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Lernmaterialien für Einführung Tourismus an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung Tourismus Kurs an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie würden Sie vorgehen, um zu beurteilen, ob die Stadt Tübingen ein Tourismusort ist?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Statistische Erfassung touristischer Aktivitäten durch Wohnortmethode, Transportmittelmethode, Grenzmethode oder Standortmethode
  • Touristische Kennziffern ermitteln: Tourismusintensität, Reiseintensität und Übernachtungsdichte
  • Ermittlung der Gästeankünfte/Übernachtungszahlen und Vergleich mit den letzten zehn Jahren – gab es einen Anstieg oder Rückgang?
  • Touristische Angebote in Tübingen prüfen
  • Wertschöpfung des Tourismus für Tübingen ermitteln (z.B. BIP oder Arbeitsplätze)
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Warum sind Attraktionspunkte für das Entstehen von Destinationen bedeutend? Gehen Sie auch auf den Begriff des Attraktionspunkts ein.

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Attraktionspunkt:
Orte, Infrastrukturen, Einrichtungen oder Events, die geographisch gut abgrenzbar sind und zum Zweck oder im Rahmen der Freizeitgestaltung von Menschen aktiv gemanaged werden. Sie weisen ein Schlüsselmerkmal auf, das einen Besuch attraktiv macht.

In der Regel entstehenden Destinationen vor dem Hintergrund der Existenz eines größeren Attraktionspunktes. Sobald die Destination anfängt zu wachsen, kommen weitere, sekundäre Attraktionspunkte hinzu, die das Angebot vor Ort diversifizieren und weitere Zielgruppen ansprechen.


Kristallisationspunkt der Freizeit und Tourismus-Nachfrage.

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Welche Nutzenebenen von touristischen Produkten kennen Sie? Welche Bezüge haben diese Ebenen zum Konzept der Erlebnisinszenierung?

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  • Kernleistung: Basisleistung, Leistungsübliches, Problemlösung => Zum Beispiel Wandern
  • Zusatzleistung I (Wahrnehmungsebene): Darbietung, Design, Gestaltung, kognitiv wahrnehmbar => Zum Beispiel Wegführung und Material
  • Zusatzleistung II (Vorstellungsebene): Erlebnis, vorstellbar, affektiv => Zum Beispiel Sebastian Blau Wanderweg mit Gedichten
  • Die Erlebnisinszenierung veredelt Tourismusprodukte und macht aus reinen Kernleistungen durch bewusstes Schaffen von Erlebnismöglichkeiten erinnerungswürdige Erfahrungen, die den Gast emotional ansprechen. 
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Was ist das AIDA-Modell und welche Rückschlüsse können daraus auf die Information zu Reisen gezogen werden?

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ATTENTION (Aufmerksamkeit): Es wird auf das Reiseziel aufmerksam gemacht, Attraktivität
=> Erste Anregung zur Reise

INTEREST (Information): Detaillierte, professionelle und wahrheitsgetreue Informationen
=> Bekräftigung der Reisabsicht

DECISION (Entscheidung): Konkrete Maßnahmen zur Buchung
=> Entscheidungsfindung

ACTION (Reiseantritt): Reisedurchführung, Reiseversprechen erfüllen, Austausch zwischen Gast und touristischen Leistungsträgern, Empfehlungsmarketing
=> Verreisen

Rückschlüsse:

Im Tourismus muss zunächst auf das Reiseziel aufmerksam gemacht werden. Dazu muss das Reiseziel leicht auffindbar sein und attraktiv präsentiert werden. Möglichkeiten dafür sind zum Beispiel Medienberichte oder Imagefilme im Internet.

Darauf müssen detaillierte Informationen von den touristischen Leitungsträgern zur Verfügung gestellt werden. Dies Auskünfte müssen ebenfalls gut auffindbar sein und den Gast umfassend und in guter Qualität informieren, damit er in seiner Reisabsicht bekräftigt wird.

Im Anschluss geht es die endgültige Entscheidungsfindung durch konkrete Maßnahmen zur Buchung. Die Buchbarkeit ist enorm wichtig, wenn es darum geht Gäste für eine touristische Leistung zu gewinnen. Dazu ist beispielsweise eine übersichtliche Website, auf der die Buchungen durchgeführt werden können vorteilhaft. Es bietet sich auch an mehrere Möglichkeiten für die Buchung anzubieten, wie zum Beispiel die Buchung per Telefon, Online-Reisebüro und die eigene Website.

Zuletzt geht es um den Reiseantritt, bei der die zuvor aufgeführten Versprechen der touristischen Leistungsträger zur Zufriedenheit der Gäste erfüllt werden müssen. In dieser Phase treten die Gäste in unmittelbaren Kontakt mit den touristischen Leistungsträgern.
Gegen Ende der Reise ist es wichtig Empfehlungsmarketing zu betreiben, damit beispielsweise durch positive Mundwerbung oder Bewertungsplattformen neue Gäste angeworben werden können. Diese Phase wird in manchen Ansätzen dann extrahiert als Nachreisephase betrachtet.

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Erläutern Sie die drei konstitutiven Merkmale von touristischen Reiseprodukten.

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Immaterialität:

Touristische Teilleistungen des touristischen Produktes umfassen materielle (z.B. Essen) und immaterielle Bestandteile (z.B. Übernachtung)

Auch jede Teilleistung greift in der Regel auf Sachgüter zurück

Sachgutanteil kann stark variieren

Uno‐Actu‐Prinzip: 

Leistungserstellung und Konsum erfolgen simultan

Direkter Kontakt von Anbieter und Nachfrager

Touristische Leistungen werden als Leistungsversprechen erworben

Kapazitätsplanung entscheidend

Leistungen schwer bewertbar

Integration des Kunden in den Leistungserstellungsprozess:

Aktive Mitwirkung erforderlich

Kunde als Verursacher von Qualitätsschwankungen: „Faktor Mensch“

Kundenzufriedenheit abhängig von Erwartungen des Gastes

Begangene Fehler bei Reisen können kaum rückgängig gemacht werden: Null-Fehler-Problematik

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Was ist der Value Action Gap? Wie lässt er sich überwinden?

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  • Handeln weicht von Wertvorstellung ab
  • Beispiel: Man findet Nachhaltigkeit sehr wichtig, fliegt aber trotzdem nach Australien in den Urlaub. So widerspricht man seinen eigenen Wertvorstellungen.
  • Überwindung des Value Action Gap:

Anreize zur Förderung nachhaltiger Konsumstile: Kostensenkung, Mehrwert

Beschränkung opportunistischer Konsumstile: Kostenerhöhung, Wertreduzierung 

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Warum verreisen die Menschen? Wie lassen sich unterschiedliche Reisemotive kategorisieren?

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  • Grundsätzliche, vereinfachte Überlegung: Push- und Pullmotive
    • Beispiel Pushmotiv: Urlaub als Flucht vor dem Alltag
    • Beispiel Pullmotiv: Kennenlernen einer neuen Kultur
  • Bedürfnispyramide nach Maslow: Reisen als Bedürfnisbefriedigung

Grundbedürfnisse: Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse

Höhere Bedürfnisse: Soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse, Entwicklungsbedürfnisse

  • Ableitung von bestimmten Urlaubertypologien (im ländlichen Raum):

Wasserorientierte Erholungssuchende
Naturbegeisterte Best Ager
Sportliche Performer etc.

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Warum kann man sagen, dass eine Reise ein Vertrauensgut ist? Ziehen Sie für ihre Begründung ein Beispiel heran.

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  • Erwerb von Leistungsversprechen bedeutet Unsicherheit für Kunden
  • Geringer Anteil an Erfahrungs- und Sucheigenschaften: Qualität kann im Voraus nicht getestet werden
  • Touristische Produkte nicht greifbar und damit nur schwer berechenbar. Keine objektiven Maßstäbe => Kunde muss Vertrauen aufbringen
  • Dienstleistungskette mit vielen beteiligten Akteuren, die aber oft als Ganzes verkauft wird
  • Kundenzufriedenheit abhängig von individuellen Erwartungen
  • Kunde kann für Qualitätsschwankungen sorgen: Unsicherheitsfaktor für Tourismusunternehmen
  • Bilaterales Vertrauensgut: Unsicherheit für Kunde und für Tourismusunternehmen
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Warum ist die Qualitätsbewertung bei touristischen Produkten besonders schwer? Verdeutlichen Sie diesen Umstand anhand eines Beispiels.

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Geringer Anteil an Erfahrungs- und Sucheigenschaften, das heißt:

  • Vor dem Konsum der Dienstleistung kann man die Qualität des Produktes nicht begutachten oder ausprobieren 
  • Nach dem Konsum der Dienstleistung kann man nur schlecht beurteilen, wie die Qualität im Vergleich zu anderen Angeboten war
  • Beispiel: Bei einer Safarireise nach Tansania kann man sich zwar vorher Rezensionen durchlesen, aber wie die Reise dann letztendlich für einen persönlich wird kann man im Vorhinein schlecht beurteilen. Insbesondere dann, wenn man selbst noch nie auf einer Safarireise war. Das individuelle Erlebnis hängt dann zum Beispiel von der persönlichen Stimmung, dem Tourguide oder dem Wetter ab. Auch im Nachhinein kann man schlecht beurteilen, ob die Reise eines anderen Anbieters vielleicht besser gewesen wäre. Dazu müsste man sie selbst antreten, um das beurteilen zu können.
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Wie stehen Sie zu dem Satz „Reiseveranstalter sind nur Händler, keine Produzenten“?

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Reiseveranstalter = Produzenten

- weil sie eigene Produkte erstellen z.B. Pauschalreise also Dienstleistungspaket

- kombinieren Leistungen Dritter zu eigenem Produkt -> Vertrieb unter eigenem Namen und eigener Verantwortung

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Warum macht es für Reisebüros Sinn miteinander zu kooperieren? (11 P.)

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  • Starker Markenname, corporate design
  • Fertiges Agenturkonzept
  • Sortiment
  • Höhere Provisionen
  • Marketingunterstützung
  • Einkaufsvorteile
  • Unterstützung im back‐office
  • Fertige EDV‐Lösungen
  • Schulungen
  • Rechtliche und, wenn auch eingeschränkt, wirtschaftliche Selbständigkeit bleibt erhalten
  • Gebietsschutz
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Was unterscheidet community-based von company-based destinations?

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Community-based destinations („Community“-Modell):


  • Von Gemeinde/Kommune bestimmt
  • Meist natürlich entstandene Destinationen auf Basis von kulturellen oder natürlichen Attraktionen
  • Viele gleichwertige Dienstleister
  • Großer politischer Einfluss
  • Unscharfe Verhandlungslösungen, verschiedene Qualitätsvorstellungen, unkoordiniertes Angebot


Beispiel: Lotharpfad, Bayerischer Wald


Company-based destinations („Corporate“-Modell):


  • Privatwirtschaftliche Unternehmen
  • Hierarchische Organisation
  • Genauere Marktpositionierung möglich, professionelleres Qualitätsmanagement, schnellere Umsetzung von Innovationen


Beispiel: Autostadt Wolfsburg, Europapark

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  • 18148 Karteikarten
  • 159 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung Tourismus Kurs an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie würden Sie vorgehen, um zu beurteilen, ob die Stadt Tübingen ein Tourismusort ist?

A:
  • Statistische Erfassung touristischer Aktivitäten durch Wohnortmethode, Transportmittelmethode, Grenzmethode oder Standortmethode
  • Touristische Kennziffern ermitteln: Tourismusintensität, Reiseintensität und Übernachtungsdichte
  • Ermittlung der Gästeankünfte/Übernachtungszahlen und Vergleich mit den letzten zehn Jahren – gab es einen Anstieg oder Rückgang?
  • Touristische Angebote in Tübingen prüfen
  • Wertschöpfung des Tourismus für Tübingen ermitteln (z.B. BIP oder Arbeitsplätze)
Q:

Warum sind Attraktionspunkte für das Entstehen von Destinationen bedeutend? Gehen Sie auch auf den Begriff des Attraktionspunkts ein.

A:

Attraktionspunkt:
Orte, Infrastrukturen, Einrichtungen oder Events, die geographisch gut abgrenzbar sind und zum Zweck oder im Rahmen der Freizeitgestaltung von Menschen aktiv gemanaged werden. Sie weisen ein Schlüsselmerkmal auf, das einen Besuch attraktiv macht.

In der Regel entstehenden Destinationen vor dem Hintergrund der Existenz eines größeren Attraktionspunktes. Sobald die Destination anfängt zu wachsen, kommen weitere, sekundäre Attraktionspunkte hinzu, die das Angebot vor Ort diversifizieren und weitere Zielgruppen ansprechen.


Kristallisationspunkt der Freizeit und Tourismus-Nachfrage.

Q:

Welche Nutzenebenen von touristischen Produkten kennen Sie? Welche Bezüge haben diese Ebenen zum Konzept der Erlebnisinszenierung?

A:
  • Kernleistung: Basisleistung, Leistungsübliches, Problemlösung => Zum Beispiel Wandern
  • Zusatzleistung I (Wahrnehmungsebene): Darbietung, Design, Gestaltung, kognitiv wahrnehmbar => Zum Beispiel Wegführung und Material
  • Zusatzleistung II (Vorstellungsebene): Erlebnis, vorstellbar, affektiv => Zum Beispiel Sebastian Blau Wanderweg mit Gedichten
  • Die Erlebnisinszenierung veredelt Tourismusprodukte und macht aus reinen Kernleistungen durch bewusstes Schaffen von Erlebnismöglichkeiten erinnerungswürdige Erfahrungen, die den Gast emotional ansprechen. 
Q:

Was ist das AIDA-Modell und welche Rückschlüsse können daraus auf die Information zu Reisen gezogen werden?

A:

ATTENTION (Aufmerksamkeit): Es wird auf das Reiseziel aufmerksam gemacht, Attraktivität
=> Erste Anregung zur Reise

INTEREST (Information): Detaillierte, professionelle und wahrheitsgetreue Informationen
=> Bekräftigung der Reisabsicht

DECISION (Entscheidung): Konkrete Maßnahmen zur Buchung
=> Entscheidungsfindung

ACTION (Reiseantritt): Reisedurchführung, Reiseversprechen erfüllen, Austausch zwischen Gast und touristischen Leistungsträgern, Empfehlungsmarketing
=> Verreisen

Rückschlüsse:

Im Tourismus muss zunächst auf das Reiseziel aufmerksam gemacht werden. Dazu muss das Reiseziel leicht auffindbar sein und attraktiv präsentiert werden. Möglichkeiten dafür sind zum Beispiel Medienberichte oder Imagefilme im Internet.

Darauf müssen detaillierte Informationen von den touristischen Leitungsträgern zur Verfügung gestellt werden. Dies Auskünfte müssen ebenfalls gut auffindbar sein und den Gast umfassend und in guter Qualität informieren, damit er in seiner Reisabsicht bekräftigt wird.

Im Anschluss geht es die endgültige Entscheidungsfindung durch konkrete Maßnahmen zur Buchung. Die Buchbarkeit ist enorm wichtig, wenn es darum geht Gäste für eine touristische Leistung zu gewinnen. Dazu ist beispielsweise eine übersichtliche Website, auf der die Buchungen durchgeführt werden können vorteilhaft. Es bietet sich auch an mehrere Möglichkeiten für die Buchung anzubieten, wie zum Beispiel die Buchung per Telefon, Online-Reisebüro und die eigene Website.

Zuletzt geht es um den Reiseantritt, bei der die zuvor aufgeführten Versprechen der touristischen Leistungsträger zur Zufriedenheit der Gäste erfüllt werden müssen. In dieser Phase treten die Gäste in unmittelbaren Kontakt mit den touristischen Leistungsträgern.
Gegen Ende der Reise ist es wichtig Empfehlungsmarketing zu betreiben, damit beispielsweise durch positive Mundwerbung oder Bewertungsplattformen neue Gäste angeworben werden können. Diese Phase wird in manchen Ansätzen dann extrahiert als Nachreisephase betrachtet.

Q:

Erläutern Sie die drei konstitutiven Merkmale von touristischen Reiseprodukten.

A:

Immaterialität:

Touristische Teilleistungen des touristischen Produktes umfassen materielle (z.B. Essen) und immaterielle Bestandteile (z.B. Übernachtung)

Auch jede Teilleistung greift in der Regel auf Sachgüter zurück

Sachgutanteil kann stark variieren

Uno‐Actu‐Prinzip: 

Leistungserstellung und Konsum erfolgen simultan

Direkter Kontakt von Anbieter und Nachfrager

Touristische Leistungen werden als Leistungsversprechen erworben

Kapazitätsplanung entscheidend

Leistungen schwer bewertbar

Integration des Kunden in den Leistungserstellungsprozess:

Aktive Mitwirkung erforderlich

Kunde als Verursacher von Qualitätsschwankungen: „Faktor Mensch“

Kundenzufriedenheit abhängig von Erwartungen des Gastes

Begangene Fehler bei Reisen können kaum rückgängig gemacht werden: Null-Fehler-Problematik

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Q:

Was ist der Value Action Gap? Wie lässt er sich überwinden?

A:
  • Handeln weicht von Wertvorstellung ab
  • Beispiel: Man findet Nachhaltigkeit sehr wichtig, fliegt aber trotzdem nach Australien in den Urlaub. So widerspricht man seinen eigenen Wertvorstellungen.
  • Überwindung des Value Action Gap:

Anreize zur Förderung nachhaltiger Konsumstile: Kostensenkung, Mehrwert

Beschränkung opportunistischer Konsumstile: Kostenerhöhung, Wertreduzierung 

Q:

Warum verreisen die Menschen? Wie lassen sich unterschiedliche Reisemotive kategorisieren?

A:
  • Grundsätzliche, vereinfachte Überlegung: Push- und Pullmotive
    • Beispiel Pushmotiv: Urlaub als Flucht vor dem Alltag
    • Beispiel Pullmotiv: Kennenlernen einer neuen Kultur
  • Bedürfnispyramide nach Maslow: Reisen als Bedürfnisbefriedigung

Grundbedürfnisse: Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse

Höhere Bedürfnisse: Soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse, Entwicklungsbedürfnisse

  • Ableitung von bestimmten Urlaubertypologien (im ländlichen Raum):

Wasserorientierte Erholungssuchende
Naturbegeisterte Best Ager
Sportliche Performer etc.

Q:

Warum kann man sagen, dass eine Reise ein Vertrauensgut ist? Ziehen Sie für ihre Begründung ein Beispiel heran.

A:
  • Erwerb von Leistungsversprechen bedeutet Unsicherheit für Kunden
  • Geringer Anteil an Erfahrungs- und Sucheigenschaften: Qualität kann im Voraus nicht getestet werden
  • Touristische Produkte nicht greifbar und damit nur schwer berechenbar. Keine objektiven Maßstäbe => Kunde muss Vertrauen aufbringen
  • Dienstleistungskette mit vielen beteiligten Akteuren, die aber oft als Ganzes verkauft wird
  • Kundenzufriedenheit abhängig von individuellen Erwartungen
  • Kunde kann für Qualitätsschwankungen sorgen: Unsicherheitsfaktor für Tourismusunternehmen
  • Bilaterales Vertrauensgut: Unsicherheit für Kunde und für Tourismusunternehmen
Q:

Warum ist die Qualitätsbewertung bei touristischen Produkten besonders schwer? Verdeutlichen Sie diesen Umstand anhand eines Beispiels.

A:

Geringer Anteil an Erfahrungs- und Sucheigenschaften, das heißt:

  • Vor dem Konsum der Dienstleistung kann man die Qualität des Produktes nicht begutachten oder ausprobieren 
  • Nach dem Konsum der Dienstleistung kann man nur schlecht beurteilen, wie die Qualität im Vergleich zu anderen Angeboten war
  • Beispiel: Bei einer Safarireise nach Tansania kann man sich zwar vorher Rezensionen durchlesen, aber wie die Reise dann letztendlich für einen persönlich wird kann man im Vorhinein schlecht beurteilen. Insbesondere dann, wenn man selbst noch nie auf einer Safarireise war. Das individuelle Erlebnis hängt dann zum Beispiel von der persönlichen Stimmung, dem Tourguide oder dem Wetter ab. Auch im Nachhinein kann man schlecht beurteilen, ob die Reise eines anderen Anbieters vielleicht besser gewesen wäre. Dazu müsste man sie selbst antreten, um das beurteilen zu können.
Q:

Wie stehen Sie zu dem Satz „Reiseveranstalter sind nur Händler, keine Produzenten“?

A:

Reiseveranstalter = Produzenten

- weil sie eigene Produkte erstellen z.B. Pauschalreise also Dienstleistungspaket

- kombinieren Leistungen Dritter zu eigenem Produkt -> Vertrieb unter eigenem Namen und eigener Verantwortung

Q:

Warum macht es für Reisebüros Sinn miteinander zu kooperieren? (11 P.)

A:
  • Starker Markenname, corporate design
  • Fertiges Agenturkonzept
  • Sortiment
  • Höhere Provisionen
  • Marketingunterstützung
  • Einkaufsvorteile
  • Unterstützung im back‐office
  • Fertige EDV‐Lösungen
  • Schulungen
  • Rechtliche und, wenn auch eingeschränkt, wirtschaftliche Selbständigkeit bleibt erhalten
  • Gebietsschutz
Q:

Was unterscheidet community-based von company-based destinations?

A:

Community-based destinations („Community“-Modell):


  • Von Gemeinde/Kommune bestimmt
  • Meist natürlich entstandene Destinationen auf Basis von kulturellen oder natürlichen Attraktionen
  • Viele gleichwertige Dienstleister
  • Großer politischer Einfluss
  • Unscharfe Verhandlungslösungen, verschiedene Qualitätsvorstellungen, unkoordiniertes Angebot


Beispiel: Lotharpfad, Bayerischer Wald


Company-based destinations („Corporate“-Modell):


  • Privatwirtschaftliche Unternehmen
  • Hierarchische Organisation
  • Genauere Marktpositionierung möglich, professionelleres Qualitätsmanagement, schnellere Umsetzung von Innovationen


Beispiel: Autostadt Wolfsburg, Europapark

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