Soziale Kognition & Heuristiken at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Soziale Kognition & Heuristiken an der Hochschule Fresenius

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie den Begriff der Sozialen Kognition

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  • beschäftigt sich damit wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten beeinflussen
  • Urteilsbildung
  • wie wählen wir soziale Infos aus, interpretieren, erinnern und nutzen diese
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Welche zwei Formen der sozialen Kognition/ Urteilsbildung gibt es?

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  • Automatischer Prozess
  • Kontrollierter Prozess 
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Was versteht man unter dem automatischen Prozess?

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  • ein Prozess, der ohne Absicht, Aufwand oder Bewusstheit auftritt und andere gleichzeitig ablaufende kognitive Prozesse nicht stört
  • > schnell, automatisch, ohne Aufwand
  • (Urteilsheuristiken)
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Was versteht man unter dem kontrollierten Prozess?

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  • ein absichtsgeleiteter Prozess, welcher der willentlichen Kontrolle des Individuums unterliegt, aufwendig ist und bewusst abläuft
  • > langsam, bewusst, anstrengend
  • (Kontinuumsmodell der Eindrucksbildung)
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Nennen Sie Beispiele für automatische Informationsverarbeitungsprozesse, die im sozialem Kontext ablaufen?

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  • Wahrnehmung und Kategorisierung von Personen
  • Klassifikation von Verhaltensweisen
  • Kausalattributionen
  • Interpretationen von non-verbalem Verhalten
  • Bewertungen und Entscheidungsfindung
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Was ist die klassische Ansicht der sozialen Kognition?

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  • qualitative Trennung von kontrollierten und automatischen Prozessen
  • automatische Prozesse sind unbewusst, unkontrollierbar, nicht intentional und effizient in Bezug auf kognitive Ressourcen 
  • kontrollierte Prozesse sind bewusst, kontrollierbar, intentional und erfordern mehr kognitive Ressourcen
  • > empirisch gibt es keine klare Trennung zwischen kontrollierten und automatischen Prozessen -> es gibt vielfältige Mischformen (Autofahren und Tippen auf der Schreibmaschine sind z.B. intentional und kontrollierbar, laufen aber effizient ab und benötigen kein Bewusstsein)
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Welche explizite Trennung der verschiedenen Eigenschaften automatischer und kontrollierter Prozesse gibt es?

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Es gibt vier Bereiche

  • Bewusstheit: wird in gegebner Reiz und/oder dessen Einfluss auf das eigene Denken, Fühlen, Verhalten bewusst wahrgenommen?
  • Intentionalität: Wird ein Verhalten intentional ausgelöst oder läuft es automatisch ab, ohne vorangehende Intention ab?
  • Effizienz: Konsumiert ein Prozess in starkem Maße kognitive Ressourcen oder läuft er effizient und mit wenig kognitiven Kosten ab?
  • Kontrollierbarkeit: Ist das Ablaufen eines Prozesses kontrollierbar (kann es intentional unterbunden oder geändert werden) oder unkontrollierbar?
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Was sind Beispiele für automatische Kognitionen?

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  • Heuristiken und Priming 
  • funktionieren im Alltag hoch funktional, in bestimmten Situationen aber auch dysfunktional
  • werden dann durch bewusste Prozesse korrigiert 
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Was sind Heurisitken?

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  • sind Regeln oder Prinzipien, die es uns erlauben, schnell soziale Urteile zu fällen
  • einfache "Faustregeln", die auf leicht zu erhaltende Informationen angewendet werden 
  • vergleichsweise geringer Verarbeitungsaufwand 


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Nennen Sie drei bekannte Heuristiken

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  • Verfügbarkeitsheuristik
  • Repräsentativitätsheuristik
  • Ankerheuristik
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Was besagt die Verfügbarkeitsheurstik?

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  • besagt, dass die Häufigkeitsurteile oder Schätzungen von der Leichtigkeit beeinflusst werden, mit der relevante Einzelfälle aus dem Gedächtnis abgerufen werden können  
  • wie schnell uns Informationen über ein bestimmtes Ereignis in den Sinn kommen; daraus schließe wir auf die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses
  • Bsp:  Gibt es mehr Wörter, die mit r anfangen oder die r als dritten Buchstaben haben? (Gedächtnis ist alphabetisch geordnet)
  • Peak-end rule: Längerdauernde Ereignisse werden nach herausragenden Einzelereignissen (peaks) und den Ereignissen am Ende beurteilt


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Was besagt die Ankerheuristik?

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  • die Umgebungsinformationen werden als Orientierungswert (Anker) genutzt, an denen sich die Entscheidung orientiert
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziale Kognition & Heuristiken Kurs an der Hochschule Fresenius - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definieren Sie den Begriff der Sozialen Kognition

A:
  • beschäftigt sich damit wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten beeinflussen
  • Urteilsbildung
  • wie wählen wir soziale Infos aus, interpretieren, erinnern und nutzen diese
Q:

Welche zwei Formen der sozialen Kognition/ Urteilsbildung gibt es?

A:
  • Automatischer Prozess
  • Kontrollierter Prozess 
Q:

Was versteht man unter dem automatischen Prozess?

A:
  • ein Prozess, der ohne Absicht, Aufwand oder Bewusstheit auftritt und andere gleichzeitig ablaufende kognitive Prozesse nicht stört
  • > schnell, automatisch, ohne Aufwand
  • (Urteilsheuristiken)
Q:

Was versteht man unter dem kontrollierten Prozess?

A:
  • ein absichtsgeleiteter Prozess, welcher der willentlichen Kontrolle des Individuums unterliegt, aufwendig ist und bewusst abläuft
  • > langsam, bewusst, anstrengend
  • (Kontinuumsmodell der Eindrucksbildung)
Q:

Nennen Sie Beispiele für automatische Informationsverarbeitungsprozesse, die im sozialem Kontext ablaufen?

A:
  • Wahrnehmung und Kategorisierung von Personen
  • Klassifikation von Verhaltensweisen
  • Kausalattributionen
  • Interpretationen von non-verbalem Verhalten
  • Bewertungen und Entscheidungsfindung
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Q:

Was ist die klassische Ansicht der sozialen Kognition?

A:
  • qualitative Trennung von kontrollierten und automatischen Prozessen
  • automatische Prozesse sind unbewusst, unkontrollierbar, nicht intentional und effizient in Bezug auf kognitive Ressourcen 
  • kontrollierte Prozesse sind bewusst, kontrollierbar, intentional und erfordern mehr kognitive Ressourcen
  • > empirisch gibt es keine klare Trennung zwischen kontrollierten und automatischen Prozessen -> es gibt vielfältige Mischformen (Autofahren und Tippen auf der Schreibmaschine sind z.B. intentional und kontrollierbar, laufen aber effizient ab und benötigen kein Bewusstsein)
Q:

Welche explizite Trennung der verschiedenen Eigenschaften automatischer und kontrollierter Prozesse gibt es?

A:

Es gibt vier Bereiche

  • Bewusstheit: wird in gegebner Reiz und/oder dessen Einfluss auf das eigene Denken, Fühlen, Verhalten bewusst wahrgenommen?
  • Intentionalität: Wird ein Verhalten intentional ausgelöst oder läuft es automatisch ab, ohne vorangehende Intention ab?
  • Effizienz: Konsumiert ein Prozess in starkem Maße kognitive Ressourcen oder läuft er effizient und mit wenig kognitiven Kosten ab?
  • Kontrollierbarkeit: Ist das Ablaufen eines Prozesses kontrollierbar (kann es intentional unterbunden oder geändert werden) oder unkontrollierbar?
Q:

Was sind Beispiele für automatische Kognitionen?

A:
  • Heuristiken und Priming 
  • funktionieren im Alltag hoch funktional, in bestimmten Situationen aber auch dysfunktional
  • werden dann durch bewusste Prozesse korrigiert 
Q:

Was sind Heurisitken?

A:
  • sind Regeln oder Prinzipien, die es uns erlauben, schnell soziale Urteile zu fällen
  • einfache "Faustregeln", die auf leicht zu erhaltende Informationen angewendet werden 
  • vergleichsweise geringer Verarbeitungsaufwand 


Q:

Nennen Sie drei bekannte Heuristiken

A:
  • Verfügbarkeitsheuristik
  • Repräsentativitätsheuristik
  • Ankerheuristik
Q:

Was besagt die Verfügbarkeitsheurstik?

A:
  • besagt, dass die Häufigkeitsurteile oder Schätzungen von der Leichtigkeit beeinflusst werden, mit der relevante Einzelfälle aus dem Gedächtnis abgerufen werden können  
  • wie schnell uns Informationen über ein bestimmtes Ereignis in den Sinn kommen; daraus schließe wir auf die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses
  • Bsp:  Gibt es mehr Wörter, die mit r anfangen oder die r als dritten Buchstaben haben? (Gedächtnis ist alphabetisch geordnet)
  • Peak-end rule: Längerdauernde Ereignisse werden nach herausragenden Einzelereignissen (peaks) und den Ereignissen am Ende beurteilt


Q:

Was besagt die Ankerheuristik?

A:
  • die Umgebungsinformationen werden als Orientierungswert (Anker) genutzt, an denen sich die Entscheidung orientiert
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