PHN Alber at Hochschule Für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für PHN Alber an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen PHN Alber Kurs an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Proteine- Bedeutung:

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TESTE DEIN WISSEN
  • Proteine sind essentieller Bestandteil der menschlichen Ernährung
  • Aufnahme von essenziellen Aminosäuren
  • Bedeutung für den Baustoffwechsel des Körpers
  • Aufbau und Erneuerung körpereigener Proteine
  • Beteiligt an den wichtigsten funktionellen und strukturellen Komponenten aller Körperzellen
  • Mengenmäßig stellen Proteine den größten Anteil aller organischen Verbindungen (ca.10kg/70kg Körpermasse beim Mann)
  • Bei Bedarf auch Energiebereitstellung pro g Protein mit 4 kcal (17kJ) > kein günstiger Lieferant, weil Proteinabbauprodukte (N- Verbindungen) unter hohem Energieaufwand ausgeschieden werden müssen
  • Wenn man viele Proteine zu sich nimmt, muss man viel trinken, damit die Nieren entlastet werden
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TESTE DEIN WISSEN

Limitierende AS:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Minimum Gesetz von Liebig
  • Diese AS bestimmt den Wert des Nahrungsproteins
  • Anders gesagt: Das ist die AS, die am wenigsten im Protein vorkommt, diese AS bestimmt den Wert eines Nahrungsproteins, da immer nur so viel Körperprotein aus Nahrungsproteinen synthetisiert werden, wie es die Konzentration der defizitärsten AS zulässt
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TESTE DEIN WISSEN

Unterteilung der Lipoproteine:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Chylomikronen: sehr triglyceridreich, werden im Darm gebildet und transportieren Nahrungsfette
  • VLDL (Very low Density Lipoproteine): haben geringe Dichte, werden in Leber transportiert
  • IDL (Intermediate Density Lipoproteine): intermediäre Dichte, im Blut aus VLDL gebildet
  • LDL (Low Density Lipoproteins): niedrige Dichte, haben den höchsten Cholesteringehalt, entstehen in der Leber aus IDL
  • HDL (High Density Lipoproteins): werden in Leber, Darm und bei Austauschvorgängen mit anderen Lipoproteinen gebildet

 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung der Fettsäuren:


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TESTE DEIN WISSEN

Nach der Kettenlänge:

  • Kurzkettige (bis 4 C-Atome)
  • Mittelkettige (6-10 C-Atome; MCT)
  • Langkettige (> 10 C-Atome; LCT)

 

Nach dem Sättigungsgrad:

  • Gesättigte (SFA), Kokosöl (mit Palmöl Ausnahme unter den pflanzlichen Ölen, die hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthält)
  • Einfach ungesättigte (MUFA), z.B. Olivenöl
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA), z.B. Hanföl
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TESTE DEIN WISSEN

Was gehört zum Fettstoffwechsel:


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TESTE DEIN WISSEN

Lipogenese (Energiespeicherung)

  • Aufbau von Triglyceriden aus freien FS und Glycerin
  • Lipolyse (Energiebereitstellung)
  • Spaltung des Neutralfetts aus dem Fettgewebe und Abgabe von Glycerin und freien FS ins Blut
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TESTE DEIN WISSEN

Biowertigkeit- Beispiel:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Gibt an, wie viel Körpereiweiß (in g) aus 100g Nahrungseiweiß aufgebaut werden kann
  • Beispiel: Hühnerei wird als Bezugswert mit 100 festgelegt: Mit 100g Eiprotein können nahezu 100g Körpereiweiß aufgebaut werden
  • Bespiel Milch: hat eine BW von 88; mit 100g Milcheiweiß können 88g Körpereiweiß aufgebaut werden
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TESTE DEIN WISSEN

Der Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr:


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TESTE DEIN WISSEN
  • In den ersten 4 Monaten ausschließlich Muttermilch/ Fertigmilch 
  • Ab dem 5. Monat Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
  • Die gestrichelte Linie ist etwas fließend, zwischen dem 11. Und 12. Monat, manchmal auch früher, steigen die Kinder auf warme Nahrung um
  • Am Ende der Säuglingszeit kommt dann die Brotmahlzeit, zwei Zwischenmahlzeiten etc. dazu
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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Denaturierung:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Struktur (Sekundär- und Tertiärstruktur und damit auch die Quartiärstruktur) der Proteine ändert sich durch:
  • Chemische Einflüsse (z.B. Säuren, Salze oder organische Lösungsmittel)
  • Physikalische Einflüsse (hohe oder tiefe Temperaturen oder auch Druck)
  • Reihenfolge der AS (Primärstruktur) ändert sich nicht
  • Beispiel: Hühnereiklar wird beim Kochen fest
  • Verdauung der Proteine beginnt im Gegensatz zu den KH (Verdauung beginnt bereits mit dem Speichel) erst im Magen (mit dem Magensaft)
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TESTE DEIN WISSEN

Funktion Lipide:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Energielieferant
  • Energiedepot (12-14% der Körpermasse)
  • Energiespeicherung und ATP- Bildung (Energie für Zellstoffwechsel)
  • Wärmeproduktion und Wärmeisolierung
  • Stütz- und Polsterfunktion
  • Bestandteil der Gehirnsubstanz,  (Funktionstüchtigkeit ZNS)
  • Transport der Lipoproteine zum Bestimmungsort
  • Lieferant essenzieller Fettsäuren
  • Vitaminträger fettlöslicher Vitamine (EDEKA- Vitamine)
  • Vorstufen anderer Verbindungen, z.B. Cholesterin als Ausgangssubstanz für Synthese von Gallensäuren, Vitamin D3 und Steroidhormonen
  • Schmackhaftigkeit (Bindung von Aromen)
  • Sättigung (lange Verweildauer im Magen > Motilität sinkt)
  • Träger von unerwünschten lipophilen Substanzen, z.B. toxische Organochlorverbindungen
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TESTE DEIN WISSEN

Problem der Transfettsäuren (z.B. Elaidinsäure):

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TESTE DEIN WISSEN
  • Reichern sich im Körperfett an und behindern die Nutzung anderer ungesättigter Fettsäuren, indem sie entsprechende Enzyme blockieren
  • Erhöhen den Cholesterinspiegel und senken die Insulinempfindlichkeit
  • Hoher trans-Fettsäurenverkehr geht mit erhöhten Infarktraten und Entwicklungsstörungen bei Kindern einher
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TESTE DEIN WISSEN

Empfehlungen für die Proteinzufuhr:


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TESTE DEIN WISSEN
  • DGE- Empfehlung: 0,8g Protein/ kg Körpergewicht für Erwachsene (D-A-CH- Referenzwert)
  • Ab 65 Jahre 1,0g Protein/ kg Körpergewicht 
  • Hohe biologische Wertigkeit durch Kombination verschiedener Eiweißquellen bzw. Abwechslung in der Ernährung
  • Von eiweißreichen Lebensmitteln kleine Portionsgrößen wählen
  • Fettarme eiweißreiche Lebensmittel bevorzugen (z.B. Korbkäse)
  • Achtung bei tierischem Eiweiß: hohe BW, aber unerwünschte Begleitstoffe wie Cholesterin, Purine und gesättigte Fette enthalten
  • Pflanzliche Eiweißquellen, besonders Hülsenfrüchte regelmäßig verzehren
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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung der AS:


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TESTE DEIN WISSEN
  • Es gibt entbehrliche (nicht- essenzielle), unentbehrliche (essentielle) und semiessentielle AS
  • Entbehrlich: z.B. Cystein und Asparagin/ Asparaginsäure
  • Semi- essenziell: Glutamin/ Glutaminsäure, Arginin
  • Essenziell: z.B. Phenyalanin, Tryptophan
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Q:

Proteine- Bedeutung:

A:
  • Proteine sind essentieller Bestandteil der menschlichen Ernährung
  • Aufnahme von essenziellen Aminosäuren
  • Bedeutung für den Baustoffwechsel des Körpers
  • Aufbau und Erneuerung körpereigener Proteine
  • Beteiligt an den wichtigsten funktionellen und strukturellen Komponenten aller Körperzellen
  • Mengenmäßig stellen Proteine den größten Anteil aller organischen Verbindungen (ca.10kg/70kg Körpermasse beim Mann)
  • Bei Bedarf auch Energiebereitstellung pro g Protein mit 4 kcal (17kJ) > kein günstiger Lieferant, weil Proteinabbauprodukte (N- Verbindungen) unter hohem Energieaufwand ausgeschieden werden müssen
  • Wenn man viele Proteine zu sich nimmt, muss man viel trinken, damit die Nieren entlastet werden
Q:

Limitierende AS:


A:
  • Minimum Gesetz von Liebig
  • Diese AS bestimmt den Wert des Nahrungsproteins
  • Anders gesagt: Das ist die AS, die am wenigsten im Protein vorkommt, diese AS bestimmt den Wert eines Nahrungsproteins, da immer nur so viel Körperprotein aus Nahrungsproteinen synthetisiert werden, wie es die Konzentration der defizitärsten AS zulässt
Q:

Unterteilung der Lipoproteine:


A:
  • Chylomikronen: sehr triglyceridreich, werden im Darm gebildet und transportieren Nahrungsfette
  • VLDL (Very low Density Lipoproteine): haben geringe Dichte, werden in Leber transportiert
  • IDL (Intermediate Density Lipoproteine): intermediäre Dichte, im Blut aus VLDL gebildet
  • LDL (Low Density Lipoproteins): niedrige Dichte, haben den höchsten Cholesteringehalt, entstehen in der Leber aus IDL
  • HDL (High Density Lipoproteins): werden in Leber, Darm und bei Austauschvorgängen mit anderen Lipoproteinen gebildet

 

Q:

Unterscheidung der Fettsäuren:


A:

Nach der Kettenlänge:

  • Kurzkettige (bis 4 C-Atome)
  • Mittelkettige (6-10 C-Atome; MCT)
  • Langkettige (> 10 C-Atome; LCT)

 

Nach dem Sättigungsgrad:

  • Gesättigte (SFA), Kokosöl (mit Palmöl Ausnahme unter den pflanzlichen Ölen, die hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthält)
  • Einfach ungesättigte (MUFA), z.B. Olivenöl
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA), z.B. Hanföl
Q:

Was gehört zum Fettstoffwechsel:


A:

Lipogenese (Energiespeicherung)

  • Aufbau von Triglyceriden aus freien FS und Glycerin
  • Lipolyse (Energiebereitstellung)
  • Spaltung des Neutralfetts aus dem Fettgewebe und Abgabe von Glycerin und freien FS ins Blut
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Q:

Biowertigkeit- Beispiel:


A:
  • Gibt an, wie viel Körpereiweiß (in g) aus 100g Nahrungseiweiß aufgebaut werden kann
  • Beispiel: Hühnerei wird als Bezugswert mit 100 festgelegt: Mit 100g Eiprotein können nahezu 100g Körpereiweiß aufgebaut werden
  • Bespiel Milch: hat eine BW von 88; mit 100g Milcheiweiß können 88g Körpereiweiß aufgebaut werden
Q:

Der Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr:


A:
  • In den ersten 4 Monaten ausschließlich Muttermilch/ Fertigmilch 
  • Ab dem 5. Monat Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
  • Die gestrichelte Linie ist etwas fließend, zwischen dem 11. Und 12. Monat, manchmal auch früher, steigen die Kinder auf warme Nahrung um
  • Am Ende der Säuglingszeit kommt dann die Brotmahlzeit, zwei Zwischenmahlzeiten etc. dazu
Q:

Was bedeutet Denaturierung:


A:
  • Struktur (Sekundär- und Tertiärstruktur und damit auch die Quartiärstruktur) der Proteine ändert sich durch:
  • Chemische Einflüsse (z.B. Säuren, Salze oder organische Lösungsmittel)
  • Physikalische Einflüsse (hohe oder tiefe Temperaturen oder auch Druck)
  • Reihenfolge der AS (Primärstruktur) ändert sich nicht
  • Beispiel: Hühnereiklar wird beim Kochen fest
  • Verdauung der Proteine beginnt im Gegensatz zu den KH (Verdauung beginnt bereits mit dem Speichel) erst im Magen (mit dem Magensaft)
Q:

Funktion Lipide:


A:
  • Energielieferant
  • Energiedepot (12-14% der Körpermasse)
  • Energiespeicherung und ATP- Bildung (Energie für Zellstoffwechsel)
  • Wärmeproduktion und Wärmeisolierung
  • Stütz- und Polsterfunktion
  • Bestandteil der Gehirnsubstanz,  (Funktionstüchtigkeit ZNS)
  • Transport der Lipoproteine zum Bestimmungsort
  • Lieferant essenzieller Fettsäuren
  • Vitaminträger fettlöslicher Vitamine (EDEKA- Vitamine)
  • Vorstufen anderer Verbindungen, z.B. Cholesterin als Ausgangssubstanz für Synthese von Gallensäuren, Vitamin D3 und Steroidhormonen
  • Schmackhaftigkeit (Bindung von Aromen)
  • Sättigung (lange Verweildauer im Magen > Motilität sinkt)
  • Träger von unerwünschten lipophilen Substanzen, z.B. toxische Organochlorverbindungen
Q:

Problem der Transfettsäuren (z.B. Elaidinsäure):

A:
  • Reichern sich im Körperfett an und behindern die Nutzung anderer ungesättigter Fettsäuren, indem sie entsprechende Enzyme blockieren
  • Erhöhen den Cholesterinspiegel und senken die Insulinempfindlichkeit
  • Hoher trans-Fettsäurenverkehr geht mit erhöhten Infarktraten und Entwicklungsstörungen bei Kindern einher
Q:

Empfehlungen für die Proteinzufuhr:


A:
  • DGE- Empfehlung: 0,8g Protein/ kg Körpergewicht für Erwachsene (D-A-CH- Referenzwert)
  • Ab 65 Jahre 1,0g Protein/ kg Körpergewicht 
  • Hohe biologische Wertigkeit durch Kombination verschiedener Eiweißquellen bzw. Abwechslung in der Ernährung
  • Von eiweißreichen Lebensmitteln kleine Portionsgrößen wählen
  • Fettarme eiweißreiche Lebensmittel bevorzugen (z.B. Korbkäse)
  • Achtung bei tierischem Eiweiß: hohe BW, aber unerwünschte Begleitstoffe wie Cholesterin, Purine und gesättigte Fette enthalten
  • Pflanzliche Eiweißquellen, besonders Hülsenfrüchte regelmäßig verzehren
Q:

Einteilung der AS:


A:
  • Es gibt entbehrliche (nicht- essenzielle), unentbehrliche (essentielle) und semiessentielle AS
  • Entbehrlich: z.B. Cystein und Asparagin/ Asparaginsäure
  • Semi- essenziell: Glutamin/ Glutaminsäure, Arginin
  • Essenziell: z.B. Phenyalanin, Tryptophan
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