umgedeutet

Q:

Welche Bedeutung hat das Symbolspiel für die kognitive Entwicklung?

A:

durch das Symbolspiel entwickelt sich..

  • die Fähigkeit, sich gegen den Augenschein etwas vorzustellen und entsprechend zu handeln
  • Gedächtnis für Handlungsrahmen 
  • Kausalität 
  • Schlussfolgerungen ziehen
Q:

Womit befasst sich die Entwicklungspsychologie?

A:
  • Befasst sich mit Veränderungen und Stabilitäten im Lebensverlauf
  • Entwicklung ist in der Regel geordnete Veränderungen
  • Entwicklung wird verstanden als Entfaltung hin zu einem Reifezustand
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