Testtheorie at Hochschule Fresenius

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Was kann Diagnostik und was kann sie nicht?


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Definition 

„Psychologische Diagnostik“


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Bitte definieren Sie „Psychologische Diagnostik“ und skizzieren Sie deren Anwendung in zwei Bereichen

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Nennen Sie drei unterschiedliche Ansätze, zu denen diagnostische Tests eingesetzt werden 


 

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Ich möchte einen Test anwenden – muss ich wirklich wissen wie dieser entwickelt wurde?


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Definieren Sie die Klassische Testtheorie
und grenzen diese von der
probabilistischen Testtheorie ab

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Axiome der Klassische Testtheorie

Exemplary flashcards for Testtheorie at the Hochschule Fresenius on StudySmarter:

Wie kann ich den Einfluss des unsystematischenFehlers in einem Test kontrollieren?

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Gütekriterien

Objektivität

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Güterkriterien 

Relisbilität

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Güterkriterien 

Validität

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Zusammenfassung Gütekriterien und Beziehung 

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Exemplary flashcards for Testtheorie at the Hochschule Fresenius on StudySmarter:

Testtheorie

Was kann Diagnostik und was kann sie nicht?


1. Auf Details kann nicht eingegangen werden, nur auf Besonderheiten und Auffälligkeiten


2.Teststatistische Kennwerte, Stichprobenbeschreibung und Qualitätsmerkmale werden ausführlich in den Manuelen behandelt


3.Für Praktiker stehen die Kennwerte bei der alltäglichen Anwendung nicht im Mittelpunkt 


4. Ziel der Verfahren ist auch Quantifizierung von Symptomen 


5. Die neuen Tests müssen sich erst noch in der Praxis bewähren

Testtheorie

Definition 

„Psychologische Diagnostik“


…Regelgeleitete* Sammlung und Verarbeitung gezielt erhobener Informationen, die für Verständnis menschlichen Erlebens und Verhaltens bedeutsam sind.


 Im klinischen Kontext: menschliches Erleben und Verhalten der Störungszustände/Verhalten

Testtheorie

Bitte definieren Sie „Psychologische Diagnostik“ und skizzieren Sie deren Anwendung in zwei Bereichen

Dient zur systematischen Gewinnung von Informationen, um eine Entscheidung zu optimieren, d.h. die beste Entscheidung treffen, anhand von Methoden der psychologischen Wissenschaft, z.B. : Fragebogen, Leistungstests, Systematische Gesprächsführung ect. 

 

Findet ihre Anwendung z.B. in der Klinischen Psychologie, z.B. zur Klassifikation von Störung oder Diagnostik von Ressourcen und Risikofaktoren. 

 

Aber auch in der Arbeits- und Organisationspsychologie, z.B. zur Entscheidung über Berufsbezogenen Eignungsdiagnostik, z.B. Assesment Center.

Testtheorie

Nennen Sie drei unterschiedliche Ansätze, zu denen diagnostische Tests eingesetzt werden 


 

Beschreiben und Klassifizieren:

Beschreibung von Merkmalen und Merkmalsunterschieden

Gruppen, Personen, Organisationen, Kulturen, Situationen ect.

Integration erfasster Merkmale in eine diagnostische Fragestellung

 

 

Erklären:

- Aufdeckung der Ursachen von Verhaltens- und Erlebensweisen 

- Identifikation von Bedingungen, die Fehlverhalten auslösen und aufrechterhalten 

 

Prognose: 

- Interindividuell: 

Vorhersage von Verhaltensweisen auf der Basis (inter)individueller Unterschiede (z.B. Unterschiede im Berufserfolg durch Unterschiede in persönlichen Leistungsmerkmalen) 

 

>Auswahl aus mehreren, Personen unterscheiden sich untereinander. 


Intraindividuell:

Vorhersage der Weiterentwicklung einer Person unter verschiedenen Bedingungen (symptomorientiert)

Testtheorie

Ich möchte einen Test anwenden – muss ich wirklich wissen wie dieser entwickelt wurde?


Persönlicher Anspruch:
- Die Kenntnis zur Konstruktion und der Güte eines Verfahrens ermöglicht letztlich die Abschätzung der Güte und des Nutzens für die praktische Arbeit.

- Nur bei einem guten Test kann ich mir (relativ!) sicher sein, dass ich damit gewünschte Informationen genau erfasse!


> Ergo: Ich muss eine Einschätzung darüber treffen können, ob ein Test (für meine Zwecke) gut geeignet ist


- Berufsspezifischer Anspruch

Testtheorie

Definieren Sie die Klassische Testtheorie
und grenzen diese von der
probabilistischen Testtheorie ab

• Etwa 95% aller psychologischen Tests basieren auf der Klassischen Testtheorie (KT).


• Klassisch = erste Theorie, die zur Konstruktion diagnostischer Verfahren herangezogen wurde.


• Verwertbare Aussage über die Zusammensetzung eines Testwerts, der sich praktisch nachvollziehen lässt.


Grundlage:
• Basis der KT ist die Variation gleichartiger
Testwerte bei einer Person/ einer Population.


• Grund: Äußere, unsystematische Einflüsse auf die „wahre“ Leistungsfähigkeit einer Person/ einer Population.


• „Messfehlertheorie“ – KT berücksichtigt nicht das Zustandekommen der Testleistung sondern nur welche Komponenten

Testtheorie

Axiome der Klassische Testtheorie

Existenzaxiom:

• Der „wahre Wert“  existiert als Erwartungswert der Messungen eines Probanden  in einem Testitem 


• Dieser Erwartungswert ist der Mittelwert, der sich aus (unendlich oft durchgeführten) Testungen ergeben würde.


• Wichtig: Streng genommen gibt es keinen „wahren Wert“, da trotz unendlich vieler Messungen letztlich kein genauer ganzzahliger Wert resultieren kann (z.B. IQ-Test).


Verknüpfungsaxiom:

• Jede Messung über einen Probanden mit dem Testitem setzt sich aus einem wahren Wert und einem zufälligen Fehlerwert zusammen.


• Als Messfehler lassen sich alle unsystematischen Störeinflüsse
bezeichnen (Müdigkeit, schlechte Laune, Krankheit…), die das Ergebnis mit beeinflussen


• Wichtig: Da der Mittelwert über unendlich viele Messungen als „wahrer Wert“ festgelegt ist, hat der mittlere Messfehler über alle Messungen (als logische Konsequenz) den Wert Null


Unabhängigkeitsaxiom

• Als letztes Axiom gilt die Annahme, dass der wahre Wert einer Person nicht mit dem Messfehler  korreliert sein kann (davon
unabhängig ist).


• Am Beispiel der HSCL-25: Wird diese von Personen mit niedrigem oder
hohem IQ ausgefüllt, dann müssen die Fehleranteile gleich groß sein/
dürfen nicht vom IQ abhängig sein.



Testtheorie

Wie kann ich den Einfluss des unsystematischenFehlers in einem Test kontrollieren?

- (unendlich oft ) den Test wiederholen lassen
nicht besonders praxisfreundlich.


-ich könnte mehrere Items erheben, die das
Gleiche messen!

Testtheorie

Gütekriterien

Objektivität

Objektivität: Testergebnis ist unabhängig vom Testanwender


• Durchführungsobjektivität: 

steigt durch standardisierte Instruktion, gleiches Setting


• Auswertungsobjektivität: 

steigt durch festes Antwortformat, Code-Schema für freie Reaktionen


• Interpretationsobjektivität: steigt durch feste
Vergleichsnormen oder andere präzise Vorgaben zur Interpretation der Ergebnisse 


• Empirisch prüfbar: Korrelation der Ergebnisse
derselben Probanden über unterschiedliche Test- Anwender



Testtheorie

Güterkriterien 

Relisbilität

• Retest-Reliabilität: gleicher Test wird gleichen Probanden wiederholt vorgelegt, rel=Korrelation Zeitpunkt1-Zeitpunkt2


• Paralleltest-Reliabilität: sehr ähnliche Varianten A und B des selben Tests werden selben Probanden (meist mit zeitlichem
Abstand) vorgelegt, rel = Korrelation Version A- Version B


• Halbierungsreliabilität: Probanden bearbeiten Test nur einmal, Test wird nachträglich „halbiert“, rel = Korrelation der Testhälften miteinander => Spearman-Brown-Formel zur
Korrektur der Unterschätzung der Reliabilität


• Interne Konsistenz: Maß Cronbach‘s α, Reliabilität als durchschnittliche Korrelation zwischen allen Items (Homogenität: inwieweit wird dasselbe Konstrukt gemessen)


• Richtwerte: Reliabilität >.80, Cronbach‘s α >.70

Testtheorie

Güterkriterien 

Validität

Gültigkeit: Test misst inhaltlich das, was er messen soll bzw. zu messen vorgibt


• z. B. IQ und nicht Testangst, Hilfsbereitschaft und nicht soziale Erwünschtheit, überhaupt etwas und nicht nur die Einstellung gegenüber Versuchsleiter(in)


• In der Markt- und der Marketingforschung wird mit „Validität“ teils der Test-Aufwand bezeichnet, das hat nichts damit zu tun!



- Inhaltsvalidität (Augenschein-, face validity)
•Items erfassen wesentliche Aspekte des
Konstrukts


Kriteriumsvalidität
• Vergleich (Korrelation) von Testwert mit objektivem Maß (Außenkriterium), das dasselbe Merkmal erfassen sollte
>Beispiel?
• Rechentest vs. Schulnote!


- Klinische Validität (Kriteriumsvalidität)


-Konstruktvalidität
• Netz von Hypothesen über Zusammenhang mit anderen theoretisch relevanten Merkmalen wird geprüft


- Konvergente Validität
• Nachweis eines (korrelativen) Zusammenhangs zwischen Verfahren, die dasselbe Konstrukt messen.


- Diskriminante Validität
• Geringe Korrelation der Messung
unterschiedlicher Konstrukte


Testtheorie

Zusammenfassung Gütekriterien und Beziehung 

• Objektivität = Anwenderunabhängigkeit


• Reliabilität = Zuverlässigkeit, Fehlerfreiheit der Messung


• Validität = Inhaltliche Gültigkeit der Messung


• Bestimmung über entsprechende Interkorrelationen (Anwender, Messungen)
bzw. Korrelation mit Kriterien


• Objektivität ist Voraussetzung für
- Reliabilität ist Voraussetzung für
- Validität wobei Inhalts-> Kriteriums- > Konstruktvalidität!

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